Als Feature verkauft, aber in Wirklichkeit das Risiko auf den Kunden abgewälzt – meine neue VISA-Bezahlbestätigung

Vor einigen Tagen ist meine alte VISA-Karte abgelaufen und bei meiner neuen Kreditkarte muss ich im Zahlungsfall bei einem Geschäft oder der Tanke zwingend eine (selbstgewählte) PIN statt einer fälschungssicheren Unterschrift eingeben. Das hatte ich übersehen und vor einigen wollte ich wie üblich mit der Unterschrift an der Tankstelle eine Zahlung bestätigen. Aber die Karte wurde ohne eine PIN nicht angenommen wurde. Und da ich das wie gesagt übersehen hatte, konnte ich nicht damit bezahlen.
Das Problem ist jetzt nicht, dass ich dies übersehen hatte und in der Situation nicht mit der Kreditkarte zahlen konnte, sondern der Zwang zur Verwendung einer PIN. Ich kann durchaus verstehen, dass manche Leute statt eine Unterschrift lieber eine PIN nehmen wollen, aber der Zwang dazu geht gar nicht. Und ich bin nicht bereit die Karte mit einer einfachen PIN statt einer Unterschrift zu verwenden, nur um der Bank Arbeit zu sparen und vor allen Dingen das Risiko auf mich zu verlagern.
Denn im Konfliktfall kann mit der Unterschrift eindeutig geklärt werden, ob ich die Zahlung veranlasst habe. Bei einer PIN gibt es diese Kontrollmöglichkeit nicht mehr und die Kreditkarte hat keinerlei Vorteile gegenüber der EC-Karte. Damit entfällt in Zukunft für mich die Verwendung der Kreditkarte bei allen Zahlungsvorgängen in Geschäften oder an der Tankstelle und ich muss alternative Möglichkeiten suchen. Vor allen Dingen muss ich sicherstellen, dass die Karte – außer bei Onlinegeschäften – nicht verwendet werden kann. Was ein Müll und Kundenverarschung.
Es gilt immer noch:

„Nur Bares ist Wahres“.

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