BMW erbringt den Beweis – Computer und Elektronik in Autos bedeuten nur Probleme und Gefahr

Ich bin natürlich etwas zwiegespalten, weil ich immer wieder Programmierer schule, die direkt oder indirekt in der Automobilindustrie arbeiten. Wenn ich jetzt lästere, säge ich mehr oder weniger an einem Ast, auf dem ich sitze. Aber diese unglaubliche Sicherheitslücke bei BMW in ihrem ConnectedDrive-System (Beitrag dazu bei Heise.de) zeigt nur zu deutlich, dass Computertechnik im Speziellen und (unnötig viel) Elektronik im Allgemeinen in Autos nur Probleme macht. Ich denke mit Wehmut an meine Enten und die DS zurück, in der keinerlei Elektronik im Auto das Leben schwer gemacht hat. Meist nerven die ganzen elektronischen (angeblichen) Helfer nur (Gurtwarner, Reifendruckkontrolle, Inspektionsanzeige, …), aber außer dass man vielleicht unkonzentrierter oder aggressiver fährt, weil man sich über den Mist ärgert, ist das Zeug nicht sicherheitskritisch. Wenn aber ein Auto nicht mehr halbwegs scicher abgeschlossen werden kann, weil jeder Baby-Hacker mit einem Smartphone und einem Hackertool aus dem Internet das Auto aufschließen und auch starten kann, ist der Spass vorbei. Es ist in keiner Weise paranoid, wenn man das Deaktivieren von ABS oder gleich der ganzen Bremse, das Abschalten des Motors während der Fahrt, das Stören von Sensoren bei vorbeifahrenden Autos etc. auf die Liste der demnächst beliebtesten Anschlagstechniken von Terroristen einfügt. Wozu sich selbst in die Luft sprengen, wenn man mit einem Smartphone Massenunfälle auslösen kann, bei denen viel mehr Menschen den Tot finden? Mein nächstes Auto wird ganz sicher diesen Mist nicht enthalten. Und wenn ich halt auf einen gut erhaltenen Youngtimer umsteigen muss. Leider kann ich damit aber nicht ausschließen, dass ich von anderen Autos abgeschossen werde, deren Computertechnik zum Versagen gebracht wird. Man muss diese Technik verbieten – sonst wird doch in Deutschland auch alles verboten, was irgendwie nach Gefahr riecht ….

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