Sicherheitslücke in CCleaner

Ich habe zwei Lieblings-Tools bei meiner Arbeit mit dem Rechner:

  1. Firebug
  2. CCleaner

Schwere Zeiten für mich. Firebug wird wohl nicht mehr (ernsthaft) weiterentwickelt und soll durch die „normalen“ Entwickler-Tools von Firefox & Co abgelöst werden – wenn ich das richtig verstanden habe. Aber das muss ich nochmal genauer schauen.

Aber eigentlich möchte ich mich zu dem Problem äußern, das vor ein paar Tagen bei CCleaner von der Firma Avast bekannt geworden ist. Dieses Optimierungstool ist mit Schadsoftware infiltriert worden. Die infiltrierte Schadsoftware war nach der Analyse von Experten darauf ausgelegt, Informationen (installierte und aktive Programme ) über die attackierten Computer zu sammeln, um sie später eventuell zu kapern. Nach meinem Wissensstand ist aber nur die 32-Bit-Version betroffen und ich nutze die 64-Bit-Version. Zudem gibt es mittlerweile ein Update. Von daher gibt es wohl auf meinen Windows-Systemen kein Problem. Aber bedenklich ist es schon, wenn selbst Hightech-Unternehmen Systemtools mit Schadsoftware ausliefern. Mittlerweile wurde bekannt, dass Standardanwender gar nicht im Fokus der Attacke standen, sondern die Schadsoftware mehrere Stufen eines Angriffs implementiert hatte. Angeblich standen gezielt Konzerne wie Samsung, Intel, Microsoft, Cisco oder Sony im Visier der Angreifer, was bei der Analyse der Schadsoftware herausgefunden wurde. Ein echter Angriff wäre also nur bei bestimmten Nutzer gestartet worden.
Nun toben sich in Foren „Experten“ aus, dass diese ganzen Optimierungstools „Müll“ wären. Dieser Stammtischmeinung widerspreche ich massiv. Denn klar kann man Trivialtipps wie regelmäßige Löschen von Temp-Dateien, Cookies, den Unterordnern im .appData-Ordner etc. von Hand durchführen. Nur ist das einfach von Hand unbequem und deshalb siegt sowieso meist die Faulheit. Und selbst diese einfachen Dinge überfordern zudem den typischen Anwender. Was aber mir wichtig ist – tatsächlich gibt es viel mehr, was etwa CCleaner macht. Ich werde das Tool auch in Zukunft regelmäßig nutzen und halte damit das System schlank.

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