HarmonyOS statt Android und in Zukunft vielleicht macOS, Windows, …

Zyniker könnten behaupten, dass es Trump geschafft hat. Er hat einen großen Sargnagel für einige amerikanische IT-Unternehmen eingetrieben und sie zumindest wirtschaftlich massiv geschädigt. Denn es ist ziemlich offensichtlich, dass der Handelskrieg mit China im Allgemeinen und Huawei im Besonderen, den der verwirrte alte Mann im Evil Office ausgelöst hat, zur Entwicklung von HarmonyOS entscheidend beigetragen hat. Zumindest hat Trump China so unter Druck gesetzt, dass China bzw. dessen Staatsunternehmen alles unternimmt, um von den USA unabhängiger zu werden. Und bei Huawei führt das dazu, dass man in Zukunft Android nicht mehr braucht. Apple ist sowieso außen vor und damit bricht zumindest in China ein riesiger Markt für Google bzw. dessen Mutterkonzern Alphabet Inc. weg. Aber mit Android ist es nicht vorbei. Auch Windows & Co wird damit in vielen Bereichen möglicherweise obsolet, denn dieses HarmonyOS, wie HongmengOS im Westen genannt wird, kann und soll zwar am Anfang nur Android ersetzen, soll aber schon jetzt nicht nur auf Smartphones, sondern weiteren IoT-Geräten laufen. Was m.E. letztendlich irgendwann dazu führen wird, dass dieses System auch auf „normalen“ Computern oder eigentlich allen Systemen laufen kann.
Natürlich stellt sich die Frage, ob man dieses System im Westen einsetzen wird? Auch wenn es Open-Source ist, wird das System von der chinesischen Staatsmacht kontrolliert und dabei wird vielen Leuten sicher unwohl.

Aber der „winzige“ europäische Markt als auch der immer noch sehr kleine US-Markt sind aus dem Blickwinkel nicht wirklich wichtig. Der riesige Markt in China geht verloren. Und die aufstrebenden anderen Märkte in Asien und Südamerika sowie Afrika – warum sollten Sie US-Produkten den Vorzug geben, wenn die Politik dieses Landes so aggressiv rein auf US-Vorteile ausgerichtet und seit Trump vollkommen unkalkulierbar ist?

Ich prophezeie, dass der größte Teil des IT-Zukunfsmarkts in den nächsten Jahren mit fliegenden Fahnen auf HarmonyOS & Co überlaufen wird und die Amerikaner Trump dafür verfluchen werden.

Windows mittlerweile viel sicherer als macOS

Ich bin überzeugt, dass Linux (von BSD ganz zu schweigen) erheblich sicherer und eigentlich auch ganz allgemein besser als Windows ist. Aber Windows 10 ist m.E. dennoch ein richtig gutes Betriebssystem. Was mich aber überrascht – ein ehemaliger Hacker der NSA hat nun dokumentiert, dass macOS erheblich unsicherer als Windows ist. Dabei stehlen sich zahlreiche Anwender von Macs aus der technischen Verantwortung, indem sie das Märchen glauben oder gar verbreiten, dass ein Mac nicht zu hacken wäre.

Windows-10-Update hat funktioniert

Das Update hat funktioniert. Außer den üblichen Fehlern mit gelöschten Zertifikaten und Ändreungen von Einstellungen etc. scheint nix schiefgelaufen zu sein.

Vielleicht hat das Update die Windows-Installation sogar in Teilen repariert, in denen sie nach dem Crash von neulich (an dem ich aber im Grunde alleine die Schuld trage) nicht ganz sauber mehr läuft. Ich würde das System so einschätzen, dass ich es nach dem Crash wieder zu 95% so eingerichten konnte, wie es vorher war. Vielleicht hat das Update noch ein oder zwei Prozent nachgeschoben und ein oder zwei Prozent der Veränderung waren vielleicht sogar positiv. Ich werde den neuen Stand jetzt eine Weile in der Praxis testen und dann vermutlich ein vollständiges Image ziehen. Denn wie ich aus dem Crash neulich gelernt habe – Datenwiederherstellungspunkte sind eine suboptimale Notlösung mit viel zu hohem Risiko, dass diese Notlösung versagt. In Kombination mit den üblichen Datensicherungen mehrfach am Tag und auf mindestens 5 verschiedene Datenträger und Rechnersysteme verteilt sollte das Konzept dann weitgehend sicher sein.

Was mir noch aufgefallen ist – das Update ging für Windows-Verhältnisse flott. Statt der ganzen Nacht war es in unter 4 Stunden durch. Immer noch zig Klassen schlechter als das Verfahren bei Linux, aber nicht mehr die Katastrophe von früher.