Wo bekomme ich den Netscape Communicator 4.0 her?

Kann mir jemand sagen, ob es ein Museum für ausgestorbene Software gibt? Nach dem Paper zum Brexit brauche ich wohl ab sofort wieder den Netscape Communicator 4.0. Der wird dort als „modernes“ Programm zum Datenaustausch bzw. Mailen genannt. Dabei wird ebenso ein veralteter, sicherheitskritischer Verschlüsselungsalgorithmus als aktueller Standard bezeichnet. Windows XP übrigens auch als relevantes OS.

Nun stellen sich eine Reihe an Fragen:

  1. Wo bekommt man die Software noch her und läuft das Zeug noch auf modernen OS? Was zur Eingangsfrage nach dem Museum führt – aber die sind ja im Moment wegen Lockdown geschlossen und werden – falls es sie gibt – garantiert nicht mit dem Neuland verbunden sein.
  2. Gibt es einen tieferen Grund, warum man auf dieses veraltete Zeug zurückgreifen soll? Vielleicht weil es besser auszuspionieren ist?
  3. Haben die Beamten und Politiker, die den Brexit-Vertrag erstellt haben, auch nur die geringste Ahnung von IT?
  4. Wie viel Schrott ist noch in den über 1.000 Seiten des Papers drin? Und ist der Mist dann rechtlich relevant?

Vielleicht hätte man sich doch Zeit nehmen sollen und/oder Leuten den Job geben sollen, die sich auskennen. Aber das wäre in dem Umfeld vermutlich zu fremdartig gewesen.

Peinlich. Einfach nur peinlich.

Den Edge-Trojaner richtig wegbekommen

Nachdem Microsoft bei Windows-Updates im Moment jedes Mal wieder Edge auf dem Rechner ablädt, ist mir vor einiger Zeit der Tipp untergekommen, ihn in der Admin-Powershell im Installationsverzeichnis von Edge einfach den folgenden Befehl zu deinstallieren:

.\setup.exe –uninstall –system-level –verbose-logging –force-uninstall

Dazu kann man noch unter dem versteckten Verzeichnis .AppData alles mit dem Namen „Edge“ o.ä. löschen, damit kein Müll zurückbleibt und mit geeigneten Tools die Registry etc. aufräumen.

Das hatte auf den ersten Blick auch gut funktioniert. Nur ist mir gestern im Taskmanager aufgefallen, dass immer noch versteckte Edge-Prozesse gestartet waren. Selbst wenn ich sie von Hand abgeschossen hatte, waren die kurz darauf wieder da. Das Dreckding ist also nur vordergründig deinstalliert worden und wie ein Trojaner versteckt weiter gelaufen und hat „Dinge“ gemacht. Welche auch immer – notwendig sind sie nicht. Also können sie nur schädlich sein. Das erklärt eventuell auch, warum immer wieder Cookies von Bing bei mir auftauchen, obwohl ich diese Seite niemals angesteuert habe. Also Cookies der Art, die nicht im Browser-Kontext, sondern global auf dem Rechner versteckt werden.

Was jetzt aber wohl hilft Edge wirklich loszuwerden, sind die Gruppenrichtlinien. Bei den Administrativen Vorlagen unter Windows-Komponenten ist Edge zu finden und da muss man alles deaktivieren, wo das Wort „Zulassen“ auftaucht. Das scheint zu funktionieren. Denn danach habe ich im Taskmanager keine Edge-Prozesse mehr gefunden.

Alle guten Dinge sind 3

Nachdem ich über den Dezember bereits im Eigenverlag zwei komplett neue Bücher zu XML und ein Buch zu regulären Ausdrücken veröffentlicht habe, habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und gleich im Anschluss mein Buch zu Cobol aus dem Jahr 2017 komplett überarbeitet. Es kamen dabei gut 35 Seiten hinzu. Vor allen Dingen viele neue Beispiele. Aber auch die bestehenden habe ich gründlich überarbeitet, Aktualisierungen einfliessen lassen, einige Fehler und Ungenauigkeiten korrigiert und auch das Layout überarbeitet. 

Damit sollte das neue Buch zu Cobol auf ein paar Jahre hinaus zu gebrauchen sein, denn wirklich Neues tut sich bei Cobol ja nicht. Was konträr zur wieder steigenden Bedeutung von Cobol ist, denn ich verrate kein Geheimnis – COBOL gilt seit vielen Jahren als veraltet. Dennoch – gerade die Corona-Krise hat den Bedarf an COBOL-Kenntnissen wieder angekurbelt, denn viele alten Programme bei Behörden, Banken und Versicherungen sind immer noch in COBOL geschrieben. Die neuen und gestiegenen bzw. veränderten Anforderungen in Verbindung mit der Corona-Krise haben Anpassungen notwendig gemacht und dafür wurden und werden COBOL-Kapazitäten benötigt. Nur gibt es kaum noch COBOL-Programmierer, denn diese kommen mehr und mehr ins Rentenalter. Deshalb werden in der letzten Zeit auch wieder Fachinformatiker auf COBOL angesetzt. Das hätte man vor einigen Jahren niemals gedacht.

Das ist die Eckdaten zum überarbeiteten Buch:

  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 9783753139036
  • Format: DIN A5 hoch
  • Seiten: 188
  • Erscheinungsdatum: 26.12.2020

Paketabgabe für Onlinehandel?

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man lachen, auf welche Ideen Politiker kommen, wenn sie etwas nicht verstehen. Und wie lächerlich sie sich widersprechen. Einfach nur peinlich. Gerade hat die CDU wieder so einen Vorschlag gemacht, über den man nur den Kopf schütteln kann. Eine Paketabgabe für Onlinehandel.

Statt dafür zu sorgen, dass große Onlinefirmen wie Amazon & Co in Deutschland Steuern zahlen, wird dem „kleinen Mann“ eine Strafgebühr aus der Tasche gezogen, wenn er nicht seiner Bürgerpflicht genügt und in der Innenstadt einkauft – was aber natürlich gleichzeitig verboten bzw. unmöglich ist.

Man muss ja nicht zwingend bei dem großen Steuersünder A… online einkaufen, aber weder gibt es eine sogenannte deutsche „Einkaufskultur“ (das hat ein deutscher Politikdummschwätzer tatsächlich als neues Wort generiert – ein Schlag ins Gesicht aller Kulturschaffenden), die durch Onlinebestellung zerstört wird, noch muss man den Konsumterror in deutschen Innenstädten gut finden. Mir persönlich wird beim Wort „Shopping“ nur schlecht, was aber nicht der Kern meiner Kritik ist. Es ist die Feigheit bzw. Unfähigkeit, die großen US-Firmen direkt zur Verantwortung zu ziehen und den A…-Tritt an die Konsumenten und kleinen Händler als so eine Maßnahme zu verkaufen.

Vielleicht braucht ja jemand noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk

Ich kann irgendwie keine Ruhe halten. Da habe gerade so langsam meine Schulungen zurückgefahren, aber ich brauche immer etwas Sinnvolles zu tun. Und das darf nicht eine reine Beschäftigungstherapie sein, sondern muss entweder Spass machen wie Gleitschirmfliegen, Joggen, Radfahren, Motorradfahren, Musik-machen etc., was aber wegen Corona im Moment nur eingeschränkt geht. 

Oder eben sinnvoll sein. Oder noch besser beides.

Was bei mir bedeutet, ich beschäftige mich dann mit der IT und dem Computer, was – mir zumindest – eben auch Spass macht. 

Deshalb habe ich im Laufe der vorletzten Woche schon mein Material zu XML in  Buchform gegossen und im Selbstverlag veröffentlicht. 

Heute kann das nächste Projekt zum Abschluss, bei dem mein Material aus vielen Jahren Schulung etc. in ein Buch zu regulären Ausdrücken geflossen und ist. Dabei geht es um komplexere Suchausdrücke. Die Möglichkeiten zur Suche in Texten gehen  weiter als nur feste Textteile zu suchen, wenn man so genannte reguläre Ausdrücke (regular expressions) einsetzt. Diese regulären Ausdrücke kommen in den meisten Skript- und Programmiersprachen vor und auch viele Anwendungsprogramme zur Datenverarbeitung (insbesondere Textverarbeitungsprogramme) unterstützen reguläre Ausdrücke.

Das ist die Eckdaten zum Buch:

Auch wenn ich normalerweise für grosse Verlage Bücher schreibe, publiziere ich auch hin und wieder gerne im Selbstverlag. Das geht fix und kann Material, das mir sowieso zur Verfügung steht, schnell in eine Publikation destillieren. 

Und da beide Werke vor Weihnachten da sind – vielleicht braucht ja jemand noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk?!

Weihnachtsgeschenk von LinkedIn Learning

Eben kam ein etwas verfrühtes Weihnachtsgeschenk von LinkedIn Learning (LiL) an. Vor einigen Wochen konnte sich alle LinkedIn-Instructors melden, wenn sie eine Kappe aus einem gewissen Kontingent haben wollen. „First come first serve“ oder so. Und bei mir hat es geklappt :-).

XML – Kurz und bündig – mein neustes Buch

XML - Kurz und bündig
XML – Kurz und bündig

Ich habe in den Wochen vor dem Jahresende so langsam meine Schulungen zurückgefahren, um einmal etwas zur Ruhe zu kommen und andererseits Zeit für die Überarbeitung meiner Joomla!-Schulungsunterlagen beim Herdt-Verlag zu haben.

Nur gibt es massive Verzögerungen bei der Veröffentlichung der Version 4 von Joomla! und es macht wenig Sinn, die Überarbeitung auf die Betaversion von Joomla! aufzubauen. Also habe ich die frei gewordene Zeit genutzt und mein ganzes bereits über die Jahre gesammeltes Material zu XML in eine Buchform gegossen. Auch wenn ich normalerweise für grosse Verlage Bücher schreibe, publiziere ich hin und wieder auch im Selbstverlag. Bisher habe ich auf diese Weise bereits ein Buch zu HTML und eines zu Cobol veröffentlicht. Hier gibt es nun mein neustes Buch zu XML.

Das ist die Eckdaten:

  • ISBN: 9783753133423
  • Format: DIN A5 hoch
  • Seiten: 128
  • Erscheinungsdatum: 13.12.2020

Das Buch wurde ein Lehrbuch für den Einstieg in XML. Es soll sowohl beim Selbststudium helfen als auch Basis dafür sein, in entsprechenden Kursen XML zu lernen. Der Fokus liegt auf dem Erstellen von XML-Dokumenten und dem Verstehen der Logik und Syntax. Aber auch die Validierung von XML-Dokumenten wird gezeigt und, was man mit XML in der Praxis machen kann. Das Buch wendet sich im Wesentlichen also an Leser, welche die Erstellung sowie das Lesen und Verstehen von XML-Dokumenten als auch Anwendungen mit einer XML-Basis (z.B. SVG, XHTML, Datenbank-Export und -Import, Erstellung grafischer Oberflächen, etc.) lernen wollen. Es ist also explizit ein Einsteigerbuch geworden.

Microsoft kann es nicht lassen

Gestern ist wieder ein Windows-Update gelaufen und schon wieder hatte ich Edge auf Kiste. Ganz prominent mit Desktop-Verknüpfung. Es nervt, das Dreckding jedes Mal nach einem Update deinstallieren zu müssen. Aber aus dem Anlass nochmal der Hinweis, wie man den Mist weg bekommt. In der Admin-Powershell im Installationsverzeichnis von Edge einfach den Befehl aufrufen:

.\setup.exe –uninstall –system-level –verbose-logging –force-uninstall

Wenn es auf Latenz ankommt

Normalerweise kommt es bei Remote-Veranstaltungen nicht auf die Latenz an. Wenn ich online eine Schulung halte, ist eine gewisse Verzögerung von Bild und Ton kaum relevant. Was anderes ist es, wenn man Signale synchronisieren will, die gleichzeitig von verschiedenen Endstellen gesendet werden. Was etwa dann der Fall ist, wenn man gemeinsam über Internet Musik machen will. Das ist in Zeiten von Corona der einzige Weg, wie ich etwa mit meiner Band gemeinsam spielen kann. Und da taugen die üblichen Remote-Tools wie Teams, Zoom, Skype und Co wirklich nichts.

Aber es gibt Alternativen und eine nennt sich Jam Kazam. Das war bisher kostenlos, wird aber nun kostenpflichtig. Es gibt zwar wohl weiter einen kostenlosen Account, aber der ist in der Leistung stark eingeschränkt. Seit Anfang Dezember haben allerdings „Bestandskunden“ zum Testen für 4 Wochen die Leistungen der neuen kostenpflichtigen Accounts eingerichtet bekommen. Gestern konnten wir diese neuen Leistungen des Premiumangebots in unserer Probe ausprobieren. Das war so etwas von brutal gut im Vergleich zu dem, was wir bisher zur Verfügung hatten. Durch die Nutzung geschlossener Netzwerkressourcen wird die Latenz erheblich verbessert, so dass es sich teilweise so an gefühlt hat als würden wir zusammen im Proberaum spielen. Zumindest bei den Endstellen, die über schnelles Internet und geeignete Hardware verfügen. Auch die Tonqualität war einfach nur gut. Schon beeindruckend, was da mittlerweile möglich ist.

Amnesia:33

Bei meiner morgendlichen Lektüre der Geschehnisse in der letzten Nacht auf verschiedenen Webseiten bin ich auf einen Beitrag auf n-tv gestoßen, der doch recht bemerkenswert ist und Wasser auf meine Mühle darstellt. Im sogenannten „Internet der Dinge“ gibt es wieder massive Sicherheitslücken, die unter dem Begriff Amnesia:33 zusammengefasst werden. Das ist jetzt schon die zweite Welle, die als großes Problem veröffentlicht wurde, wobei ich die 1. Welle mit Namen „Ripple20“ vor einigen Monaten komplett verpasst habe. Die ist vollkommen unter meinem Radar durchgelaufen.

Aber grundsätzlich warne ich schon immer vor den sogenannten „smarten“ Geräten. Ich halte sie überwiegend für reine Datenspione, mit denen Hersteller Benutzer ausspionieren und missbrauchen wollen. Vielfach sind sie zudem nutzlos und reine Krücken, mit denen die Faulheit und Bequemlichkeit von Anwendern unterstützt wird.

Aber auch deren Sicherheit habe ich schon immer angezweifelt, wobei ich da im Wesentlichen den Anwender als Schwachstelle gesehen habe. Dessen Faulheit sichere Passworte zu vergeben und die Geräte auch sonst abzusichern als eigenverantwortliche Sicherheitslücke ist nur ein Teil des Problems. Der andere Teil ist, dass man von normalen Anwendern auch definitiv nicht das Wissen fordern kann, das im Grunde zum Betrieb von vernetzten Architekturen notwendig ist. Mit dem Internet der Dinge nimmt man reine Anwender in die Verantwortung, die oft nicht die geringste Ahnung haben, mit welchen Bomben sie bei Ihren Smart-Lautsprechern, Kameras, etc. hantieren. Das ist wie bei Kleinkindern, denen man ein Feuerzeug in die Hand gibt und dann tagelang alleine lässt.

Die Amnesia:33 genannten Sicherheitslücken greifen aber sogar auf der rein technischen Ebene. US-Forscher haben technische Schwachstellen ganz unterschiedlichen Geräten wie vernetzten Kameras, Umgebungssensoren, Beleuchtungsanlagen, Steckern, Strichcodelesegeräten, Druckern, Audiosysteme oder mit dem Internet verbundenem Gerätem in Krankenhäusern gefunden. Bei mehr als 150 Herstellern weltweit.

Die Schwachstellen basieren vor allen Dingen auf der fehlerhaften Umsetzungen von TCP/IP im industriellen Umfeld. Und da ist der Hund begraben, denn da der Adressraum von IPv4 für das Internet der Dinge zu klein ist, wird hier massiv mit IPv6 gearbeitet.

Tatsächlich ist die Empfehlung zur Beseitigung der Schwachstellen krass:
IPv6 soll deaktiviert oder in der Firewall blockiert werden.
Das ist ungefähr auf dem Niveau; Man stellt fest, dass bei über 150 Autoherstellern der Airbag unkontrolliert auslösen kann und deshalb empfiehlt man, bis auf Weiteres auf das Autofahren zu verzichten.

Das zeigt ganz deutlich, dass das Internet der Dinge vollkommen unausgereift ist.

Nützlicher Online-Konverter

Ich betreue seit vielen Jahren diverse Onlinekurse bei der ILS (PHP, VB, Access, jQuery und auch einige Zeit C++) und habe im dem Rahmen gerade mal wieder eine Einsendeaufgabe im proprietären .pages-Format zugeschickt bekommen. Das kommt glücklicherweise äußerst selten vor und als das das erste Mal passiert war, wusste ich erst einmal gar nicht, was es mit diesem Format auf sich hat. Auch wenn ich in meinem Zweitbüro einen iMac rumliegen habe, bin ich im Apple-Umfeld aufgeschmissen. Mit dem iMac arbeite ich nie, da ich nicht mit macOS und den unzähligen Besonderheiten im Apple-Umfeld zurechtkomme. Er vergammelt also mehr oder weniger und steht vor allen Dingen gar nicht oder nicht wirklich zur Verfügung, wenn ich dieses proprietäre Format vorgeworfen bekomme (zur Ehrenrettung des iMac will ich aber festhalten, dass ich damit wunderbar unsere JamKazam-Remote-Proben mit der Band laufen lassen kann – besser als mit allen Windows- oder Linux-Rechnern).

Anyway – wenn sich Teilnehmer an den Kursen nicht an die Standardformate halten, muss man so ein proprietäres Format erst einmal in eine lesbare Form umwandeln. Da dieser Fall allerdings wirklich sehr, sehr selten ist, macht ein Online-Tool viel Sinn und mit Zamzar habe ich ein solches entdeckt, was auf den ersten Blick sehr brauchbar ist. Vor allen Dingen hat es gerade problemlos das .pages-Format lesbar gemacht.

KI und Datenauswertung von Facebook anscheinend komplett fehlerhaft

Da redet alle Welt von „Künstlicher Intelligenz“ (KI oder AE) und „Big Data“ bzw. der automatisierten Datenanalyse und gerade Facebook scheint es nicht hinzubekommen, aus Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ich werde seit einigen Monaten mit irrelevanter Werbung genervt. Dummerweise habe ich mich auf das Spiel eingelassen und die dann versucht zu verbergen und auch explizit als „irrelevant“ angeklickt. Seit dem bekomme ich sie immer mehr angezeigt. Rein aus Ärger habe ich das Prozedere jetzt gut 20 – 30 Mal gemacht und jetzt bekomme ich als Resultat diese Werbung ausschließlich vorgesetzt.

Frei nach dem Motto. „Dich interessiert das nicht und du wirst es nie kaufen? -Dann nerven wir so lange, bis du aufgibst!“

Es ist so auffällig, dass es nur so sein kann, dass in irgendeinem Auswertealgorithmus von Facebook ein Pluszeichen und ein Minuszeichen wohl vertauscht sind. Je weniger ein Thema interessant ist, desto mehr Werbung aus dem Bereich schicken wir. Das sollten die Werbetreibenden auch mal beachten, bevor sie der Datenkrake Geld für vollkommen falsch platzierte Werbung in den Rachen werfen. Und als Anwender darf man nicht eine der angebotenen Interaktionslinks von Facebook anklicken. Auch wenn man da anscheinend gewisse Dinge einstellen kann – das wird in jedem Fall negative Folgen haben :-(.

Vielleicht sollten die Programmierer bei Facebook mal meine Trainings bei LinkedIn Learning zur Datenanalyse ansehen.

Pünktlicher Winterbeginn mit Verkehrschaos

Der erste Schnee im Winter 2020/21 ist extrem pünktlich. Selbst hier unten am Rhein sind Dächer, Autos, Weinberge und auch Nebenstrassen bedeckt. Was zu den jährlich immer wieder gleichen Situationen führt.

Und obwohl es angekündigt war, hat der erste Schnee den gesamten Verkehr im Rhein-Main-Gebiet zusammenbrechen lassen. Die A5 ist komplett dicht mit über 30 Kilometer Stau und auf der A3 erstreckt sich der Stau von Limburg bis Niedernhausen/Eppstein über gut 22 Kilometer. Dazu die kürzeren Staus und Behinderungen auf den anderen Strassen. Vermutlich vor allen Dingen in den Höhenlagen von Taunus, Odenwald etc.

Gerade an so Tagen zeigen sich die Vorteile von Remotearbeit, wenn man sich nicht in den Berufsverkehr stürzen muss.

Auch mein Zweitbüro in Eppstein ist richtig eingeschneit, wie ich dank moderner Digitaltechnik über den Schwenk meiner Kameras im Büro gut sehen kann. Aber der Schnee soll im Laufe des Tages tauen und bis ich heute Abend für die nächsten Tage Remoteschulung in das Büro nach Eppstein wechsele, sollten sich der Schnee und damit die Staus aufgelöst haben.