Vorlesungsende zum Semesterbeginn

Heute ist mein virtuelles Vorsemster-Seminar zu Cross Plattform Entwicklung an der TH Bingen erstmal beeendet. Direkt bevor die eigentliche Vorlesungszeit beginnt. Nach den 6 vollen Tagen rund um die App-Entwicklung mit Cordova haben die Studenten von mir zum Abschluss eine Praxisaufgabe (Entwicklung einer App) bekommen, die sie über das Semenster dann bewältigen sollen. Am Ende des Sommersemesters „sehe“ (vermutlich wieder nur virutell) ich sie nochmal an 2 Päsentationstagen, an denen sie dann ihre Ergebnisse vorstellen können.

Das Matebook ist unmusikalisch

Morgen wollen wir nach längerer Krankheitspausen mit meiner Band wieder mit virtuellen Proben via JamKazam anfangen. Das Programm habe auf meinem alten Mac Mini in meinem Büro in Eppstein installiert, aber ich wollte es parallel auch auf meinem Matebook laufen lassen – für alle Fälle. Die Installation ging problemlos, aber auf Teufel-komm-raus wurde mein USB-Audio-Device nicht akzeptiert. Es wurde erkannt, aber als fehlerhaft abgelehnt. Am Mac macht es keine Probleme und auch bei anderen Programmen auf dem Matebook (etwa bei Videoaufnahmen für LinkedIn Learning) funktioniert es einwandfrei.

Ich verstehe es nicht. Aus reiner Verzweiflung habe ich JamKazam noch mal auf meinem uralten Terra-Notebook installiert und das USB-Device da angeschlossen. Auch da – Null-Problemo. Das Matebook ist sich anscheinend zu fein für Musik ;-).

Wir wollen beim Mac Mini unser geliebtes „Space Grey“ wieder

Ich war früher regelrechter Apple-Gegner und habe mich von dem gesamten Habitat und dem Hype rund um diese „Religion“ richtig angewidert gefühlt. Außer bei ein paar Onlinetraining zur App-Entwicklung unter iOS bei LinkedIn Learning (LiL – damals noch Video2Brain) habe ich rein gar nichts mit Apple-Produkten zu tun gehabt. Aber da musste ich ja zwangsläufig mit einem Mac arbeiten (ein Mac Mini, der bei mir im Zweitbüro immer noch sein Gnadenbrot fristet). Aber sonst wollte ich einfach nicht an das Zeug ran. Selbst bei meinem Buch zu Cordova, bei dem es ja um Cross Plattform Entwicklung für Apps (und damit auch iOS) geht, konnte ich rein mit Linux und Windows als Entwicklungsplattform und Android, Windows Mobile und den Browser als Ziel-Plattform bzw. Emulation auskommen und damit iOS nebenher erschlagen.

Meine Kidds hingegen verwendeten irgendwann an der Schule und jetzt der Uni iPads, aber auch die haben mich absolut nicht überzeugt.

Eigentlich habe ich das erste Mal einen Apple als „richtiges“ IT-Gerät statt reines Mode- und Statusspielzeug wahrgenommen, als wir Corona-bedingt mit meiner Band nur noch virtuell mit JamKazam zusammenspielen konnten. Mit keinem anderen Rechner ist die Sache so gut gelaufen wie mit besagtem alten Mac Mini, der in meinem Büro in Eppstein verstaubte.

Nun bin ich sogar mittlerweile so weichgekocht, dass ich mir die Anschaffung von einem der neuen Mac Mini mit dem M1-Prozessor oder eventuell kommenden M2-Prozessor vorstellen kann. Die neue Architektur von Apple soll ja wirklich herausragend sein.

Mich schreckt noch das Betriebssystem ab (ich kann mit Mac OS nicht arbeiten – fertig), aber ich habe gelesen, dass ein virtualisiertes Windows 10 auf den Geräten schneller laufen soll als auf vergleichbaren Intel-PCs nativ. Das wäre ein gangbarer Weg, wobei die Kosten schon heftig sind und es derzeit wohl die Geräte nur mit winziger SSD (gerade mal 512 GB) und ebenso winzigem RAM (m.W. nur 8 GB oder vielleicht 16 GB) gibt. Aber ich denke schon, dass da demnächst praxisgerechtere Varianten mit vielleicht 1 TB SSD und mindestens 32 GB RAM auftauchen. Weniger sollte es in aktuellen Zeiten auf keinen Fall mehr sein und je nachdem, wie teuer sich Apple sich die Dinger bezahlen lässt, würde ich vielleicht sogar zuschlagen.

Nun habe ich deshalb ein bisschen in Apple-Magazinen gestöbert und eine Schlagzeile zu dem Mac Mini hat mich schon wieder massiv ins Zweifeln gebracht, ob ich mich wirklich in diese Welt begeben sollte? Da war das zu lesen:

Mac Mini – Space Grey kommt zurück
Viele stellten sich die Frage: Warum hat Apple den M1-Mac-Mini nicht in der Farbe Space Grey 2020 gebracht? …

Geht es noch? So etwas ist Thema in diesem Umfeld? Die Farbe?

Au weiha …

Java 16 ist da

Jetzt lerne ich JavaDie Version 16 von Java wurde gerade freigegeben. Seit der Einführung von Java 10 im Jahr 2018 verfolgt Oracle einen halbjährlichen Release-Plan. Damit soll man schneller auf Neuerungen im IT-Umfeld reagieren können. Ich persönlich finde die permanenten neuen Versionen allerdings nervig bzw. lästig. Die jeweiligen Neuerungen sind oft nur unter der Oberfläche, eher von kleiner Natur oder werden groß angekündigt und dann doch nicht implementiert. Das habe ich oft genug bei den letzten Versionen mitbekommen.

Aber sei es drum – auch wenn ich mich immer noch als Fan von Java sehe (vor allen Dingen den frühen Versionen), mache ich mit Java die letzten Jahre nicht mehr wirklich viel. Hin und wieder ein paar Online-Training für LiL (LinkedIn Learning) oder das Buch „Jetzt lerne ich Java“ von MuT. Aber irgendwie hat Java für mich ein wenig seinen Reiz verloren und auch die Anfragen für Schulungen oder Projekte im Java-Umfeld haben bei mir exorbitant abgenommen. Java fällt bei mir mittlerweile vor allen Dingen bei Schulungen zugunsten von Python fast komplett hinten runter. Was erstaunlich ist, denn Java war für viele Jahre neben clientseitiger Web-Programmierung meine Hauptsäule.

Was zu dem Fazit führt, dass ich gerade für April eine Java-Einzelschulung angenommen habe. Logisches Fazit, oder? 🙂

Gekaufte Inhalte

Heute habe ich eine Mail bekommen, ob ich hier im Blog nicht über ein IT-Produkt berichten wolle. Als Gegenleistung würde ich dafür eine Jahreslizenz geschenkt bekommen. Was indirekt natürlich bedeutet, dass der Bericht positiv ausfallen sollte. Obwohl das Produkt mir bekannt ist und ich es sogar schätze, habe ich den Deal abgelehnt. Gekaufter Content ist nicht mein Ding.

Klar – ich mache hier im Blog kräftig Werbung für meine Sachen – also  meine Webseite, meine Bücher (s.u.) oder meine Onlinevideos bei LiL. Aber es wäre scheinheilig, wenn ich nicht zu meinen eigenen Erzeugnissen stehen und sie nicht vermarkten würde.

Aber Werbung für fremde Produkte, die dann als Content verschleiert wird, geht mir gegen den Strich. Ich bin doch kein „Influenza“. Klar – auf keinen Fall so cool wie diese „Beeinflusser“ (weil ich sowieso zu alt für sowas bin), aber ich habe auch so viel Stolz, nicht auf so ein Niveau (sorry an den Begriff „Niveau“ – du solltest eigentlich gar nicht mit dieser Krankheit in Verbindung gebracht werden, aber ein anderes Wort fällt mir im Moment nicht ein) abzusacken.

Und jetzt nutze ich den Anlass mal wieder, um meine im Eigenverlag publizierten Bücher ein wenig zu promoten.


Reguläre Ausdrücke – Kurz und bündig
Reguläre Ausdrücke - Kurz und bündig - von Ralph Steyer

Reguläre Ausdrücke – Kurz und bündig

Seitenzahl: 104 Seiten

ISBN: 9783753136493

Verkaufspreis: 11,99 €

XML – Kurz und bündig
XML - Kurz und bündig - von Ralph Steyer

XML – Kurz und bündig

ISBN: 9783753133423

Format: DIN A5 hoch

Seiten: 128

Softcover 14,99 €

Erscheinungsdatum: 13.12.2020

COBOL – Grundlagenkurs für Ein- und Umsteiger
COBOL - Grundlagenkurs für Ein- und Umsteiger - von Ralph Steyer

COBOL – Grundlagenkurs für Ein- und Umsteiger

Seitenzahl: 188 Seiten

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-753139-03-6

Verkaufspreis: 21,99 €
Erscheinungsdatum: 26.12.2020

Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML – Grundlagen der Webseiten-Erstellung
Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML - Grundlagen der Webseiten-Erstellung - von Ralph Steyer

Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML – Grundlagen der Webseiten-Erstellung

ISBN: 9783741828829

Format: DIN A5 hoch

Seiten: 300

Erscheinungsdatum: 01.07.2016

Es ist wieder Zeit für meinen Tipp der Woche

Mein Entwickler-Tipp der Woche bei LiL (LinkedIn Learning) behandelt dieses Mal einen kleinen, aber feinen Trick, um sichere Typvergleiche durchführen zu können. Der Trick an sich ist unabhängig von Python und in einigen anderen Sprachen wie JavaScript sogar noch nützlicher.

SmartPhone-Reparatur auf die brutale Art

Nachdem mein Power-Button als auch die Button zum Leiser- und Lauterschalten bei meinem SmartPhone nicht mehr gegangen sind, habe ich diverse Lösungen im Internet gesucht und dazu auch verschiedene Apps installiert, die eine Lösung zu versprechen schienen. Nix ging. Alles Sackgassen.

Eben hatte ich die Faxen dicke. Die Button haben gehangen, nachdem das SmartPhone auf den Boden gefallen war. Also habe ich es mehrfach kräftig auf den Tisch geschlagen.

Feuer mit Feuer bekämpfen sozusagen. Handy-Reparatur mit dem Hammer.

Was soll ich sagen – geht wieder. Vermutlich funktioniert das SmartPhone wieder rein aus Angst :-).

SmartPhone blockiert :-(

Sehr seltsames Phänomen. Mein SmartPhone ist mir runtergefallen und jetzt sind der Power-Button und die Button für Lauter und Leiser auf der Seite blockiert. Das SmartPhone reagiert nicht mehr darauf. Kann es also vermutlich nicht mehr anschalten, wenn es mal aus ist. Aber auch nicht runterfahren. Solange es noch läuft, ist das nur ein ärgerliches, aber nicht wirklich schlimmes Problem. Trotzdem – auf Dauer muss das gelöst werden oder ich brauche ein neues Gerät :-(.

Per pickle-Modul Objekte persistent machen – der neue Python-Entwickler-Tipp

Der Name des Moduls (pickle) klingt vielleicht etwas komisch, aber es ist im Standard-API von Python eine wunderbar einfache Möglichkeit, um damit Objekte persistent zu machen. Mein Entwickler-Tipp der Woche bei LiL (LinkedIn Learning) behandelt genau dieses Thema und ist gerade veröffentlicht worden.

Aufnahmen im Kasten

Die Aufnahmen für mein neustes Videotraining für LiL (LinkedIn Learning) sind im Kasten und es stehen jetzt nur noch ein paar Korrektur- und Nacharbeiten an. Nach dem Chaos-Tag gestern mit diversen Problemen ist es dann heute ganz ok gelaufen. Nur hatte ich auch heute mehrere Abstürze – sowohl von der Aufnahmesoftware, aber auch Browser-Tabs bis hin zu Windows selbst. Letzte Woche hatte ich das Problem bei meiner Remote-Schulung schon einmal, aber da hatte ich das auf das Meeting-Tool geschoben. Das hatte ich vorher noch nie verwendet und einfach als instabil eingestuft.

Nun scheint es mir aber, dass ich bei meinem Notebook ein Problem habe. Dabei fallen mir zwei Gründe ein, die dafür verantwortlich sein könnten:

  1. Der Platz auf meiner Festplatte ist extrem eng und ich habe schon an der Auslagerungsdatei geknapst, um da etwas Luft zu bekommen. Neben dem Auslagern von Programmen auf eine externe SSD. Aber da wird die Luft verdammt eng.
  2. Ich arbeite bei Remote-Schulungen und Videoaufnahmen mit drei Bildschirmen. Neben dem Notebookbildschirm schließe ich über Adapter zwei externe Monitore an und an den Adaptern hängen zusätzlich externe Festplatten und andere Periferiegeräte. Das ist ein ziemliches Kuddel-Muddel und möglicherweise kommt da Windows mit den Kanälen durcheinander.

Ich muss beide mögliche Ursachen untersuchen. So Abstürze habe ich sonst nicht und die sind verdammt lästig.

Wieder im „Studio“

Heute habe ich wieder mit neuen Aufnahmen für LiL (LinkedIn Learning) begonnen. Aber die Sache lässt sich ungewöhnlich mühseelig an. Ständig knallen mir Fehler während der Aufnahme rein. Von Rechnerabstürzen über Authentifizierungsprobleme bis hin zu Fehlern bei den Ressourcen. Alles dabei :-(.

Aber so ganz langsam finde ich in die Spur. Ich habe genug Zeit einkalkuliert und hoffe, dass es dann ab morgen besser läuft.

Google My Business

Vor einiger Zeit ist mir bewusst geworden, dass „Hinz und Kunz“ bei Google Maps mit ihren Unternehmen eingetragen sind. Selbst mit den Kleinsten. Klar – das habe ich im Grunde schon häufig „gesehen“, aber eben nicht im klassischen Sinn „wahrgenommen“. Schon gar nicht, dass ich das mit einem „Geschäft“ – also  „My Business“ – auch machen sollte. Warum denn nicht?

Gut – nicht zuletzt durch Corona bin ich beruflich mehr oder weniger bis Anschlag ausgelastet und Marketing bzw. Werbung für neue Aufträge muss ich im Moment nicht machen. Aber es ist natürlich nicht klar, dass die Situation auf Dauer so bleibt. Gibt ja den Spruch, dass man für die Krise vorsorgen sollte, wenn es gerade läuft.

Also habe ich mich in Google Maps mit meinen beiden Standort eingetragen. Und wenn es nur Traffic auf meine Webseite leitet und damit meine Bücher und Onlinevideos bei LiL gekauft werden.

Jetzt hat mir nach der Anmeldung Google Post zugeschickt unter dem Stichwort „Google My Business“. Mit einem Gutschein für Google Ads. Den kann ich in der Tat gut nutzen, um meine im Eigenverlag publizierten Bücher ein wenig zu promoten. Denn da gibt es mittlerweile gleich 4 Stück.


Reguläre Ausdrücke – Kurz und bündig
Reguläre Ausdrücke - Kurz und bündig - von Ralph Steyer

Reguläre Ausdrücke – Kurz und bündig

Seitenzahl: 104 Seiten

ISBN: 9783753136493

Verkaufspreis: 11,99 €

XML – Kurz und bündig
XML - Kurz und bündig - von Ralph Steyer

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ISBN: 9783753133423

Format: DIN A5 hoch

Seiten: 128

Softcover 14,99 €

Erscheinungsdatum: 13.12.2020

COBOL – Grundlagenkurs für Ein- und Umsteiger
COBOL - Grundlagenkurs für Ein- und Umsteiger - von Ralph Steyer

COBOL – Grundlagenkurs für Ein- und Umsteiger

Seitenzahl: 188 Seiten

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-753139-03-6

Verkaufspreis: 21,99 €
Erscheinungsdatum: 26.12.2020

Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML – Grundlagen der Webseiten-Erstellung
Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML - Grundlagen der Webseiten-Erstellung - von Ralph Steyer

Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML – Grundlagen der Webseiten-Erstellung

ISBN: 9783741828829

Format: DIN A5 hoch

Seiten: 300

Erscheinungsdatum: 01.07.2016

Mein Tipp der Woche – plattformneutrale Skripte mit Python

Im Rahmen meiner Serie mit wöchentlichen Tipps & Tricks zu Python bei LinkedIn Learning (LiL) ist das nächste Video draußen. Es geht die Woche um die Erstellung von plattformneutralen Skripten mit Python.

Registierungszwang

Ich nutze seit vielen Jahren beim Gleitschirmfliegen eine Action-Cam, um hin und wieder während des Fliegens Fotos oder Videos aufzunehmen. Eine mittlerweile uralte GoPro 2, die die Tage versagt hat. Videos sind nach wenigen Sekunden abgebrochen und auch die Bilderserien nach wenigen Bildern. Aber da die Cam schon über 10 Jahre alt ist und viel mitgemacht hat, sei es verziehen.
Nun kam ich auf die Idee, mir eine neue Action Cam zu gönnen. Meine Wahl fiel auf eine DJI und eben kam sie an. Nur – das Ding kann man genau 5x starten. Dann muss man sich zwangsweise bei DJI registrieren und dazu zwingend eine App auf das SmartPhone installieren. Geht es noch? Demnächst kann ich wohl beim Kauf einer Brötchentüte vom Bäcker 2 Brötchen essen und muss mich vor dem Verzehr der restlichen Brötchen zwangsweise registrieren? Die haben sie nicht mehr alle.
Ein absolutes NoGo und die Cam ging direkt wieder zurück. Die Unverschämtheit ist, dass man diese Zwangsregistrierung nirgends in der Beschreibung findet. Ich habe sie nur nachträglich bei entrüsteten Benutzerbewertungen gefunden. Die waren genauso perplex wie ich als sie das Ding erhalten haben.

Glücklicherweise hat das Formatieren der Speicherkarte und das gründliche Reinigen der Cam meine alte GoPro wieder einsatzfähig gemacht, wie es scheint. Auch wenn die Qualität der Aufnahmen und insbesondere die Bildstabilisierung heute nicht mehr zeitgemäß ist, bleibe ich dann erst einmal dabei. Der Überwachungswahn nimmt einfach unerträgliche Ausmaße an.

 

Glasfaser-Drama

Ab heute habe ich in Bodenheim Glasfaser! Angeblich. Von wegen – der Anbieter Herznet macht auf „Toter Mann“. Nix is.

Kann man verstehen. Sie hatten ja nur knapp über 1 Jahr Zeit ;-(.

Oh man, was ein Schrott. Vielleicht ist das aber auch typisch für das digitale Hinterland Deutschland. Vollkommen unfähig in Sachen Digitalisierung. Ich habe das Gefühl, das läuft wie beim BER – eine never-ending-Chaosstorry.

Zwar wurde vor gut 3 – 4 Monaten die Glasfaserleitung ins Haus gelegt, Und es war auch schon einmal ein Techniker da, um diese anzuschliessen. Nur hatte der Provider vergessen, einen Router zu liefern. Der Techniker ist wieder abgezogen mit der Zusage, man würde sich „kurzfristig“ (!) darum kümmern.

Nichts ist bisher passiert und der Freischaltungstermin ist jetzt verstrichen. Wir haben sogar immer noch keinen expliziten Vertrag oder so etwas, sondern nur den Vorvertrag. Damit auch keine Vertragsnummer, mit denen uns telefonisch Auskunft gegeben werden kann. Auch wurde die Zusage aus dem Vorvertag nicht eingehalten, dass mein bisheriger Provider-Vertrag von dem neuen Provider gekündigt wird. Die Kündigungsfrist beträgt 1 Jahr und offensichtlich bin ich immer noch bei meinem alten Provider mit langsamen DSL. Was übrigens auf meine letzte Beschwerde bei Herznet damit begründet wurde, wie würden sonst ab heute vermutlich ganz ohne Internet dastehen.

Das ist alles nur noch ganz grosser Pfusch und Schrott, was die da abliefern 🙁