KI in die Tonne und Deinstallation, damit das Programm läuft

Ich habe seit gefühlt Ewigkeiten Probleme mit meinem Email-Server. Genaugenommen mit Spam. Dabei muss man beachten, dass ich einen Linux-V-Server habe, der (leider) mit Plesk aufgesetzt ist. Wichtige Mails werden als Spam gewertet und nicht einmal mit einem Spammarker durchgestellt, während unzählige Spammails durchkommen, wobei das ja im E-Mail-Client abzufangen ist. Leider haben bisher alle Versuche, die Spameinstellungen bei SpamAssasin über Plesk zu ändern, fehlgeschlagen. Mit einer ganz dubiosen Fehlermeldung, die darauf schließen lies, dass irgendeine Datei nicht da war bzw. einen Fehler enthalten hat.

Ich hatte aber jetzt die Faxen dicke, nachdem schon wieder eine Auftragsbestätigung im Nirvana verschwunden war und ich das nur mit viel Glück mitbekommen habe, weil ich nachgefragt hatte.

Mit KI bin ich der Sache auf den Grund gegangen. Und wie eigentlich immer wurde die Sache ein endloser Schlauch an falschen Vermutungen und unnützen Tipps durch die KI. Nach gut 2 Stunden war ich diesen nutzlosen KI-Tipps müde und habe SpamAssasin mit dem Plesk-Installer in der SSH-Konsole deinstalliert.

Folge – die Spameinstellungen gingen anzupassen (sogar unter der Plesk-GUI) und das System scheint jetzt zu laufen. Vermutlich sind sich eine Konfiguration unter Ubuntu und Plesk oder rein Plesk in die Quere gekommen, aber sowas hat die KI nicht richtig erkannt und schon gar nich lösen können. Nur unscharfe Vermutungen und immer wieder nutzlose Anweisungen, die weiter vom Problem weggeführt haben.

In dem Fall war mein Frust und das daraus resultierende Löschen der wohl doppelten Installation die zufällige Lösung, aber die war Glücksache. KI hat wieder einmal viel versprochen und nur halbgaren Schrott geliefert.

Gibt mir aber Hoffnung, dass menschliche IT-Experten noch lange genug Jobs haben.