Was gibt es Neues?

MS Down

Heute waren Teams, Outlook, Office356 etc. zweitweise ziemlich down. Oder besser – weltweit teils offline, was wohl zahlreiche Leute am Arbeiten gehindert und natürlich die üblichen Lästereien zur Abhängigkeit von der Cloud nach sich gezogen hat. Mit den klassischen Argumenten, dass man sich in die Hand von einer Black Box begibt, die entweder funktioniert bzw. „Good will“ zeigt oder eben nicht. Wenn was nicht geht oder der Betreiber aus irgendwelchen Gründen nicht will, ist man halt wie ein Fisch, der auf den Strand geworfen wurde und hofft, dass irgendwann die Flut kommt und ins Meer zurückspült, bevor es zuende geht.

Genauso laut waren aber auch die Gegenstimmen, die die Zuverlässigkeit von Lösungen in eigener Hand sowie deren Aufwand infrage gestellt haben. Die paar Mal, wo Clouddienste ausfallen (oder übertragen bargeldloses Bezahlen nicht funktioniert) würden, wären im Vergleich ein vertretbares Übel.

Hallo mama dast is meine neue nummer …

… kannst du diese nummer speichern und mir auf WhatsApp schreiben wenn du dash siehst!

Und könnt Ihr erstmal richtige Rechtschreibung lernen, bevor Ihr versucht Leute abzuzocken? Hätte nicht übel Lust, einen Honeypot aufzumachen und diese Dummbeutel anzugreifen. Nur will ich meine Telefonnummer nicht dafür opfern.

Neuauflage

2023 startet recht ruhig und die Zeit nutze ich (wie meist am Jahresanfang) für alle möglichen Aufgaben, die im normalen beruflichen Stress hintenanstehen. Etwa kümmere ich mich um meine Workstation oder bringe andere IT-Systeme auf Stand. Aber auch die Überarbeitung eines Buchs war fällig, das ich im „Selbstverlag/Eigenverlag“ publiziere. Diese Möglichkeit der Publikation nutze ich seit ein paar Jahren, um da Themen abzudecken, die für große Verlage uninteressant sind, ich aber entweder für eigene Schulungen Materialien brauche und/oder für das Thema immer noch eine Nische sehe bzw. sowieso Stoff paratt habe.

Ich habe so für XML, Reguläre Ausdrücke und Cobol entsprechende Bücher, die bei epubli gedruckt und vertrieben werden. Vor allen Dingen das Buch zu Cobol läuft gar nicht so schlecht und befindet sich mittlerweile in der 2. Auflage. Dann gibt es noch das erste Buch, das ich 2016 auf diese Weise überhaupt vertrieben habe. Dabei geht es vom Thema um HTML und Grundlagen der Webseitenerstellung.

Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML
Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML

Die Verkaufszahlen dieses Buchs sind – sehr vorsichtig ausgedrückt – ziemlich „überschaubar“. Genaugenommen so gering, dass diese die Arbeit nicht wert waren (niedriger zweistelliger Bereich). Das liegt sicher daran, dass HTML kein Thema ist, das derzeit noch hipp ist, die allgemeinen Verkaufszahlen von IT-Büchern extrem eingebrochen sind und ich im „Selbstverlag“ natürlich nicht die Reichweite von großen Verlagen habe, für die ich normalerweise schreibe.

Warum also überhaupt eine Überarbeitung? Mit dem Buch, das den Titel „Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML“ hat, gibt es für mich Besonderheiten.

Alte Hardware weiter nutzen

In Zeiten gravierender Klima- und Umweltprobleme sollte man sich m.E. überlegen, ob und wie man selbst dazu beitragen kann, nicht unnötig die Probleme zu vergrößern. Gerade in der IT-Branche sind wir priviligiert,  dass es vielfach möglich ist, im Homeoffice zu arbeiten und damit unnötige Reisen zu vermeiden. Meetings, Schulungen, etc. kann man sehr gut remote machen und jede vermiedene Reise ist von Vorteil für Klima und Umwelt. Die positiven Effekte wie eingesparte Zeit, Kosten und weniger Unannehmlichkeiten wegen Reisestress nehme ich ehrlich als puren Eigennutz auf meine Kappe.

Aber auch der unnötige Verschleiss von digitaler Hardware sollte vermieden werden. Das beginnt mit SmartPhones, die teils jährlich ausgetauscht werden. Klar kann ich  „Habenwollen“ und auch Abgeberei nachvollziehen, aber diese sollten nicht mehr toleriert werden. Das ist sowieso der unverständliche Punkt, dass gerade die junge Generation zu Recht für Klimaschutz auf die Straße geht (bzw. klebt) und dann immer mit dem neusten SmartPhone und der neusten Mode rumlaufen muss.

Aber auf die konkrete IT-Hardware bezogen, versuche ich diese solange wie möglich in Betrieb zu halten. Und wenn neue Hardware gebraucht wird, auf runderneuterte (Modewort – refurbished) Geräte zu setzen. Da gibt es mittlerweile Top-Angebote von Leasing-Geräte, die in großen Firmen nach 2 oder 3 Jahren bereits rausgeschmissen werden.

Die Workstation oder ich

Man sagt Mathematikern nach, dass sie kaum etwas wissen, aber sich in nahezu alle logisch erklärbaren Probleme einarbeiten können. Und vor allen Dingen an ungelösten Problemen festbeißen. Offensichtlich bin ich da ganz typisch für meine Art, denn das Problem mit meiner Workstation lässt mich nicht ruhen. Ich kratze im Moment mein „normales“ IT-Wissen zusammen und erweitere es per Internet-Suche um Hardware-Kenntnisse, um das Problem mit der Workstation irgendwie zu lösen.

Dazu investiere ich viel mehr Arbeitszeit und Aufwand, als es sich noch rechnen würde. Der Kauf eines neuen Rechners wäre mittlerweile – mit Abschreibung – vermutlich billiger geworden, wenn ich das in Stundensätze umlege. Aber es ist mittlerweile persönlich. Ich will diese Workstation in die Knie zwingen. Sie wehrt sich aber nach Kräften und verschleiert die Ursachen der Probleme. Besonders fies – zeitweise läuft sie problemlos, um dann aus dem Nichts heraus Zicken zu machen.

(No-)Workstation

Ich bekomme die Probleme mit meiner Workstation nicht in den Griff. Nach dem Kaltstart flackern die Bildschirme extrem und teils bleiben sie schwarz. Mittlerweile flackern aber die Bildschirme auch zweitweise beim Betrieb. Das zweite massive Problem ist, dass beim Anlegen und Löschen von Verzeichnissen als auch teils Dateien keine Aktualisierung vom Explorer bzw. Desktop erfolgt. Zumindest nicht zeitnah. Und gewisse Verzögerungen bei der Entgegennahme von Tastatureingaben und Mausklicks sind auch zu spüren.

Meta verstösst gegen EU-Datenschutzrichtlinien bzw. am Morgen geht die Sonne auf

Gerade habe ich Nachrichten mitbekommen, dass Meta wegen Datenschutz-Verstößen in Europa 390 Millionen Euro Strafe zahlen soll. Es geht darum, dass angeblich personenbezogene Daten der Nutzer ungefragt für die Personalisierung der Werbung verwendet werden und das sei illegal. In welcher Traumwelt leben die denn? Der Datenmissbrauch bei Facebook, Instagram, Apple, Google & Co ist so selbstverständlich wie die Tatsache, dass die Erde rund ist oder es tagsüber hell wird. Das ist doch keine Meldung wert.

Selbstversändlich werden Nutzerdaten von allen Konzeren kreuz-und-quer verwendet. Mit oder ohne Einwilligung. Selbst Daten von Leuten, die bewusst nicht auf Facebook und Co sind, stehen dort vollständig zur Verfügung. Denn deren Daten (Name, Telefonnummer, E-Mail, Hobbies, Vorlieben, berufliche Tätigkeiten etc.) sind garantiert in irgendwelchen Kontaktdaten von Personen enthalten, die in irgendeinem System angemeldet sind. Nur haben diese Verweigere dann noch weniger Kontrolle über das, was über sie bekannt ist. Das ist genauso wie bei Leuten, die sich aus Gesundheitsgründen bewusst fettfrei ernähren und dann erfahren müssen, dass das total ungesund ist (nur als Beispiel). Raushalten aus all dem Kram ist also die schlechteste aller Optionen, die man als Mensch hat.

Karteikartenabschrift? Ei, dann komme se doch vorbei

Um für meine Umschreibung des Führerscheins eine sogenannte „Karteikartenabschrift“ zu erhalten, habe ich mich über deren Webformular an die ursprünglich ausstellenden Behörde gewendet, da auf deren Webseite kein versprochenes Onlineformular zu finden ist. Antwort der Behörde – gehen Sie auf die Webseite, machen Sie einen Termin und kommen Sie vorbei.

Ich fasse es nicht. Ich muss zu der Behörde in Oppenheim, nicht Hofheim. Und in Oppenheim machen die nix ohne diese „Karteikartenabschrift“, in Hofheim aber nicht die Umschreibung, weil sie ja nicht mehr zuständig sind.

Nun ist Hofheim für mich noch erreichbar, aber wie stellen die sich das vor für Leute, die weiter weggezogen sind? Mal schnell von Hamburg nach München fahren, um eine Karteikartenabschrift mitzunehmen?

Karteikartenabschrift oder wie Deutschland digitale Steinzeit festschreibt

Ich bin langsam reif für einen vollkommen überflüssigen und ärgerlichen Bürokratievorgang, dem ich mich aber leider stellen muss. Ich soll meinen Führerschein (ein edler grauer Lappen) durch ein Plastikkärtchen ersetzen. Aber damit es nicht einfach geht, brauche ich eine sogenannte „Karteikartenabschrift“ der ursprünglich ausstellenden Behörde. Das kann nur vermieden werden, wenn man noch im gleichen Zuständigkeitsbereich wohnt.

Was auch immer diese „Karteikartenabschrift“ sein soll – warum kann die aktuelle Führerscheinstelle nicht einfach diese Daten abrufen? Arbeiten die mit Buschtrommeln oder was? Es soll mittlerweile Computer geben.

Das ist so lächerlich. Schlimm genug, dass man diese unnötige Neuausstellung beantragen und auch noch selbst bezahlen muss. Die Behörden bekommen es nicht einmal hin, bereits vorhandene Informationen selbst aufzurufen. Angeblich gibt es Onlineformulare, diese „Karteikartenabschrift“ zu beantragen, aber die sind bei meiner alten Führescheinstelle nicht zu finden.

Wenn man ohne die Umschreibung weiter fährt, kostet es bei einer Kontrolle 10 EUR. Eine sehr verlockende Aussicht, diesen bürokratischen und überflüssigen Mist einfach zu ignorieren.

Fehlercode 0xc000021a

Einmal geht sie, dann wieder nicht, dann geht die Workstation wieder. Also ich meine das Starten im Kaltzustand am Morgen. Gestern kein Problem, heute wieder Blue Screen of Death. Genaugenommen bleibt kurz vor dem Anzeigen des Anmeldedialogs von Windows der Bildschirm schwarz und dann geht nur Ausschalten. In dem folgenden Neustart kommt der Blue Screen of Death und Windows hält danach das System an. Da ich die Sache mittlerweile kenne, führe ich dann derzeit die mittlerweile „bewährte“ Bereinigung der Situation durch:

  • Fehlermeldung und Sammeln der Informationen für eine Bereinigung der Situation durch Windows.
  • Neustart mit „automatischem“ Reparaturversuch, der scheitert.
  • Manuelles Reparieren über Start im abgesicherten Modus und anschließendem Neustart.
  • Einwandfreier Start, wobei ich die Soundkarte heute nicht getestet habe. Aber bisher hat spätestens der nächste Neustart die Sache erledigt und wenn der PC einmal gestartet war und nicht mehr ausgeschaltet bzw. kalt geworden ist, startet die Kiste eigentlich problemlos und zeigt auch beim Betrieb keine Probleme.

Doch so kann es nicht weitergehen.

Internet-Ausfall zum Jahresende

Zum Jahresende gibt es im Ort nochmal als kleines Geschenk einen Internet-Ausfall. Es sind wohl große Gebiete betroffen, was man auf Fratzenbuch lesen kann. Angeblich sind die Techniker da schon ein paar Stunden am Schaffen.

Ich brauche im Moment nicht unbedingt Internet, aber um mal den Wurst-Käse (Worst-Case) im Fall einer Remoteschulung zu testen, bin ich mit dem SmartPhone und Tethering ins Internet gegangen.

Nach dem Speedtest habe ich damit zwischen 25 und 30 MBit/s sowohl im Down- als auch Upload. Was mehr als genug sein sollte. Aber meine Webseiten bauen sich so langsam wie zu Zeiten von 16K-Modems auf :-(.

Blue Screen of Death – Vol. 2

Nachdem ich vorgestern das 1. Mal seit langer Zeit  einen Blue Screen of Death beim morgendlichen Hochfahren meiner Workstation und ich die Reparatur recht stringent durchbekommen hatte, ist die Kiste gestern problemlos gestartet und den ganzen Tag gelaufen . Nur heute morgen hatte ich den Mist erneut.  Mit identischem Ablauf:

  • Fehlermeldung und Sammeln der Informationen für eine Bereinigung der Situation.
  • Neustart mit „automatischem“ Reparaturversuch, der scheitert.
  • Manuelles Reparieren über Start im abgesicherten Modus und anschließendem Neustart.
  • Einwandfreier Start, aber keinerlei Ton über die Soundkarte.

Rollende SmartPhones ohne Sicherheitskonzept

Bei modernen Autos gibt es ein Fahrzeugdiagnosesystem, das On-Board-Diagnose (OBD) genannt wird, und während des Fahrbetriebes Systeme, Sensoren und  Steuergeräte überwacht. Auftretende Fehler werden dann über eine Kontrollleuchte angezeigt und im jeweiligen Steuergerät dauerhaft gespeichert. Die Fehlermeldungen können später über genormte Schnittstellen abgefragt werden. Dazu braucht es einen passenden Stecker. Da mein Reifendrucksensor immer wieder „spinnt“, habe ich mir einen ebensolchen besorgt.

Manche Automobil-Manager loben moderne Autos ja als rollende SmartPhones bzw. Computer. Für mich ist das eine Horrorvorstellung. Gleich aus mehreren Gründen.

Fett, fetter, Microsoft – und leider auch unverschämt was Altversionen angeht

Zwischen den Jahren nutze ich die Zeit und bereite eine Schulung zu „ASP.NET MVC“ vor, die im kommenden Januar und dann noch einmal im März laufen soll. Ich muss mich wieder etwas einarbeiten, obwohl ich vor einiger Zeit beim Springer-Verlag ein Buch zu „Webanwendungen mit ASP.NET MVC und Razor – Ein kompakter und praxisnaher Einstieg“ veröffentlicht habe. Aber ansonsten sind Webanwendungen mit ASP.NET MVC und Razor bei mir Randthemen, auch wenn ich viel mit purem C# und .NET zu tun habe.

Deshalb hatte ich vorgestern eine neue  Webseite als Referenz erstellt, die ich mit ASP.NET MVC und Razor in einem Docker-Container auf meinem Linux-Server laufen lasse.

Heute habe ich u.a. die Datenbank mit ins Spiel gebracht und im Grunde ist es wie immer bei Microsoft – wenn alles konfiguriert und installiert ist, geht das meiste mit Mausschubserei. Aber wehe, wenn nicht oder man vom vorgegebenen Pfad abweicht. Oder irgendwelche Neuerungen inkompatibel zu älteren Dingen sind (was gefühlt bei Microsoft ständig passiert).

Workstation hisst Panik-Flagge

Das hatte ich auch schon lange nicht mehr – einen Blue Screen of Death. Nette Begrüßung meiner Workstation zum Start des Arbeitstags :-(. Die hätte doch einfach sagen können, dass sie zwischen den Jahren Urlaub braucht. Aber nein. Volle Breitseite.

Denn nach dem Sammeln der Informationen für eine Bereinigung der Situation und dem obligatorischen Neustart mit „automatischem“ Reparaturversuch kam die nächste Panik-Flagge.

Die „automatische“ Reparatur ist misslungen. „Automatische Reparatur“ (beachte – ganz Microsoft-like ohne Artikel) war ganz und gar nicht „automatisch“.

Android 13

Ich nutze seit ein paar Jahren ein einfaches Honor als SmartPhone, das „nur“ Android 10 hat und wohl auch keine neuere Version von Android mehr bekommt. Da dessen Display allerdings seit über einem Jahr gerissen ist und ich eigentlich permanent mit einem Ausfall rechne, habe ich vor ein paar Monaten ein einfaches Samsung XCover als Kronprinz angeschafft und weitgehend identisch konfiguriert, um im Fall des (Aus-)Falls nahtlos umsteigen zu können.

Da das Honor allerdings bisher durchhält, nutze ich dieses weiter und das XCover nur für Outdoor-Aktivitäten (wofür es auch explizit gemacht ist). Aber das XCover hat auf meiner Radtour eben Android 13 als verfügbar gemeldet und ich habe das aktuellere Betriebssystem gleich installiert.

Nur kann ich keine Unterschiede zu den letzten Versionen von Android erkennen.

ASP.NET MVC, Codespace & Docker

Webanwendungen mit ASP.NET MVC und Razor Ein kompakter und praxisnaher EinstiegIch habe eine neue Webseite erstellt. Das ist nicht ungewöhnlich und kaum eines Posts wert. Zumal die  Webseite nicht der Burner ist. Weder vom Design, noch dem Inhalt. Es ist im Grunde nur etwas Werbung für mein Buch zu „Webanwendungen mit ASP.NET MVC und Razor – Ein kompakter und praxisnaher Einstieg„, das ich vor einiger Zeit beim Springer-Verlag veröffentlicht habe. Also wozu der Hussle?

Nun – wenn man den Link zu der Webseite anklickt, fällt vielleicht der ungewöhnliche Port auf (33333). Der eigentliche Anlass für die neue Webseite war die Vorbereitung für eine Schulung mit ASP.NET im kommenden Januar. Ich will einfach einige Praxisseiten zum Zeigen von ein paar Sachen haben.

Ich betreibe meine Webseiten nun aber mit einem Apache-Webserver unter Linux. Die neue Webseite ist jedoch – aus besagten Gründen – mit ASP.NET MVC und Razor gemacht. Und das braucht – eigentlich – einen Windows-Server mit IIS oder so. Also auf jeden Fall .NET. Lokal auf einem Windows-PC bzw. direkt aus Visual Studio kein Problem. Aber wenn man „In-the-wild“ nur Linux verwendet?

„Functions on Demand“ bei Autos oder warum ich wohl langsam aus der Zeit falle

Vor geraumer Zeit bin ich einem April-Scherz aufgesessen, dass in manchen Autos bereits wichtige und elementare Funktionen eingebaut wären, die man aber erst per Abo freischalten müsse. Etwa monatlich einen gewissen Betrag bezahlen, um zum Beispiel die Lenkrad- oder Sitzheizung benutzen zu können. Nur – das war kein April-Scherz.

Gerade lese ich wieder einen Artikel, dass man in manchen BMW 17 Euro im Monat zahlen müsse, um die Sitzheizung bei diesen BMW-Fahrzeugen benutzen zu können. Man könne die Sitzheizung „nachträglich dazubuchen“.

Geht es noch?

Ist Office 365 zu böse oder die DSGVO einfach zu schlecht?

Nachdem die deutschen Datenschutzbeauftragten durchsetzt haben, dass Office 365 von Microsoft an Schulen nicht mehr verwendet werden darf, stelle ich mir die Frage, ob Office 365 wirklich so schlecht bzw. böse ist, dass die Kinder davor geschützt werden müssen, oder ob die DSGVO nur zu schlecht bzw. realitätsfern ist?

Auf der einen Seite bin ich kein Freund davon, dass Digitalisierung in Schulen als das goldene Kalb hoffiert wird. Der Horror überflüssiger Powerpoint-Präsentationen ist etwa übelste Zeitverschwendung ohne Nutzen. Ich bin überzeugt, dass Fächer wie Deutsch, Mathematik, Sport, Kunst, Naturwissenschaften etc. gelernt und gelehrt werden müssen. Kein SmartBoard, Tablet oder sonst ein digitaler Müll ist dafür notwendig geschweige denn sinnvoll. Und das bisschen Medienkompentenz, was der Umgang mit Office-Software und Daddle-Geräten bringt, bringen sich die Kidds nebenbei bei. Dazu braucht es keine Schule. Wer sich wirklich für IT interessiert, soll sich später in der Schule passende Schwerpunkte suchen.

Auf der anderen Seite ist Fernunterricht mittlerweile eine notwendige und sinnvolle Alternative, wenn stattdessen Unterricht ausfallen würde. Ohne Frage.

Und da ist mit Teams und Office 365 eine Kombination vorhanden, mit der eigentlich jeder DAU zurechtkommen kann.