Pool eröffnet

Nachdem die Temperaturen sommerlich werden, habe ich heute meinen Luxus-Pool aufgebaut. Da mein Büro unter dem nicht-isolierten Dach eines Altbaus angesiedelt ist und ich mittels eines mobilen Klimablocks die Temperatur maximal um 10 Grad runter bekomme (was die letzten Jahre im Hochsommer also statt ca 50 Grad dann 40 Grad bedeutete), hat es sich bewährt, bei größerer Hitze in Arbeitspausen den Pool aufzusuchen.

Tag der Aufnahme – vom Huhn zu Java und Python

Pünktlich zum Beginn des Juni ich starte eine neue Session mit Videoaufnahmen für LinkedIn Learning (LiL). Aber die dauern nur einen Tag und finden in meinem „Tonstudio“ in Eppstein statt. Es sind nur ein paar Updates und Erweiterungen zu schon veröffentlichten Training.

KI-generierter Code und Rechtsfragen

Als Jemand, der aus der IT und Mathematik bzw. vielleicht noch den Naturwissenschaften kommt, sind rechtliche Aspekte für mich eher ein blinder Fleck. Oder anders ausgedrückt – meine Kompetenz ist nur die eines gewöhnlichen Laiens und mein Interesse an rechtlichen Fragen bei viele Dingen sehr gering. Vor allen Dingen beurteile ich oft Situationen aufgrund von Logik und „gesundem Menschenverstand“. Letzteres ist aber absolut subjektiv.

Im Umgang mit KI gibt es aber zunehmend rechtliche Fragen, die geklärt werden müssen. Sowohl in Bezug auf Fragen beim allgemeinen Content wie den Trainingsdaten, Algorithmen, Diskriminierung, Diversität oder Copyright. Aber das strahlt auch bei Quellcodes aus, die mittels KI erstellt werden.

Netflix und der scheinheilige Umgang mit Datensicherheit

Da feiern Bürokraten und Politiker in Deutschland 5 Jahre DSGVO, Facebook/Meta bekommen eine Megastrafe in Milliardenhöhe (die garantiert aber nicht gezahlt wird) aufgebrummt, und gleichzeitig geht niemand gegen Netflix vor, was offensichtlich private Haushalte ausspioniert. Es ist einfach nicht zu fassen.

Wohlbemerkt – ich kann verstehen, dass Netflix das permante Sharing von Zugängen nicht will und diese Vorgehensweise durch Kunden nicht zu tolerieren ist.

Vermüllung des SmartPhones begegnen

Angeblich sind ein Großteil der Billig-SmartPhones schon bei Auslieferung mit Bloatware verseucht. Zumindest habe ich die Tage einen Artikel dazu gelesen. Die meisten China-Geräte (insbesondere Xiaomi) sowieso, denn deren Staatsführung protokolliert ja vermutlich alles mit, was Nutzer mit den Dingern machen.

Aber auch ohne diese explizite Spionagesoftware vermüllt ein SmartPhone. Bzw. es wird vom Hersteller grundsätzlich mit vorinstalliertem Müll ausgeliefert, den man nicht deinstallieren kann. Früher habe ich deshalb meine Geräte gerootet, aber das ist aufwändig und auch mit Nachteilen verbunden.

Ich bin jetzt auf ein Tool ADB AppControl gestoßen, mit dem man diesen ganzen Herstellermüll und andere Apps ohne Rooten löschen kann.

5 Jahre DSGVO und Rekordstrafe gegen Facebook

Da kommt gerade was mit Bezug auf Datenschutz zusammen, was für mich aus einem Freak-Kabinett kommt und auch nicht zusammengeht.

Seit 5 Jahren gibt es die DSGVO, die m.E. dem Datenschutz mehr geschadet hat als alle Versuche der üblichen Datenkraken, den Datenschutz auszuhebeln. Denn mit nervtötenden Bannern vor dem Besuch jeder Webseite, unnötigen Kosten, Behinderungen aller Beteiligten und dem angeblichen Schutz von Daten, die sowieso von Nutzern offen verteilt werden, ist die DSGVO ein bürokratisches Monster, das die Akzeptanz von Datenschutz gegen die Wand gefahren hat. So wie Klima-Kleber der Akzentanz des dringend notwendigen Umweltschutz schaden. Nicht umsonst machen Schlagzeilen die Runde, dass für viele Leute als auch Unternehmen die Bedeutung von Datenschutz massiv abnimmt. Der Zusammenhang mit dem Irrläufer DSGVO ist für mich zwingend. Wenn man es wohlwollend ausdrückt:

Gut gedacht ist nicht gut gemacht.

Auf der anderen Seite ist Facebook/Meta in der EU zu einer Rekordstrafe von 1,2 Milliarden Euro wegen der Beteiligung an Massenüberwachung verurteilt worden.

Notoperation mit Kugelschreiberfeder

Jetzt werde ich auch noch zum PC-Techniker. In meiner Freizeit, wo ich einfach als Zuschauer eine Veranstaltung besuche.

Meine Söhne moderieren für Sport Deutschland TV die Heimspiele der Mainzer Dynamites in der 2. Handballbundesliga der Frauen. Da es in dem letzten Heimspiel der Saison um den Klassenerhalt ging, bin ich heute zum Spiel geradelt, um da live zuzuschauen. Vor der Halle war eine lange Schlange, denn es ging wie gesagt um den Klassenerhalt gegen einen direkten Konkurrenten.

Aber auf WhatsApp habe ich von meinem Sohn schon mitbekommen, dass die Übertragung auf Sport Deutschland TV nicht starten konnte, weil der Aufnahmerechner nicht gestartet ist.

Oha – ChatGPT scheitert an Grundrechenarten :-(

Gerade höre ich im Radio, dass Google Bard vielleicht doch nach Europa bzw. Deutschland kommen soll. Man müsse sich nur noch an die „regionalen Begebenheiten anpassen“. Wow – sehr charmant den Bürokratieschwachsinn bzw. das falsche Verständnis von KI und Datenschutz in unseren Breiten umschrieben.

Aber gleichzeitig hat mich ChatCPT mit der fehlerhaften Beantwortung einer trivialen Anfrage ziemlich erwischt und desillusioniert. Von jetzt auf gleich ohne Vorwarnung :-(. Ich mache gerade eine Nebenkostenabrechnung, bei der ich mehrere Stromlieferanten mit deren verschiedenen (und total unübersichtlichen) Abrechnungen kombinieren, auf Zeitinvalle und verschiedene Einheiten umrechnen muss. Ich wollte mir das Leben einfach machen und habe ChatGPT einfach gefragt, wie viele Tage zwischen verschiedenen Datumsangaben liegen.

Stell Dir vor, die Bahn streikt und keiner geht hin

Es langt. Bei der Bahn jagt ein Streik den nächsten und dazwischen geht nichts wegen irgendwelcher Pannen. Ich habe im Moment wieder sehr viele Auftragsanfragen und  bestehe mittlerweile auf Remote (von wenigen Ausnahmen abgesehen). Dieser unkalkulierbaren Situation beim Reisen werde ich mich nicht mehr aussetzen.

Kindlei

Damit ist die „Kindlei“ erst einmal fertig. Nach dem Publizieren elektronischer Ausgaben meiner COBOL-Unterlagen und des Buchs „Reguläre Ausdrücke: Kurz und bündig“ habe ich jetzt auch „XML – Kurz und bündig“ also auch „Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML – Grundlagen der Webseiten-Erstellung“ als Kindle-Version aufbereitet und veröffentlicht.

Google Bard kommt – aber nicht nach Deutschland

Wir haben es geschafft – Deutschland wird wirklich zu einem Entwicklungsland zurückgestuft. Zumindest was IT und Digitalisierung angeht. Bürokratie und Regulierungswut schließen Deutschland von der Moderne aus. Nachdem OpenAI und ChatGPT hierzulande unter massivem Feuer stehen, hat Alphabet wohl die Konsequenzen gezogen. Deren neue Version einer KI mit Namen Google Bard wird aktuell als weltweites Experiment vorgestellt, nur Deutschland und EU sowie ein paar naheliegende Länder wie China und Russland werden ausgeschlossen.

Gleich nochmal Kindle

Nachdem ich erst vor Kurzem meine COBOL-Unterlagen , die ich dem Selbstverlag vertreibe, zusätzlich als Kindle-Buch veröffentlicht habe (sowohl die deutsche Version als auch die neue englische Version), hatte ich schon angedeutet, dass ich auch weitere Bücher von mir aus dem Selbstverlag für den Kindle aufbereiten möchte. Gesagt, getan.

Hier ist das Buch „Reguläre Ausdrücke: Kurz und bündig“ als Kindle Ausgabe.

COBOL und künstliche Intelligenz

Was hat COBOL mit künstlicher Intelligenz zu tun? Eine uralte Programmiersprache aus der Computersteinzeit auf der einen und das derzeit absolute Hype-Thema auf der anderen Seite scheinen nicht viel Gemeinsamkeiten zu haben. Stimmt wohl auch. Außer Berührung bei (mindestens) zwei Sachen:

  1. ChatGPT kann ziemlich gut COBOL-Code erzeugen oder aber aus anderen Programmiersprachen konvertieren.
  2. COBOLIch habe mit Hilfe von KI (DeepL) meine COBOL-Unterlagen, die ich schon geraume Zeit im Selbstverlag herausgebe und die gar nicht so schlecht laufen, aus dem Deutschen ins Englische übersetzt.

Jetzt werde ich noch zum Archäologen

Ich starte den Monat mit einem Praxisprojekt. Also Consulting im weiteren Sinne – aber irgendwie als Archäologe.

Denn da bin ich dabei (… das ist prima … ): https://www.mainz-alter-dom.de/

Bei den Ausgrabungen des alten Dom zu Mainz (St. Johannis) gehöre ich ab jetzt zum Team. Natürlich werde ich dort nicht wirklich als Archäologe tätig (hab ja auch nicht die nötige Qualifikation). Sondern ich betreue bis Ende des Jahres die Access-Datenbank, in der die Ausgrabungen dokumentiert werden.

Elster, der Grundsteuermessbetrag und das Finanzamt

Ich halte mich echt zurück, aber im Juni 2022 hatte ich mit Elster alle Angaben zur Grundsteuer dem Finanzamt übermittelt und die entsprechenden Bestätigungen bekommen. Gestern kam eine Erinnerung, meine Abgabe der Erklärung zum Grundsteuermessbetrag würde fehlen.

Kann es echt sein, dass ich bei der Ausbildung der Elster-Programmierer so schlecht gearbeitet habe oder die Beamten im FA damit nur nicht klarkommen?

Deutsche Datenschützer gegen ChatGPT & KI

Es sieht so aus als würden Deutsche Datenschutzbehörden ein Verwaltungsverfahren gegen OpenAI und ChatGPT einleiten und sogar mit einem Verbot in Deutschland drohen. Wegen möglicher Datenschutzverletzungen beim Training der KI. Ich fasse es einfach nicht. Schon die DSGVO war ein Schuss ins Knie und hat dem Datenschutz m.E. mehr geschadet als alle Spionageaktionen der üblichen US-Unternehmen. Und jetzt wollen die doch glatt Deutschland von der wichtigsten Entwicklung der IT abhängen und den freien Zugang zu Informationen sperren.