In dem Beitrag zur Rolle rückwärts hinsichtlich des geplanten Lizenzvertrags mit Microsoft durch die Bayern-Regierung sind ein paar nette Anekdoten zu finden. Ich kann nicht bezeugen, dass diese stimmen, aber laut dem Bericht hat der bayerischen Finanzminister Albert Füracker (CSU) bei der Rechtfertigung für den Milliarden-Vertrag mit Microsoft angegeben, dass der Freistaat Bayern bereits in den 1960ern Software von Microsoft genutzt hätte. Wohlbemerkt – Microsoft wurde 1975 gegründet. Ebenso zeugt von Fachkompetenz, dass Bayern angeblich seit den 1960er-Jahren bei 51 Vermessungsämter komplett mit Open-Source-Arbeitsplätzen gearbeitet hätte. Dumm nur, dass es damals natürlich noch keine Open Source gab und zudem keine Computerarbeitsplätze in den Vermessungsämtern.
Anyway – die neue Strategie hin zu Computerarbeitsplätzen ohne Microsoft ist erfreulich. Auch wenn der Umstieg vermutlich noch lange Zeit benötigt. Aber die Richtung stimmt jetzt.



