Antivirusprogramm nervt beim Komplilieren von Visual Basic

Ich betreue ja online verschiedene Kurse. Unter anderem auch einen zu VB.NET. Und zur Kontrolle der Einsendeaufgaben muss ich öfters die Quellcodes der Teilnehmer bei mir mit Visual Studio komplilieren und ausführen. Und jedes Mal meckert mein Antiviren-Programm. Aber nur bei VB-Programmen, wenn ich das nicht ganz falsch sehe. Es nervt einfach. Jetzt habe ich endlich die Einstellung gefunden, dass ich zumindest kurzzeitig diese Geschichte ausstellen kann, ohne den Echtzeitwächter komplett abzuschießen. Denn garantiert würde ich irgendwann die Reaktivierung vergessen und mit runtergelassenen Hosen ins Internet gehen.

Aber dieses permanente Nanni-Verhalten des Antivirenprogramms nervt wahnsinnig. Es müsste einfach einen gescheiteten Modus für Programmierer geben. Entweder organisiere ich meine Arbeit so, dass ich alle VB-Korrekturen zusammenfasse und nur blockweise korrigiere oder ich wechsele mal wieder meinen Virenscanner. Ich glaube, dass die zweite Variante meinen Nerven besser bekommt. Zudem ist es nicht schlecht, wenn man hin-und-wieder die Sicherheitssoftware komplett austauscht.

Wider Erwarten – doch irgendwann nach Hause gekommen ;-|

Eigentlich ist es lächerlich, soviel über eine kleine Geschäftsreise zu einer 2-tägigen Schulung (mit Anreise am Vortag halt 3 Tage) von sich zu geben. Aber die war wirklich „ereignisreich“.
Das Positive:
Die Schulung ist ziemlich gut verlaufen, die Teilnehmer waren sehr nett und Hamburg gefällt mir sowieso. Der Weg vom Hotel zur Schulungslocation direkt an der Alster war richtig schön und hat trotz des miesen Wetters Laune gemacht. Auch mit dem Hotel One kann man leben.

Aber die Reise nach Hamburg und zurück :-(. Ich kann nur sagen „Pleiten, Pech und Pannen!“. Vom annullierten Hinflug zum Streik am Rückflugtag mit Ausfall so gut wie aller Flugverbindungen von HH aus (inklusive meines Flugs natürlich) bis zur Rückfahrt mit der Bahn.
Aus anfänglichen 10 Minuten Verspätung (bei einer geplanten Umsteigezeit in FFM von 9 Minuten schon mehr als grenzwertig), die wir bereits vor Hannover eingefahren haben, wurden im Laufe der Strecke angekündigte 70 Minuten, um dann doch „NUR“ wieder auf 50 Minuten einzudampfen. Denn zwischen Kassel und Fulda kam die Meldung, dass es auf der Strecke Probleme bei einem Stellwerk gäbe und der Zug deshalb erstmal nicht weiterfahren könne. Wir standen also dann in Fulda, die Türen waren auf und die Raucher an der frischen Luft.
Was irgendwie aber erschreckend war, waren die Reaktionen der Mitreisenden. Niemand (!) hat sich aufgeregt. Jeder hat ganz offensichtlich ERWARTET, dass es so läuft und das sagt extrem viel über den Zustand der Bahn. Mein Gegenüber hat erzählt, auf der Hinreise hätte ihm ein mitreisender Geschäftsmann gesagt, er könne ich nicht mehr erinneren, wann ein Zug jemals ohne Pannen und/oder pünktlich gewesen wäre.
In FFM habe ich natürlich die geplanten 2 möglichen Anschlusszüge verpasst, ganz knapp aber einen Regio nach Mainz erwischt. Der dann so in Mainz ankam, dass mir mein Anschlusszug etwa 2 Minuten vorher weggefahren ist. Und da es richtig spät war, gab es da nur eine Stundentaktung. Ich hatte dann einfach keinen Bock mehr in Mainz eine Stunde am Bahnsteig zu stehen und mir ein Taxi geleistet. Wir werden sehen, was die Bahn an Entschädigungen rausrückt.
Meine Schadensersatzforderungen an die Lufthansa habe ich gleich im ICE noch online einem Dienstleister übertragen (MYFLYRIGHT). Mal sehen ob das klappt. Wenn ja, habe ich dann hintenraus hoffentlich keine Arbeit mehr, auch wenn die 25% Provision kassieren.
Nun hatte ich diese Geschäftsreise nach HH auch als ein Versuchsballon gestartet, ob es bei weiteren Entfernungen auch innerdeutsch sinnvoll sein kann, mit dem Flieger anzureisen. Das ist ja im Grunde (Flex-Bus & Co außen vor) die billigste Möglichkeit, hatte ich aber bisher in meiner gesamten geschäftlichen Laufbahn nur 1x gemacht (Berlin) – nur nach Graz fliege ich ja jedes Jahr mindestens 3x.
Fazit – lohnt sich nicht! Wegen dem Flugausfall auf dem Hinweg hat es nicht wirklich Zeit gespart, aber auch ohne den hätte ich durch An- und Abreise von den Flughäfen sowie die vorher notwendige Zeitspanne am Flughafen selbst auf der Strecke nach HH vielleicht 1 Stunde gespart gegenüber ICE, wenn die Züge mal fahren würden und pünktlich wären (OK – Träum weiter …).
Der Komplettausfall wegen Streik fällt nur insoweit ins Gewicht, dass auch beim Fliegen permanent kleine Störungen auftreten, die dann das gesamte System zum Kollaps bringen. Also zuverlässiges und planbares Anreisen ist damit nicht möglich. Fast so schlimm wie bei der Bahn (und das ist ein vernichtendes Urteil). Bei der kommenden Schulung in Berlin im März überlege ich noch, aber sonst: Nie mehr innerdeutsche Flüge!
Und die Bahn? Man wird einfach zum Auto gezwungen, denn definitiv ist immer (!) etwas schiefgegangen, wenn ich geschäftlich mit der Bahn unterwegs war.
Ich will ja gerne was für den Umweltschutz tun, selbst mit der 1. Klasse ist die Anreise soviel billiger als mit dem Auto, man kann arbeiten und gerade in der 1. Klasse ist der ICE wirklich komfortabel. Aber es geht einfach nicht. Die Reisen sind nicht kalkulierbar und das kann man bei geschäftlichen Terminen einfach nicht akzeptieren.

Rückreise aus HH

Die Python-Schulung an sich ist gut verlaufen. Aber die Anreise war schon mies und dass ich in den Streik des Sicherheitspersonals an den verschiedenen Flughäfen für die Rückreise gekommen bin, hat die Rückreise dann auch ziemlich verändert. Ich habe aber am Montag schon auf die Bahn umgebucht und mir ob des Frusts mit der Reise ein 1.-Klasse-Ticket für den ICE gegönnt. Rechtzeitig noch, denn heute war das Ticket bereits 50 EUR teuerer geworden, wie ich auf bahn.de gesehen habe. Mal sehen, was ich wegen der Flugannullierung von der Lufthansa wieder einfordern kann.

Im Moment bin ich im ICE und bisher gibt es schon 10 Minuten Verspätung. Den Anschlusszug in FFM werde ich verpassen. Und gerade werden Schocko-Kekse von der Bahn verteilt – ich ahne Böses.

Rückflug schon jetzt annulliert

Nachdem mein Hinflug wegen angeblicher technischer Probleme ausgefallen ist, bin ich zumindest eine Stunde später nach Hamburg gekommen. Aber schon jetzt habe die SMS bekommen, dass bereits mein Rückflug wegen der Streiks am Dienstag annulliert ist. Ich habe noch keine Infos, ob ich auf einen Ersatzflug umgebucht werde oder wie das geht. Vielleicht kommt auch die Bahn zum Einsatz, wobei ich gerade in den Nachrichten mitbekommen habe, dass der Bahnhof Hannover wegen technischer Probleme dicht ist und davon auch Fernzüge betroffen sind. So blöd die Anreise mit dem Flieger heute auch war – mit der Bahn wäre ich vermutlich gar nicht angekommen.

Ja, ja – wer eine Reise tut, kann was erzählen :-(.

Python-Schulung in Hamburg

Montag und Dienstag habe ich eine Schulung in Hamburg zum Thema Python. Da ist aber im Vorfeld igendwie der Wurm drin. Erst wurde der Termin etwa 6x – 8x hin- und hergeschoben. Ich hätte ihn gerne mit einer Schulung in Hannover gekoppelt, um die langen Anreisen zu optimieren, aber sowohl diese als eben auch diejenige in HH wurden nachträglich wieder verschoben. Also 2x lange Anreisen für nur 2 Tage.

Nun wollte ich aber nach HH dieses Mal nicht mit dem Auto fahren. Das habe ich schon mehrfach gemacht, aber erstens sind Autofahrten im Winter schwer planbar, die Kosten sind ziemlich hoch und es dauert einfach ewig. Dazu noch Parkplatzprobleme, da die Schulung direkt an der Alster ist. Also blieb die Entscheidung zwischen Bahn und Flieger.

Mit der Bahn habe ich aber nur schlechte Erfahrungen bei den letzten Geschäftsreisen gemacht. Deshalb habe ich den Flieger gewählt, der zudem sogar etwas günstiger als die Bahn ist (wobei das kaum wesentlich ins Gewicht fällt). Tja – und jetzt wollen die Sicherheitsleute am Dienstag in FFM streiken. Direkt betrifft mich das nicht, aber vermutlich wird der gesamte Flugplan durcheinander geraten. Mal sehen, ob ich am Abend dann noch zurückkomme.

Wobei es sowieso gleich gut losgeht. Denn ich sitze am Gate in FFM und mein Flieger wurde annulliert. 🙁
Sowas hatte ich auch noch nicht. Ganz toll. Angeblich geht eine Stunde später eine alternative Maschine und da ich heute sowieso nur noch ein bisschen HH-Sightseeing machen wollte, fällt das nicht so ins Gewicht. Das Wetter ist schlecht und da ich schon gut ein Duzend Male in HH war, habe ich die Ecke auch schon ganz gut erkundet. Dennoch ärgerlich, aber zumindest habe ich mein Notebook, Internet und Strom zum Arbeiten.

Wie erwartet – „riesen Datenskandal“ nichts weiter als ein dummer Jungenstreich

Na da haben die Behörden aber einen tollen und schnellen Erfolg erreicht – der Superhacker, der mit dem gigantischen Datenklau die ganze deutsche (Medien-)Welt in Atem gehalten hatte, wurde in seinem Kinderzimmer verhaftet. Ich kann nur sagen – die Medien samt dem gesamten „Betroffenheitstrauerchor“ haben sich mal wieder sowas von lächerlich gemacht.

Ein 20-jähriger Schüler aus Mittelhessen hat wohl die Daten veröffentlicht. Und selbst in den reiserischen Medien kommen endlich seriöse Aussagen, dass der Knabe wohl weder einschätzen konnte, was er mit diesen Veröffentlichungen auslöst bzw. anrichtet, noch dass der „Schaden“ wirklich groß ist. Vor allen Dingen gibt endlich erste Formulierungen, dass da vielleicht doch nicht der große terroristische oder kriminelle Hintergrund eine Rolle gespielt hat. Sondern eben ein naiver Junge durch Neugier, Geltungsbedürfnis und Fleiß Daten zusammengetragen hat, die andere aus Dummheit, Leichtsinn, Naivität oder auch Fehlern von Providern im Netz haben fallen lassen.

Ich will nicht abstreiten, dass dieses Ausspähen und Veröffentlichen von Daten strafbar ist, aber die Fehler liegen auf der anderen Seite. Gelegenheit macht Diebe.

Datensicherheit gibt es nicht umsonst und nicht bequem. Genau das haben die Verursacher dieses Datenlecks (und damit meine ich nicht den Knaben, der die Daten veröffentlicht hat) entweder nicht verstanden oder ignoriert.

Aber man sollte den Faden weiterspinnen. Wenn schon ein Schüler so einfach an Daten kommt, die angeblich wichtig sind – was ist den mit den Hackern, die wirklich Daten ausgespäht und nicht naiv veröffentlicht haben? Sondern für geeignete Zwecke bereithalten? Denn im Gegensatz zu dem Schüler verfügen Hacker eben auch über das Wissen und die Mittel, wirklich Angriffe zu fahren und auch zu verbergen.

Fuchsia?!

Es ist schon bemerkenswert, was so alles unter dem Radar bleibt, obwohl man sich eigentlich laufend über die Entwicklungen der IT informiert. Mir ist bisher vollkommen entgangen, dass Android angeblich am Ende ist und durch ein System mit Namen Fuchsia abgelöst werden soll.

Dessen hauptsächliche neue Features laufen in Richtung besserer Sprachsteuerung und einheitlicherer Unterstüzung verschiedener Gerätetypen. Im Unterbau soll der Linux/Unix-Kernel von Android durch eine neue Google-Entwicklung ersetzt werden.

Ich bin nicht sicher, was ich davon halten soll. Die angestebten Features finde ich persönlich uninteressant. Dahingegen sehe ich eher Probleme, dass Google sein Habitat noch mehr schließt und die vollständige Kontrolle aller Daten und Verhaltensweisen der User anstrebt.

Auf der anderen Seite ist der Rückzug von Google aus Android die Chance für die freie Weiterentwicklung. Ich bin ganz guter Hoffnung, dass Android dann zwar auf weniger Geräten laufen wird, die aber ein sicheres und von Google und anderen Datenkraken abgeschirmtes System erhalten. Mal sehen, was da kommt.

Baby-Hacker-Spielchen bringt Behörden, Medien und Politiker zum Hyperventilieren

Wow – die Medien schreiben was von wegen großen „Hacker-Angriff“ auf Politiker und irgendwelche Halbpromis. Ganz große Katastrophe. Doch nachdem ich ein bisschen nachgelesen habe, was wirklich passiert ist – nichts als ein Sturm im Wasserglas mit der Wichtigkeit eines umgefallenen Sacks in China. Von den Medien als „Hacker“ hochgelobte bzw. masslos überwertete Personen haben Daten von einigen Leuten im Internet veröffentlicht. Wobei diese zwar wohl nicht für die Verbreitung im Internet gedacht waren, aber auch nicht wirklich geheim oder sensibel. Es ist sicher etwas unangenehm, wenn eine Telefonnr plötzlich im Internet auftaucht, aber die steht auch im Telefonbuch, solange man nicht widerspricht.

Soweit man das nachvollziehen kann, sind die Daten entweder harmlos, sowieso frei verfügbar oder zumindest immer schon einer geschlossenen Gruppe an anderen Leuten bekannt gewesen (etwa durch ihre Kontaklisten auf Facebook oder WhatsApp). Die von ein paar Leuten – vermutlich auf einfachste Weise – zusammengetragen und dann veröffentlichten Daten kann man wirklich nicht als „Hacking“ preisen. Wer in einer Bibliothek Buchseiten aus verschiedenen Büchern rausreist und die dann zusammenklebt, hat auch kein Buch geschrieben.

Problematisch ist höchstens, dass die politische Absicht wohl rechtsradikal war. Was zu dem diletantischen und wohl ziemlich unprofessionellen Vorgehen passen könnte. Aber dass die Medien und Politker durchmaßen auf den Knallfrosch anspringen, ist ein Armutszeugnis für deren Sachverstand.

Datensicherung

Ich aktualisiere gerade mal wieder die Software meines NAS und deinstalliere auch ein paar Dienste, um das Ding etwas flotter zu bekommen (gerade den Multimediaquatsch). Immerhin ist das NAS schon etwas in die Jahre gekommen und vor allen Dingen recht einfach. Chip und RAM waren schon beim Kauf eher schwach ausgeprägt. Aber zu dem, wozu ich das brauche, langt das. Ich sichere ja keine Unmengen an Daten.

Aber während das NAS da so vor sich hinwerkelt stelle ich mir die Frage, wie es denn die Masse an Leuten mit Datensicherung hält? Nach meiner Erfahrung wird da sehr, sehr, sehr wenig gemacht. Aber kein Mitleid, wenn es denn crashed. Die Frage ist ja nicht, ob es crashed, sondern nur wann? Und was ist mit verlorenen SmartPhones etc? Es soll Leute geben, die nur da wichtige Dinge gespeichert haben. Aber auch da kein Mitleid.

Eine vernünftige Datensicherungsstrategie ist einfach und Pflicht. Und wenn es dann crashed und Daten sind weg – dann Mitleid oder – (wenn bei mir) Trauer.

Ein normaler Anwender kann locker jeden Tag oder zumindest 1x/Woche alle (!) relevanten Daten sichern. Zur Not auf einem USB-Stick, wobei das die wohl schwächste Lösung ist. Aber immerhin.

Ich sichere normalerweise mehrfach am Tag meine PC-Daten auf dem NAS und gleiche meine beiden Hauptrechner jeweils ab. Dazu kommt noch eine Synchronisation mit einer zusätzlichen externen Festplatte.

Eine zusätzliche externe Festplatte ist in meinem Zweitbüro deponiert und wird mindestens 1x/Monat aktualisiert.

Ganz wichtige Daten befinden sich dazu in einem Safe in einer Bank und verschlüsselt in mehreren Clouds. Die werden aber nur 1 – 2x/Jahr aktualisiert und sind Eckdaten, die wirklich essintiell sind.

Damit sollte ich halbwegs von (großen) Datenverlusten sicher sein. Wenn die doch eintreten, haben wir dann vermutlich größere Sorgen ;-|.

Absturz-Strolch

Da springt doch während meiner Arbeit mein kleiner Subentiger auf der Jagt nach einer Fliege unerwartet auf den Schreibtisch und direkt auf die Tastatur. Drei Bildschirme sofort schwarz! Aber irgendwie läuft Windows im Hintergrund und nach einer Weile kommt der Anmeldescreen. Alle Dateien und Programme noch offen. Würde gerne man die Tastenkombination wissen, die der Strolch da gedrückt hat.

WordPress 5.0 und der neue Editor :-(

Ich habe vor einigen Tagen auf WordPress 5 aktualisiert und damit kommt ein neuer Texteditor. M.W. wird er Gutenberg-Editor genannt. Das Teil ist so schlecht, dass ich massiv überlege meinen Blog in Zukunft mit einem anderen CMS zu führen. Vielleicht gibt es aber auch alternative Editoren als Plugins. Denn eigentlich fand ich bisher WordPress richtig gut.

„Alexa spioniert“ – was eine Schlagzeile!

Da lese ich doch gerade in Allgemeinmedien die „Horrornachricht“, dass es ein Daten-Leck bei Amazons Echo-Geräten gäbe und Amazons Alexa private Sprachnachrichten an Fremde verschicken würde. 

Vorschlag für eine gleichwertige Schlagzeile:

„Forscher haben herausgefunden, dass der Mond um die Erde kreist.“ 

Leute, Alexa ist per Definition ein Spionagetool. Es ist seine Aufgabe. Seine einzige Aufgabe. Der Unterschied zu einem versteckten Spionagetool ist nur, dass Anwender Alexa & Co freiwillig und unter vollem Bewusstsein (naja – vielleicht nicht wirklich) aufstellen und damit alle Privatshäre preisgeben. 

Vielleicht ist aber das Schlagwort „Fremde“ die Neuerung? 

Denn Amazon, Google, Apple, NSA etc. sind ja keine „Fremden“, sondern wohlwollende Freunde, die nur das Beste wollen …

AngularJS

Die nächsten Tage halte ich wieder eine JavaScript-Schulung. Die Teilnehmer arbeiten in einem AngularJS-Umfeld und deshalb habe ich als Vorbeittung mich endlich mal wieder damit beschäftigt. Im Grunde bin ich schon seit Jahren immer wieder mit AngularJS in Berührung gekommen und habe zusammen mit einen anderen Trainer sogar schon ein Videotraining in dem Umfeld aufgenommen, aber so richtig wollte ich da bisher nicht ran. Es gibt einfach zuviele Technologien und Frameworks. Wobei fast alles irgendwie interessant ist. Nur ich kann mich nicht teilen und will mich nicht verzetteln. 

Trotzdem – aus besagtem Anlass habe ich mal wieder mit AngularJS experimentiert und dabei einen Teil meiner Webseite darauf umgestellt. Sogar innerhalb einer „normalen“ WordPress-Installation. Das Teil hat schon seinen Reiz, muss ich zugeben.

Apple-P(r)ay

Toll – jetzt kann man also auch mit dem iPhone bezahlen. Und angeblich schon in 3% aller Geschäfte oder so.

Nur jammern die Apfelmenschen, dass so wenige Geschäfte, Banken und Institute mitmachen oder andere bargeldlose Systeme durchdrücken wollen.

Ich sag nur – glücklicher Weise können sich die Hyänen nicht einigen, wie sie das Aas der erlegten Privatspähre zerlegen und fressen.

Merkt denn niemand, dass das bargeldlose Bezahlen im Alltag die vollkommene Überwachung ermöglicht und alles vernichtet, was sich freiheitsliebende Menschen über Generationen erkämpft haben?

Und hinterher hat niemand was geahnt. Das hatten wir in Deutschland schon ein paar mal.

Ich will amerikanische Großkonzerne nicht mit Nazis oder der Stasi vergleichen, denn die wollen glücklicher Weise nur unser Geld und unsere Gedanken. Und die deutschen Banken sogar nur unser Geld.

Aber dieses rücksichtslose Zerstören von Freiheit und Privatspähre zugunsten der Gewinnmaximierung und besseren Überwachung ist absolut beängstigend und niemand kann kontrollieren, welche Organisationen die offenliegenden Daten missbrauchen. Wie naiv muss man denn sein, das nicht zu erkennen?

Wobei ich natürlich nicht alle bargeldlosen Zahlvorgänge kritisiere. Wer direkt im Internet einkauft oder Bankgeschäfte macht, muss selbstverständlich diese Methode nutzen und das ist auch gut, sicher und bequem. Zumal da keine „zusätzliche“ Überwachung greift, denn man ist ja bereist online und damit voll überwacht.

Aber in der realen Welt darf man m.E. never ever mit einem SmartPhone bezahlen. Und auch alle anderen bargeldlosen Bezahlvorgänge mit Kreditkarte, EC-Karte oder gar diesem kontaktlosen Quatsch (die neue Sicherheitslücke, die gerade sich etabliert) sollte man m.E. meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

Leute – wir sind in modernen Zeiten angekommen und da dürfen diese alten bargeldlosen Experimente in der realen Welt nur noch als gescheitert angesehen werden. Die Naivität, die ganzen Missbrauchsmöglichkeiten auszublenden, konnte man sich vielleicht in Zeiten des Neuen und Hippen erlauben, aber mittlerweile sollte die Welt erwachsen geworden sein.

Nur Bares ist Wahres. Interessant, dass die uralten Weisheiten diese Versuche so eindeutig an die Wand fahren.

Wie kann man sich vor Google schützen?

Im Prinzip finde ich Google gut und nutze auch diverse Features von denen. Aber mittlerweile geht es einfach zu weit, was alles Google über Alles und Jeden weis oder wissen will. Nachdem mit Edge (und damit auch Internet Explorer) die einzige halbwegs verbreitete Alternative eines modernen Browsers neben Firefox und seinen Mozilla-Verwandten gefallen bzw. zum Gegner übergelaufen ist, ist das Internet nun fest in der Hand von Google. Und auch im Firefox tracken die Google-Spione alles, was man da macht, mittels dieser Fingerprint-Technologie. Leider nutzen Sie da Techniken, ohne die diverse Seiten gar nicht mehr gehen. Ich meine nicht das eigentlich harmlose JavaScript, obwohl auch dies Teil des Fingerprint-Habitats ist. Und es ist auch klar, dass man nicht einerseits modere Webseiten und vor allen Dingen Webapplikationen haben kann und andererseits deren Kern – JavaScript – ausstellen oder beschränken. Ein Dilemma.

Wenn ich meinen Firefox ansehe – mittlerweile muss ich wieder diverse Add-ons installieren, um mich gegen die negativen Auswüchse der DSGVO (wobei das nur lästige, aber nicht gefährliche Probleme beseitigt) und dem Fingerprinting allgemein und der Spionage von Google zu schützen. Das kann es doch nicht sein.

Wie böse ist Spiegel online?

Jetzt bin ich doch etwas überrascht. Ich habe gerade ein bisschen wegen dem derzeit bei subversiven Seiten sehr angesagten Fingerprinting nachgeforscht. Denn davor muss man ja – im Gegensatz zu den harmlosen Cookies – nicht warnen. Perversion der sogenannten DSGVO.

Dafür ist das Verfahren so zuverlässig, dass es auch über Browser hinweg funktioniert (bei Interesse mal hier schauen).

Die gängigen Fingerprint-Verfahren nutzen einfach die ganzen individuellen Informationen, die von den Browsern bzw. http standardmäßig den Webservern überlassen werden. Trivialerweise die IP-Nummer, aber das ist ja nur eine Minifassette.

Die Daten über das Betriebssystem, die Art des verwendeten Browsers, installierte Plugins, die Software zur Medienwiedergabe, die Bildschirmeinstellungen, verwendete Schriften, die CPU, Spracheinstellung und andere und von allen Dingen spezielle Algorithmen auf Canvas-Basis lassen jeden Besucher mit hoher Wahrscheinlichkeit wiedererkennen. Geolocation nach gar nicht einbezogen und auch nicht die eventuell doch gespeicherten Daten von Cookies und den eigentlich interessanten Dingen wie Local Storage, Flash-Cookies etc.

Nun gibt es Browser-Addons, die vor dieser Spionage ganz brauchbar schützen sollen, indem Sie gewisse Standardinformationen zufällig abändern und faken und zudem ausdrückliche Spionageaktionen einer Seite wie die Canvas-Algorithmen unterdrücken.

Nur wenn ich die anschalte, funktioniert die Seite von Spiegel Online nicht mehr. Sind das wirklich spionierende Schweinehunde da oder nur unfähig bzw. nicht an Datenschutz interessiert?

The Edge of down

Gerade geht es durch die Fachpresse, dass Microsoft den Browser Edge aufgibt. Zumindest dessen Rendering Engine wird es bald nicht mehr geben.

Ich muss zugeben, dass ich mir nie so richtig Gedanken darum gemacht habe, was Edge genau ist – die Ablösung vom Internet Explorer oder einfach ein paralleler Browser, der im Grunde genauso gut oder schlecht wie der Internet Explorer ist.

Edge wird scheinbar wegen Erfolgslosigkeit eingestellt. Und wenn ich darüber nachdenke, finde ich das logisch. Denn kaum jemand nennt als Microsoft-Browser „Edge“. Das ist immer der Internet Explorer – auch wenn vielleicht sogar Edge gemeint oder verwendet wird.

Der Begriff „Edge“ hat es aber nie ins Bewusstsein geschafft. Bei niemanden meiner Kunden oder Schulungsteilnehmer, wenn ich das revue passieren lassen, aber wie gesagt auch bei mir nicht.

Und nachdem der Internet Explorer mit der Version 11 sogar halbwegs gut geworden ist, habe ich auch keinen Anlass für einen zweiten Browser von Microsoft gesehen – zumal ich in der Praxis niemals mit einem MS-Browser was machen würde.

Angeblich soll Microsoft an einem neuen Browser auf Chromium-Basis arbeiten. Tja – das wird dann halt eine Monokultur im Web. Gut für die Einhaltung von Standards, aber ein Schlaraffenland für Hacker.

Ich muss mich mal so langsam entscheiden, was in Zukunft mein Defaultbrowser werden soll. Halte ich weiter Firefox die Treue oder doch lieber Opera oder Vivaldi? Und wie weit kann man Chrome als Alternative trauen? Sicher niemals für Onlinebanking oder Seiten, wo man persönliche Daten eingibt, aber zum einfachen Surven nutze ich ihn – mea culpa – schon jetzt hin und wieder, da er beim Rendern von Multimediainhalten doch manchmal besser als Firefox ist.

Ich hätte wirklich gerne den „Überbrowser“, wie es lange Opera war oder – zumindest aus Entwicklersicht – Firefox mit den genialen Plugins. Aber da ist weit und breit im Moment nur Wüste in Sicht.

Die Aufnahmen schreiten voran

Die Aufnahmen zum neuen Videotraining schreiten gut voran. Um das zu gewährleisten, arbeite ich jedoch erstmal ziemlich konzentriert meinen vorgenommenen Stoff ab – trotz Wochenende und leider komme ich damit auch nicht aus der Hüte. Obwohl das Winterwetter hier gar nicht so schlecht ist. Heute morgen waren sogar winzige Spuren von Schnee zu sehen. Auf den Autos vor dem Hotel als auch auf den Sitzmöbeln auf der Dachterrasse von LinkedIn Learning.

Und auf den Hügeln rund um Graz war ein Zuckerguss zu erkennen. Auch sonst zeigen die Getränke im Studio, dass ich in Österreich bin :-).

Aber leider nicht nur die, denn wie schon die letzten Jahre muss ich mich über diese kranke Lizenzpolitik der öffentlich-rechtlichen Medien ärgern, die den Zugang zu ihren Mediatheken und Livestreams aus dem „feindlichen“ Ausland per Internet nicht freigeben. Es ist einfach nur krank – ich kann den Fernseher anschalten und Übertragungen von Sportveranstaltungen ansehen, aber per Internet ist das nicht erlaubt. Das ist tiefstes Mittelalter! Der Versuch einer Besitzstandwahrung mit ewig veralteten Lizenzmodellen, die schon der Musik- und Filmmafia die Schutzgeldbebühren bewahren sollten und auch da gescheitert sind. Würden die öffentlich-rechtlichen Medien nicht die GEZ-Zwangsgebühr als Erpressungsgeschenk von allen Bürgern erhalten, wären die sicher nicht so arrogant. Aber egal – ich muss ja sowieso arbeiten – nur am Abend im Hotel hätte ich gerne ein paar der Inhalte gesehen, für die ich gezwungener Maßen auch bezahlen musste. Ich verliere ja nicht durch meine Überschreitung der Landesgrenzen meine Rechte. Das würde ich sogar akzeptieren, aber dann will ich dafür Geld zurück!

Wieder da

So – in Graz angekommen und im Daniel eingecheckt. Wobei die Anreise nicht ganz unkritisch war. Nicht beim Flug und nicht bei der Taxifahrt in Graz vom Flughafen zum Hotel. Aber wieder mal auf dem Weg zum Flughafen FFM und wieder einmal war die Bahn das Problem.

Wobei ich den Braten aus leidvoller Erfahrung schon vorher gerochen hatte und deshalb das Dilemma umschiffen konnte.
Denn wenn ich mit der Bahn von Bodenheim zum Flughafen FFM will, muss ich einmal umsteigen. In der Regel am Römischen Theater in Mainz von der S6 in die S8. Dazu bleibt bei der üblichen Taktung eine Umsteigezeit von 4 Minuten. Was bei einem Gleiswechsel von 2 auf 3 locker langt. Das geht in etwa 10 Sekunden.
Nur dazu müsste die S6 pünktlich sein und das ist nach meiner Erfahrung so gut wie nie der Fall.

Aus dem Grund habe ich mich heute auch lieber mit dem Auto zum Römischen Theater fahren lassen. Und das war gut so. Denn die S8 war 30 Sekunden vor der natürlich verspäteten S6 da und hat nicht auf die Umsteiger gewartet. Nicht einmal 1 Minute hätte genügt und die hätte die S8 wieder einholen können.
Wäre ich von Bodenheim gefahren, hätte ich die S8 30 Minuten später nehmen müssen und dann wäre es eng mit dem Einchecken am Flughafen geworden. Es hätte wohl noch funktioniert, aber es wäre verdammt stressig geworden. Denn es war voll am Flughafen wie ich es lange nicht mehr erlebt habe.

Ich kann mir nicht helfen, aber sobald man umsteigen muss, kann man
einfach nicht mit der Bahn zuverlässig planen :-(. Das muss ich auch für
2 schon gebuchte Schulungen in 2019 in Hamburg und Berlin
berücksichtigen. Da will ich eigentlich nicht mit dem Auto hinfahren, aber die Bahn ist wie gesagt viel, viel zu unzuverlässig und mit dem Flieger geht es auch nur, wenn ich mit der Bahn zum Flugplatz komme. Auch blöd und dann brauche ich eben in FFM auch verdammt viel Zeit zum Einchecken, was den Zeitvorteil des Fliegens fast aufbraucht – gerade bei so kurzen Strecken zwischen 500 – 500 Kilometer.

Anyway – jetzt bin ich in Graz und nach dem Einchecken im Daniel gleich mal runter auf den Weihnachtsmarkt gelaufen. Ich brauchte einerseits was zum Abendessen und wenn ich schon da bin, sollte man das machen.

Denn morgen gehen die Aufnahmen los und ich kann noch nicht einschätzen, ob ich in den paar Tage hier in Graz nochmal Zeit dafür finde.