Python und Excel: Strukturierte Daten bearbeiten – Daten aus Tabellenkalkulationsprogrammen mit Python bearbeiten

Gerade frisch veröffentlicht – mein neustes Training bei LinkedIn Learning (LiL). Der Titel ist „Python und Excel: Strukturierte Daten bearbeiten“ und das macht schon deutlich, um was es geht. Der Zugriff auf Tabellenkalkulationsprogramme wie Microsoft Excel oder LibreOffice Calc per Python, um Daten zu speichern und zu verarbeiten. Gerade, wenn man Daten programmiertechnisch verarbeiten will, müssen diese jedoch oft erst aus Dateien eingelesen und passend aufbereitet werden. Der Kurs zeigt auf der einen Seite, wie man aus Python heraus sowohl mit Bordmitteln als auch ergänzenden Frameworks wie Pandas und Openpyxl solch eine Datenbasis nutzen kann, die über standardisierte Klartextformate in Form von CSV, XML und JSON bereitsteht. Diese können direkt oder indirekt von Tabellenkalkulationsprogrammen exportiert als auch importiert werden. Andererseits lernt man auch, wie man direkt das native XLS- und XSLX-Format nutzt und damit Exceldateien unmittelbar mit Python bearbeitet.

Die 5 wachstumsstärksten Kompetenzen bei Fach- und Führungskräften im deutschsprachigen Raum

LinkedIn Learning (LiL) hat eine neue Kampagne zu den am schnellsten wachsenden Kenntnissen und Fähigkeiten ins Leben gerufen und mein Kurs „Python lernen“ ist Teil dieser Kampagne. In der Kampagne sind 5 Kurse vom 20. Oktober bis 20. November freigeschaltet und mein Python-Kurs steht da sogar als Top 1.

Die Kursthemen ergaben sich auf der Grund der Fragen, welche Kompetenzen deutsche, österreichische und Schweizer Fach- und Führungskräfte derzeit für besonders wichtig halten? Und mit welchen Kenntnissen und Fähigkeiten wollen sie potenzielle Arbeitgeber überzeugen? Dass das Thema Python hier dabei ist, deckt sich auch mit den Erfahrungen, die ich im Moment hinsichtlich der Nachfrage von Schulungsthemen habe.

Das ist schon das zweite Mal, dass Kurse von mir bei solchen Aktionen dabei sind :-). Vor geraumer Zeit wurden zwei meiner Kurse bei LiL in einer Kampagne von Microsoft und LinkedIn ausgewählt. Und zwar Python für die Datenanalyse 1: Grundlagen und Python für die Datenanalyse 2: Machine Learning. Es handelte sich dabei zwar „nur“ um Adaptionen von US-Kursen, aber ich bin dennoch stolz auf die Aufnahme und erst Recht auf diese neue Auswahl mit einem vollständig eigenständigem Kurs.

Warum hat die Fertigstellung des BER so lange gebraucht? Lag es an Windows XP?

Windows XP wird 19 Jahre alt und wie ich gerade auf zd.net gelesen habe, ist diese minder qualifizierte Betriebssystem immer noch in Bereichen im Einsatz, wo man sich das besser nicht vorstellt.

Der BER blamiert sich z.B. im Moment angeblich erneut, weil der tatsächlich noch Windows XP einsetzt – als Embedded-Version in kritischen Bereichen.

Oh man – gut dass man im Moment wegen Corona nur noch wenig fliegt. Und nach Berlin sollte man wohl auf keinen Fall fliegen, wenn das stimmt.

42

In vielen Schulungen – vor allen Dingen bei der Ausbildung von Fachinformatikern – komme ich nicht umhin, die Bedeutung von 42 als unabdingbares Wissen der Ausbildung anzumahnen. Sozusagen ein elementarer Softskill.

Ich selbst habe das Buch (also alle) mehrfach gelesen. Aber das ist mittlerweile schon so lange her, dass ich mein Wissen wieder mal auffrischen muss. Zumal meine Söhne als angehende Naturwissenschaftler (zumindest einer der Twins) den ersten Band jetzt erarbeitet haben. Wird Ihnen im Studium viel helfen.

Angebliche Excel-Panne hinsichtlich Corona in Großbritannien

 

Auch wenn diese Grafik andeutet, dass Excel wohl eines der miesesten Programme ist, die jemals wirklich erfolgreich auf die Menschheit losgelassen wurden und viel Schaden angerichtet hat – diese irreführende Meldung hat Excel nicht verdient bzw. den Schaden nicht zu verantworten.

Zitat aus Spiegel Online:

Excel-Panne in Großbritannien
Behörde verschlampt offenbar Tausende positive Corona-Tests. Eine britische Gesundheitsbehörde hat zeitweise knapp 16.000 Infektionsmeldungen unterschlagen und ihre Kontakte nicht nachverfolgt. Verantwortlich ist laut Berichten ein Fehler in der Tabellen-Software Excel.

Diese Schlagzeile ist einfach nur Bullshit. Ganz, ganz großer Schwachsinn. Beim Lesen des Beitrags wird dieser Schwachsinn bereits klar. Bei der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) ist es zu einer Datenpanne bei der Übermittlung von Corona-Daten gekommen. Angeblich sind 15.841 positive Corona-Fälle nicht in die offizielle Statistik übernommen worden. Das Problem hätte an Excel gelegen.
Schwachsinn – die Anwender haben zum Datenaustausch beim Absender der Daten das CSV-Format genommen, was der Empfänger dann mit Excel eingelesen  und die Daten dann mit einem Excel-Dateiformat XLS gespeichert hat, was maximal 65.536 Zeilen speichern kann. Da die übermittelten Daten mehr Zeilen enthalten hatten, sind halt ein paar unter den Tisch gefallen.

Aber das war einfach Anwenderdummheit und das XLS-Format ist bereits 2007 (!) abgelöst worden. Unabhängig davon, dass Excel wirklich eine der schlechtesten Möglichkeiten zur Datenverwaltung darstellt (da muss zwingend ein DBMS hin) und das CSV-Format auch aus der Steinzeit stammt (JSON oder zumindest XML sollte bekannt sein – nutzt man ja schon einige Jahrzehnte) – so mies Excel auch ist – wenn Anwender zu dumm sind mit Daten umzugehen, handelt es sich nicht um ein Excel-Problem.

Das ist genauso als wenn man beim Auto das Lenkrad verreist und gegen die Wand fährt und das dann damit entschuldigen will, dass das Auto einen Fehler hatte. Da ist Leichtsinn beim Absender auf extreme Dummheit beim Empfänger getroffen.

Mich ärgert, dass Täter sich dann aber zu Opfern machen und der Spiegel diese Fehlleistung via vollkommen unqualifiziertem Stuss noch als Beitrag von sich gibt.

Feines Tool zum Reinigen des PCs

Ich reinige immer wieder meine Rechner. Nicht zuletzt auch deshalb, weil gerade mein Matebook leider eine ziemlich kleine Festplatte hat und ich es immer am Rande der Datenkapazität betreibe. Aber auch aus Gründen der Privatsphäre und Performance meiner Rechner versuche ich immer wieder, die Systeme zu optimieren.

Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg bis hin zu gelegentlichen negativen Ergebnissen. Frei nach dem Motto:

Ein System wird solange optimiert, bis es nicht mehr läuft.

Aber da ich grundsätzlich mit einem mehrfachen, verteilten Backup-System arbeite (4 tagessynchrone und dazu 2 zumindest wochensynchrone Datensicherungen, eine räumlich externe, mindestens monatssynchrone Datensicherung sowie zwei Sicherungen der wichtigsten Daten in zwei verschiedenen Cloudsystemen und zudem ein jährliches Backup der absoluten Grunddaten auf einem USB-Stick im Safe einer Bank) und drei einsatzfähige Rechner mit weitgehend identischer Software und Konfiguration verfügbar habe, kann ich im Crash-Fall eines Rechners weiter arbeiten und eigentlich immer meine Systeme wiederherstellen.

Auch wenn ich die PCs schon 2x – 3x komplett neu aufsetzen musste. Das ist dann zwar Arbeit, aber ich lerne auch immer dabei wichtige Dinge für meinen täglichen Broterwerb.

Von daher bin ich immer wieder munter am Optimieren meiner Rechner und mit PrivaZer habe ich vor einigen Wochen ein kostenloses PC-Cleaner- & Privatsphäre-Tool entdeckt, welches einmal unerwünschte Spuren reinigt und zum andern viel Platz auf dem PC schafft sowie gleichzeitig die Performance optimiert. Das Tool überzeugt mich im Moment von all diesen Optimierungstools, die ich bisher ausprobiert habe, am Meisten. Das ist nur eine Momentaufnahme, aber erst einmal setze ich es bis auf Weiteres für meine regelmässigen Putzmassnahmen mit ein.

Matrix is a documentary

Gerade läuft mal wieder die Matrix im TV. Keanu Reeves hat mittlerweile zugegeben, dass es sich nicht um einen Spielfilm handelt, sondern eine Dokumentation. Wenn man die Welt aktuell sieht, hätte es des Geständnisses aber gar nicht gebraucht.

Facebook, Big Data und KI resultiert in komplettem Unsinn

Gerade war ich auf Facebook und mir ist wieder die vollkommen irrelevante und komplett an meinen Interessen vorbeigehende Werbung bewusst geworden. Das war schon so falsch, dass ich fast Mitleid bekommen habe, statt mich wie sonst üblich über Werbebanner zu ärgern.

Mit Künstlicher Intelligenz (KI bzw. AI) und Big Data kenne ich mich so ein bisschen aus und habe dazu ja auch bei LinkedIn Learning (LiL) sogar schon Onlinetraining veröffentlicht. Und eigentlich sollte man meinen, dass Facebook diese Techniken zum Schalten von angepasster Werbung auch beherrscht. Immerhin tracken die ja wohl jede Microsekunde, die man da angemeldet (und oft auch darüber hinaus) und jede Mausaktion. Neben den bewusst eingegebenen Daten haben sie also fast unendlich viele detaillierte Infos, dass Werbung (auch wenn ich diese dort angezeigten Produkte dann bewusst versuche nicht !! zu kaufen) halbwegs zu den Interessen von mir passen könnte.

Aber die liegen ja wie gesagt grundsätzlich sowas von falsch – da ist jede Zeitung oder Litfaßsäule besser personalisiert.

Entweder taugen KI und Big Data keinen Schuss Pulver oder Facebook ist unfähig oder ich habe durch geeignete Verschleierung doch meine gläserne Existenz so umgebogen, dass sie komplett in die falsche Richtung schauen.

Beginnender Lagerkoller?

Beim morgendlichen Sondieren des Arbeitstags habe ich gerade mal ohne konkreten Anlass die verschiedenen Webcams von Graz angesehen und auf dem Schöckl liegt der erste Schnee – unglaublich.

So gut mir das Corona-bedingte Arbeiten zu Hause bzw. remote auch gefällt (insbesondere die Schulungen ohne Reiseaufwand) – ich vermisse meine regelmäßigen Trips nach Graz zu LinkedIn Learning. Rein aufnahmetechnisch geht es auch wunderbar in meinem „Studio“ in Eppstein, aber das ganze Rundherum bei LinkedIn Learning und in Graz geht mir schon ab. Da dieses Jahr die Trainer nicht mehr nach Graz kommen dürfen, bin ich also in 2020 nur 1x vor der Corona-Krise dort gewesen. Sonst die letzten 10 -12 Jahre mindestens 3 – 4 x im Jahr. Wirklich ungewohnt.

Office 2019

Der Kampf mit den MS Office-Lizenzen ist leidig. Sowohl auf meiner Workstation als auch dem Notebook wurden die nicht mehr anerkannt, nachdem ich diversen Müll beseitigt habe. Ich habe keine Ahnung, nach welchen Kriterien Microsoft vorgeht, von einem auf den anderen Moment gültige Lizenzen nicht mehr zu akzeptieren. Vermutlich glauben sie irrtümlich, dass das Programm in einem neuen Umfeld oder schon zu oft installiert wurde. Aber es darf nicht das Problem des Kunden sein, wenn die das nicht im Griff haben :-(.

Nun läuft auf meiner Workstation Office dennoch. Zwar mit einer Fehlermeldung am Anfang und außer, dass ich ständig an die Unfähigkeit von Microsoft erinnert werde und mich ärgere, gibt es (im Moment) keine Nachteile für mich. Und vielleicht löst ja sogar irgendein Update von Windows das Problem, wie es schon einmal für knapp 4 Wochen der Fall war. Erst das nächste Update hat den Fehler wieder aktiviert.

Nur auf meinem Notebook kam ich einfach nicht durch. Meine gültigen Lizenzen werden auch nach der Neuinstallation einfach nicht anerkannt. Ich habe die Faxen eben dicke gehabt und nicht die Zeit, mich weiter mit dem Müll herumzuschlagen. Deshalb habe ich mir für ganz kleines Geld (1-stellig!) eine neue Office-Lizenz auf ebay gekauft. Das sehen Hersteller nicht gerne, ist aber nach allen aktuellen Urteilen vollkommen legal, wobei die Aktivierung ziemlich umständlich bzw. aufwändig war (aber problemlos ging). Dabei habe ich auch gleich auf Office 2019 aufgerüstet (wenn schon, denn schon).

Das ist die Office-Variante für Cloud-Verweigerer, wie es in verschiedenen Medien heißt und Microsoft auch durch die Blume auf den eigenen Seiten zugibt. „Für Anwender, die noch nicht bereit für die Cloud sind“. Ich lach mir einen Ast. Wer braucht Office 365? Oder wer kann es sich leisten, seine Geheimnisse und Daten in der Cloud zu verraten und sich abhängig zu machen?

Anyway – auch ich hätte sogar Office 2019 nicht gebraucht, denn es gibt keinerlei relevante Verbesserungen zu Office 2016. Aber wenn man schon gezwungen wird, den Gegenwert von einem großen Eis in eine von Microsoft erschwindelte Lizenz zu investieren, dann wenigstens in die neuste Version. Wobei ich grundsätzlich natürlich auch LibreOffice nehmen kann. Nur leider nicht für eine Konstellation – ich betreue eine Access-Kurs und dafür gibt es halt keine identische Lösung in LibreOffice.

Notwendige erneute Office-Aktivierung aus dem heiteren Himmel – und ohne Chance

Ganz toll. Nachdem mein MS Office auf meiner Workstation – abzüglich einer kurzen Zeit von etwa 8 Wochen – ständig meldet, dass es nicht registriert wäre (was aber falsch ist) und sich aber auch nicht mehr aktivieren lässt, glücklicher Weise jedoch dennoch einwandfrei arbeitet, hat wohl ein neues Update auch auf meinem Notebook dazu geführt, dass hier das Office vollkommen den Dienst eingestellt hat und sich auch nicht mehr aktivieren lässt.

Eine Deinstallation und Installation einer neuen Version (die auch mit meinem Konto verbunden und dort freigeschaltet wurde) führt jetzt dazu, dass mein Registrierungsschlüssel nicht mehr anerkannt wird – er wäre zu oft schon verwendet worden :-(.

Drehen die komplett am Rad oder wollen die einfach mich zwingen, dass ich die Version 2016 in die Tonne trete und entnervt auf das neue Office umsteige? Ich habe keine Zeif für so einen Sch….

🙁

VW ID3 – Auslieferung mit Softwarefehlern?!

Alternative Antriebskonzepte sind unabdingbar. Ob das Elektroauto die Lösung ist, will ich auch gar nicht diskutieren oder infrage stellen.

Aber wie kann es sein, dass VW sein bereits mehrere Wochen verzögertes, neues elektrisches Prestigeprojekt bewusst mit fehlerhafter Software ausliefert? Updates die nächsten Monate würde die Mängel angeblich bereinigen. Wer es glaubt. Solche Fehler bereits beim heutigen Verkaufsstart fördern weder die Akzeptanz noch das Vertrauen darin, dass das Produkt grundsätzlich ausgereift ist.

Und zeigen wieder, dass rollende Computer eine Fehlentwicklung sind. Wir brauchen keine digitalisierte und vernetzte, sondern umweltfreundliche und sichere Autos. Digitalisierung und überbordende Demenzsysteme sind da Teil des Problems – nicht die Lösung.

Digitales Bezahlen in Deutschland – ein Trauermärchen

Wer meine Beiträge und Kommentare die letzten Jahre zur Kenntnis genommen hat, hat sicher mitbekommen, dass ich ein absoluter Verfechter von Bargeld bin. Kontaktloses Bezahlen und Bezahlen mit dem SmartPhone sind für mich absolute NoGos. Meine Begründungen sind hauptsächlich die Unsicherheit und die Überwachung des Alltagslebens durch nicht legitimierte und vollkommen intransparente Stellen. Die anderen Argumente für das unbedingte Beibehalten von Bargeld sind hinlänglich bekannt und wohl auch unumstritten – es sei denn, die Verwendung von Bargeld widerspricht den Interessen von gewissen Kreisen, aber eben die gilt es meines Erachtens zu bekämpfen, wo immer es geht.

Ein wenig zwischen diesen Fronten liegen EC- und Kreditkarten sowie Onlinebanking/PayPal etc. Bei Onlinegeschäften sind PayPal & Co eigentlich nicht zu vermeiden und natürlich nutze ich Onlinebanking. Aber auch das Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte vermeide ich nicht zu 100%. Es gibt gewisse Situationen, in denen ich das toleriere. Etwa hin und wieder beim Tanken, bei großen Summen im Hotel oder auch sonst im Urlaub, wo man nicht so viel Bargeld dabei haben will. Und genau das funktioniert in Deutschland nicht.

Ich war die letzten Tage in Urlaub an den Bayerischen Seen und konnte mehrfach nicht einmal mit der EC-Karte zahlen. Wurde nicht akzeptiert. Von Kreditkarten oder gar kontaktlosem Bezahlen ganz zu schweigen. Und selbst im Hotel konnte ich beim Auschecken aufgrund technischer Probleme weder mit meiner EC- noch meiner Kreditkarte bezahlen. Und das waren keine Defekte bei meinen Karten, denn direkt im Anschluss ging beim Tanken das Bezahlen ohne Probleme. Wenn man sich also in Deutschland auf digitale Bezahlverfahren verlassen will, steht man dumm da. Weder werden die Verfahren ausreichend akzeptiert noch ist die Ausfallsicherheit ausreichend.

Es ist schon ein Trauerspiel und Wasser auf die Mühlen der Bargeldverfechter.

I don’t care about cookies – reloaded

Schon 2019 habe ich in dem Blog Werbung für das Add-on „I don’t care about cookies“ gemacht, das es für Firefox als auch Chrome gibt. Und nachdem ich gerade die Empfehlung dafür in einer Computerzeitschrift gelesen habe, will ich wieder einmal an dieses nützliche Tool erinnern. Damit kann man sich als Anwender vor diesen vollkommen nichtsnutzigen Hinweisen auf die Verwendung von Cookies schützen, die Webseiten erst einmal aufgrund der miserablen DSGVO Besuchern in den Weg stellen müssen, bevor die Seite geladen werden kann. Diese Behinderung nervt Anwender nur, sorgt für immer mehr abnehmende Akzeptanz des Datenschutzes und öffnet gleichzeitig Datenspionen alle Möglichkeiten, den Anwendern zu Einverständniserklärungen zu überrumpeln, die sie bei klarer Sachlage niemals geben würden.

Anwendern bleibt also durch diese wahrscheinlich sogar gut gemeinten, aber vollkommen weltfremden Vorgaben viel Arbeit. Man muss sich vor den Warnhinweisen schützen, sie aber in jedem Fall akzeptieren (denn sonst geht halt das Internet nicht – ganz plakativ und dumm, aber leider zutreffend gesagt) und dann automatisiert nach jedem Besuch einer Seite oder zumindest dem Schließen des Browsers alles an gespeicherten Daten löschen, die vom Browser angelegt wurden. Letzteres erlauben die Browsereinstellungen, die ersten beiden Schritte eben das Add-on.

Dabei bleibt natürlich vollkommen außen vor, dass nach der DSGVO zwar vor harmlosen Cookies penetrant gewarnt werden muss, richtige Trackingtechniken wie Fingerprinting aber ohne Hinweise durchgeführt werden dürfen. Die sind den Machern der DSGVO vermutlich zu kompliziert gewesen als dass sie die Tragweite verstanden hätten.

 

Die nächsten zwei neuen Videotraining sind freigegeben

Da bin ich doch gerade erst mit meinen aktuellen Aufzeichnungen fertig und dann fällt mir eben beim Besuch der Seiten von LinkedIn Learning auf, dass vor einer Woche gleich zwei neue Videotraining bei LiL freigegeben wurden.

Das eine Training ist JavaScript: In HTML 5 arbeiten.

Dabei geht es darum:


HTML und JavaScript zusammen bieten für alle Webprogrammierer das optimale (Programmier-)Sprachendoppel, wenn es um die Entwicklung moderner Webauftritte geht. Tatsächlich laufen viele Features, die unter HTML5 geführt werden, in Wirklichkeit unter JavaScript: Manchmal gehen sie zwar mit neuen HTML-Tags einher, andererseits gibt es oft nicht einmal eine zwingende Verbindung zu HTML. In diesem Video-Training werden ein paar anschauliche Beispiele zusammengetragen und der optimalen Code gezeigt, wenn es um Techniken wie Geolocation, Local Storage und Session Storage, Web Worker, Canvas oder auch SVG samt der dynamischen Manipulation geht. Auch Web Sockets als Grundlagen mächtiger Rich Internet Applications lernen Sie im Laufe des Kurses kennen.

Der zweite Kurs behandelt Java. Genau genommen geht es um die Neuerungen von Java 14.
Kursdetails – Java feiert im Jahr 2020 seinen 25. Geburtstag – und zählt immer noch zu den populärsten und wichtigsten Programmiersprachen. Da inzwischen neue Versionen im gefühlt halbjährlichen Turnus erscheinen, tut rechtzeitige Aufklärung Not. Ich habe mir für den Kurs Java 14 angeschaut und die wichtigsten Neuerungen in diesem Übersichtskurs zusammengefasst. Sie lernen zum Beispiel relevante Syntaxneuerungen kennen, sehen, wie Sie TextBlocks und Records nutzen und erfahren auch mehr zu den Erweiterungen des instanceof-Operators. Im Kontext stehen auch immer ältere Versionen und ein Blick in die Zukunft von Java.

Ich habe fertig – erst einmal

Gestern habe ich meine aktuellen Aufnahme-Sessions für LinkedIn Learning (LiL) erst einmal beendet. Im Januar war ich das letzte Mal für Videoaufnahmen in Graz und seit März nehme ich nur noch – Corona-bedingt – in meinem Büro in Eppstein auf.
Seit der Zeit habe ich aber so viele Trainings/Videos aufgenommen, wie noch nie in so einem Zeitraum – vor allen Dingen im Mai sowie jetzt Juli und August. Aber nun ist erst einmal Aufnahmepause angesagt – das Rohmaterial muss ja auch noch in der Postproduktion weiterverarbeitet und dann veröffentlicht werden. Zwar habe ich schon eine weitere Adaption vertraglich vereinbart, aber dafür steht noch kein Aufnahmetermin. Ich denke aber, dass dieses Jahr dennoch weitere Aufnahmen folgen. Mal schauen.
Aber vorerst verlagert sich der Schwerpunkt meiner Arbeit – nach einem kleinen Urlaub – noch mehr hin zu Remote-Schulungen. Da habe ich die letzten Monate zwar schon diverse Veranstaltungen gehabt, aber ab Mitte September kommt da geradezu eine richtige Welle an weiteren Schulungen. Das lastet mich bis November vollkommen aus, zumal ich ja „nebenher“ eigentlich jeden Tag/Jahr noch (bis auf Urlaub) diverse Onlinekurse der ILS betreue, die allerdings rein per Forum und Einsendeaufgaben ablaufen. Wobei es für eine größere Maßnahme in Hamburg im Oktober noch nicht klar, ob ich nicht doch vor Ort kommen soll. Aber aufgrund der Corona-Lage gehe ich bisher auch da von Remote aus.
Etwas Sorgen macht mir, was aus meiner Karriere als Buchautor wird. Da habe ich im Moment zwar gleich zwei Anfragen für neue Bücher. Aber bei denen bin ich noch nicht sicher, ob ich die machen soll bzw. die Zeit dafür finde. Und dann gibt es aktuell noch eine bereits angefangene Überarbeitung von einer Schulungsunterlage vom Herdt-Verlag, bei der die Fertigstellung allerdings an Verzögerungen der zugrundeliegenden Software hängt. Es ist leider so, dass sich Bücher die letzten Jahre kaum noch rechnen und es fast zu einem Hobby wird, heutzutage ein Buch zu schreiben. In Anbetracht der Tatsache, dass ich über Jahre zwischen 3 – 5 Bücher/Jahr sowie zahlreiche Schulungsunterlagen produziert habe, ist das schon seltsam. Aber wie heißt es so richtig: „Alles hat sein Zeit.“. Und im Moment haben eben wohl Videoproduktionen statt Büchern ihre Zeit.

Google Assistant, Alexa und andere Spionagetools

Eben habe ich unter den Einstellung meinen Google Assistant deaktiviert, indem ich das SmartPhone als zugeordnetes Gerät gelöscht habe. Bei Bedarf (etwa Navigation im Auto) kann man das Feature auf dem Weg leicht wieder aktivieren, wenngleich dies etwas mühsam ist.

Aber das Deaktivieren dieser Spionagetools (sei es Alexa, Google Assistant oder wie diese Trojaner alle heißen) ist wirklich zu empfehlen. Wobei ich eigentlich sicher bin, dass die Geräte trotzdem (also trotz des primitiven Abschaltens in den Einstellungen) weiter spionieren und man mindestens offline gehen muss, um halbwegs das Mithören/Versenden zu unterdrücken.

Nur wurde mir das Mithören jetzt einfach zu viel und zu penetrant hat mein SmartPhone sich unerwünscht gemeldet. Sei es im Kraftraum, wenn irgendjemand etwas von tiefen Kniebeugen erzählt und Google plötzlich was von wegen Wetter und Tiefdruckgebieten faselt, sei es in Schulungen, wo ich eine Frage an meine Teilnehmer stelle und das SmartPhone antwortet, sei es bei Videoaufnahmen, wo das Dreckding mit blöden Kommentaren die Aufnahmen stört.

Man kann ja einfach darüber lachen und das Ding auch so trainieren, dass es meine Stimme und konkrete Aufforderungen besser versteht. Aber das ist der falsche Ansatz. Diese ungefragten Kommentare machen mir wieder bewusst, dass die Privatsphäre komplett zerstört ist, wenn solche Trojaner laufen – und ich benutze den Begriff bewusst, denn genau das sind diese Features – mehr oder weniger verborgene Schädlinge, die sich tarnen und/oder ihr böses Verhalten durch vordergründig nützliche Brotkrümel für den Anwender verschleiern. Wobei ich mich auch nicht davon freimachen kann, dass ich diese bequemen Sachen wie die Sprachsteuerung während der Autofahrt schon nicht schlecht finde.

Die Frage ist immer, welchen Preis man für so eine Bequemlichkeit zu zahlen bereit ist?

Geo-Blocking – die Pest des Internets

Dieses Video ist an deinem Standort nicht verfügbar.

Kennt man. Dieses lächerliche Verhalten, was mich an das Aufstellen eines Sichtschutzes früher bei Klassenarbeiten in der Grundschule erinnert, nimmt zwar ab, ist aber leider immer noch bei bestimmten Content-Verbreitern üblich. Interessanterweise diejenigen, die man als Content-Mafia gut fassen kann und die glauben, mit Gewalt den Zugriff auf Inhalte beschützen zu müssen – die Musik- und Filmindustrie und die Fußballfabriken.

Du darfst hier nicht rein!!

Was soll das? Entweder ein Inhalt ist öffentlich zugänglich oder nicht. Der Standort des Betrachters ist irrelevant. Vollkommen. Das ist das Wesen des Internets, der eigentliche Sinn. Wenn ein Inhalt eingeschränkt ist, dann ist das ok. Aber unter keinen Umständen kann die Geolocation ein legitimes Kriterium darstellen.

Ich habe gerade beiläufig einen Artikel zu dem Bayern-Spiel gestern bzw. den Reaktionen auf Twitter geschaut und da wurden doch tatsächlich dort geteilte Inhalte geblockt, weil ich am falschen Ort sitzen würde. Krank, einfach nur krank. Das alberne Rumgekicke hat nicht eigentlich nicht interessiert, aber das aus meiner Sicht illegale oder zumindest unmoralische Blockieren des Inhalts so geärgert, dass ich halt bei Opera das integriert VPN angeschaltet habe. Und schon war ich legitimiert. Ich sag es ja – lächerlich, krank, aus der Steinzeit.

Windows 10 Update – es geschehen doch keine(!) Zeichen und Wunder

Da habe ich doch am 26. Juli ganz freudig verkündet, dass die Fehlermeldung meiner MS-Office-Programme beim Start nach einem Windows-Update verschwunden sind. Ziemlich genau ein komplettes Jahr fand meine MS-Office-Installation beim Start von Word, Excel und Co den Produktschlüssel nicht, aber ich konnte ihn auch nicht eingeben oder Office überhaupt neu installieren. Dennoch ist Office nach dem jeweiligen Wegklicken der Meldung immer ohne weitere Probleme gelaufen. Und dann war plötzlich alles gut.

Bis heute morgen. Das neuste Update von Windows gestern hat alle Fehlerkorrekturen wieder auf Null gesetzt :-(. Die Meldung ist wieder da, dass mein Office nicht registriert wäre. Zumindest eben beim Start von Word. Meinem Vertrauen in Windows und die ständigen Updates tut so etwas wirklich nicht gut.

Excel führt zur Umbenennung menschlicher Gene

Ich habe das erst für einen schlechten Scherz gehalten, als die Überschrift gelesen habe Von Excel in Datumsangaben umgewandelt: Dutzende Gene umbenannt.

Aber es ist wohl wirklich so und damit wird die Grafik der heute SHOW von neulich noch weniger Satire. Excel ist wohl das schlechteste Programm ever, das sich wie ein Virus ausgebreitet und riesigen volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet hat. Und jetzt wird man den Virus einfach nicht mehr los.