Lizenzen und mehr

Ich bin kein Freund von illegaler Software, aber von Open Source oder günstigen Lizenzen. Wenn ich also ein kommerzielles Produkt wie Windows oder MS Office brauche, dann will ich in jedem Fall eine saubere Lizenz. Aber da gibt es ja diverse Urteile, dass auch „gebrauchte“ Lizenzen oder Lizenzen aus Volumenpacks vollkommen legal sind.

Die werden schon lange vor allen Dingen auf ebay für kleines bis kleinstes Geld vertickt. Das ist verständlicher Weise nicht im Interesse der Hersteller und da wohl in der letzten Zeit immer mehr Leute diese Möglichkeit genutzt haben, ist vor allen Dingen Microsoft massiv gegen Händler vorgegangen, die Lizenzen auf diese Weise verkauft haben. Das merkt man, wenn man im Moment diese extrem günstigen Angebote in ebay für Windows oder Office anklickt. Seit ein paar Tage kommt da meist der Hinweis, dass die Seite hinter dem Angebot nicht mehr verfügbar ist. Ehrlich gesagt ist mir nicht klar, ob da die Hersteller oder die Händler die Guten bzw. Bösen sind. Für potentielle Anwender, die sich günstig eine legale Lizenz kaufen wollen, ist diese Entwicklung allerdings von Nachteil.

Morgendlicher Weg zur Arbeit

Gestern bin ich mal wieder am Morgen zur Arbeit gefahren. Bemerkenswert? Allerdings, denn dieses Jahr kam so etwas das letzte Mal im Februar vor und im Grunde hätte ich es auch gestern nicht machen müssen. Denn ich bin nur in mein Zweitbüro gewechselt, weil ich in Eppstein noch zwei Termine am Abend damit verbinden konnte und einen Tapetenwechsel in der Woche gebraucht habe.

Es hat sich dermaßen eingeschliffen remote zu arbeiten, dass es mir richtig komisch vorkam, im Berufsverkehr zur Arbeit zu fahren. Dabei ist mir aufgefallen, wie viel weniger Verkehr zur Pendlerzeit auf den Straßen ist. Ich bin gespannt, wie sich das Arbeitsleben nach Corona entwickelt. Wieder der tägliche Trott zur Arbeit (wobei ich auch schon früher 50% meiner Arbeit von zuhause erledigt habe und mehr auf längeren Reisen war) oder dauerhaft remote arbeiten? Man wird sehen.

Edge – ungefragt und unerwünscht, aber entgegen den offiziellen Gerüchten leicht loszuwerden

Microsoft kann es einfach nicht lassen und versucht mit aller Gewalt seine Edge-Browser-Krücke Anwendern aufzuzwingen. Gerade hat mir ein Windows-Update das Schrottprogramm ungefragt installiert und nach offiziellen Microsoft-Quellen kann Edge angeblich nicht deinstalliert werden. Was natürlich Quatsch ist, denn das Ding braucht niemand und es gibt versteckt von Microsoft selbst die Option, das Teil sauber wieder los zu werden. In der Admin-Powershell im Installationsverzeichnis von Edge einfach den Befehl aufrufen:

.\setup.exe –uninstall –system-level –verbose-logging –force-uninstall

Das ist recht gut und einfach in dem Artikel der PC Welt ausführlicher beschrieben, wobei es natürlich klar ist, dass so was für den normalen Anwender kaum praktikabel ist. Und das ist sicher die (böse) Absicht.

 

Geht doch – Notebook mit 3 Anzeigen

 

Es klappt doch! Ich habe gerade an meinem Matebook zwei externe Monitore angeschlossen und trotzdem bleibt die Anzeige auf dem Notebook-Monitor erhalten. Irgendwie hat das bisher nie funktioniert. Ein zusätzlicher externer Monitor ging immer, aber wenn ich zwei Monitore angeschlossen hatte, war immer der interne Monitor abgeschaltet worden. M.a.W. – ich hatte immer nur maximal 2 Monitore zur Verfügung. Was mir für eine vernünftigen Arbeit definitiv zu wenig ist.
Klar – man kann zur Not auch mal unterwegs Kleinigkeiten mit nur einem Monitor machen, aber ich arbeite so viel am Computer und brauche eigentlich immer mehrere Programme gleichzeitig, dass die Effizient mit mehreren Monitoren einfach viel besser ist. Ich habe mich total daran gewöhnt und will es nicht mehr missen. An meiner Workstation habe ich im Moment zwei „kleine“ 27″-er und einen 32″-Monitor angeschlossen und das ist bei meinem Workflow die untere Grenze, um alles Wichtige zu sehen und effizient arbeiten zu können. Ein Anschluss von mehr Monitoren ist bei meiner einfachen Grafikkarte nicht möglich und ein vernünftiger Adapter kostet mehr als ein guter Monitor, was ich gerade mal nachgesehen habe. Und auch da bin ich nicht sicher, ob dann 4 oder 5 Monitore wirklich zusammen gehen. Aber mit 3 Monitoren kann man arbeiten und die „kleinen“ 27″-Monitore werde ich wohl bald austauschen.

Aber die Suche nach dem Adapter hat mich auf die Idee gebracht, nochmal mit meinen beiden schon vorhandenen USB-Adaptern für das Matebook zu experimentieren. Der eine hat einen HDMI-, der andere einen VGA-Slot. Beide werden beim Notebook an USB-C-Anschlüsse angeschlossen. Bisher hatte ich die „in Reihe geschaltet“. Also den ersten Adapter an einen USB-C-Anschluss am Matebook  und den anderen Adapter an den USB-C-Eingang des ersten Adapters. Die Stromversorgung kam dann an den 2. UCB-C-Anschluss des Notebooks.

Das war der Fehler. Die beiden Adapter müssen direkt an das Matebook angeschlossen werden. Dann an den einen Adapter mit HDMI einen Monitor und an den anderen den Monitor mit dem alten VGA. Dann kommen sich die Signale nicht ins Gehege und auch der interne Monitor wird angesteuert. Die Stromversorgung des Notebook geht auch indirekt über den USB-C-Anschluss des einen Adapters. Ziemliches Kabelgewirr, aber es klappt. Auch wenn der alter VGA-Monitor in der Auflösung grottenschlecht ist – zum Anzeigen von einer Webseite oder eines Editors langt das allemal.

Rückkehr zu Thunderbird

Ich habe jetzt eine Reihe von Alternativen zu Thunderbird getestet und die sind gar nicht schlecht. Insbesondere eM Client gefällt mir gut. Nur leider ist die freie Version auf 2 Accounts beschränkt und das langt mir nicht. Thunderbird ist da komplett frei, nur hatte ich halt die unerklärlichen Probleme mit meinem eigenen E-Mail-Server und den elend langen Zustellzeiten. In der neusten Version von Thunderbird konnte ich meinen E-Mail-Server gar nicht mehr abfragen.

Ich denke aber, dass ich das Problem raus habe. Es liegt am Zertifikat und wenn ich in Thunderbird die Art der Verifizierung ändere, scheint das Problem nicht mehr aufzutreten.

Ich habe jetzt Thunderbird – in der portablen Version – erst einmal parallel zu eM Client wieder installiert und vergleiche das Verhalten eine Weile. Wenn es dann keine Abweichungen in Thunderbird gibt, werde ich wohl wieder damit arbeiten, eM Client aber als Backup für meine beiden Haupt-Accounts weiter installiert lassen.

Künstliche Intelligenz und Überwachung – sehenswerter, wichtiger Beitrag auf ZDF Info

Bei ZDF Info ist ein sehr guter, informativer und ziemlich beunruhigender Beitrag zum Thema „Künstliche Intelligenz und den Wettlauf der Großmächte“ zu finden. Weniger technisch, aber die Auswirkungen auf die Arbeitswelt und vor allen Dingen auf die Privatsphäre werden da beleuchtet. Mit den „üblichen“ Ausführungen zu der kompletten Spionage durch Facebook, Google und Co über ihre Webseiten als auch die sogenannten „Smart“-Geräte (Synonym für Wanzen), aber auch wie Staaten versuchen, mit Überwachung als auch KI (oder auch kurz AI für artifizielle Intelligenz oder englisch AE für artificial intelligence) das ganze Volk unter komplette (Gedanken-)Kontrolle zu bekommen (und leider tut sich da gerade China ziemlich negativ hervor). Aber es wird auch vertieft, wie man durch (as-)soziale Medien gezielt manipulieren kann. Die damalige Cambridge-Manipulation der US-Wahl durch Facebook-Daten als Aufhänger, wird auch das Thema weiter gesponnen.

Alles in allem beunruhigende Vorstellungen, ich mich sowohl als reines Opfer (Bürger bzw Kunde bzw einfach Mensch) betreffen, aber zudem meine eigene Arbeit berühren. Denn ich verdiene ja durchaus an Techniken wie Künstlicher Intelligenz, Datenauswertung im Allgemeinen, Data Science oder Big Data und Maschinenenlernen sowie Datenanalyse. Sei es durch Videotraining bei LinkedIn Learning (LiL), sei es durch Schulungen, die in dem Umfeld ablaufen (gerade heute habe ich ein Vorabgespräch zu so einer Schulung gehabt).

Ich habe definitiv kein schlechtes Gewissen dabei, denn per se sind die Techniken nicht schlecht oder böse. Aber man muss verdammt wachsam sein, dass sie nicht missbraucht werden und wo sie es schon werden – sei es bei Facebook, Google, Apple, Amazon oder auch Staaten, muss man dies immer wieder deutlich machen. Das gilt gerade für Leute für mich, die zumindest im weiteren Zirkel der Entwicklung aktiv sind.

Es gibt einfach zu viele Eloi in der Welt und die Morlocks haben zu leichtes Spiel.

Und was ich gerade beim Schreiben des Beitrags nur beiläufig bemerkt habe – in meinem Firefox Browser war plötzlich die Standardsuchmaschine von DuckDuckGo auf Bing umgestellt. Die Jäger versuchen wirklich mit allen Tricks Opfer zu erlegen. Eine Sekunde nicht aufgepasst und man verwendet keine sichere Suchmaschine wie DuckDuckGo mehr, sondert landet mit Suchanfragen bei einer Datenkrake.

Uffbasse Leute, uffbasse!

 

Was machst du, Thunderbird?

Bis gestern ging Thunderbird auf meinem Notebook problemlos, aber nachdem sich das Programm dort aktualisiert hat, hatte ich die gleichen Probleme, wie nach der Aktualisierung auf meiner Workstation vor einigen Tagen. Ich war unterwegs und habe auf meinem SmartPhone mehrere Mails bekommen habe, die sich mit Thunderbird nicht abrufen ließen.

Ich habe die Faxen dicke und eben auch auf dem Notebook auf eM Client umgestellt. Damit geht alles ohne Probleme.

Go

Nachdem das Testvideo hochgeladen wurde, bin ich über meinen Kinderspielplatz – den Staufen – gejoggt, um die Zeit zu nutzen, bis das Testvideo begutachtet war. In kurzen Hosen und mir ist die Sonne dermaßen warm auf dem Pelz gebretzelt – das ist im November eigentlich undenkbar.

Nachdem ich zurück war, war auch das Go da und jetzt bin ich kräftig am Aufnehmen.

Wieder am Start

2. November, Lockdown light,  unglaubliche 20 Grad im Schatten und ich bin wieder am Start für die Aufnahme eines neuen Videotrainings für LiL (LinkedIn Learning).

Normalerweise wäre ich dazu heute morgen nach Graz geflogen, aber die Umstände haben die Flugreise – wie immer seit Februar – zu einer kurzen Autofahrt in mein Zweitbüro nach Eppstein abgewandelt, wo ich mein Tonstudio eingerichtet habe. Vermutlich habe ich mir dabei bei den hohen Temperaturen die Winterreifen ruiniert ;-).

Das erste Testvideo ist eingespielt und hochgeladen und ich warte auf das Go, um richtig loszulegen. Die Zeit werde ich nutzen und nochmal kurz joggen gehen. Das fühlt sich im Moment wie Sommer an.

Wie beim Brezelbacken – das nächste Online-Training ist da

Ich habe über das Jahr wirklich sehr viele Videotrainings für LiL (LinkedIn Learning) eingespielt und nächste Woche geht es gleich weiter mit Aufnahmen zu einem Framework. Aber die Woche ist erst einmal wieder ein Ergebnis meiner bisherigen Aufnahmen im Sommer veröffentlicht worden. Der Titel ist „Python für Fortgeschrittene – Fortgeschrittene Python-Funktionen kennenlernen und optimal nutzen„.

Es handelt sich bei dem Training um eine Adaption eines US-Kollegen, das sich an Python-Entwickler richtet, die tiefer in die mächtige Programmiersprache einsteigen und seine Leistungsfähigkeit und Flexibilität voll ausnutzen wollen.

E-Mail-Probleme

Ich habe schon geraume Zeit einige Probleme mit E-Mails, die mir gar nicht (selten) oder mit extremer Verzögerung zugestellt werden. Einzelne Absender kommen anscheinend gar nicht bei mir durch. Und zwar bei mehreren Accounts – sowohl auf meinem eigenen Server als auch GMX. Meist sind das Absender mit einem Hotmail-Account oder anderen freien Dienst von Microsoft. Aber interessanter Weise nicht immer, wobei dort dann beim Absender im Problemfall m.W. Outlook im Einsatz ist. Ich habe das Gefühl, dass die irgendwo im Netz einfach als Spam vernichtet werden. In meinen Spamfiltern tauchen sie jedenfalls auch nie auf. Die zwei Personen, die mir bekannt sind und mit denen ich regelmäßig kommuniziere, habe ich entsprechend auf andere Kommunikation umgestellt.

Lästiger sind jedoch die Verzögerungen, die ich bei der Zustellung von Mails oft habe. Insbesondere Prüfnummern, die ich in einer gewissen Zeit verifizieren muss, kommen oft erst nach einem Vielfachen der Gültigkeitszeit an. Auch hier tritt das Problem oft im Zusammenhang mit Microsoft auf, aber nicht ausschließlich. Auch bei anderen Versendern habe ich das Problem schon vereinzelt gehabt.

Aber auch sonst kommen E-Mails bei mir manchmal unerklärlich verzögert an. Die meisten zwar innerhalb von Sekunden, aber andere auch erst nach Stunden und das ist nicht durch die Umstände oder den Absender erklärbar.

Nun ist mir heute aber aufgefallen, ich auf meinem SmartPhone mehrere Mails bekommen habe, die sich auf der Workstation mit Thunderbird nicht abrufen ließen. Auch Stunden später nicht. Im Webclient waren die Mails jedoch ebenso da und irgendwann ging mir auf, dass sich Thunderbird heute morgen aktualisiert hatte. Ich habe dann nochmal von anderen Rechnern ohne die aktualisierte Version von Thunderbird die E-Mails abgerufen und das ging problemlos.

Vielleicht liegt der Hase bei meinen E-Mail-Problemen teils sogar beim Client. Nicht immer, denn fehlende oder verspätete Mails waren in den jeweiligen Situationen auch nicht im Webclient bzw. mit anderen Rechner zu laden. Jedoch nach dem Update von Thunderbird gibt es jetzt ganz offensichtlich Schwierigkeiten. Vielleicht aber lag das zum Teil auch schon vorher an Thunderbird. Thunderbird mag sowieso ungern mit meinem E-Mail-Server zusammenarbeiten, weil ich angeblich kein gültiges Zertifikat verwende.

Obwohl ich mit dem Programm bisher ziemlich zufrieden war – es ist also für mich Zeit, eine Alternative zu Thunderbird zu testen – zumindest auf der Workstation mit den Problemen.

Ich habe mich für eM Client entschieden und damit wurden die Mails auch auf meiner Workstation gleich geladen. Das Programm macht auf den ersten Blick einen super Eindruck und wenn es sich für mich bewährt, steige ich komplett darauf um.

Python und Excel: Strukturierte Daten bearbeiten – Daten aus Tabellenkalkulationsprogrammen mit Python bearbeiten

Gerade frisch veröffentlicht – mein neustes Training bei LinkedIn Learning (LiL). Der Titel ist „Python und Excel: Strukturierte Daten bearbeiten“ und das macht schon deutlich, um was es geht. Der Zugriff auf Tabellenkalkulationsprogramme wie Microsoft Excel oder LibreOffice Calc per Python, um Daten zu speichern und zu verarbeiten. Gerade, wenn man Daten programmiertechnisch verarbeiten will, müssen diese jedoch oft erst aus Dateien eingelesen und passend aufbereitet werden. Der Kurs zeigt auf der einen Seite, wie man aus Python heraus sowohl mit Bordmitteln als auch ergänzenden Frameworks wie Pandas und Openpyxl solch eine Datenbasis nutzen kann, die über standardisierte Klartextformate in Form von CSV, XML und JSON bereitsteht. Diese können direkt oder indirekt von Tabellenkalkulationsprogrammen exportiert als auch importiert werden. Andererseits lernt man auch, wie man direkt das native XLS- und XSLX-Format nutzt und damit Exceldateien unmittelbar mit Python bearbeitet.

Die 5 wachstumsstärksten Kompetenzen bei Fach- und Führungskräften im deutschsprachigen Raum

LinkedIn Learning (LiL) hat eine neue Kampagne zu den am schnellsten wachsenden Kenntnissen und Fähigkeiten ins Leben gerufen und mein Kurs „Python lernen“ ist Teil dieser Kampagne. In der Kampagne sind 5 Kurse vom 20. Oktober bis 20. November freigeschaltet und mein Python-Kurs steht da sogar als Top 1.

Die Kursthemen ergaben sich auf der Grund der Fragen, welche Kompetenzen deutsche, österreichische und Schweizer Fach- und Führungskräfte derzeit für besonders wichtig halten? Und mit welchen Kenntnissen und Fähigkeiten wollen sie potenzielle Arbeitgeber überzeugen? Dass das Thema Python hier dabei ist, deckt sich auch mit den Erfahrungen, die ich im Moment hinsichtlich der Nachfrage von Schulungsthemen habe.

Das ist schon das zweite Mal, dass Kurse von mir bei solchen Aktionen dabei sind :-). Vor geraumer Zeit wurden zwei meiner Kurse bei LiL in einer Kampagne von Microsoft und LinkedIn ausgewählt. Und zwar Python für die Datenanalyse 1: Grundlagen und Python für die Datenanalyse 2: Machine Learning. Es handelte sich dabei zwar „nur“ um Adaptionen von US-Kursen, aber ich bin dennoch stolz auf die Aufnahme und erst Recht auf diese neue Auswahl mit einem vollständig eigenständigem Kurs.

Warum hat die Fertigstellung des BER so lange gebraucht? Lag es an Windows XP?

Windows XP wird 19 Jahre alt und wie ich gerade auf zd.net gelesen habe, ist diese minder qualifizierte Betriebssystem immer noch in Bereichen im Einsatz, wo man sich das besser nicht vorstellt.

Der BER blamiert sich z.B. im Moment angeblich erneut, weil der tatsächlich noch Windows XP einsetzt – als Embedded-Version in kritischen Bereichen.

Oh man – gut dass man im Moment wegen Corona nur noch wenig fliegt. Und nach Berlin sollte man wohl auf keinen Fall fliegen, wenn das stimmt.

42

In vielen Schulungen – vor allen Dingen bei der Ausbildung von Fachinformatikern – komme ich nicht umhin, die Bedeutung von 42 als unabdingbares Wissen der Ausbildung anzumahnen. Sozusagen ein elementarer Softskill.

Ich selbst habe das Buch (also alle) mehrfach gelesen. Aber das ist mittlerweile schon so lange her, dass ich mein Wissen wieder mal auffrischen muss. Zumal meine Söhne als angehende Naturwissenschaftler (zumindest einer der Twins) den ersten Band jetzt erarbeitet haben. Wird Ihnen im Studium viel helfen.

Angebliche Excel-Panne hinsichtlich Corona in Großbritannien

 

Auch wenn diese Grafik andeutet, dass Excel wohl eines der miesesten Programme ist, die jemals wirklich erfolgreich auf die Menschheit losgelassen wurden und viel Schaden angerichtet hat – diese irreführende Meldung hat Excel nicht verdient bzw. den Schaden nicht zu verantworten.

Zitat aus Spiegel Online:

Excel-Panne in Großbritannien
Behörde verschlampt offenbar Tausende positive Corona-Tests. Eine britische Gesundheitsbehörde hat zeitweise knapp 16.000 Infektionsmeldungen unterschlagen und ihre Kontakte nicht nachverfolgt. Verantwortlich ist laut Berichten ein Fehler in der Tabellen-Software Excel.

Diese Schlagzeile ist einfach nur Bullshit. Ganz, ganz großer Schwachsinn. Beim Lesen des Beitrags wird dieser Schwachsinn bereits klar. Bei der britischen Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) ist es zu einer Datenpanne bei der Übermittlung von Corona-Daten gekommen. Angeblich sind 15.841 positive Corona-Fälle nicht in die offizielle Statistik übernommen worden. Das Problem hätte an Excel gelegen.
Schwachsinn – die Anwender haben zum Datenaustausch beim Absender der Daten das CSV-Format genommen, was der Empfänger dann mit Excel eingelesen  und die Daten dann mit einem Excel-Dateiformat XLS gespeichert hat, was maximal 65.536 Zeilen speichern kann. Da die übermittelten Daten mehr Zeilen enthalten hatten, sind halt ein paar unter den Tisch gefallen.

Aber das war einfach Anwenderdummheit und das XLS-Format ist bereits 2007 (!) abgelöst worden. Unabhängig davon, dass Excel wirklich eine der schlechtesten Möglichkeiten zur Datenverwaltung darstellt (da muss zwingend ein DBMS hin) und das CSV-Format auch aus der Steinzeit stammt (JSON oder zumindest XML sollte bekannt sein – nutzt man ja schon einige Jahrzehnte) – so mies Excel auch ist – wenn Anwender zu dumm sind mit Daten umzugehen, handelt es sich nicht um ein Excel-Problem.

Das ist genauso als wenn man beim Auto das Lenkrad verreist und gegen die Wand fährt und das dann damit entschuldigen will, dass das Auto einen Fehler hatte. Da ist Leichtsinn beim Absender auf extreme Dummheit beim Empfänger getroffen.

Mich ärgert, dass Täter sich dann aber zu Opfern machen und der Spiegel diese Fehlleistung via vollkommen unqualifiziertem Stuss noch als Beitrag von sich gibt.

Feines Tool zum Reinigen des PCs

Ich reinige immer wieder meine Rechner. Nicht zuletzt auch deshalb, weil gerade mein Matebook leider eine ziemlich kleine Festplatte hat und ich es immer am Rande der Datenkapazität betreibe. Aber auch aus Gründen der Privatsphäre und Performance meiner Rechner versuche ich immer wieder, die Systeme zu optimieren.

Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg bis hin zu gelegentlichen negativen Ergebnissen. Frei nach dem Motto:

Ein System wird solange optimiert, bis es nicht mehr läuft.

Aber da ich grundsätzlich mit einem mehrfachen, verteilten Backup-System arbeite (4 tagessynchrone und dazu 2 zumindest wochensynchrone Datensicherungen, eine räumlich externe, mindestens monatssynchrone Datensicherung sowie zwei Sicherungen der wichtigsten Daten in zwei verschiedenen Cloudsystemen und zudem ein jährliches Backup der absoluten Grunddaten auf einem USB-Stick im Safe einer Bank) und drei einsatzfähige Rechner mit weitgehend identischer Software und Konfiguration verfügbar habe, kann ich im Crash-Fall eines Rechners weiter arbeiten und eigentlich immer meine Systeme wiederherstellen.

Auch wenn ich die PCs schon 2x – 3x komplett neu aufsetzen musste. Das ist dann zwar Arbeit, aber ich lerne auch immer dabei wichtige Dinge für meinen täglichen Broterwerb.

Von daher bin ich immer wieder munter am Optimieren meiner Rechner und mit PrivaZer habe ich vor einigen Wochen ein kostenloses PC-Cleaner- & Privatsphäre-Tool entdeckt, welches einmal unerwünschte Spuren reinigt und zum andern viel Platz auf dem PC schafft sowie gleichzeitig die Performance optimiert. Das Tool überzeugt mich im Moment von all diesen Optimierungstools, die ich bisher ausprobiert habe, am Meisten. Das ist nur eine Momentaufnahme, aber erst einmal setze ich es bis auf Weiteres für meine regelmässigen Putzmassnahmen mit ein.