Die große Köln-Runde

Köln zählt zu den Locations, wo ich beruflich häufiger hin komme. Sogar für mehrere Kunden. Im Moment habe ich für einen Standardkunden gerade wieder einen größeren Auftrag da. Fachinformatiker-Azubis ausbilden. Im dem Rahmen hatte ich schon mehrere Jahrgänge in Köln (als auch Wiesbaden) geschult und diese Mal sind 3 Tage HTML/CSS sowie 4 Tage MySQL/ERM/SQL die Themen. Was zusammen 7 Tage bedeutet und dementsprechend nicht mit einer Anfahrt erledigt werden kann (wenn ich nicht über das Wochenende in Köln bleiben will). Dummerweise sind die beiden Kurse aber so gelegt, dass ich an einem Freitag begonnen habe, dann die gesamte Woche 5 Tage da war und am kommenden Montag nochmal für einen Tag nach Köln fahren muss. Also 3x die Runde. Aber das war von der Kursorganisation leider nicht besser machbar. Zumindest kann ich bei den 3 Fahrten nach Köln und zurück den neuen Motor von meinem Forester bequem und sanft einfahren.

Nun war ich die Woche wie gesagt 5 der 7 Tage bei der Schulung und natürlich bleibe ich dann über Nacht in Köln. Wobei es dieses Mal verdammt schwer war, überhaupt ein Zimmer in Köln oder Umkreis zu bekommen. Irgendeine Messe hat wohl stattgefunden und mein Standardhotel in Laufweite des Schulungsgebäudes war komplett augebucht. Ich habe zwar noch ein Zimmer halbwegs in der Nähe gefunden, aber ich musste dennoch jeden Tag mit dem Auto fahren (etwa 5 Kilometer weg in Porz). Die Verknappung der Übernachtungsmöglichkeiten bekommen die Hotels natürlich mit und so habe ich die erste Nacht 76,50 EUR bezahlt, während die folgenden Nächte erheblich teuerer wurden. Von Mittwoch auf Donnerstag waren gar 181,50 EUR fällig. Ohne Frühstück! Und dazu noch jeweils 9 EUR pro Nacht für einen Parkplatz.
Aber etwas Billigeres war auch gar nicht mehr zu finden. Letztendlich übernimmt das mein Kunde, aber ich finde diese Summen trotzdem unverschämt.
Zumal das Hotel es nicht wert war. Ich bin eigentlich mit einfachen Hotels zufrieden, wenn die Preis-Leistung-Relation stimmt. Aber das war hier nicht gegegeben. Angeblich ein 3-Sterne-Hotel, jedoch das passt m.E. definitiv nicht.
Das Hotel hat zwar einen wirklichen Pluspunkt – die Lage direkt am Rhein-Ufer. Und mein Zimmer hatte sogar einen sehr schönen Blick direkt auf das Ufer und die Promenade. Auch war das Zimmer großzügig vom Raumangebot. Aber das was es dann mit dem Positiven.
Was nutzt mir ein Blick auf den Rhein samt Terrasse, wenn ich weder die Tür noch irgendein Fenster öffnen kann? Es gab auch keine Klimaanlage und bei der Hitze die letzten Tage war es unerträglich warm im Zimmer – auch Abends und Nachts. Hätte man wenigstens mal durchlüften können …
Dann war die Einrichtung ziemlich in die Jahre gekommen und nicht wirklich sauber. Duschvorhänge im 70iger-Jahre-Stil sollte es bei 3 Sternen nicht geben. Und als beim Heimkommen von der Schulung der Fernseher ausgefallen ist war die Auskunft, dass sich da erst am nächsten Tag ein Techniker drum kümmern könnte. Und da ich wie schon erwähnt auch zusätzlich 9 EUR für einen Stellplatz für das Auto pro Nacht zahlen musste – die Tiefgarage war unzumutbar eng. Hätte ich mich darauf eingelassen und einen Range Rover Discovery oder gar einen T6 gekauft (wie es die Sohnemännchen unbedingt wollten) – ich wäre da vermutlich stecken geblieben.
Ich habe mich over all in dem Hotel wirklich nicht wohl gefühlt und das passiert selten. Für 50 – 60 EUR/Nacht all-in könnte ich das Hotel vielleicht noch akzeptieren, aber so bleibt bei mir der Eindruck abgezockt worden zu sein bzw. einfach nicht das Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen zu haben, was ich bei meinen vielen anderen Geschäftsreisen eigentlich immer gewährleistet sah.
Naja – zumindest läuft die Schulung gut und am Montag fahre ich ja hin und gleich wieder zurück.

Autonomes Fahren

Wer mich ein bisschen kennt oder meine Posts etc. verfolgt, hat sicher mitbekommen, dass ich absolut kein Freund von der zunehmenden Verseuchung von Autos durch „smarte“ Geräte und Demenzsysteme bin. Ich habe über lange Zeit ernsthaft überlegt, ob ich nicht als nächstes Auto einen Youngtimer oder Oldtimer kaufe, um diesem Mist auszuweichen. Nur als es mein alter Forester etwas überraschend vor einigen Wochen nicht mehr über den TÜV geschafft hatte, habe ich doch ziemlich kurzfristig ein neues Auto gebraucht und keine Zeit zum Suchen eines passenden Youngtimers oder Oldtimers. Es stand eine Urlaubsreise an und ich muss ja vor allen Dingen zu meinen Schulungen kommen. Die unzuverlässige Bahn ist da keine Alternative, denn ich muss Termine einhalten und das kann ich damit nicht, wie mir zuviele Schüsse in den Ofen schon bewiesen haben. Von logistischen Problemem mit dem Transport von Materialien sowie Locations ganz ohne vernünftigen Bahnanschluss ganz zu schweigen.

Also habe ich mich doch wieder für ein (fast) neues Auto entschieden und ich bin bei meinem Modell (genaugenommen den übernächsten Nachfolger) geblieben. Dass mir da nach wenigen Kilometern der Motor um die Ohren geflogen ist, ist ein ziemlich ausgewöhnlicher und ärgerlicher Zufall, der zwar erst einmal mein Vertrauen in die „angeblich zuverlässigste“ Automarke der Welt erschüttert hat, aber jeder verdient eine 2. Chance. Ich habe mittlerweile einen komplett neuen Motor drin und auch viele andere Agregate im Motorraum, die das rausgeschossene Pleul beim Aufräumen im Motorraum zerlegt hatte, sind komplett neu. Dazu hat mir Subaru die Garantie auf 7 Jahre verlängert. Wenn man von eventuellen Problemen beim Wiederverkauf wegen dem Motortausch absieht, habe ich im Grunde aus der Explosion eine Wertsteigerung gezogen. Umd mein alter Motor wird in Japan der Gegenstand massiver Untersuchungen, bevor da vermutlich Köpfe rollen.

Nun hat aber der neue Forester genau die smarten Verbindungsmöglichkeiten und Assistenzsysteme drin, die ich bei modernen Autos immer verteufele. Zumindest zum Teil. Man bekommt aber keine neue Karre ohne den Mist mehr und meine Entscheidung für den Wagen als auch statt einer Rückabwicklung es mit einem neuen Motor zu versuchen basiert nicht auf den Systemen, sondern den übrigen Vorteilen, die ich bei dem Wagen sehe und beim Vorgänger schon geschätzt hatte. Nur ich habe jetzt halt auch diese smarten Verbindungsmöglichkeiten und Assistenzsysteme und muss mich damit auseinandersetzen.

Ich hatte schon an anderer Stelle gelästert, dass die Informationsflut in neuen Autos m.E. ein Sicherheitsrisiko darstellt und verboten gehört. Zumindest während der Fahrt. Das ist Ablenkung hoch drei.

Andere Systeme nerven nur wie etwa das Gebimmel, wenn irgendjemand im Wagen nicht angeschnallt ist. Alle Nanny-Systeme, die mich als dummes Kind behandeln, würde ich am liebsten kurz und klein schlagen. Im alten Forester hatte ich den Sensor ausbauen lassen. Mal sehen, ob das hier auch geht.

Aber es gibt ein System im neuen Forester, das ich auf meinen ersten Fahrten wirlich zu schätzen gelernt habe – das sogenannte SUBARU EYESIGHT-System. Das ist ein Fahrerassistenzsystem, das fast schon autonomes Fahren erlaubt. Es gibt da einen Notbremsassistenten, der wohl in allen bisherigen Tests alle anderen Notbremsassistenten ausgestochen hat, und einen Tempomat, der vorausfahrende Autos erkennt und selbständig den Abstand regelt und die Geschwindigkeit anpasst. Dazu überwachen zwei Objektive einer Stereokamera das Geschehen auf der Straße, indem sie dreidimensionale Farbbilder aufnehmen und diese mit einer Bilderkennung verarbeiten. Daraus kann das System Form, Geschwindigkeit und Abstand des Gegenstands voraus ermitteln. Dazu gibt es noch einen Spurhalteassistenten, der beim Überfahren von Linien auf der Strasse entweder nur piepst oder gar zurücklenkt. Dieser Assistent nervt mich aber eher (beim reinen Piepen) und stört mich sogar (beim Eingriff in die Lenkung). Den werde ich wohl kaum verwenden – höchstens bei langen und monotonen Nachfahrten.
Nun habe ich ja wie gesagt einen komplett neuen Motor im Auto und auch bei modernen Autos sollte der ein bisschen eingefahren werden. Da ich beruflich jetzt mehrere Tage in Köln bin und gleich 3x da Anfahren muss, sind die Autobahnkilometer dazu perfekt. Und da ich bei einem neuen Motor nicht zu schnell fahren sollte, bin ich gestern bei der Fahrt von nach Köln und zurück (das war nur ein Tag die Woche und deshalb die große Tour ohne Hotel) überwiegend mit dem Tempomat gefahren. Auf der Autobahn 110 Km/h eingestellt und das Ding machen lassen. Bremsen und Beschleunigen voll automatisch. Das war extrem entspannt und dazu die bequemen Sitze und die komfortable Fahrwerksabstimmung vom Fori (gar kein Vergleich zu dem brettharten A4, den ich einige Tage als Leihwagen fahren musste und bei dem mir nach 100 Km der Rücken fast durchgebrochen ist – oder auch unserem Polo, wo das ebenfalls der Fall ist – warum gibt es nur keine bequemen deutschen Autos?) bin ich richtig entspannt bei meiner Schulung eingelaufen. Und durch die Schleicherei kam ich auf einen Verbrauch von 6,8 Liter/100 Km. Was für ein so schweres SVU mit Vierradantrieb und Boxermotor richtig gut ist. Nur etwas Stress kam bei der Dauergeschwindigkeit von 110 Km/h auf, da mich ständig Busse und Autos mit Anhänger versucht haben zu überholen. Außerdem sind Überholvorgänge meinerseits recht langwierig gewesen und da musste ich dann doch manuell zulegen, um nachfolgenden Verkehr nicht zu behindern.
Alles in Allem ist das EYESIGHT-System in Verbindung mit dem Spurhalteassi aus meiner Sicht ein großer Schritt in Richtung automones Fahren. Auch wenn ich gerne selbst die Kontrolle beim Fahren behalte und viele Autofahrer sogar ein Automtikgetriebe schon ablehnen, weil es zu „unsportlich“ oder so ist – auf langen Autobahnfahrten könnte ich mich sogar mit einem voll autonomen Fahren anfreunden. An Vorteile für alte Leute und körperlich eingeschränkten Personen möchte ich auch mal erinnern, denn diese würden in der Mobilität erheblich verbessert. Features in Richtung autonomes Fahren gehören zu den wenigen Neuerungen bei Autos, die ich akzeptieren kann.

Geplante Abschaffung des Bargeldes

Diverse Gruppen arbeiten im Moment massiv daran Bargeld abzuschaffen. Die EU will Bargeldzahlungen ab einer gewissen Höhen wohl verbieten, aber auch andere Organisationen und Institutionen sind da kräftig am Schrauben. Ich habe die Tage einen Bericht im TV gesehen, dass in Schwerden kaum noch mit Bargeld bezahlt wird bzw. werden kann. Selbst auf Flohmärkten wird da nur nach per SmartPhone oder – für die ganz Alten und Konservativen – mit Kreditkarte bezahlt. Bargeld wird in der Regel gar nicht mehr angenommen.

So sehr ich Schweden sonst liebe – das ist ja ein Horrorszenario.

Was wird da nicht alles als Argumente für bargeldloses Zahlen angeführt.

  • Weniger Diebstahl
  • Geringere Kosten
  • Weniger Korruption
  • Weniger Steuerhinterziehung
  • Mehr Sicherheit
  • Mehr Bequemlichkeit
  • Schnellere Abläufe

Stimmt vielleicht alles. Aber das ist NICHTS- GAR NICHTS!!! – im Vergleich zu dem, was wir damit aufgeben – die Privatsphäre. Und die Freiheit.

Denn wenn jeder Verbrecher (wahlweise durch Behörde, Versicherung, Marketingabteilung, Versandhaus, Firma XYZ zu ersetzen) genau verfolgen kann, was ich wann und wo kaufe, kann damit soviel Information gesammelt werden, dass man vollkommen durchsichtig wird.

Im Verbindung mit der immer mehr fehlenden Bereitschaft gewisse Dinge einfach als privat zu betrachten, ist das ein Teufelskreis.

Ich werde auf jeden Fall wieder viel mehr darauf achten, keine elektronischen Zahlvorgänge mehr zu verwenden, wenn es nicht unbedingt sein muss (etwa Onlinegeschäfte). Meine Kreditkarte wird auf jeden Fall in der nächsten Zeit verstauben und selbst beim Tanken oder bei Hoteübernachtungen, wo ich sie die letzte Zeit doch regelmäßig verwendet habe, werde ich wieder komplett auf Bargeld umsteigen.

Meine Hoffnung ist, dass auch andere Leute so einen Entschluss fassen und eine fallende Akzeptanz von elektronischen Zahlungsmitteln den Druck beibehält, auch in Zukunft Bargeld zu akzeptieren.

Python: Statistische Auswertungen

Und wieder einmal klingelte es im E-Mail-Körbchen, dass ein Videotraining von mir veröffentlicht wurde. Das Training nennt sich Python: Statistische Auswertungen. Und daraus kann man sicher schnell schließen, um was es geht – die Kombination von Mathematik und Programmierung. Was ja im Wesentlichen eine Kombination aus meinem Studium und meiner täglichen Arbeit seit Ende des Studiums darstellt. Wenn man nun Marketing ins Spiel bringt, werden die Megathemen „Python“ und „Big Data“ verknüpft, denn hinter dem Buzzword „Big Data“ verbergen sich ja auch hauptsächlich Statistik und Kombinatorik. Plus ein paar Windbeutel.

Es geht in diesem Kurs um die programmiertechnische Umsetzung von statistischen Konzepten und Verfahren der Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung mit der Programmiersprache Python. Dabei steht weniger der mathematische Beweis als vielmehr die Programmierung von elementaren Standardverfahren im Mittelpunkt, die durch Ausgaben und Abläufe auf einem Computer verdeutlicht werden können und damit besser nachvollziehbar sind.

Hier ist ein Link zum Intro und das ist der URL zum gesamten Training:
https://www.linkedin.com/learning/python-statistische-auswertungen?u=104&trk=v2b_NL-FASC-DE_email_learning

O2 ist der Versager und das G6 play ging zurück

Nachdem meine Probleme mit dem mobilen Telefonieren auch mit dem neuen SmartPhone nicht vollständig beseitigt waren, habe ich auf Facebook einen Post geschrieben und gefragt, wer rund um Bodenheim noch solche Probleme hat? Ich habe zig Antworten bekommen, dass auch zahlreiche andere O2-Kunden in der Gegend die Probleme haben und teils schon mehrfach die Hotline erfolglos kontaktiert hatten. Es kamen auch Aussagen auf den Tisch, dass der Hauptumsetzer in der Gegend defekt wäre und O2 daran arbeiten würde. Also kurz gesagt – die Probleme hatten nichts mit meinem alten S4 zu tun.
Nur hatte ich zwischenzeitlich ja ein neues SmartPhone geholt und dafür gibt es nun den entscheidenden Grund nicht mehr.

Dennoch – das G6 Play von Motorola hat mich von der Hardware überzeugt. Super Bildschirm, genial lange Laufzeit, sehr schnell. Dennoch – ich habe es zurückgegeben!

Denn nachdem Google dermaßen Android-Geräte heimlich überwacht, wie mir diese letzte Aufforderung zur Bewertung meines Besuchs in der Turnhalle gezeigt hat (und auch mit einigen Beispielen aktuell durch die Medien ging), kann ich einfach nicht mehr mit einem Standard-Android leben. Zwar kann man dieses Tracking angeblich auf einem etwas umständlichen und vor allen Dingen nicht intuitiven Weg abschalten, aber ich bin mir eigentlich sicher, dass das nicht wirklich hilft.

Im Grunde traue ich Google sogar halbwegs. Genausoweit wie etwa O2, Telekom, ebay etc. Und natürlich viel weiter als Apple, die User wie Drogendealer in komplette Abhängigkeit zwingen und dann die Drogen und Gegenmittel nur für viel Geld den Süchtigen vertickern.

Aber gerade amerikanische Unternehmen sind in Zeiten politischer Hasardeure im EvilOffice anfällig für Erpressungen. Ich will Google Maps und auch meine Kalenderdaten vertraue ich Google mit halbwegs ruhigem Gewissen an. Aber ich will auf jeden Fall zu 100% unter Kontrolle haben, was sonst noch getrackt und beobachtet wird. Und das habe ich mit einem Standard-Android einfach nicht.
Zwar kann man beim G6 Play recht gut (wenngleich umständlich) den Bootloader entsperren und auch TWRP lässt sich installieren (auch wenn dann wohl die Garantie durch Motorola aufgehoben wird). Aber das eigentliche Installieren eines freien Androids ist kaum möglich, da es nichts gibt. Es gibt vor allen Dingen derzeit kein LineageOS, wenn ich mich nicht vollkommen irre. Also kann man mit dem SmartPhone einfach nicht sicher arbeiten. So einfach ist das und deshalb ging es eben zurück.
Jetzt nutze ich halt das gerootete S4 mit LineageOS weiter und suche nach einem vernünftigen SmartPhone, das sich wirklich leicht rooten lässt oder aber schon gerootet ist. Und vielleicht sogar bereits LineageOS oder ein anderes sinnvolles Android-Derivat vorinstalliert hat. Hat da jemand Vorschläge? Ich würde im Prinzip auch gerne ein echtes mobiles Linux nehmen (natürlich niemals ein iOS), aber ich möchte schon den Play Store von Google nutzen. Ich will ja Google nicht verteufeln, aber alle Unverschämtheiten von denen kann und will ich einfach nicht schlucken.

Spionageschock

Ich habe ja ein neues SmartPhone, das noch nicht gerootet und mit einem freien Androidsystem ausgerüstet ist, sondern mit dem orginalen Android läuft. Ich habe das zwar quick&dirty gesichert, aber noch nicht wirklich gründlich. Und wie fatal das ist, hat mir Google gerade mitgeteilt. Ich war kurz in Bodenheim in der Guggeshalle zum Zuschauen eines Handballspiels meiner Jungs und kaum war ich am Mittagessen, wurde ich von Google zum Bewerten der Halle aufgefordert und anderen Leuten das mitzuteilen :-(.
Ja gibt es das denn? Wieso überwachen die mich so genau? Und woher nehmen sie die Unverfrorenheit mich zu so was aufzufordern? Bis eben hatte ich fast gedacht ich bleibe faul und lasse das Originalandroid auf dem SmartPhone. Sah eigentlich ganz ok aus. Diese Illusion wurde brutal zerstört.

Zunahme der suspekten Neuregistrierungen

Mein Blog hat mittlerweile eine 4-stellige Anzahl an registrierten Besuchern (von dem Spiegelblog auf blogger.com ganz zu schweigen). Das freut mich im Grunde, wenn ich nicht bei den meisten neuen Registrierungen von Spammern ausgehen müsste. Im Moment bekomme ich pro Tag so um die 10 neue Registrierungen und das sind ziemlich deutlich keine realen Interessenten. Auch wenn ich mir die E-Mailadressen der registrierten Benutzer ansehe, sind da einige verdächtig.

Das kann mir im Grunde egal sein, denn jede neue Registierung wird erstmal nur zum Abonennten und damit kann wenig passieren. Dennoch – ich will nicht unbedingt Leute im CMS haben, die offensichtlich weder an meinen Blogs interessiert sind, sondern stattdessen nur Übles planen. Roboter sollen ebenso lieber Autos zusammenbauen.

Deshalb habe ich die Registrierung im Blog jetzt etwas verschärft. Mal sehen, ob das wirkt und ich nicht ständig Mails bekomme, dass sich zig Spamer neu angemeldet haben. Die wirklich interessierten neuen Besucher sollten diese Verschärfung gar nicht mitbekommen und über die freue ich mich wirklich.

Eurocar will sein Leihauto nicht zurück

Nachdem mir bei meinem Auto der Motor zerbröselt ist, hat mir die Mobilitätsgarantie von Subaru 5 Tage einen Leihwagen organisiert. Einen Audi A4. Elend langes Gerät, aber ohne wirklich Platz drin. Wobei der Verbrauch (Diesel) war sensationell niedrig. Auch wenn mir sonst nicht viel an dem A4 gefallen hat (viel zu unpraktisch und unbequem) – das hat mich mächtig beeindruckt.

Nur – ich bekomme das Ding nicht mehr los. Die Mobilitätsgarantie beinhaltet einen Bring- und Abholservice. Das Bringen hatte gut geklappt, aber seit gestern abend versuche ich das Teil wieder loszuwerden. Als ich gestern Abend bei Eurocar angerufen habe, um für heute einen Rückgabetermin zu vereinbaren, wurde ich auf heute vertröstet. Ich sollte den Wagen tanken und abstellen und dann anrufen.

Hab ich auch gemacht und mich dann heute morgen um 10:00 Uhr bei Eurocar gemeldet. Wäre alles ok und es würde bald jemand anrufen zur Abstimmung, wann der Wagen abgeholt wird.

14:00 Uhr – noch kein Anruf.

Also wieder angerufen. Ja – würde jemand zur Abstimmung anrufen.

Noch zwei Anrufe später und mittlerweile fast 17:00 Uhr. Ja, jetzt wäre die zuständige Station in Mainz-Hechtsheim nicht mehr zu erreichen und ab 17:00 Uhr sowieso nicht mehr besetzt. Und am Wochenende würden die Wagen sowieso nicht abgeholt. Auf meine Anmerkung, dass ich aber am Sonntagabend wieder beruflich weg müsste und die ganze Woche dann unterwegs wäre, konnte man mir auch nicht wirklich eine Lösung anbieten.

Ganz toll – jetzt steht der A4 hier im Weg rum, fahren darf ich ihn auch nicht und meine Kaution steht noch aus. Scheinbar will Eurocar wirklich die Karre nicht mehr. Der ganze Ablauf spricht wirklich nicht für Eurocar und ich blogge das auch nicht zuletzt, um mit dem Veröffentllichungsdatum eine Art Beweis zu haben, dass ich mich fast 24 Stunden um eine Rückgabe bemüht habe.

Wäre doch kein neues Smartphone notwendig gewesen?

Nachdem mich gestern bei zwei Anrufen die Gegenstelle in meinem Büro trotz neuem Smartphone von meiner Seite aus nicht gehört und die Gegenstelle auch mit O2 telefoniert hat, habe ich mal nach Störungen in der Region des Empfängers gesucht. Da wurde doch gerade an einer Basisstation gearbeitet. Die Indizien mit dem Funktionieren im Schwarzwald und den Problemen, wenn ich die letzten Tage rund um Bodenheim versucht hatte zu telefonieren, verdichten sich. Vielleicht habe ich dem S4 unrecht getan und der „Bösewicht“ ist doch nur O2 gewesen. Nur warum ging es dann immer beim Wechseln der Karte in ein anderes SmartPhone?

Aus 2 mach 1 – oder 3

Ne, das ist gar nicht gut, wenn man als Selbständiger mobil nicht richtig erreichbar ist. Als Privatperson ist das schon ungut, aber wenn geschäftliche Telefonate aufgrund technischer Probleme zusammenbrechen, ist das kritisch. Mit meinem alten S4 habe ich ja seit Anfang letzter Woche diese Probleme. Ich höre die Gegenstelle nicht, obwohl diese mich beim Telefonieren einwandfrei empfängt. Nun habe ich aber noch ein noch älteres Nokia als Ersatz im Schrank gehabt und bei meinem Kurzurlaub im Schwarzwald die letzten drei Tage beide Smartphones dabei. Das S4 für Internet mit WLan und das Nokia zum Telefonieren.

Nur hat am 2. Tag auch das Nokia seine Auszeit genommen. Das Display ist seit Dienstag nur noch hell und zeigt keine Apps mehr an. Resultat – ich kann niemanden anrufen. Wenn ich angerufen werde ist alles gut. Das Symbol zum Annehmen wird auch angezeigt. Auch die Kamera lässt ich bedienen. Nur eben die Windows-Kacheln verstecken sich. Ganz im Gegensatz zu den Rehen und Hirschen in unserem Hotel. Die waren zumindest so zutraulich, dass man sie füttern und streicheln konnte. Doch zurück zu dem SmartPhone-Disaster. Ich hatte mir schon vor dem Kurztripp überlegt, dass ein neues SmartPhone notwendig wird. Also von unterwegs schnell eines bestellt, das dann am Donnerstag geliefert werden sollte. Dass das am Mittwoch – an dem wir noch unterwegs waren – bereits über das Hoftor geworfen wurde und nur knapp 5 Minuten an einer Regendusche vorbeikam, ist so eine dieser seltsamen Stories rund um das Disaster. Denn am Mittwoch habe ich aus Verzweiflung die Netzkarte nochmal in das S4 gesteckt. Was soll ich sagen – Telefonieren ging einwandfrei.

Offensichtlich zu früh ein neues SmartPhone bestellt. Oder auch nicht, denn obwohl ich im Schwarzwald keine Probleme hatte, gingen diese zuhause mit dem S4 wieder los. Andere SmartPhones hatten mit meiner Karte aber keine Probleme. Von daher wohl doch ein Problem des S4. Wobei – auch mit dem neuen SmartPhone gab es vorhin bei einem Gespräch Schwierigkeiten. Da wurde ich nicht gehört. Ich habe keine Ahnung, ob das jetzt wirklich das SmartPhone oder doch mein Provider ist, der hier diesen ganzen Ärger macht. Aber bis auf diese eine Situation ging mit dem neuen Gerät das Telefonieren und die 5 Jahre Entwicklung sowie ein neues Android sind auch Argmuente. Wenngleich nur marginal, denn ich bin immer noch der Meinung, dass es seit mindestens 5 Jahren keinerlei wirkliche Fortschritte bei SmartPhones gab. Eher nur Verschlechterungen wie nicht mehr tauschbare Akkus, fehlende Kopfhörerbuchsen, fehlende SD-Kartenslots, Fingerscanner etc.

Aber sei es drum – ich habe jetzt ein neues SmartPhone. Es ist ein Motorola G6 Play geworden. Ich wollte doch ein Markenprodukt (auch wenn dahinter auch Chinaware steht), das aber – eben aus Prinzip – nicht zu teuer sein durfte. Auch wenn die Stiftung Warentest behauptet hat, dass man mindestens 250 EUR für ein brauchbares SmartPhone ausgeben muss, habe ich bewusst eine niedrigere Grenze gewählt. Ich behaupte, dass es bereits deutlich unter 100 EUR durchaus brauchbare SmartPhones gibt (ein solches habe ich – wenngleich einem Sohn abgetreten). Im Segment zwischen 150 und 200 EUR liegen Geräte, die ich schon als Highend bezeichne – nur halt der Hippsterfaktor fehlt. Da hast auch das G6 Play rein. Ich spreche damit den Laberköpfen der Stiftung Warentest die Kompentenz ab und die geltungsbedürftigen User dürfen gerne die teueren Geräte kaufen und damit meine Aktiendividenten erhöhen.

Das Gerät an sich scheint in der Tat ziemlich gut zu sein, aber wie üblich ist so viel Müll installiert, den man erst einmal nicht beseitigen kann, dass ich das Ding erst einmal rooten muss. Aber dazu komme ich erst morgen oder am Wochenende. Und dann muss ich sehen, ob es ein freies Android für das Ding gibt. Was ich bisher gesehen habe, kann das eher ein Problem werden.

Irgendwie ist es schon schade, dass man nicht einfach ein SmartPhone kaufen und verwenden kann, sondern einem Käufer soviel Steine in den Weg gelegt werden, bis das Ding wirklich bereinigt ist und verwendet werden kann. Wobei angeblich Motorola sogar eher wenig Dreck installiert.

Nun tatsächlicher Overkill – gleich 2x

Sowas habe ich auch noch nicht erlebt. Mir ist gestern bei der Rückfahrt aus dem Training der Motor geplatzt. Bei meinem gerade erstandenen Wagen. Der ist von Jan 2018 und hat keine 15T Km auf dem Tacho. Heute morgen kam der Anruf vom Händler, dass man eine Faust in das Loch im Motor stecken kann. Da hat es vermutlich ein Pleul zerrissen. Sieht angeblich nach Produktionsmangel aus. Dabei gelten diese Autos als Synonym für Zuverlässigkeit. Mal sehen, wie die Sache jetzt abgewickelt wird. Ich habe ja Garantie und auch eine Mobilitätsgarantie samt Option auf Leihwagen. Nur ist die beschränkt und ab Anfang September kommen Schulungen ohne Ende, die ich nur per Auto anfahren kann. Bis dahim muss die Sache vom Tisch sein. Im Moment ist mein Vertauen in die Zuverlässigkeit von Subaru erschüttert und ich bin nicht so ganz überzeugt, dass meine erneute Wahl des Foresters richtig war. Andererseits kann (leider) jedes Gerät kaput gehen.

Denn genau das ist mein 2. aktueller Overkill. Seit Montag kann ich kaum noch mit meinem Smartphone telefonieren. Entweder höre ich den Anrufer nicht (meistens) oder ich werde von der Gegenseite nicht gehört (1x – 2x vorgekommen). Meist steht das Gespräch für etwa 10 Sekunden und dann ist Schicht im Schach. Daneben gibt es ganz seltene Fälle, in denen aber die Gespräche funktionieren. Glücklicherweise war das gestern bei meiner Autopanne der Fall und ich konnte den Abschleppwagen organisieren.

Nur zusammenbrechende Gespräche sind verdammt blöd, zumal das bei mehreren geschäftlichen Telefonaten der Fall war. Jetzt ging aber durch die Medien, dass O2 in Ballungsgebieten die Woche massive Probleme hatte. Da ich einen Vertrag mit einem Reseller habe, habe ich das darauf geschoben. Nur sollten die O2-Probleme mittlerweile behoben sein (und ich konnte wie gesagt  gestern abend auch telefonieren), aber heute morgen ging wieder nix.

Da hatte ich die Faxen dicke und hab mein uraltes Nokia zum Test gegen mein aktuelles S4 rausgeholt. Resultat – Telefonieren mit dem Nokia geht, mit dem S4 nicht. Es liegt wohl doch (auch) am Smartphone.

Das Nokia ist aber wirklich nur eine Notlösung, denn da läuft noch ein uraltes Windows-Mobilesystem und damit kann man wirklich nicht (mehr) arbeiten. Ich komme wohl nicht umhin ein neues Smartphone zu organisieren. Zumal das S4 ja auch nicht mehr wirklich frisch ist.

Nur welches Smartphone? Meine Anforderungen sind leider nicht massentauglich:

  • Android ist klar. Neuste Version wenn möglich, wobei ich wahrscheinlich auf ein Customsystem umsteige.
  • Es darf auf keinen Fall zu teuer sein – das ist aus Prinzip! Ich sehe es nicht ein, warum so ein nebensächlicher (wenngleich leider unglaublich wichtiger) Gegenstand zig Hundert EUR kosten soll.
  • Wichtig ist sehr, sehr, sehr lange Akkulaufzeit.
  • Es muss einfach zu rooten sein und wenn man die Herstellerangaben zum Rooten betrachtet, bleibt da fast nur HTC. Alle anderen behindern das Rooten oder schränken Garantieleistungen danach ein.
  • Akku muss wechselbar sein.
  • Zusätzliche SD-Karte ist Pflicht.
  • GPS muss sehr gut unterstützt werden.
  • Das Gerät muss robust sein und Outdooraktivitäten klaglos abkönnen.
  • Natürlich muss eine Klinkenbuchse für Kopfhörer dran sein – es gibt mittlerweile Geräte, die das nicht mehr liefern.
  • Fingerscanner darf nicht vorhanden sein.

Tja – welches Gerät erfüllt alle meine Voraussetzungen? Ich glaube nicht, dass es das gibt. Werde wohl Kompromisse eingehen müssen :-(.

Informations-Overkill im KFZ

Ich habe ja seit wenigen Wochen mein altes KFZ durch ein neues Auto austauschen müssen, da der TÜV an dem alten Gefährt doch massive Abnutzungserscheinungen bemängelt hat. Eine Beseitigung hätte in keinem Verhältnis zum Restwert gestanden.

So ganz unerwartet kam das aber nicht und ich hatte schon lange überlegt, ob ich mir nicht ein neues Auto zulegen sollte. Aufgrund der immer mehr zunehmendes Elektronik, der nicht mehr möglichen Eigenwartung von Autos sowie exhorbitant steigender Preise beim Austausch oder der Reparatur kleinster Teile bzw. Schäden war ein Oldtimer oder zumindest Youngtimer wirklich in engerer Wahl. Aber dann hätte ich eigentlich auch meinen alten Forester wieder aufbauen lassen können. Und da ein Auto für mich nur ein reiner Gebrauchsgegenstand ist, wollte ich nach der Scheidung durch den TÜV keine Zeit und Energie in ein so unwichtiges Thema stecken, sondern möglichst schnell dieses leidige Thema vom Tisch haben. Also habe ich schweren Herzens doch einen Neuwagen (genauer Vorführwagen von Anfang 2018) genommen. Auch wenn man Neuwagen nicht mehr ohne all diese Demenzsysteme bekommt, die ich weder brauche noch haben will, weil sie im Fehlerfall doch reparaiert werden müssen – ohne dass sie wie gesagt für mich einen Mehrwert, sondern meist nur Belästigung bieten.

In meinem neuen Forester sind glücklicherweise nicht ganz so viele nutzlose Assistenzsysteme drin, wie in vielen anderen Autos. Trotzdem ist das auch bei dem Karren schon extrem, was da mittlerweile eingebaut wird. Und ich hoffe wirklich, dass das Zeug stabiler läuft als vergleichbare Systeme auf einem PC. Denn ein Absturz des Notbremsassistenten ist nicht wirklich nett – denn das ist die Gefahr. Diese Systeme verleiten dazu sich darauf zu verlassen. Das ist leider menschlich und wird von der Automobilindustrie ignoriert oder – wenn man böswillig ist – sogar vorausgesetzt. Ich hoffe, dass ich nicht so dumm oder faul werde und mein Gehirn beim Einsteigen ins Auto abgebe. Denn wie gesagt – diese ganzen Systeme verleiten dazu.

Ich kann nach meinen ersten Erfahrungen mit dem Eyesight-System und dem Spurhaltesystem in dem Forester auch nicht verleugnen, dass so ein teilautonomes Fahren extrem bequem ist. Das ist mehr als ein einfaches Tempomat, denn das System hält einen Sicherheitsabstand ein und bremst und beschleunigt selbsttätig. Und wenn man eindöst und den Seitenstreifen berührt, wird man gewarnt und sogar in die Spur zurückgebracht. Das Zeug hat für mich etwas von der Faszination des Ekels. Ich hasse Assistenzssysteme, aber dieser Kombination kann ich einfach den Reiz nicht absprechen. Gewissenskonflikt und wie gesagt die Befürchtung, dass man als Fahrer im Fall des Falles nicht wirklich bei der Sache ist.

Und dann ist da auch noch die Kamera am Heck. Ich kann ohne Hilfe auf Zentimeter rückwärts einparken (was man in Ballungszentren lernt oder aber man findet nie Parkplätze), aber mit der Kamera ist das schon bequem. Aber auch hier fürchte ich, dass ich ewig antrainierte Techniken damit auf Dauer verlerne.

Und dann hat mein Auto auch Kurvenlicht. Das ist zugegeben einfach nur gut. Hatte ich aber bei meiner DS21 aus dem Jahr 1973 auch schon.

Nun sind diese Systeme wie gesagt alle m.E. vollkommen unnötig, aber sie bequem und werden – wie beim Untergang des römischen Reichs – zu einer Art Dekadenz führen, wenn ich nicht aufpasse.

Was aber gar nicht geht, ist der Overkill an Informationen, der auf den Fahrer einprasselt. Es gibt gleich drei Anzeigen in der Karre, die jeweils so überladen sind, dass man wichtige Informationen gar nicht findet und total abgelenkt wird. Das ist einfach nur ein Sicherheitsrisiko. Warum muss ich während der Fahrt angezeigt bekommen, welche Räder welche Traktion haben? Oder was mein Durchschnittsverbrauch ist? Oder welcher Titel gerade von der CD gespielt wird? Und, und, und ….

Das kann ja alles für Spielkinder angezeigt werden, wenn das Auto steht. Aber während der Fahrt gehören alle Anzeigen, die nicht elementar sind, ausgeblendet. Und wirklich wichtige Informationen auf maximale Klarheit angezeigt. Das ist in modernen Autos (und da ist der Forester leider auch dabei) einfach nur grottenschlecht gelöst. M.E. sollte hier der Gesetzgeber solchen Overkill wirklich verbieten.

 

Was nun CCleaner?

Durch einen Facebook-Post bin ich auf den Blog-Beitrag eines ehemaligen Autorenkollegen von mir gestoßen. Er greift darin die immer mehr zunehmende Datenerfassung (oder böswillig – Spionage) in dem beliebten Reinungstool CCleaner auf, die seit der Übernahme von Piriform durch Avast die User aufregt. Ich habe das auch schon am Rande mitbekommen, bisher aber ignoriert.

Man kann nun durchaus geteilter Meinung sein, ob diese Optimierungtools in Zeiten von Windows 10

  1. überhaupt noch Bedeutung haben,
  2. von Vorteil oder
  3. gar von Nachteil

sind.

Ich muss jedoch gestehen, dass ich die letzten Jahre sehr gerne auf CCleaner zurückgegriffen habe. Ob meine Systeme damit besser bzw. schneller laufen, kann ich gar nicht sagen. Aber ich schaffe mir jedes Mal eine Menge an freiem Speicher auf der Festplatte und es wird ziemlich viel an gespeicherten Infos aller möglicher Programme beseitigt.

Und da mich Amazon, Google und Co bei jedem Anmelden auf meinen Accounts mit Rückfragen nerven, ich würde mich von einem unbekannten Rechner anmelden, muss ich schon eine Menge richtig machen. Vermutlich nicht zuletzt durch Tools und Einstellungen, die so tief wie möglich meine Systeme bereinigen. Es ist vielleicht aber nur so wie bei Homöopathie. Ich halte die für absoluten Quatsch, der rein naturwissenschaftlich nicht funktionieren kann. Aber wenn bei mir eine Erkältung im Anflug ist, schlucke ich ein homöopathisches Mittel, weil ich das Gefühl bzw. die Erfahrung gemacht habe, dass ich damit die Erkältung abfangen kann bzw. sie weniger schlimm wird. Auch wenn das vielleicht nur ein Placeboeffekt oder eine selbsterfüllende Prophezeiung ist. Nur – gibt es auch bei Computern einen Placeboeffekt?

Wenn diese Systemtools jetzt aber selbst zum Risiko bzw. zur Datenschleuder werden, was dann? Ich brauche sicher nicht zu protzen, dass ich mich mit Computern sehr gut auskenne. Nur ich verstehe mich als Programmierer und nicht Systemadministrator. Die ganzen Bereinigungen und Optimierungen von Hand zu machen oder eine Skript dafür zu schreiben, habe ich keine Lust.

Dennoch – der Post und die übrigen Meldungen rund um CCleaner haben mich veranlasst, das Tool erstmal auf meinen Windows-Rechnern zu löschen. Ich behalte die portable Version für alle Fälle, nutze aber die nächste Zeit alternative Systemtools. Es ist immer gut, wenn man hin und wieder Systemtools (auch Antivirenprogramme) wechselt. Denn wenn man die nacheinander laufen lässt, findet das spätere Tool immer noch was, was der Vorgänger übersehen hat.

Bye, Buy Forester

Da habe ich gestern Abend nach der SQL-Schulung in Oberursel meinen Forester in der Werkstatt in Hechtsheim abgegeben, um neu TÜV zu machen und heute morgen kam dann der Anruf, dass da massive Mängel an der Kiste wären. Vom Getriebe über die Vorderachse bis zu der Radaufhängung. Gut – dass die Karre beim Lenken im Stand und langsamen, engen Kurven geknarrt hat, ist mir schon aufgefallen. Aber dass es so schlimm ist, hat mich schon ziemlich überrascht. Nun hatte ich schon seit gut 4 Jahren mit einem Problem in der Bordelektronik gelebt, dessen Behebung unverhältnismäßig teuer gewesen wäre und mich im Grunde nicht wirklich gestört hat. Auch wollte vor gut 4 Wochen mein Autoradio keine CDs mehr abspielen und die Kampfspuren am Lack sind ebenso recht zahlreich geworden. Dennoch – ich wollte den Forester eigentlich noch über den Winter fahren und dann mich nach was Neuem umsehen. Aber unverhofft kommt oft.
Nun trage ich mich eigentlich schon seit Jahren mit dem Gedanken an ein neues Auto. Ich brauche es ja geschäftlich, um zu meinen Kunden zu kommen. Und da muss es zuverlässig und auch langstreckentauglich sein. Der Hauptgrund, warum ich die letzten Jahre kein neues Auto angeschafft habe ist, dass mir kein einziges neues Auto gefällt. Vor allen Dingen – all dieser elektronische Mist da drin haben mich einfach abgehalten. Wozu diese blöden Demenzsysteme, Smart-Shit und Connectivity-Quatsch? Ich brauche ein Auto – keine rollende Computer-Unterhaltungsbude.
Aber es hilft ja nix. Man bekommt keine neuen Autos ohne diesen Mist mehr. Und durch meine Scheidung per TÜV vom Forester musste ich jetzt endlich in die Pötte kommen und mich für ein neues Auto entscheiden. Was hatte ich die letzte Zeit dazu alles überlegt.

  • Einen VW T6. Sehr schön und viel Platz und damit sehr praktisch. Aber extrem teuer, verdammt schwierig beim Parken und die wenigen Male, wo ich den Platz bräuchte, stehen 99% der Fahrten entgegen, wo ich nicht den Platz brauche und unnötig leere Luft durch die Gegend fahre.
  • Einen Mercedes-Van. Gleiche Logik wie beim T6 und den gibt es zudem nur als Diesel. Will ich nicht und eigentlich kann ich die Marke auch nicht leiden.
  • Meine Kidds wollten, dass ich mir einen Range Rover zulege. Cool, aber verdammt teuer und zuviel Livestyle-Faktor. Ich brauche auch kein „cooles“ Auto, bei dem zudem ständig die Sorge vor Diebstahl im Hintergrund lauert.
  • Einen Duster. Würde mir langen, aber ich will Automatik und rein optisch bin ich nicht ganz überzeugt. Dennoch – eigentlich das perfekte Auto für mich.
  • Einen VW Caddy 4×4. Der gefällt mir wirklich, hat Platz und ist auch für meine Ansrpüche mit guter Wintertauglichkeit (auch im Taunus etc) sowie leichter Geländegängigkeit ziemlich gut. Der Kandidat wäre es fast geworden.

Nur ist mir gestern beim Abgeben von meinem Forester aufgefallen, dass die aktuelle Version des Foresters gar nicht so schlecht aussieht. Und je mehr ich nachgedacht habe – eigentlich hatte mein bisheriger Forester alles, was ich bei einem Auto will bzw. brauche.

  • Perfekt bei schlechten Straßenverhältnissen und vor allen Dingen im Winter.
  • Sehr zuverlässig (bitte keine falschen Rückschlüsse, weik mein Forester es nicht über den TÜV geschafft hat – 12 Jahre und 250.000 Km gnadenlos rangenommen – der hat sein Geld verdient)
  • Viel Platz
  • Bequem
  • Praktisch
  • Sicher
  • Noch halbweg preiswert im Vergleich zu Konkurrenten

Verdammt nochmal – warum Experimente, wenn ich mit einem Modell zufrieden bin? Eben Probefahrt vereinbart und direkt den Vorführwagen gekauft. Der Verkäufer wollte eigentlich die kommende Woche damit in Urlaub fahren. Pech. Jetzt fahre ich damit die nächste Woche weg.

Werbung auf Facebook nervt immer mehr

Angeblich wissen Facebook, Amazon, Google & Co doch so viel über Benutzer. Warum bekomme ich dann in der letzten Zeit immer mehr Werbung angezeigt, die mir – wie früher – nicht nur am A… vorbeigeht, sondern einfach nur nervt? Und wenn ich anklicke, dass ich diese Werbung nicht sehen will, weil sie irrelevant oder gar irreführend ist, wird mir noch viel mehr davon angezeigt. Im Moment nerven extrem diese Spams von „Höhle der Löwen“ oder wie diese Bullshit-Sendung da heisst. Ich werde wohl Facebook in Zukunft immer weniger nutzen. Dieser Belästigungen machen einfach keinen Spass mehr.

Preisfrage (im engen Sinn): Bleiben oder nach Hause fahren?

Die Woche steht eine Schulung in VB.NET auf der Agenda. Wie die Bilder unschwer erkennen lassen in Koblenz. Das ist jetzt eine blöde Entfernung bis dahin. Eigentlich zu nahe, um die Woche über dort im Hotel zu bleiben, aber ebenso zu weit, um jeden Tag die Strecke zu fahren.

Denn obwohl es nur knapp über 100 Kilometer dahin sind, hat Google Maps für die Strecke zwischen 1:10 – 1:40 Stunden Fahrtzeit errechnet. Es ist zwar Ferienzeit, aber diverse Baustellen versprechen Verzögerungen.

Nach viel Hin-und-Her-Überlegen habe ich mich entschlossen die Woche in Koblenz zu bleiben und am Freitag noch ein Hotel in der Nähe des Kunden gebucht. Denn wenn man realistisch (nicht nur das reine Benzingeld) die Fahrtkosten mit dem Auto rechnet, kann ich für das Geld auch ein Hotelzimmer bezahlen. Und ich muss in der Hitze nicht jeden Tag 2,5 oder mehr Stunden im Auto zu sitzen, sondern kann die Zeit besser nutzen. Darüber hinaus ist das natürlich von der Umweltbilanz besser.

Ich habe mir auch das Fahrrad ins Auto gelegt und fahre damit dann die nächsten Tage vom Hotel zum Kunden und bin zudem auch in Koblenz mobiler.

Ein Idiot vor der Tür …

… spart den Trump im Haus. Angeblich hätten „anonyme Online-Aktivisten“ den Suchmaschinen-Algorithmus von Google manipuliert, um Bilder von Donald Trump mit dem Suchbegriff Idiot zu koppeln. Nein, nein. Das ist keine Manipulation, sondern da sieht man mal wieder, dass der Google-Algorithmus doch intelligent ist. KI im besten Sinn.

Und das Schöne daran ist – je mehr darüber diskutiert und veröffentlich wird, desto mehr festigt sich dieser Vergleich. Da freut man sich, dass man mit einfachem Bloggen ein Teil dieser genialen Verknüpfung von Trump und Idiot wird. Auch wenn man Trump gar nicht selbst als Idioten bezeichnen muss :-). Und nochmal für das Ranking:

Ich will Trump gar nicht als Idioten bezeichnen.

Rekord-Strafe für Google von 4,3 Milliarden Euro durch EU

Ich bin nicht sicher, ob ich die Rekordstrafe der EU-Kommission gegenüber Google gut finden soll. Begründung ist ja der Marktmacht-Missbrauchs bei Android. Mit der Strafe geht die Aufforderung der Änderung des Geschäftsmodells bei Android einher. Dabei geht es im Wesentlichen darum, dass Google Smartphone- und Tablet-Hersteller zwingt, bestimmte Google-Apps vorab zu installieren und gegen Löschen zu sperren sowie das Installieren von alternativen Betriebssystemen zu verhindern oder erschweren.

Das ist alles ärgerlich, aber niemand wird gezwungen ein solches Gerät zu kaufen. Es gibt genügend Geräte, auf denen  alternative Systeme wie LineageOS, Sailfish oder PureOS installiert werden können. Und dann gibt es ja auch noch dieses Obstbetriebssystem mit den (überteuerten) Konkurrenzgeräten.

Natürlich ist das für Anwender mit etwas Aufwand verbunden und viele werden einfach beim Standard-Android bleiben. Aber warum muss jede Regel auf den maximal faulen und uninformierten Anwender optimiert werden?

Denn bezahlen muss die Strafe letztendlich die Allgemeinheit bzw. alle Kunden, wenn Google in Zukunft Dinge kostenpflichtig macht, die bisher durch diese Geschäftsmodell finanziert wurden. Denn so blauäugig kann niemand sein, oder? Die Strafe und die wegbrechenden Einnahmen holt sich Google von den Smartphone- und Tablet-Hersteller zurück und die von den Kunden. Oder Android-Angebote werden kostenpflichtig.

Wer profitiert also von der Strafe? Vermutlich nur Schaumschläger in der EU-Kommission, die sich profilieren wollen.

Word – Der Arbeitsspeicher reicht nicht aus, um den Vorgang abzuschließen

Na, das Problem hatte ich schon lange nicht mehr. Zwar ist Word 2016 bei mir grotteninstabil und es kommt immer wieder vor, dass ich Dokumente nicht öffnen kann. Die lassen sich dann aber mit Word 2010 öffnen. Nur habe ich gerade eine kleine RTF-Datei vorliegen, die sich weder mit der Version 2016 noch der Version 2010 öffnen lässt. Etwa 400 KB groß und da langen 32 GB (!!) RAM natürlich nicht (Ironie aus).

Klar – die Datei kann korrupt sein und auch Sonderzeichen bei Dateinamen machen Word manchmal Probleme. Aber die üblichen Tricks von Umbenennen bis hin zum Neustart des Rechners fruchten nicht.

Aber es hilft die harte Tour – LibreOffice. Da geht die Datei ganz normal zu öffnen. Da gibt es eigentlich nie Probleme – nur leider gehen da Sonderformatierungen von Word flöten. Fragt sich, was da Word nicht hinbekommt?