Fett, fetter, Microsoft – und leider auch unverschämt was Altversionen angeht

Zwischen den Jahren nutze ich die Zeit und bereite eine Schulung zu „ASP.NET MVC“ vor, die im kommenden Januar und dann noch einmal im März laufen soll. Ich muss mich wieder etwas einarbeiten, obwohl ich vor einiger Zeit beim Springer-Verlag ein Buch zu „Webanwendungen mit ASP.NET MVC und Razor – Ein kompakter und praxisnaher Einstieg“ veröffentlicht habe. Aber ansonsten sind Webanwendungen mit ASP.NET MVC und Razor bei mir Randthemen, auch wenn ich viel mit purem C# und .NET zu tun habe.

Deshalb hatte ich vorgestern eine neue  Webseite als Referenz erstellt, die ich mit ASP.NET MVC und Razor in einem Docker-Container auf meinem Linux-Server laufen lasse.

Heute habe ich u.a. die Datenbank mit ins Spiel gebracht und im Grunde ist es wie immer bei Microsoft – wenn alles konfiguriert und installiert ist, geht das meiste mit Mausschubserei. Aber wehe, wenn nicht oder man vom vorgegebenen Pfad abweicht. Oder irgendwelche Neuerungen inkompatibel zu älteren Dingen sind (was gefühlt bei Microsoft ständig passiert).

Workstation hisst Panik-Flagge

Das hatte ich auch schon lange nicht mehr – einen Blue Screen of Death. Nette Begrüßung meiner Workstation zum Start des Arbeitstags :-(. Die hätte doch einfach sagen können, dass sie zwischen den Jahren Urlaub braucht. Aber nein. Volle Breitseite.

Denn nach dem Sammeln der Informationen für eine Bereinigung der Situation und dem obligatorischen Neustart mit „automatischem“ Reparaturversuch kam die nächste Panik-Flagge.

Die „automatische“ Reparatur ist misslungen. „Automatische Reparatur“ (beachte – ganz Microsoft-like ohne Artikel) war ganz und gar nicht „automatisch“.

Android 13

Ich nutze seit ein paar Jahren ein einfaches Honor als SmartPhone, das „nur“ Android 10 hat und wohl auch keine neuere Version von Android mehr bekommt. Da dessen Display allerdings seit über einem Jahr gerissen ist und ich eigentlich permanent mit einem Ausfall rechne, habe ich vor ein paar Monaten ein einfaches Samsung XCover als Kronprinz angeschafft und weitgehend identisch konfiguriert, um im Fall des (Aus-)Falls nahtlos umsteigen zu können.

Da das Honor allerdings bisher durchhält, nutze ich dieses weiter und das XCover nur für Outdoor-Aktivitäten (wofür es auch explizit gemacht ist). Aber das XCover hat auf meiner Radtour eben Android 13 als verfügbar gemeldet und ich habe das aktuellere Betriebssystem gleich installiert.

Nur kann ich keine Unterschiede zu den letzten Versionen von Android erkennen.

ASP.NET MVC, Codespace & Docker

Webanwendungen mit ASP.NET MVC und Razor Ein kompakter und praxisnaher EinstiegIch habe eine neue Webseite erstellt. Das ist nicht ungewöhnlich und kaum eines Posts wert. Zumal die  Webseite nicht der Burner ist. Weder vom Design, noch dem Inhalt. Es ist im Grunde nur etwas Werbung für mein Buch zu „Webanwendungen mit ASP.NET MVC und Razor – Ein kompakter und praxisnaher Einstieg„, das ich vor einiger Zeit beim Springer-Verlag veröffentlicht habe. Also wozu der Hussle?

Nun – wenn man den Link zu der Webseite anklickt, fällt vielleicht der ungewöhnliche Port auf (33333). Der eigentliche Anlass für die neue Webseite war die Vorbereitung für eine Schulung mit ASP.NET im kommenden Januar. Ich will einfach einige Praxisseiten zum Zeigen von ein paar Sachen haben.

Ich betreibe meine Webseiten nun aber mit einem Apache-Webserver unter Linux. Die neue Webseite ist jedoch – aus besagten Gründen – mit ASP.NET MVC und Razor gemacht. Und das braucht – eigentlich – einen Windows-Server mit IIS oder so. Also auf jeden Fall .NET. Lokal auf einem Windows-PC bzw. direkt aus Visual Studio kein Problem. Aber wenn man „In-the-wild“ nur Linux verwendet?

„Functions on Demand“ bei Autos oder warum ich wohl langsam aus der Zeit falle

Vor geraumer Zeit bin ich einem April-Scherz aufgesessen, dass in manchen Autos bereits wichtige und elementare Funktionen eingebaut wären, die man aber erst per Abo freischalten müsse. Etwa monatlich einen gewissen Betrag bezahlen, um zum Beispiel die Lenkrad- oder Sitzheizung benutzen zu können. Nur – das war kein April-Scherz.

Gerade lese ich wieder einen Artikel, dass man in manchen BMW 17 Euro im Monat zahlen müsse, um die Sitzheizung bei diesen BMW-Fahrzeugen benutzen zu können. Man könne die Sitzheizung „nachträglich dazubuchen“.

Geht es noch?

Ist Office 365 zu böse oder die DSGVO einfach zu schlecht?

Nachdem die deutschen Datenschutzbeauftragten durchsetzt haben, dass Office 365 von Microsoft an Schulen nicht mehr verwendet werden darf, stelle ich mir die Frage, ob Office 365 wirklich so schlecht bzw. böse ist, dass die Kinder davor geschützt werden müssen, oder ob die DSGVO nur zu schlecht bzw. realitätsfern ist?

Auf der einen Seite bin ich kein Freund davon, dass Digitalisierung in Schulen als das goldene Kalb hoffiert wird. Der Horror überflüssiger Powerpoint-Präsentationen ist etwa übelste Zeitverschwendung ohne Nutzen. Ich bin überzeugt, dass Fächer wie Deutsch, Mathematik, Sport, Kunst, Naturwissenschaften etc. gelernt und gelehrt werden müssen. Kein SmartBoard, Tablet oder sonst ein digitaler Müll ist dafür notwendig geschweige denn sinnvoll. Und das bisschen Medienkompentenz, was der Umgang mit Office-Software und Daddle-Geräten bringt, bringen sich die Kidds nebenbei bei. Dazu braucht es keine Schule. Wer sich wirklich für IT interessiert, soll sich später in der Schule passende Schwerpunkte suchen.

Auf der anderen Seite ist Fernunterricht mittlerweile eine notwendige und sinnvolle Alternative, wenn stattdessen Unterricht ausfallen würde. Ohne Frage.

Und da ist mit Teams und Office 365 eine Kombination vorhanden, mit der eigentlich jeder DAU zurechtkommen kann.

18 von 18

Der neue „Puma“ der Bundeswehr ist gelebter Pazifismus. Ich frage mich echt, warum wir uns früher in der Friedensbewegung so bemüht haben, wenn jetzt die Bundeswehr einfach Waffensysteme anschafft, die zu 100% ausfallen? Kennen wir ja auch schon von dem Sturmgewehr damals, das um die Ecke geschossen hat.

Stell Dir vor es ist Krieg und keine Waffe funktioniert.
Hatten wir das nicht mal in einer uralten Enterprise-Folge im Konflikt mit den Klingonen?

Ich lach mich weg, Eigentlich! Nur dummerweise zähle ich natürlich zu den dummen Steuerzahlern, die dieses Versagen bezahlen müssen.

Der neue Kampfpanzer – vernetzt, modernste Computertechnik und mit diversen Assistenzsystemen. Wie ein moderner PKW und genauso anfällig. Oder noch mehr – aber das Prinzip bleibt gleich.

Wenn die Jahre durchrauschen und man den Überblick verliert

Ich schaue gerade meine alten Blogbeiträge durch und da fällt mir auf, dass ich mich hinsichtlich meines letzten Besuchs in Graz beiLinkedIn Learning komplett um ein Jahr getäuscht habe. Ich habe die ganzen letzten Post immer wieder von fast 3 Jahren und Januar 2019 gesprochen, an denen ich das letzte Mal in Graz war.

Aber irgendwie hatte ich den Corona-Beginn falsch in Erinnerung. Das ging  ja mit Corona 2020 erst richtig los – nicht 2019 (was ein Blödsinn). Da ich jedoch auch im Januar 2019 in Graz war, hat diese falsche Erinnerung dazu gepasst.

Tatsächlich war ich aber ebenso noch im Januar 2020 in Graz.

Endlich zurück – trotz fehlender Erfrischungstücher …

Mit einer Verspätung von 18 Stunden in ich wieder aus Graz zurück. Obwohl scheinbar alles dran gesetzt wurde, dass auch das nicht klappen sollte. Nachdem mein Flieger gestern anulliert wurde, bin ich mit dem Taxi zurück zum Hotel, das mittlerweile LinkedIn Learning für mich verlängert hatte. Aber der kurze Weg zurück hat ewig gedauert, weil der Verkehr in Graz zusammengebrochen war. Letztendlich war das egal, denn ich hatte ja gestern Abend nichts mehr vor ;-/.

Da ich für den ersten Flieger heute von Graz nach FFM um kurz nach 6:00 Uhr umgebucht war, habe ich vom Hotel für 4:50 Uhr ein Taxi zum Flughafen bestellen lassen. Und was kam heute morgen nicht? Damit hat der Tag elend früh und dazu mit einem riesigen Stress angefangen, denn es hat 20 Minuten gedauert, bis überhaupt jemand bei irgendeiner Taxizentrale zu erreichen war.

Cancellation of your flight

Na ganz toll. Mein Flug ist ausgefallen und heute geht nichts mehr :-(. Ich bin wieder zurück im Hotel und muss noch eine Nacht in Graz bleiben. Glücklicher Weise hat das mit dem gleichen Hotel geklappt, in dem ich sonst auch immer bin. Aber es ist schon ein riesiger Mist, dass ich für heute keinen alternativen Flug mehr bekommen habe. Ich bin auf morgen 6:10 Uhr umgebucht. Was bedeutet, dass ich ultrafrüh zum Flughafen muss. Ich habe für kurz vor 5 Uhr ein Taxi bestellt und hoffe, dass morgen der Flug nicht wieder ausfällt.

Total unbefriedigend ist, dass Lufthansa  keinerlei Informationen gegeben hat, warum der Flug ausgefallen ist.

Leaving Graz

Meine beiden Videotraining bei LinkedIn Learning sind eingespielt und ich verlasse Graz nach dem Mittagessen wieder. Das Aufnehmen hier in den Tonstudios ist vom Feeling als auch Arbeitsablauf etwas ganz Anderes als wenn ich Training im Homerekording aufnehme. Vermutlich merkt dennoch niemand, der ein Training ansieht, ob dieses in einem der Grazer Tonstudios oder im Homerekording aufgenommen wurde. Nur an einer Sache kann man m.E. erkennen, ob die Aufnahmen in Graz oder im Homerekording erstellt wurden – die Trailer zu den beiden Videotraining wurden im Filmstudio mit MeinerEiner vor der Kamera aufgenommen.

Altbekannt

Ich bin gestern und heute Vormittag gut vorangekommen und habe mittlerweile mein erstes LiL-Training so gut wie fertig. Das 2. Training ist auch schon ziemlich weit vorbereitet und ich mache jetzt Schluss für heute.

Da heute das Wetter genial war und ab morgen kippen soll, habe ich eine längere Mittagspause eingeschoben und bin runter in die Stadt und dann hoch auf den Schlossberg gelaufen. Über die vielen Jahre war ich mindestens 20x wenn nicht häufiger schon da oben.

Reisebericht

Ich bin in Graz angekommen und mit einer Luftlinie geflogen, von der ich bisher gar nicht wusste, dass es die gibt – Air Dolomiti. Zählt aber zum Lufthansa-Verbund. Zwar war das Catering extrem dünn. aber das kann man auf so einer kurzen Strecke verschmerzen. Sonst war alles gut. Nur waren wir schon an der Startbahn und sind dann nochmal umgedreht. Der Flieger musste erst noch enteist werden.

Ihr zuständiges FBI empfiehlt lokales NAS statt Cloud

Durch IT-Medien geistert die Meldung, dass das FBI „zutiefst besorgt“ über Apples neue Verschlüsselung ist. Denn mit der Einführung von Apples Advanced Data Protection könne man nicht mehr alle iPhones ungehindert ausspionieren. Deshalb will das FBI diese Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für die Backups und andere Daten in der iCloud verbieten lassen. Was mich widerum zu der Frage führt, warum denn Hinz und Kunz und FBI ungefilterten Zugang zu allen iCloud-Konten haben dürfen? Und sollte das in USA legal sein – sind sich alle Apple- bzw. iCloud-Nutzer dieser Aufhebung jeder Privatshäre bzw. der Abschaffung von (virtuellem/geistigen) Eigentum im Klaren? Und was ist mit Nutzern außerhalb des Rechtssystems der USA (soll es ein paar wenige auch geben)?

Unberechtigte Passwortweitergabe durch Browser

Nur durch Zufall habe ich mitbekommen, dass es in aktuellen Browser eine ganz gravierende Sicherheitslücke gibt. Wenn die Rechtschreibprüfung aktiviert ist, werden angeblich auch Passworte an unberechtigte Empfänger weitergegeben. Denn die Rechtschreibprüfung wird mit künstlicher Intelligenz (KI) auf Servern bzw. in der Cloud durchgeführt – nicht lokal. Das ist ein Unding, worauf der hessische Landesbeauftragte der Datenschutzbehörde erst vor Kurzen aufmerksam gemacht hat. Daten werden zur Rechtschreibprüfung also nicht nur durch den Webseitenbetreiber (der ja berechtigt das Passwort erhalten muss), sondern auch durch eben unberechtigte Browseranbieter verarbeitet, die selbstredend keinerlei Erlaubnis haben, diese Informationen zu erhalten.

Digitales Neuland

Nach dem gestrigen Test, ob man zum Warnen bei Katastrophen auch digitale Techniken wie „Broad Cast“ nutzen kann, kam in manchen Medien wieder die grundsätzliche Diskussion auf, ob in Deutschland bereits von einer Digitalisierung gesprochen werden kann oder wir noch vor der Entdeckung des digitalen Neulands stehen.

Ich würde mal sagen, dass wir bereits an der Küste des digitalen Neulands stehen. Denn so manche digitalen Dinge funktionieren und machen Hoffnung. Ich war wirklich positiv überrascht, dass gestern im ganzen Haus alle SmartPhone die Warnmeldungen verbreitet haben. Auch die ganzen Remote-Maßnahme der letzten Jahre aufgrund von Corona haben ja meist funktioniert.

Wenn ich dann allerdings die Farce um den Online-Antrag beim Bafög betrachte, falle ich vom Glauben ab. Ich hatte die Meldung erst für einen Scherz bzw. Fake gehalten, aber es scheint zu stimmen.