DSGVO 2018 in meine Webseite integriert :-( :-(

Oh man – ich habe gerade über einen DSGVO-Generator alle notwendigen juristischen Passagen für die kommende Datenschutzverordnung erstellt und in meine Webseite eingebaut. Dazu noch den schon vorhandenen Disclaimer, welchen ich bereits vor geraumer Zeit über den Generator von eRecht24 erstellt hatte. Mit ein paar Anpassungen sollte das halbwegs sicher sein.

Aber diese nun notwendigen Passagen sind so umfangreich, dass niemand sowas je lesen wird.

Was wohl auch das Ziel sein sollte, wenn man sarkastisch ist. Denn diesen verqueren Kram versteht kein Mensch und Anwender werden zu 100% alles abnicken, nur um diesen Mist nicht mehr zu sehen.

Die DSGVO ist absoluter Schwachsinn, der zudem den Datenschutz an die Wand fährt und Verbrechern alle Türe öffnet, die man im Internet aufmachen kann. Von skrupellosen Annahmanwälten hin zu Unternehmen, die sich jetzt jeden denkbaren Missbrauch an Daten erlauben können, weil niemand mehr diese überbordenden Warnungen und Erklärungen lesen wird und diese deshalb durch das Einfügen von ein oder zwei so gut wie unsichtbaren „Anpassungen“ alle Freiheiten der Welt haben.

An die Verantwortlichen für diesen Rohrkrepierer:

Danke für gar nichts :-(!

DSGVO 2018 – ist das das Ende des freien Internets in Europa?

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) steht in den Startlöchern und tritt am 25. Mai 2018 inkraft. Den meisten Betreibern von Webseiten ist aber vermutlich nicht klar, dass sie damit dann mit einem Bein im Gefängnis stehen und die Abmahnverbrecher bereits mit dem Hufen scharren. Wie Geier, die nur noch auf das Verenden des sterbenden Webs warten.

Denn wie üblich wollen Naivlinge mit der DSGVO was Gutes tun und erreichen damit genau das Gegenteil. Die DSGVO soll im Grunde den Datenschutz und die Privatshäre fördern. Aber der Weg dahin führt einfach darüber, dass man das Web in der derzeitigen Form zerschlägt. Der klassische Fall – um die Ansteckung vor einer Erkältung zu verhindern, bringt man den potentiell Ansteckungsgefährdeten um. Ziel erreicht – er bekommt niemals einen Schnupfen.

Diese neue Verordnung birgt so viele Fallen und juristische Lücken, dass man eigentlich nur noch mit einem Anwalt im Hintergrund eine Webseite veröffentlichen kann. Große Firmen können sich das leisten, aber welche Privatpersonen, Vereine oder kleine Selbständige können und wollen es sich leisten zig Hunderte EUR nur in die Absicherung gegen die DSGVO zu investieren?

Eigentlich kann man nur dazu raten alle Webseiten der Art vom Netz zu nehmen. Das ist wie gesagt der Tot des WWW in der bisher gekannten Form, aber leider wohl auch so gewollt. Denn damit konzentriert sich der Content auf die kommerziellen und instituellen Anbieter und der „Wildwuchs“ unzensierter, unkommerzieller und freier Information ist abgeschafft. Denn die DSGVO wird den Datenmissbrauch nicht die Spur reduzieren – im Gegenteil. Dessen bin ich mir sicher. Deshalb werden auch die Datenspione wie Google, Facebook, Apple etc. dieser Verordnung mit Freuden entgegensehen. Ihr Geschäft wird damit extrem erleichtert.

PS: Es soll niemand glauben, dass private Webseiten von der DSGVO verschohnt sind. Offiziell wohl ja, aber bereits ein Werbebanner genügt, um unter diese Verordnung zu fallen. Auch wenn man vielleicht 50ct im Jahr als Einnahmen hat.

Oh wie schlecht ist die Windows-Suche

In Anlehnung an „Oh wie schön ist Panama“ muss ich doch mal wieder Zorn ablassen – über die elend schlechte Suche in Windows 10. Seit Windows 7 ist die so dämlich, dass ich jetzt die Faxen dicke habe und auf ein Ersatztool umgestiegen bin.

Der konkrete Anlass war, dass ich nächste Woche eine Fortschrittenenschulung bzw. ein Coaching zu JavaScript halten und da was zu dem FileReader-API machen soll.Ich habe dazu schon mehrfach was programmiert, aber keine Ahnung mehr wo und in welchem Zusammenhang. Um das schon fertige Material also zu finden, brauche ich aber bloß über alle *.js-Dateien mit dem Token „FileReader“ auf meinem Rechner zu suchen. Eine ganz primitive Suche und eine Standardsituation, die bei mir ständig auftritt.

Die Suche in Windows arbeitet eigentlich nur über indizierte Dateien halbwegs vernünftig und natürlich kann ich nicht jede exotische Dateierweiterung indizieren lassen. Auch sonst funktioniert die Windows-Suche nur ziemlich eingeschränkt auf das, was der typische Anwender will und gerade die Suche nach Inhalten in nichtindizierten (aber auch indizierte) Dateien ist grottenschlecht und unzuverlässig.

Warum eigentlich? In früheren Windows-Versionen konnte man einfach in der Windows-Suche einen Pattern mit Dateiteilen und insbesondere der Dateierweiterung sowie einem spezifischen Teil des Inhalts und ggfls. anderen Optionen wie die Dateigröße etc. angeben. Aber das ist jetzt seit Windows 7 so mühseelig bzw. versteckt, dass ich es nach Jahren noch nicht gefunden habe. Vielleicht bin ich nur zu dumm dafür, aber warum ist es in Windows so schwer? In Linux kann man sich mit grep behelfen, aber sowas gibt es in Windows erstmal nicht.

Man kann diverse Dinge nachinstallieren, aber eigentlich ist mir eine grafische Oberfläche schon wichtig, damit so Suchen bequem sind.

Mir langt es mit der Windows-Suche und mit SearchMyFiles von NirSoft habe ich nun ein Tool gefunden, dass genau solche qualifizierten Suchen bequem ermöglicht.

BGH urteilt, dass Google Suchinhalte nicht vorab prüfen muss

Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass beim BGH eine Klage gegen Google am Laufen war. Google sollte verpflichtet werden Suchabfragen zu überprüfen, bevor Links dahin angezeigt werden. Es könnten sich ja verbotene Inhalte hinter Links befinden.

Ich bin ja nicht wirklich ein Google-Freund, aber diese Forderung ist abstrus. Wenn die durchgekommen wäre, wären Suchmaschinen quasi per Gesetz verboten worden. Zumindest in Deutschland, was die Absurdität der Klage zusätzlich klar macht. Wobei das Urteil ja nicht bedeutet, dass Seiten und Verknüpfungen nicht gesperrt werden, wenn diese ausdrücklich angemahnt werden.

MWC 2018 in Barcelona

In Barcelona findet im Moment der Mobile World Congress statt und wie immer werden die neuen SmartPhones angepriesen.

  • Edel, edeler,
  • schick, schicker,
  • teuer, teuerer.

Ich habe einmal gehört, dass es gewaltig stört, wenn jemand nur lästert und negative Statements abgibt. Deshalb bemühe ich mich in meinem Blog auch immer wieder schöne Sachen (also etwa neue Bücher oder Onlinetraining von mir ;-)) und nützlich Tipps unterzubringen. Aber bei sowas wie der aktuellen Entwicklung bei SmartPhones kann ich einfach nur schimpfen wie ein Rohrspatz. Auch wenn es nervt …

Aber diese gesamte Entwicklung bei SmartPhones geht in die falsche Richtung. Die extreme Überteuerung und kaum wirklich nützliche Neuheiten kann man ja noch schlucken – es wird niemand gezwungen das Zeug zu kaufen.

Aber die Geräte werden immer mehr verklebt und eine Reparatur komplett unmöglich gemacht. Wenn der Austausch eines einfachen Displays bei dem neuen iPhone 350 EUR oder mehr kostet, dann ist das so abstrus als würde Donald Duck Trump den Friedensnobelpreis erhalten (oder besser – mit Waffengewalt einfordern). Denn die Folge wird sein, dass kaum noch SmartPhone repariert werden. Was zu Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung in riesigem Ausmaß führt.

Ich bin für eine totale Gegenbewegung bei SmartPhones

  • klein
  • leicht
  • lange Laufzeiten
  • billig
  • leicht zu reparieren
  • unzensiert
  • komplett frei
  • fair erstellt
  • umweltfreundlicher

Ja – ich bin ein hoffunungsloser Träumer.

Seniorenheim Facebook?

Da galt doch Facebook noch vor Kurzem als Hipp und Hot. Und jetzt redet jeder nur noch vom Seniorenheim, dem die jungen Leute in Massen davonlaufen. Da sieht man mal wieder – je lauter der Hype um eine neue Entwicklung in der IT bzw. im Web ist, desto rasanter und schneller kommt der Absturz.

Wobei die Nutzerzahlen von Facebook dennoch wohl derzeit noch weiter steigen. Silversurfer überschwemmen als Neukunden die Plattform.

Was einerseits die relevanten Themen in Richtung Stützstrümpfe und Alterskrankheiten verlagert, andererseits aber auch eine viel solventere Kundschaft für Facebook darstellt als klamme Halbwüchsige. Nur wenn die in der Jugend Facebook meiden, werden sie auch nicht dahin gehen, wenn Sie älter und solventer geworden sind. Facebook wird also wohl schon recht bald ein Problem bekommen, wenn die Hauptkundschaft altersbedingt ausscheidet und von unten nichts nachkommt.

Wieder zurück

Gestern ging es wieder von Linkedin in Graz zurück.

Die nächsten Wochen stehen erst einmal diverse Schulungen an. Von C# über JavaScript zu jQuery, eventuell PHP und dann nochmal JavaScript. Die ganze Palette durch, zumal noch Anfragen zu Java und Python in der Pipeline warten.

Aufnahmen eingespielt

 

Die Videoaufnahmen sind soweit eingespielt und morgen geht es mit dem Flieger wieder zurück.

Heute habe ich nach meinen Anmoderationen vor der Kamera die Tatsache genutzt, dass ich dafür schon halb auf dem Weg in die Grazer Innenstadt war und bin schnell noch runter an die Mur.

Da ich erst vor Kurzem entdeckt habe, dass mein SmartPhone auch Panoramafotos aufnehmen kann (ich vermute, dass das Feature erst mit meinem Update auf Android 7.1 neulich dazu kam), habe ich gleich mal ein paar der Selbigen aus dem Grazer Zentrum rund um die Murinsel aufgenommen.

Was auch durchaus einen fachlichen Grund hatte, denn ich brauchte für ein paar Quellcodes im Zusammenhang mit Bilddarstellungen und vor allen Dingen der Canvas-Programmierung sowieso Panoramabilder. Und mit den selbst aufgenommenen gibt es dann auch garantiert keine Copyright-Probleme

1. Die Aufnahmen laufen und 2. ärgere ich mich wieder über die öffentlichen Medien

Nachdem ich gestern spät in der Nacht in Graz angekommen bin, haben heute die Aufnahmen begonnen.

Es geht gut voran, wobei ich bei diesem Termin bei Video2Brain/Linkedin auch einige neue Dinge ausprobiere.
Etwa die Anmoderation von einigen Videos im Studio direkt vor der Kamera. Ich linse also erst einmal in die Kamera. Erst dann folgt der eigentliche Screencast.

 

Ich habe es heute angetestet und vielleicht passen ja einige der so eingespielten Aufnahmen schon so gut, dass wir das in die Produktion übernehmen.

Ich war mittlerweile gut 30x in Graz. Dazu kommen noch einige Training, die ich zuhause in meinem Homestudio eingespielt habe. Und wenn man seit über 10 Jahren Videos aufnimmt, bekommt man auch ziemlich Routine.

Das ist gut, aber ein zweischneidiges Schwert, wenn man nicht aufpasst. Wie halt immer bei Routine. Von daher sind solche Neuerungen wirklich perfekt, um Frische in eingespielte Vorgänge zu bringen.

Als weitere Neuerung probiere ich ebenfalls einmal aus, die Videos zum Teil im Stehen einzuspielen. Ich habe im Studio einen Tisch, der sich dazu in der Höhe verstellen lässt. Zusammen mit den immer noch recht neuen Studios ist also in der letzten Zeit immer positive Bewegung in die Aufnahmen gekommen.
Das waren die guten News.

Aber es gibt auch wieder etwas, was mich zum Kochen bringt, aber das hat nichts mit den Aufnahmen zu tun, sondern meinem Verlassen des Heimatlandes. Wieder einmal. Unsere öffentlich-rechtlichen Medien. Ich werde natürlich – wie alle Haushalte – zu einer Zwangsabgabe verpflichtet und kann diese Medien dann nicht richtig nutzen. Und das geht einfach nicht.

Im Moment ist ja in Korea Olympia angesagt. Nur kann ich natürlich während meinen Aufnahmen kein Fernsehen schauen. Machts eigentlich nichts – es gibt ja Internet. Nur dann wird es hässlich. Der Livestream von ZDF und ARD ist im (feindlichen??) Austria nicht zugänglich. Ebenso wenig die Mediathek, um am Abend wenigstens eine Zusammenfassung sehen zu können. Man wird gezwungen einen Proxy zu verwenden (langsam), um eine bezahlte Leistung zu bekommen oder muss auf Youtube oder etwa Eurosport ausweichen. Geht es noch? Wäre ich Mieter, könnte ich eine Mietkürzung wegen nicht erbrachter Leistungen ansetzen. Eigentlich müsste man in so Fällen die GEZ-Zwangsgebühr kürzen. Kommt doch endlich in der Mediengegenwart an, Ihr Hinterwäldler von den öffentlich-rechtlichen Medien. Man darf und kann Information nicht in Landesgrenzen einschließen. Das Internet ist nunmal weltweit – ob es euch Zensurheinis gefällt oder nicht.

Wieder zu Gast in Graz bei Video2Brain/Linkedin

Ich bin wieder in Graz bei Video2Brain bzw. Linkedin angekommen. Es stehen die ersten Videoaufnahmen für dieses Jahr an.

Wobei ich genaugenommen erst im Hotel Daniel bin. Denn ich bin sehr spät angereist. Der Flug ist in FFM um 21:35 Uhr gestartet und erst nach 23:00 Uhr war ich im Hotel angekommen. Morgen geht es dann mit Aufnahmen los.

Diese Inhalte dürfen aus rechtlichen Gründen nicht als Livestream angeboten werden :-(

Da schaut man nebenher am PC die Tagesschau und vollkommen unvorbereitet bricht die Übertragung ab. Stattdessen kommt eine Pausenanzeigen mit dem Hinweis, dass die Inhalte aus rechtlichen Gründen nicht als Livestream angeboten werden dürfen.

Ja leben wir denn im Mittelalter? Mit solchen Raubritterverfahren hat sich die Film- und Musikmafia jahrelang das Recht zum Gelddrucken versucht zu bewahren und ist grandios gescheitert. Und dennochversuchen es sogenannte Rechteverwerter immer noch weiter.

Klar – es ging nur um einen kurzen Beitrag von irgendwelchen Schlappekickern aus der Fussball-Bundesliga und das ist

a) uninteressant und

b) bekanntermaßen durch eine korrupte und kriminelle DFB-Mafia im Hintergrund verseucht.

Aber dass sich öffentlichrechtliche Sender dermaßen am Nasenring der kommerziellen Zensur durch die Arena schleifen lassen, ist unerhört. Ich rege mich nicht das erste Mal darüber auf.

Wenn versucht wird Rechte in der Verbreitung von Informationen einzuschränken , ist es die gottverdammte Pflicht diese Informationen vollkommen totzuschweigen – dafür bezahle ich doch diese Zwangsabgabe. Verschweigen trifft die Mafia dann wirklich.

Was ist der Nutzen eines Tablets?

Natürlich habe ich mittlerweile mehrere Computer mit den drei wichtigen Betriebssystemen, ein paar SmartPhones und auch Tablets zur Verfügung. Rein beruflich muss ich ja auf dem Stand sein. Aber ich ertappe mich ständig dabei, dass mir kein wirklicher Nutzen für ein Tablet einfallen will. Dabei hört man in den Medien immer mehr, wie toll diese Gerätegattung doch wäre und sogar Computer für viele Anwender überflüssig machen würde. Angeblich wären die Dinger auch noch leichter zu bedienen.

Ich muss wohl wirklich ganz anders ticken als diese beschriebenen Anwender. Meine Tablets liegen die überwiegende Zeit nur rum und wenn ich sie mal anschalte, dann funktioniert kaum etwas so, wie es nicht auf dem PC oder SmartPhone (oder bei einigen speziellen Situationen dem TV) besser geht. Gut – im Bett darauf ein bisschen Fernsehen oder Filme schauen. Das ist ganz nett. Aber ein so nichtiges Gimmick – darauf kann ich vollkommen verzichten. Dokumente lesen? Ja – geht. Aber ich ziehe zu 100% gedruckte Werke vor, wenn die verfügbar sind. Und wenn das Dokument elektronisch vorliegt, dann muss der Bildschirm rein ergonomisch so weit weg stehen, dass ich mit dem Arm nicht dran kommen kann. Und wenn ich was bearbeiten will, kann man das mit einen Touchscreen sowieso nur grottenschlecht. Vor allen Dingen fehlt eine Maus.

Was wäre mit spielen? Vielleicht, nur bin ich kein Spieler.

Also für mich sind Tablets die Gerätegattung, auf die ich ohne das geringste Bedauern oder die leistesten Einschränkungen verzichten könnte.

Nicht-gerootete SmartPhones mit Standardbetriebsystem – unerträglich

Ich kämpfe gerade mit einem SmartPhone in der Familie, was (halt für typische Anwender) nicht gerootet ist und ein Standard-Android nutzt. Der interne Systemspeicher läuft voll, obwohl da eigentlich nicht viel drauf ist bzw. sein dürfte. Nur diese gesamten Müll-Apps, mit denen die Hersteller und Google das Gerät versauen, lassen sich ohne root-Rechte kaum entfernen. Man kann sie zwar deaktivieren, aber maximal durch die „Werksversion“ ersetzen und etwas gecachten Schrott beseitigen. Auch wenn man diesen Mist niemals braucht. So bekommt man das System kaum richtig frei.

Vielleicht kann der uninteressierte Anwender damit leben (wobei er kaum mitbekommt, wie er beschissen wird), aber mich ärgert sowas einfach.

Bei jedem SmartPhone muss also als wichtigstes Feature leichter root-Zugang einzurichten sein (neben SD-Karte und tauschbarerm Akku).

Tja – der alte Kampf der Anwenderinteressen gegen die Interessen von SmartPhone-Herstellern und Google/Apple. Schon seltsam, dass man Firmen Geld gibt, die Kunden nach Strich und Faden bekämpfen und zu versklaven versuchen.

Upgrade auf Windows 10 beim HP Elitebook mit Problemen und deren Lösung

Auf dem neuen HP Elitebook, das ich mir gerade für eine Schulung als gebrauchten Leasing-Rückläufer zugelegt habe, war noch mit Windows 7 Pro installiert. Aber eine Update-Option auf Windows 10 war ebenso schon vorinstalliert. Nur ist die dummerweise beim ersten Versuch abgebrochen. Ein Fehler mit der Datei api-ms-win-core-libraryloader-l1-1-1.dll stand im Weg.

Grund – das Update über denWindows 10 Upgrade Assistant ist am 31.12.2017 ausgelaufen.

Aber ich habe schnell im Internet die Lösung gefunden. Interessanter Weise bei einem Autorenkollegen von mir, der mehr oder weniger um die Ecke wohnt. Und die ist einfach. Falls das api-ms-win-core-libraryloader-l1-1-1.dll-Problem beim Upgrade-Assistant von Windows 10 auftritt, muss man bloß die Datei wimgapi.dll aus dem Ordner C:\Windows10Upgrade\wimgapi.dll durch die Version der Datei aus dem Ordner C:\Windows\System32\ ersetzen und danach den Upgrade-Assistenten neu ausführen. Das habe ich gemacht und das Update läuft gerade durch.

Neues Mitglied im Rechnerverbund

Da ich nächte Woche für eine Schulung 2 Rechner für Teilnehmer stellen muss, habe ich mir ein HP Elitebook 2560p Core i5 mit 2.5GHz und 4GB zugelegt. Das kleine Teil ist zwar nicht mehr wirklich das Neuste vom Neuen, aber diese Leasing-Rückläufer sind preiswert und kommen aus dem Business-Umfeld. Das Gerät sollte entsprechend solide sein und für Schulungen geht Zuverlässigkeit vor Gaming-Power. Mal sehen – vielleicht nehme ich das Gerät sogar auf Reisen mit, wenn ich nicht mit dem Auto fahre. Es ist deutlich kleiner und leichter als mein Standardnotebook.

Erste Offshore-Schulung 2018 in Köln

Die Woche hatte ich 4 Tage Schulung in Köln. Ausbildung Fachinformatiker, was ich schon einige Jahre abwechselnd in Wiesbaden und Köln mache. Dieses Mal waren 2 Tage Python und dann noch 2 Tage Perl die Themen. Die Maßnahme war ziemlich extrem. Aber weder von den Themen noch den Teilnehmern (alles gut). Von den Rahmenbedinungen.

Ich war von Dienstag bis Freitag in Köln und musste am Montag noch einen Angehörigen ins Krankenhaus bringen. Ich hatte mir sogar überlegt die Maßnahme kurzfristig deshalb zu canceln. Aber letztendlich ist zumindest diese Geschichte einigermaßen verlaufen und eine Absage wäre im Nachhinein unnötig gewesen.

In Köln ging jedoch die Tage über der Punk ab. Ich bin am Dienstagmorgen erst von Eppstein aus angefahren und hatte mir mehr als 1 Stunde Zeitpuffer einkalkuliert. Bis kurz vor Köln ging jedoch alles gut, aber den Zeitpuffer hatte ich dann doch gebraucht, um im Verkehrscaos rund um Köln die letzten 30 Km durchzukommen.

Wäre jedoch ein Wetter wie am Mittwoch bei der Anfahrt gewesen, wäre ich vermutlich erst um 12:00 Uhr angekommen. Als ich am Mittwochmorgen aus dem Hotelzimmer geschaut habe, lag Schnee und das ist wohl in Köln und Umgebung der absolute Worst-case. Gibt nicht umsonst den Witz:

Treffen sich zwei Schneeflocken, Fragt die eine: „Und was machst Du heute?“ – sagt die andere: „Ich fliege ins Rheinland und verbreite Chaos“.

Mich hat der Schnee nicht gestört, denn das Hotel ist in Laufweite vom Schulungscenter und ich lasse da eigentlich auch sonst immer das Auto am Hotel stehen. Nur – ich hatte 12 Teilnehmer im Kurs und bei Kursbeginn um 9:00 Uhr waren 0 (!) Teilnehmer anwesend. Erst gegen 9:15 Uhr kamen die ersten Teilnehmer und erst im Laufe der nächsten 30 Minuten dann noch die meisten (aber nicht alle) anderen. Die Verkehrsmeldungen im Internet haben angedeutet, dass Autobahnen und Bahnverbindungen total zu waren.
Nur wer dachte es könnte nicht schlimmer werden, den hat der Donnerstag eines Schlechteren belehrt. Zwar ging es am Morgen noch, aber ab 10:00 Uhr ist der Orkan „Friederike“ über Deutschland getobt und die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr eingestellt. Dazu zig Sperrungen von Straßen und Autobahnen. Fast Deutschlandweit ist der Fernverkehr zum Erliegen gekommen und vor allen Dingen in Köln ging auch regional nichts mehr, denn da hatte sich der Orkan besonders stark ausgetobt. Selbst mich hat es in der Mittagspause durch den starken Sturm fast umgeblasen und das will bei meiner Statur was bedeuten.

Am Freitag war mein Hotel auch voll ausgebucht mit Leuten, die in Köln gestrandet waren und nun versucht haben wieder weiter zu kommen. Als ich am Freitagnachmittag dann zurückgefahren bin, bin ich die Strecke jedoch fast gänzlich ohne Stau durchgekommen.

Mal schauen, wie lange das NetzDG durchhält

Das sogenannte „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (Netzwerkdurchsetzungsgesetz – NetzDG)“ erfährt Kritik wie wohl sonst kein Gesetz der vergangenen Jahre. Vermutlich gut gedacht als Maßnahme gegen Hass, Beleidigung und Verleumdung im Internet zeigt es in den Auswirkungen genau das Gegenteil. Freiheit, Satire, der Kampf gegen Hass, Beleidigung und Verleumdung im Internet – alles wird sabotiert und der Willkür von Zensoren ohne Gewissen und Moral preisgegeben. Da diese vollkommen unkontrolliert agieren, haben sie sozusagen noch den gesetzlichen Segen für ihre Verbrechen. Wobei man insbesondere Internetdienstleister verstehen muss – die absurden Strafen, die von diesem sogenannten Gesetz angedroht werden, wenn sich auch nur der letzte Wurzelsepp in Hintertupfingen beleidigt fühlt, erzwingen ja förmlich eine Blockierung von allen Inhalten, die rein theoretisch Leute beleidigen könnten. Wer in Zukunft Trump und Idiot in einem Beitrag verwendet darf sich nicht wundern, wenn dieser gesperrt wird. Oder Erdogan und Ziege. Oder AFD und rechts. Oder Meier und Gartenzwerg. Oh man – wie dumm muss man sein um sowas Destruktives durchzuprügeln? Aus Angst vor Schnupfen lieber gleich umbringen – das ist hier das Motto.

Vorauseilender Gehormsam ist in der Regel nicht gut, …

… denn nichts anderes zeigt sich gerade bei der aktuellen Sicherheitslücke in den Chips. Über die können ja aufgrund eines Designfehlers bei den CPUs sensible Daten von Angreifern ausgelesen werden. Soweit bekannt ist, können in den CPUs diverser Hersteller Daten korrumpiert, manipuliert oder gelöscht werden, die im Grunde aktuell gar nicht benötigt, sondern auf Grund vermuteter erst nachfolgender Aktionen im Voraus bereits geladen werden.

Wenn die dann wirklich benötigt werden, sind sie halt schon da und das beschleunigt die Geschichte. Und da liegt der Hund begraben, denn zum Stopfen der Lücke muss diese vorauseilende Vorbereitung  von Daten aufgrund einer gewissen Wahrscheinlichkeit für folgende Schritte abgestellt oder zumindest überarbeitet werden.

Aber das soll zu Performance-Einbußen bis zu 30% führen. Nach anderen Berichten nur bis zu 5%, aber auch das ist schon merkbar.

Die Korrektur kann auch nur im Nachhinein über das Betriebssystem erfolgen (klar – der Fehler liegt ja in der Hardware) und das ist auch nicht gerade der perfekte Weg. Das sieht man schon daran, dass das Windows-Update zur Bereinigung der Sicherheitslücke Probleme mit einigen Antivirus-Produkten hat. Microsoft warnt ausdrücklich davor, das Windows-Update zu installieren, solange nicht kompatible Antiviren-Software eingesetzt wird.

Ganz toll. Ich selbst tendiere dazu auf das Update zu verzichten, um einmal keine Performance zu verlieren und zudem keine Komplikationen mit meinem Virenschutz zu bekommen. Denn das Risiko dieser Sicherheitslücke bei den CPUs ist für normale Anwender eher klein – solange keine Schadsoftware installiert wird, die diese Lücke konkret ausnutzt (und da gibt es wohl im Moment nichts bekanntes), ist die Sache unkritisch.

Clouds und Serversysteme sind da eher betroffen und die müssen die Hardware austauschen – sonst wird denen der Performance-Verlust das Genick brechen.