Google Minus

Google+ hat ein Datenleck. Und Google hat es verschwiegen. Ganz lange. Und soll jetzt sogar dicht gemacht werden.

Da stellen sich mir zwei Fragen?

  1. Wer ist überrascht?
  2. Who cares?

Dazu habe ich auch zwei Thesen mit impliziten Fragen als Antwort:

  • Add 1: Kein soziales Netzwerk ist sicher. Auch keine Cloud. Warum ist die Selbstverständlichkeit eine Schlagzeile wert?
  • Add 2: Wer nutzt doch gleich Google+? Außer mir vielleicht. Und ich füttere die Geschichte im Wesentlichen automatisiert aus meinem Blog. Selbst da was lesen oder so? Mache ich nicht. Vermutlich bemerkt kaum jemand, wenn das Ding dicht gemacht wird. Google+ war von Anfang an zum Scheitern verurteilt und wenn es verschwindet – siehe meine These 2.

Buchmesse in FFM

Heute startet offiziell die Buchmesse 2018 in Frankfurt. Was waren das noch Zeiten, wo meine Verlage auf der Buchmesse vertreten waren und ich selbst als Autor dort. Einmal wurde ein Buch von mir sogar ganz prominent direkt neben dem Werk von Joschka Fischer präsentiert. Und man konnte sehr schön die gesamte Veranstaltung genießen – Verbindung von privaten und geschäftlichen Interessen also.

Heutzutage bin ich zwar immer noch Autor und habe immer noch über 10 aktuelle Bücher am Markt. Aber IT-Fachverlage haben sich m.W. komplett von der Veranstaltung zurückgezogen.

Microsoft rät von seinem eigenen Update ab

Da schau – es gibt beim Update 1809 für Windows 10 wohl massive Probleme. Daten und Programme wurden bei der Aktualisierung anscheinend bei diversen Usern gelöscht. Nun gibt es ja das Trival-Totschlagargument, dass man immer seine Programme auf dem neusten Stand zu halten hat, um sicher zu sein. Das passt aber wohl nicht ganz, wenn Microsoft selbst erstmal dazu rät, bis zur Klärung der Fehler von dem Update Abstand zu nehmen. Ich denke, dass meine Strategie wirklich besser ist.

  1. Auf jeden Fall das automatische Update deaktivieren.
  2. Beim Erscheinen eines größeren Updates erst einmal die anderen testen lassen und nur dann auf den Zug aufspringen, wenn die ersten Tage keine Katastrophenmeldungen rein kommen.
  3. Regelmäßige Backups auf mehreren Medien. Mindestens 1 – 2 x die Woche, aber wenn möglich mehrfach am Tag. Und auf jeden Fall vor einem Update alle Daten sichern (Programme sind unwichtig, denn die kann man ja immer wieder neu installieren).
  4. Wenn Punkt 2 erfüllt ist, regelmäßig manuell (!!) das Update starten.
  5. Nicht vergessen, danach das automatische Update wieder auszuschalten.

Ist die Hardware der Server von Apple, Amazon & Co mit Spionage-Chips verseucht?

Ich bin gerade über den Spiegel-Artikel gestolpert, dass laut einem „Bloomberg“-Bericht die Server von Apple, Amazon etc. über chinesische Spionagechips ausgelesen werden können. Angeblich habe die Regierung in China mehrere Zuliefererfirmen des Landes dazu gebracht, Bauteile für Server zu manipulieren. Diese werden in den verschiedensten Rechenzentren eingesetzt und können jederzeit unbemerkt „nach Hause telefonieren“.

Besonders interessant sind die vollkommen überzogenen Dementie von Apple und Amazon. Ich sage nur – der getroffene Hund bellt.

Denkbar ist das Szenario natürlich, aber eben diese Dementie sind wirklich vielsagend und lassen die Theorie mehr oder weniger zur Gewissheit werden.

Was wiederum die Cloud als soche noch mehr infrage stellt als die politische Situation in den USA. Wenn man also so dumm ist und seine sensiblen Daten in der Cloud parkt, können nicht nur „DER IDIOT“ – laut Google ist ja klar, wer das ist – und die US-Geheimdienste jederzeit von den Cluod-Betreibern wie Amazon, Apple, Microsoft, Google und & die unbemekrte Rausgabe fordern. Auch hinter der chinesischen Mauer wird anscheinend permanent alles rausgesucht, was China nutzen kann.

Tja – nur wer sagt, ob die Bauteile in normalen PCs nicht genauso verseucht sind? Die Verseuchung von SmartPhones und Tablets ist ja klar, aber wer denen sensible Sachen anvertraut oder gar Onlinebanking etc. macht, der spielt russisches Roulette mit 6 Kugeln. Wobei ich mich frage, ob wissenlich oder nicht?

Anyway – die Wahrscheinlich von echter Datenschicherheit ist scheinbar genauso groß wie die Wahrscheinlichkeit für die Existenz von Big Foot.

Influenza – oder schreibt man das Influencer?

Gerade läuft auf einem Privatsender eine Sendung über Influenza. Laut Wikipedia ist die „Influenza, auch („echte“) Grippe oder Virusgrippe genannt, ist eine überwiegend durch Viren aus den Gattungen Influenzavirus A oder B ausgelöste Infektionskrankheit bei Menschen. Alltagssprachlich wird die Bezeichnung Grippe häufig auch für grippale Infekte verwendet, bei denen es sich um verschiedene andere, in der Regel deutlich harmloser verlaufende Virusinfektionen handelt.“.

Nun werden da aber junge Leutchen gezeigt, die mit dem Verbreiten der Krankheit Geld verdienen sollen. Kann man die nicht in Quarantä́ne stecken? Oder um was geht es?

Oh man – ich werde wirklich alt, aber ich kann rein gar keinen Nutzen in diesem Influencer-Markt sehen. Angeblich autentische Kinder und Jugendliche finanzieren sich über Werbung für Produkte, die irgendwie in deren Bildern, Videos oder Blogbeiträgen untergejubelt werden. Im verblödeten Marketingslang „Productplacement“ geschimpft. Und da werden mit diesem Kinderbetrug Umsatzzahlen auf dem Privatsender genannt – da schlackern dir die Ohren. Am Faszinierensten finde ich, dass die großen Firmen sich anscheinend wirklich so betrügen lassen und darauf einsteigen, weil sie sich davon Umsatz versprechen. Trotz der unfassbaren Manipulation von Follower- und Likezahlen und einer Wirkung, die man sich schön trinken muss. Da wird nicht aus Sch … Gold gemacht, sondern aus reinem Nichts.

Aber wie gesagt – ich bin vermutlich nur zu alt, denn auch das sagen die Zahlen. In meiner Altersgruppe wirkt der Mist wohl gar nicht und auch die etwas jüngeren, aber schon reflektierenden, reiferen und solventen Erwachsenen lassen sich davon kaum beeindrucken.

Dampf ablassen über die Post

2,60 EUR in den Sand gesetzt, ist nicht wirklich ein Grund an die Decke zu gehen. Ich muss trotzdem gewaltig Dampf ablassen, weil ich es einfach nicht leiden kann „unfair“ behandelt zu werden. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob da Geld im Hintergrund steht oder nicht. Denn ich fühle mich gerade wie Trump – unfair behandelt. Von der Post.

Denn ich musste nach meinem MySQL-Kurs in Köln noch die Prüfungen korrigieren und die dann nach Köln schicken.

Habe ich mit einem Großbrief gemacht. Laut Postkalkulator ist ein Großbrief mit 650 Gramm Gewicht und etwa 1,6 cm Höhe mit 2,60 EUR korrekt frankiert. Und das habe ich gemacht und das Teil im Briefkasten versenkt.

Gestern kam er mit der Meldung zurück, er wäre nicht ausreichend frankiert! Es würden 2,20 EUR fehlen. Lächerlich. Wieso soll ich 4,80 EUR zahlen für einen einfachen Großbrief? Und so ein Mist passiert nicht das erste Mal. Die Post hat anscheinend so lange an Personal und Ressourcen gespart, bis die Fehlerhäufigkeit die Grenze erreicht, die Kunden maximal noch ertragen, ohne zu mucken. Aber ich lasse es dieses Mal nicht auf mir sitzen und erwarte von der Post sowohl eine Erstattung der abgestempelten Briefmarken als auch eine Reaktion.

Wobei es schon mal eine regelrechte Irrfahrt war auf den Webseiten der Post überhaupt eine Kontaktmöglichkeit per E-Mail oder Formular zu finde (Warteschlange in der Telefon-Coldline nehme ich nicht auf mich).

Der angebliche „Kundenservice“ versucht Kunden mit dämlichen FAQs so lange von einem direkten Kontakt abzuhalten, bis diese aufgeben. Selbst bei der Suche nach „Reklamation“ kommt man kaum an ein Kontaktformular, sondern wird immer nur im Kreis geführt. Aber ich habe wie gesagt jetzt Dampf im Kessel und so lange gesucht, bis ich eine Kontatkmöglichkeit gefunden habe. Bin mal gespannt, ob und wie der Laden reagiert.

Nun sind die korrigierete Prüfungen nicht zeitkritisch, denn die Bewertungen werden online eingestellt und das Papier wandert ins Archiv – aber es könnte ja sein, dass zeitkritische Dokumente verschickt werden müssen. Da kann ich im Moment nur von der Post bzw. einem einfachen Brief abraten. Nur was sonst? Wegen jedem Pippifax Einschreiben wählen? Das hätte die Post sicher gerne.

Und es hat „Solid“ gemacht

Ich glaube, da ist ein Schuss gefallen und ich habe ihn erstmal nicht gehört. Aber ich habe aufgepasst als man mir von dem Schuss erzählt hat. Deshalb bin ich hoffentlich nicht zu spät, wenn ich jetzt erst loslaufe.

Denn die Spatzen pfeifen es vom Dach – das Web ist tot. Zumindest in der Form, wie es bisher existierte. Die Totengräber sind

  • destruktive Nutzung,
  • Kommerzialisierung,
  • Überwachung
  • Konzentration der User auf wenige Datenkraken wie Facebook, Instagramm oder Google auf der einen Seite.

Und auf der anderen Seite zerstören die hilflosen und unbrauchbaren Versuche mittels DSGV & Co angeblichen Datenschutz durchzuprügeln das Web, indem alle Unschuldigen und kleinen Webanwender kriminalisiert und normale Benutzer behindert werden und der Datenschutz damit stattdessen vollkommen zerstört wird.

Das Open-Source-Projekt Solid (Akronym für Social Linked Data) soll die Dezentralisierung des WWW vorantreiben und es so ändern, dass User ihre Daten vollständig behalten. Diese dringend notwendige Verbesserung der Privatsphäre soll durch die Entwicklung einer dezentralisierten und vollständig vom Benutzer kontrollierten Plattform erreicht werden. Solche Träumereien gibt es aber zuhauf.

Nun muss man dazu jedoch bemerken, wer hinter dieser Idee steht – niemand anderes als Tim Berners-Lee – der „Erfinder“ des WWW und damit ist es was anderes als substanzlose Träumerei.

Um mittels Solid die Privatsphäre zu wahren, speichert ein Anwender seine persönliche Daten in Pods (personal online data stores), die an beliebigen Orten bereitgestellt werden können. Legimitierte Solid-Anwendungen dürfen Daten anfordern, wenn der Benutzer der Anwendung die Berechtigung erteilt. Ein Benutzer kann persönliche Informationen auch unter mehreren Pods verteilen. Naja – so ganz habe ich es mit Solid noch nicht geschnallt, aber einen Pod habe ich schon mal angelegt. Und damit bin ich schon mal dabei und werde auch mit der Zeit da mehr von kapieren. Vielleicht sogar einen Solid-Server betreiben oder sonst die Kram beruflich nutzen. Da sollte wieder ein großes Ding im Busch sein …

Navi-Apps im Test und versus eingebautem Navi

Da ich beruflich oft auch am Vortag einer Schulung anfahre, komme ich seit Jahren ohne Navi kaum aus. Anfang des Jahrtausends hatte ich so ein Erlebnis, wo ich ohne Navi Sonntagsabends im Dunklen in Wuppertal mal mein Hotel gesucht hatte. Das war nicht spassig und daraufhin habe ich mir bei Aldi ein recht billiges Navi angeschafft, was bis heute gute Dienste geleistet hat. Aber da die Karten nicht aktualisierbar sind und auch sonst die Technik vorangeschritten ist, muss ich updaten.

Mein Umstieg vom Forester 2 auf den Forester 4 war jetzt der Anlass, das alte Medion-Navi als Backup in den Kofferraum zu verbannen und auf Navi-Apps auf dem SmartPhone zu setzen. Denn auch in meinem neuen Forester ist kein eingebautes Navi drin – oder vermutlich nur nicht freigeschaltet, denn die Hardware ist auch in der höheren Ausstattung hinsichtlich des Zeugs gleich. Als ich das bemerkt hatte, war ich doch tatsächlich enttäuscht, wie ich zugeben muss. Und das obwohl ich immer geschworen habe, dass ich niemals ein eingebautes Navi haben wollte. Denn in allen Tests verlieren die eingebauten Navis gegenüber den Navi-Apps. Und auch der Preis, den Autohersteller für die eingebauten Navis verlangen, ist jenseits jeder Vernunft. Oft kostet so ein Ding weit über 1.000 EUR und Navi-Apps sind kostenlos. Ein halbwegs nutzbares SmartPhone kostet samt Halterung vielleicht 100 EUR. Oder man hat es sowieso und deshalb bei einem eingebauten Navi eine vollkommen sinnlose Redundanz. Zudem werden eingebaute Navis oft gestohlen und der Anreiz zum Aufbrechen eines Autos wird unnötiger Weise erhöht.

Es spricht also eigentlich alles für die Nutzung von Navi-Apps über das SmartPhone. Doch objektiv betrachtet nicht ALLES. Mir fallen einige Vorteile der eingebauten Navis mittlerweile ein.

  • Größerer Bildschirm
  • In das Gesamtsystem des Autos besser integriert
  • Keine Probleme mit Stromversorgung. Navi-Apps ziehen dermaßen Strom, dass der Akku-Stand sogar dann runter geht, wenn das SmartPhone an der USB-Stromversorgung des Autos hängt. Rein auf Akku war mein SmartPhone nach 2 Stunden leergesaugt
  • Ich bin nicht ganz sicher, ob eingebaute Navis nicht stabiler laufen. SmartPhones werden verdammt heiß und 1x ist mir das SmartPhone während der Navigation abgeschmiert, was ich auf die Temperatur zurückführe.

Aber das rechtfertigt auf keinen Fall den Preis. Für die mehr als 1500 EUR, die bei mir das Freischalten des Navis wohl kosten würde, könnte ich mir selbst eines der maßlos überteuerten IPhones oder Samsung-Händies holen.

Vorteile von Navi-Apps sind neben dem Preis m.E. das:

  1. Aktuellere Karten
  2. Bessere  Verkehrs- und Stauinformationen
  3. Freie Wahl der Position im Auto, was für bessere Lesbarkeit sorgt
  4. Mitnahmemöglichkeiten als Fußgänger, Radfahrer, Moppedfahrer etc.

Insbesondere Punkt 1 und 2 sind neben der Vermeidung von Redundanz (SmartPhone hat man immer dabei) und dem Preis ausschlaggeben. Also die Entscheidung für Navi-Apps ist unzweifelhaft, denn deren Vorteile sind neben dem Preis gravierend.

Stellt sich aber die Frage, welche Navi-App? Und da bin ich immer noch ziemlich unsicher. Alle von mir jetzt getesteten Apps haben für mich Vor- und Nachteile. Ich konnte sie auf den Fahrten in dem Monat recht gut gegeneinander testen. Sowohl auf den langen Fahrten nach Köln als auch den mittellangen nach Oberursel und den kurzen privaten Fahrten in der Region.

Ich habe folgende Navi-Apps nach vielen Recherchen im Internet in die enge Wahl und meine persönlichen Tests einbezogen.

  1. Google Maps. Ganz klar. Das Ding nutze ich schon Jahre parallel zu meinem alten Navi und sowieso, wenn ich zu Fuß oder mit dem Rad navigieren muss. Hier bekomme ich sehr gute Karten, auch offline Navigation – ganz wichtig – ist möglich und die vielen Anwender sorgen dafür, dass Verkehrsmeldungen brandaktuell sind. Alleine durch die Verbreitung der App und Android kann mit den Verkehrsdaten keine andere App auch nur ansatzweise mit. Aber man gibt halt Google seine Daten und zudem ist mir die App bzw. das gesamte SmartPhone in Köln gerade in der kritischen Navigationsphase abgestürzt. Sowas ist Schrott, kann aber auch am SmartPhone gelegen haben (s.o.).
  2. Waze. Open Source. Hat einen sehr guten Ruf und wohl eine große Community im Hintergrund. Hat mir ganz gut gefallen. Sowohl von der Usability als auch den Features. Nur hat es mich gestern auf der Rückfahrt im Nachbarort dermaßen falsch leiten wollen, dass ich richtig geschockt war. Ich war auf einer Hauptdurchgangsstraße und wurde in irgendwelchen Seitengassen lokalisiert und dann in Gassen umgeleitet, die ich noch nie gehört habe (obwohl ich das Nachbarort ganz gut kenne). Im Moment ist die App auf der Abschussliste (auch weil keine Offlinekarten bereitstehen), aber ich gebe ihr noch eine Chance.
  3. Here. Fand ich auch nicht schlecht. Gerade der Offlinemodus. Hat mich aber vor Abfahrten konsequent zu spät auf diese hingewiesen. Und die Entfernungen von Abzweigungen immer gut 500 Meter zu weit lokalisiert. Das hat mir nicht gefallen. Ich werde aber auch der App noch eine Chance geben.
  4. Map.Me. Wollte ich gerne auch ausprobieren, da sie auch gut sein soll. Konnte ich aber nicht installieren und einige Kommentare im Netz sagen, dass die Karten super, die Navigation aber Schrott ist.

Tja – im Moment sieht es so aus als würde ich bei Google Maps bleiben. Aber ich teste noch die Woche und dann beschränke ich mich auf 2 Apps.

 

Probleme beim E-Mail-Versand und der Reverse-DNS-Eintrag (PTR)

Die letzten Wochen hatte ich hin und wieder Probleme, dass E-Mails von meinem Standardaccount (ein SMTP-qmail-System auf meinem V-Server) nicht zugestellt werden konnten. Meist waren das jedoch E-Mail-Adressen von Personen, mit denen ich vorher nicht kommuniziert hatte und deshalb habe ich mir erstmal keine Gedanken gemacht.

Aber die letzte Woche in Köln hatte ich plötzlich immer mehr Probleme beim Verschicken von E-Mails mit dem Account. Ich bin erst einmal von einem Problem auf meinem Notebook oder den W-LAN-Systemen im Schulungsraum bzw. Hotel ausgegangen, aber wieder zurück hatte ich die Probleme auch auf der Workstation im Büro mit meinem Standardprovider. Es wurde sogar schlimmer, denn E-Mails, die ich an meine anderen Accounts bei GMX und GMX-Adressen von Leuten, bei denen ich Rückfragen konnte, geschickt habe, sind alle (!) nicht mehr angekommen. Auch nicht nach einigen Stunden, was früher schon mal vorkam.

Das Problem musste also tiefer liegen. Sprich beim Server – genaugenommen beim SMTP-Server, denn mit dem Empfang gab es keinerlei Probleme. Ich habe da an diversen Schrauben erfolglos gedreht, bis ich auf die Meldung gestossen bin, dass in der letzten Zeit einige Provider Änderungen an ihren Mailservern vorgenommen haben, um das Spamaufkommen auf deren Servern zu senken. Unter anderem wird jetzt wohl der Empfang von E-Mails von den Providern abgelehnt, wenn der Reverse DNS Eintrag (auch „PTR-Eintrag“ genannt) im Header der E-Mail nicht auf eine Kundendomain lautet, sondern dieser noch den Standardnamen des Host verwendet. Und das war wohl bei mir der Fall, denn in den Headern der abgelehnten E-Mails (wenn ich denn eine Fehlermeldung überhaupt bekam) war dieser Standardname des Hosts und nicht meiner Domain rjs.de zu finden. Das führt nach meinen Nachforschungen dazu, dass der Reverse-DNS-Eintrag mittlerweile von vielen Mailservern zur Identifizierung verwendet und die E-Mail abgelehnt wird, sollte dieser Eintrag nicht valide sein, was z.B. beim Fehlen des Eintrags oder beim Hin-und-Rückauflösen der DNS-Reverse und der IP-Adresse mit Abweichungen der Fall ist. Letzteres passiert eben, wenn der Standard-Host da drin steht und die E-Mail von einer Domain darauf kommt.

Ich habe also den PTR-Eintrag auf dem Server nun auf rjs.de gestellt und mit einem Schlag waren dann alle E-Mails zugestellt, die ich die letzten 24 Stunden als Test verschickt hatte. Es sieht so aus als wäre damit das Problem gelöst (Hoffnung).

Zumindest hat die Suche auf dem V-Server dazu geführt, dass ich da ein paar Einstellungen angepasst und endlich mal wieder ein Voll-Backup angestoßen haben.

Die große Köln-Runde

Köln zählt zu den Locations, wo ich beruflich häufiger hin komme. Sogar für mehrere Kunden. Im Moment habe ich für einen Standardkunden gerade wieder einen größeren Auftrag da. Fachinformatiker-Azubis ausbilden. Im dem Rahmen hatte ich schon mehrere Jahrgänge in Köln (als auch Wiesbaden) geschult und diese Mal sind 3 Tage HTML/CSS sowie 4 Tage MySQL/ERM/SQL die Themen. Was zusammen 7 Tage bedeutet und dementsprechend nicht mit einer Anfahrt erledigt werden kann (wenn ich nicht über das Wochenende in Köln bleiben will). Dummerweise sind die beiden Kurse aber so gelegt, dass ich an einem Freitag begonnen habe, dann die gesamte Woche 5 Tage da war und am kommenden Montag nochmal für einen Tag nach Köln fahren muss. Also 3x die Runde. Aber das war von der Kursorganisation leider nicht besser machbar. Zumindest kann ich bei den 3 Fahrten nach Köln und zurück den neuen Motor von meinem Forester bequem und sanft einfahren.

Nun war ich die Woche wie gesagt 5 der 7 Tage bei der Schulung und natürlich bleibe ich dann über Nacht in Köln. Wobei es dieses Mal verdammt schwer war, überhaupt ein Zimmer in Köln oder Umkreis zu bekommen. Irgendeine Messe hat wohl stattgefunden und mein Standardhotel in Laufweite des Schulungsgebäudes war komplett augebucht. Ich habe zwar noch ein Zimmer halbwegs in der Nähe gefunden, aber ich musste dennoch jeden Tag mit dem Auto fahren (etwa 5 Kilometer weg in Porz). Die Verknappung der Übernachtungsmöglichkeiten bekommen die Hotels natürlich mit und so habe ich die erste Nacht 76,50 EUR bezahlt, während die folgenden Nächte erheblich teuerer wurden. Von Mittwoch auf Donnerstag waren gar 181,50 EUR fällig. Ohne Frühstück! Und dazu noch jeweils 9 EUR pro Nacht für einen Parkplatz.
Aber etwas Billigeres war auch gar nicht mehr zu finden. Letztendlich übernimmt das mein Kunde, aber ich finde diese Summen trotzdem unverschämt.
Zumal das Hotel es nicht wert war. Ich bin eigentlich mit einfachen Hotels zufrieden, wenn die Preis-Leistung-Relation stimmt. Aber das war hier nicht gegegeben. Angeblich ein 3-Sterne-Hotel, jedoch das passt m.E. definitiv nicht.
Das Hotel hat zwar einen wirklichen Pluspunkt – die Lage direkt am Rhein-Ufer. Und mein Zimmer hatte sogar einen sehr schönen Blick direkt auf das Ufer und die Promenade. Auch war das Zimmer großzügig vom Raumangebot. Aber das was es dann mit dem Positiven.
Was nutzt mir ein Blick auf den Rhein samt Terrasse, wenn ich weder die Tür noch irgendein Fenster öffnen kann? Es gab auch keine Klimaanlage und bei der Hitze die letzten Tage war es unerträglich warm im Zimmer – auch Abends und Nachts. Hätte man wenigstens mal durchlüften können …
Dann war die Einrichtung ziemlich in die Jahre gekommen und nicht wirklich sauber. Duschvorhänge im 70iger-Jahre-Stil sollte es bei 3 Sternen nicht geben. Und als beim Heimkommen von der Schulung der Fernseher ausgefallen ist war die Auskunft, dass sich da erst am nächsten Tag ein Techniker drum kümmern könnte. Und da ich wie schon erwähnt auch zusätzlich 9 EUR für einen Stellplatz für das Auto pro Nacht zahlen musste – die Tiefgarage war unzumutbar eng. Hätte ich mich darauf eingelassen und einen Range Rover Discovery oder gar einen T6 gekauft (wie es die Sohnemännchen unbedingt wollten) – ich wäre da vermutlich stecken geblieben.
Ich habe mich over all in dem Hotel wirklich nicht wohl gefühlt und das passiert selten. Für 50 – 60 EUR/Nacht all-in könnte ich das Hotel vielleicht noch akzeptieren, aber so bleibt bei mir der Eindruck abgezockt worden zu sein bzw. einfach nicht das Preis-Leistungs-Verhältnis bekommen zu haben, was ich bei meinen vielen anderen Geschäftsreisen eigentlich immer gewährleistet sah.
Naja – zumindest läuft die Schulung gut und am Montag fahre ich ja hin und gleich wieder zurück.

Autonomes Fahren

Wer mich ein bisschen kennt oder meine Posts etc. verfolgt, hat sicher mitbekommen, dass ich absolut kein Freund von der zunehmenden Verseuchung von Autos durch „smarte“ Geräte und Demenzsysteme bin. Ich habe über lange Zeit ernsthaft überlegt, ob ich nicht als nächstes Auto einen Youngtimer oder Oldtimer kaufe, um diesem Mist auszuweichen. Nur als es mein alter Forester etwas überraschend vor einigen Wochen nicht mehr über den TÜV geschafft hatte, habe ich doch ziemlich kurzfristig ein neues Auto gebraucht und keine Zeit zum Suchen eines passenden Youngtimers oder Oldtimers. Es stand eine Urlaubsreise an und ich muss ja vor allen Dingen zu meinen Schulungen kommen. Die unzuverlässige Bahn ist da keine Alternative, denn ich muss Termine einhalten und das kann ich damit nicht, wie mir zuviele Schüsse in den Ofen schon bewiesen haben. Von logistischen Problemem mit dem Transport von Materialien sowie Locations ganz ohne vernünftigen Bahnanschluss ganz zu schweigen.

Also habe ich mich doch wieder für ein (fast) neues Auto entschieden und ich bin bei meinem Modell (genaugenommen den übernächsten Nachfolger) geblieben. Dass mir da nach wenigen Kilometern der Motor um die Ohren geflogen ist, ist ein ziemlich ausgewöhnlicher und ärgerlicher Zufall, der zwar erst einmal mein Vertrauen in die „angeblich zuverlässigste“ Automarke der Welt erschüttert hat, aber jeder verdient eine 2. Chance. Ich habe mittlerweile einen komplett neuen Motor drin und auch viele andere Agregate im Motorraum, die das rausgeschossene Pleul beim Aufräumen im Motorraum zerlegt hatte, sind komplett neu. Dazu hat mir Subaru die Garantie auf 7 Jahre verlängert. Wenn man von eventuellen Problemen beim Wiederverkauf wegen dem Motortausch absieht, habe ich im Grunde aus der Explosion eine Wertsteigerung gezogen. Umd mein alter Motor wird in Japan der Gegenstand massiver Untersuchungen, bevor da vermutlich Köpfe rollen.

Nun hat aber der neue Forester genau die smarten Verbindungsmöglichkeiten und Assistenzsysteme drin, die ich bei modernen Autos immer verteufele. Zumindest zum Teil. Man bekommt aber keine neue Karre ohne den Mist mehr und meine Entscheidung für den Wagen als auch statt einer Rückabwicklung es mit einem neuen Motor zu versuchen basiert nicht auf den Systemen, sondern den übrigen Vorteilen, die ich bei dem Wagen sehe und beim Vorgänger schon geschätzt hatte. Nur ich habe jetzt halt auch diese smarten Verbindungsmöglichkeiten und Assistenzsysteme und muss mich damit auseinandersetzen.

Ich hatte schon an anderer Stelle gelästert, dass die Informationsflut in neuen Autos m.E. ein Sicherheitsrisiko darstellt und verboten gehört. Zumindest während der Fahrt. Das ist Ablenkung hoch drei.

Andere Systeme nerven nur wie etwa das Gebimmel, wenn irgendjemand im Wagen nicht angeschnallt ist. Alle Nanny-Systeme, die mich als dummes Kind behandeln, würde ich am liebsten kurz und klein schlagen. Im alten Forester hatte ich den Sensor ausbauen lassen. Mal sehen, ob das hier auch geht.

Aber es gibt ein System im neuen Forester, das ich auf meinen ersten Fahrten wirlich zu schätzen gelernt habe – das sogenannte SUBARU EYESIGHT-System. Das ist ein Fahrerassistenzsystem, das fast schon autonomes Fahren erlaubt. Es gibt da einen Notbremsassistenten, der wohl in allen bisherigen Tests alle anderen Notbremsassistenten ausgestochen hat, und einen Tempomat, der vorausfahrende Autos erkennt und selbständig den Abstand regelt und die Geschwindigkeit anpasst. Dazu überwachen zwei Objektive einer Stereokamera das Geschehen auf der Straße, indem sie dreidimensionale Farbbilder aufnehmen und diese mit einer Bilderkennung verarbeiten. Daraus kann das System Form, Geschwindigkeit und Abstand des Gegenstands voraus ermitteln. Dazu gibt es noch einen Spurhalteassistenten, der beim Überfahren von Linien auf der Strasse entweder nur piepst oder gar zurücklenkt. Dieser Assistent nervt mich aber eher (beim reinen Piepen) und stört mich sogar (beim Eingriff in die Lenkung). Den werde ich wohl kaum verwenden – höchstens bei langen und monotonen Nachfahrten.
Nun habe ich ja wie gesagt einen komplett neuen Motor im Auto und auch bei modernen Autos sollte der ein bisschen eingefahren werden. Da ich beruflich jetzt mehrere Tage in Köln bin und gleich 3x da Anfahren muss, sind die Autobahnkilometer dazu perfekt. Und da ich bei einem neuen Motor nicht zu schnell fahren sollte, bin ich gestern bei der Fahrt von nach Köln und zurück (das war nur ein Tag die Woche und deshalb die große Tour ohne Hotel) überwiegend mit dem Tempomat gefahren. Auf der Autobahn 110 Km/h eingestellt und das Ding machen lassen. Bremsen und Beschleunigen voll automatisch. Das war extrem entspannt und dazu die bequemen Sitze und die komfortable Fahrwerksabstimmung vom Fori (gar kein Vergleich zu dem brettharten A4, den ich einige Tage als Leihwagen fahren musste und bei dem mir nach 100 Km der Rücken fast durchgebrochen ist – oder auch unserem Polo, wo das ebenfalls der Fall ist – warum gibt es nur keine bequemen deutschen Autos?) bin ich richtig entspannt bei meiner Schulung eingelaufen. Und durch die Schleicherei kam ich auf einen Verbrauch von 6,8 Liter/100 Km. Was für ein so schweres SVU mit Vierradantrieb und Boxermotor richtig gut ist. Nur etwas Stress kam bei der Dauergeschwindigkeit von 110 Km/h auf, da mich ständig Busse und Autos mit Anhänger versucht haben zu überholen. Außerdem sind Überholvorgänge meinerseits recht langwierig gewesen und da musste ich dann doch manuell zulegen, um nachfolgenden Verkehr nicht zu behindern.
Alles in Allem ist das EYESIGHT-System in Verbindung mit dem Spurhalteassi aus meiner Sicht ein großer Schritt in Richtung automones Fahren. Auch wenn ich gerne selbst die Kontrolle beim Fahren behalte und viele Autofahrer sogar ein Automtikgetriebe schon ablehnen, weil es zu „unsportlich“ oder so ist – auf langen Autobahnfahrten könnte ich mich sogar mit einem voll autonomen Fahren anfreunden. An Vorteile für alte Leute und körperlich eingeschränkten Personen möchte ich auch mal erinnern, denn diese würden in der Mobilität erheblich verbessert. Features in Richtung autonomes Fahren gehören zu den wenigen Neuerungen bei Autos, die ich akzeptieren kann.

Geplante Abschaffung des Bargeldes

Diverse Gruppen arbeiten im Moment massiv daran Bargeld abzuschaffen. Die EU will Bargeldzahlungen ab einer gewissen Höhen wohl verbieten, aber auch andere Organisationen und Institutionen sind da kräftig am Schrauben. Ich habe die Tage einen Bericht im TV gesehen, dass in Schwerden kaum noch mit Bargeld bezahlt wird bzw. werden kann. Selbst auf Flohmärkten wird da nur nach per SmartPhone oder – für die ganz Alten und Konservativen – mit Kreditkarte bezahlt. Bargeld wird in der Regel gar nicht mehr angenommen.

So sehr ich Schweden sonst liebe – das ist ja ein Horrorszenario.

Was wird da nicht alles als Argumente für bargeldloses Zahlen angeführt.

  • Weniger Diebstahl
  • Geringere Kosten
  • Weniger Korruption
  • Weniger Steuerhinterziehung
  • Mehr Sicherheit
  • Mehr Bequemlichkeit
  • Schnellere Abläufe

Stimmt vielleicht alles. Aber das ist NICHTS- GAR NICHTS!!! – im Vergleich zu dem, was wir damit aufgeben – die Privatsphäre. Und die Freiheit.

Denn wenn jeder Verbrecher (wahlweise durch Behörde, Versicherung, Marketingabteilung, Versandhaus, Firma XYZ zu ersetzen) genau verfolgen kann, was ich wann und wo kaufe, kann damit soviel Information gesammelt werden, dass man vollkommen durchsichtig wird.

Im Verbindung mit der immer mehr fehlenden Bereitschaft gewisse Dinge einfach als privat zu betrachten, ist das ein Teufelskreis.

Ich werde auf jeden Fall wieder viel mehr darauf achten, keine elektronischen Zahlvorgänge mehr zu verwenden, wenn es nicht unbedingt sein muss (etwa Onlinegeschäfte). Meine Kreditkarte wird auf jeden Fall in der nächsten Zeit verstauben und selbst beim Tanken oder bei Hoteübernachtungen, wo ich sie die letzte Zeit doch regelmäßig verwendet habe, werde ich wieder komplett auf Bargeld umsteigen.

Meine Hoffnung ist, dass auch andere Leute so einen Entschluss fassen und eine fallende Akzeptanz von elektronischen Zahlungsmitteln den Druck beibehält, auch in Zukunft Bargeld zu akzeptieren.

Python: Statistische Auswertungen

Und wieder einmal klingelte es im E-Mail-Körbchen, dass ein Videotraining von mir veröffentlicht wurde. Das Training nennt sich Python: Statistische Auswertungen. Und daraus kann man sicher schnell schließen, um was es geht – die Kombination von Mathematik und Programmierung. Was ja im Wesentlichen eine Kombination aus meinem Studium und meiner täglichen Arbeit seit Ende des Studiums darstellt. Wenn man nun Marketing ins Spiel bringt, werden die Megathemen „Python“ und „Big Data“ verknüpft, denn hinter dem Buzzword „Big Data“ verbergen sich ja auch hauptsächlich Statistik und Kombinatorik. Plus ein paar Windbeutel.

Es geht in diesem Kurs um die programmiertechnische Umsetzung von statistischen Konzepten und Verfahren der Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung mit der Programmiersprache Python. Dabei steht weniger der mathematische Beweis als vielmehr die Programmierung von elementaren Standardverfahren im Mittelpunkt, die durch Ausgaben und Abläufe auf einem Computer verdeutlicht werden können und damit besser nachvollziehbar sind.

Hier ist ein Link zum Intro und das ist der URL zum gesamten Training:
https://www.linkedin.com/learning/python-statistische-auswertungen?u=104&trk=v2b_NL-FASC-DE_email_learning

O2 ist der Versager und das G6 play ging zurück

Nachdem meine Probleme mit dem mobilen Telefonieren auch mit dem neuen SmartPhone nicht vollständig beseitigt waren, habe ich auf Facebook einen Post geschrieben und gefragt, wer rund um Bodenheim noch solche Probleme hat? Ich habe zig Antworten bekommen, dass auch zahlreiche andere O2-Kunden in der Gegend die Probleme haben und teils schon mehrfach die Hotline erfolglos kontaktiert hatten. Es kamen auch Aussagen auf den Tisch, dass der Hauptumsetzer in der Gegend defekt wäre und O2 daran arbeiten würde. Also kurz gesagt – die Probleme hatten nichts mit meinem alten S4 zu tun.
Nur hatte ich zwischenzeitlich ja ein neues SmartPhone geholt und dafür gibt es nun den entscheidenden Grund nicht mehr.

Dennoch – das G6 Play von Motorola hat mich von der Hardware überzeugt. Super Bildschirm, genial lange Laufzeit, sehr schnell. Dennoch – ich habe es zurückgegeben!

Denn nachdem Google dermaßen Android-Geräte heimlich überwacht, wie mir diese letzte Aufforderung zur Bewertung meines Besuchs in der Turnhalle gezeigt hat (und auch mit einigen Beispielen aktuell durch die Medien ging), kann ich einfach nicht mehr mit einem Standard-Android leben. Zwar kann man dieses Tracking angeblich auf einem etwas umständlichen und vor allen Dingen nicht intuitiven Weg abschalten, aber ich bin mir eigentlich sicher, dass das nicht wirklich hilft.

Im Grunde traue ich Google sogar halbwegs. Genausoweit wie etwa O2, Telekom, ebay etc. Und natürlich viel weiter als Apple, die User wie Drogendealer in komplette Abhängigkeit zwingen und dann die Drogen und Gegenmittel nur für viel Geld den Süchtigen vertickern.

Aber gerade amerikanische Unternehmen sind in Zeiten politischer Hasardeure im EvilOffice anfällig für Erpressungen. Ich will Google Maps und auch meine Kalenderdaten vertraue ich Google mit halbwegs ruhigem Gewissen an. Aber ich will auf jeden Fall zu 100% unter Kontrolle haben, was sonst noch getrackt und beobachtet wird. Und das habe ich mit einem Standard-Android einfach nicht.
Zwar kann man beim G6 Play recht gut (wenngleich umständlich) den Bootloader entsperren und auch TWRP lässt sich installieren (auch wenn dann wohl die Garantie durch Motorola aufgehoben wird). Aber das eigentliche Installieren eines freien Androids ist kaum möglich, da es nichts gibt. Es gibt vor allen Dingen derzeit kein LineageOS, wenn ich mich nicht vollkommen irre. Also kann man mit dem SmartPhone einfach nicht sicher arbeiten. So einfach ist das und deshalb ging es eben zurück.
Jetzt nutze ich halt das gerootete S4 mit LineageOS weiter und suche nach einem vernünftigen SmartPhone, das sich wirklich leicht rooten lässt oder aber schon gerootet ist. Und vielleicht sogar bereits LineageOS oder ein anderes sinnvolles Android-Derivat vorinstalliert hat. Hat da jemand Vorschläge? Ich würde im Prinzip auch gerne ein echtes mobiles Linux nehmen (natürlich niemals ein iOS), aber ich möchte schon den Play Store von Google nutzen. Ich will ja Google nicht verteufeln, aber alle Unverschämtheiten von denen kann und will ich einfach nicht schlucken.

Spionageschock

Ich habe ja ein neues SmartPhone, das noch nicht gerootet und mit einem freien Androidsystem ausgerüstet ist, sondern mit dem orginalen Android läuft. Ich habe das zwar quick&dirty gesichert, aber noch nicht wirklich gründlich. Und wie fatal das ist, hat mir Google gerade mitgeteilt. Ich war kurz in Bodenheim in der Guggeshalle zum Zuschauen eines Handballspiels meiner Jungs und kaum war ich am Mittagessen, wurde ich von Google zum Bewerten der Halle aufgefordert und anderen Leuten das mitzuteilen :-(.
Ja gibt es das denn? Wieso überwachen die mich so genau? Und woher nehmen sie die Unverfrorenheit mich zu so was aufzufordern? Bis eben hatte ich fast gedacht ich bleibe faul und lasse das Originalandroid auf dem SmartPhone. Sah eigentlich ganz ok aus. Diese Illusion wurde brutal zerstört.

Zunahme der suspekten Neuregistrierungen

Mein Blog hat mittlerweile eine 4-stellige Anzahl an registrierten Besuchern (von dem Spiegelblog auf blogger.com ganz zu schweigen). Das freut mich im Grunde, wenn ich nicht bei den meisten neuen Registrierungen von Spammern ausgehen müsste. Im Moment bekomme ich pro Tag so um die 10 neue Registrierungen und das sind ziemlich deutlich keine realen Interessenten. Auch wenn ich mir die E-Mailadressen der registrierten Benutzer ansehe, sind da einige verdächtig.

Das kann mir im Grunde egal sein, denn jede neue Registierung wird erstmal nur zum Abonennten und damit kann wenig passieren. Dennoch – ich will nicht unbedingt Leute im CMS haben, die offensichtlich weder an meinen Blogs interessiert sind, sondern stattdessen nur Übles planen. Roboter sollen ebenso lieber Autos zusammenbauen.

Deshalb habe ich die Registrierung im Blog jetzt etwas verschärft. Mal sehen, ob das wirkt und ich nicht ständig Mails bekomme, dass sich zig Spamer neu angemeldet haben. Die wirklich interessierten neuen Besucher sollten diese Verschärfung gar nicht mitbekommen und über die freue ich mich wirklich.

Eurocar will sein Leihauto nicht zurück

Nachdem mir bei meinem Auto der Motor zerbröselt ist, hat mir die Mobilitätsgarantie von Subaru 5 Tage einen Leihwagen organisiert. Einen Audi A4. Elend langes Gerät, aber ohne wirklich Platz drin. Wobei der Verbrauch (Diesel) war sensationell niedrig. Auch wenn mir sonst nicht viel an dem A4 gefallen hat (viel zu unpraktisch und unbequem) – das hat mich mächtig beeindruckt.

Nur – ich bekomme das Ding nicht mehr los. Die Mobilitätsgarantie beinhaltet einen Bring- und Abholservice. Das Bringen hatte gut geklappt, aber seit gestern abend versuche ich das Teil wieder loszuwerden. Als ich gestern Abend bei Eurocar angerufen habe, um für heute einen Rückgabetermin zu vereinbaren, wurde ich auf heute vertröstet. Ich sollte den Wagen tanken und abstellen und dann anrufen.

Hab ich auch gemacht und mich dann heute morgen um 10:00 Uhr bei Eurocar gemeldet. Wäre alles ok und es würde bald jemand anrufen zur Abstimmung, wann der Wagen abgeholt wird.

14:00 Uhr – noch kein Anruf.

Also wieder angerufen. Ja – würde jemand zur Abstimmung anrufen.

Noch zwei Anrufe später und mittlerweile fast 17:00 Uhr. Ja, jetzt wäre die zuständige Station in Mainz-Hechtsheim nicht mehr zu erreichen und ab 17:00 Uhr sowieso nicht mehr besetzt. Und am Wochenende würden die Wagen sowieso nicht abgeholt. Auf meine Anmerkung, dass ich aber am Sonntagabend wieder beruflich weg müsste und die ganze Woche dann unterwegs wäre, konnte man mir auch nicht wirklich eine Lösung anbieten.

Ganz toll – jetzt steht der A4 hier im Weg rum, fahren darf ich ihn auch nicht und meine Kaution steht noch aus. Scheinbar will Eurocar wirklich die Karre nicht mehr. Der ganze Ablauf spricht wirklich nicht für Eurocar und ich blogge das auch nicht zuletzt, um mit dem Veröffentllichungsdatum eine Art Beweis zu haben, dass ich mich fast 24 Stunden um eine Rückgabe bemüht habe.

Wäre doch kein neues Smartphone notwendig gewesen?

Nachdem mich gestern bei zwei Anrufen die Gegenstelle in meinem Büro trotz neuem Smartphone von meiner Seite aus nicht gehört und die Gegenstelle auch mit O2 telefoniert hat, habe ich mal nach Störungen in der Region des Empfängers gesucht. Da wurde doch gerade an einer Basisstation gearbeitet. Die Indizien mit dem Funktionieren im Schwarzwald und den Problemen, wenn ich die letzten Tage rund um Bodenheim versucht hatte zu telefonieren, verdichten sich. Vielleicht habe ich dem S4 unrecht getan und der „Bösewicht“ ist doch nur O2 gewesen. Nur warum ging es dann immer beim Wechseln der Karte in ein anderes SmartPhone?

Aus 2 mach 1 – oder 3

Ne, das ist gar nicht gut, wenn man als Selbständiger mobil nicht richtig erreichbar ist. Als Privatperson ist das schon ungut, aber wenn geschäftliche Telefonate aufgrund technischer Probleme zusammenbrechen, ist das kritisch. Mit meinem alten S4 habe ich ja seit Anfang letzter Woche diese Probleme. Ich höre die Gegenstelle nicht, obwohl diese mich beim Telefonieren einwandfrei empfängt. Nun habe ich aber noch ein noch älteres Nokia als Ersatz im Schrank gehabt und bei meinem Kurzurlaub im Schwarzwald die letzten drei Tage beide Smartphones dabei. Das S4 für Internet mit WLan und das Nokia zum Telefonieren.

Nur hat am 2. Tag auch das Nokia seine Auszeit genommen. Das Display ist seit Dienstag nur noch hell und zeigt keine Apps mehr an. Resultat – ich kann niemanden anrufen. Wenn ich angerufen werde ist alles gut. Das Symbol zum Annehmen wird auch angezeigt. Auch die Kamera lässt ich bedienen. Nur eben die Windows-Kacheln verstecken sich. Ganz im Gegensatz zu den Rehen und Hirschen in unserem Hotel. Die waren zumindest so zutraulich, dass man sie füttern und streicheln konnte. Doch zurück zu dem SmartPhone-Disaster. Ich hatte mir schon vor dem Kurztripp überlegt, dass ein neues SmartPhone notwendig wird. Also von unterwegs schnell eines bestellt, das dann am Donnerstag geliefert werden sollte. Dass das am Mittwoch – an dem wir noch unterwegs waren – bereits über das Hoftor geworfen wurde und nur knapp 5 Minuten an einer Regendusche vorbeikam, ist so eine dieser seltsamen Stories rund um das Disaster. Denn am Mittwoch habe ich aus Verzweiflung die Netzkarte nochmal in das S4 gesteckt. Was soll ich sagen – Telefonieren ging einwandfrei.

Offensichtlich zu früh ein neues SmartPhone bestellt. Oder auch nicht, denn obwohl ich im Schwarzwald keine Probleme hatte, gingen diese zuhause mit dem S4 wieder los. Andere SmartPhones hatten mit meiner Karte aber keine Probleme. Von daher wohl doch ein Problem des S4. Wobei – auch mit dem neuen SmartPhone gab es vorhin bei einem Gespräch Schwierigkeiten. Da wurde ich nicht gehört. Ich habe keine Ahnung, ob das jetzt wirklich das SmartPhone oder doch mein Provider ist, der hier diesen ganzen Ärger macht. Aber bis auf diese eine Situation ging mit dem neuen Gerät das Telefonieren und die 5 Jahre Entwicklung sowie ein neues Android sind auch Argmuente. Wenngleich nur marginal, denn ich bin immer noch der Meinung, dass es seit mindestens 5 Jahren keinerlei wirkliche Fortschritte bei SmartPhones gab. Eher nur Verschlechterungen wie nicht mehr tauschbare Akkus, fehlende Kopfhörerbuchsen, fehlende SD-Kartenslots, Fingerscanner etc.

Aber sei es drum – ich habe jetzt ein neues SmartPhone. Es ist ein Motorola G6 Play geworden. Ich wollte doch ein Markenprodukt (auch wenn dahinter auch Chinaware steht), das aber – eben aus Prinzip – nicht zu teuer sein durfte. Auch wenn die Stiftung Warentest behauptet hat, dass man mindestens 250 EUR für ein brauchbares SmartPhone ausgeben muss, habe ich bewusst eine niedrigere Grenze gewählt. Ich behaupte, dass es bereits deutlich unter 100 EUR durchaus brauchbare SmartPhones gibt (ein solches habe ich – wenngleich einem Sohn abgetreten). Im Segment zwischen 150 und 200 EUR liegen Geräte, die ich schon als Highend bezeichne – nur halt der Hippsterfaktor fehlt. Da hast auch das G6 Play rein. Ich spreche damit den Laberköpfen der Stiftung Warentest die Kompentenz ab und die geltungsbedürftigen User dürfen gerne die teueren Geräte kaufen und damit meine Aktiendividenten erhöhen.

Das Gerät an sich scheint in der Tat ziemlich gut zu sein, aber wie üblich ist so viel Müll installiert, den man erst einmal nicht beseitigen kann, dass ich das Ding erst einmal rooten muss. Aber dazu komme ich erst morgen oder am Wochenende. Und dann muss ich sehen, ob es ein freies Android für das Ding gibt. Was ich bisher gesehen habe, kann das eher ein Problem werden.

Irgendwie ist es schon schade, dass man nicht einfach ein SmartPhone kaufen und verwenden kann, sondern einem Käufer soviel Steine in den Weg gelegt werden, bis das Ding wirklich bereinigt ist und verwendet werden kann. Wobei angeblich Motorola sogar eher wenig Dreck installiert.