ASP.NET MVC, Codespace & Docker

Webanwendungen mit ASP.NET MVC und Razor Ein kompakter und praxisnaher EinstiegIch habe eine neue Webseite erstellt. Das ist nicht ungewöhnlich und kaum eines Posts wert. Zumal die  Webseite nicht der Burner ist. Weder vom Design, noch dem Inhalt. Es ist im Grunde nur etwas Werbung für mein Buch zu „Webanwendungen mit ASP.NET MVC und Razor – Ein kompakter und praxisnaher Einstieg„, das ich vor einiger Zeit beim Springer-Verlag veröffentlicht habe. Also wozu der Hussle?

Nun – wenn man den Link zu der Webseite anklickt, fällt vielleicht der ungewöhnliche Port auf (33333). Der eigentliche Anlass für die neue Webseite war die Vorbereitung für eine Schulung mit ASP.NET im kommenden Januar. Ich will einfach einige Praxisseiten zum Zeigen von ein paar Sachen haben.

Ich betreibe meine Webseiten nun aber mit einem Apache-Webserver unter Linux. Die neue Webseite ist jedoch – aus besagten Gründen – mit ASP.NET MVC und Razor gemacht. Und das braucht – eigentlich – einen Windows-Server mit IIS oder so. Also auf jeden Fall .NET. Lokal auf einem Windows-PC bzw. direkt aus Visual Studio kein Problem. Aber wenn man „In-the-wild“ nur Linux verwendet?

Schulungsjahr 2022 beendet

Gestern habe ich meinen letzten Schulungstag 2022 (falls nicht noch ganz kurzfristig was aufläuft) gehalten (zu Python) und eben habe ich die letzte Rechnung für eine Schulung erstellt und versendet. Damit schließe ich das Schulungsjahr 2022 ab. Allerdings kommt vor Weihnachten noch eine Woche mit Videoaufnahmen bei LinkedIn Learning in Graz, worauf ich mich richtig freue.

Einführung in JavaFX/OpenJFX

Wenn ich die Schulungen dieses Jahr durchgehe, kamen wieder eine ganze Reihe an Themen vor. Wie üblich mit einigen Schwerpunkten, die sich im Vergleich zu den Jahren zuvor aber teils verschoben haben. Andere Themen sind komplett weggebrochen oder ich habe sie nicht annehmen können und ich muss mir überlegen, ob ich die weiter im Schulungsprogramm behalte. Auch wenn ich sie persönlich meist immer noch interessant finde (etwa F#, GWT oder Perl) bzw. unabhängig von direkten Schulungen oft verwende (etwa Eclipse oder alles rund um mein Lieblingsbetriebssystem Linux, wofür ich aber keine aktuelles Schulungsagenda mehr ausgearbeitet habe – zu nahezu allen anderen Schulungthemen habe ich ja eigene Bücher und Schulungsunterlagen und/oder Videotraining bei LiL erstellt).

Mein neuer LiL-Python-Kurs ist bei der internationalen GitHub Codespaces-Aktion dabei

Der Python-Kurs, den ich im Sommer neu aufgenommen habe, ist gestern freigeschaltet worden. Mittlerweile sind schon sehr viele Kurse von mir bei LinkedIn Learning erschienen (aktuell sind 62 Kurse online verfügbar), aber diese Code Challenge ist dennoch etwas Besonderes.

Denn das Training ist Teil einer internationalen Kampagne, bei der in der Tech-Library von LiL gestern auf einen Schlag über 50 internationale Programmierkurse veröffentlicht wurden, die sich durch Integration in die ebenfalls brandneue Cloud-basierte Entwicklungsumgebung (IDE) Github Codespaces auszeichnen. Mein Python-Kurs,ist eben als einer von nur 3 deutschsprachigen Kurse dabei.

Radikalschnitt

Die letzten Wochen standen bei mir ganz im Zeichen sehr vieler Schulungstage. Zuerst im Rahmen mehrerer Fachinformatikerausbildungen zu Python und MySQL, aber die letzten 3 Wochen komplett zu Java und JavaFX/OpenJFX. Dabei ging es bei purem Java um eine „Werkstatt“ im Rahmen der Fachinformatikerausbildung, bei der noch mit Swing gearbeitet wurde.

Bei dem Kurs zu JavaFX habe ich hingegen professionelle Java-Entwickler einer Berliner Behörde geschult, die vorher bei einem anderen Trainer einen Kurs zu Maven gemacht hatten und danach eben noch JavaFX kennenlernen sollten. Zum Teil hatten die aber auch schon vorher mit JavaFX gearbeitet.

Der JavaFX-Kurs war bereits früher angesetzt gewesen, aber der
eingeplante Trainer war ausgefallen und ich habe den Kurs mit einem neuen Termin kurzfristig übernommen. Die beiden Tage habe ich zwar recht schwer untergebracht und eigentlich war ich bereits so ausgelastet, dass ich im Grunde keine Termine mehr annehmen wollte.

Auf dem Rückweg aus Hamburg

Ich sitze am Gate und warte auf meinen Flieger. Der Tripp nach Hamburg ist also so gut wie erledigt und es war in der Tat mal wieder interessant/nett auf Tour zu sein. Ich mag Hamburg und war in einer schönen Ecke im Norden, wo ich bisher noch nicht war.

Das Hotel war zwar eine Katastrophe und die Liste der Mängel länger als die längste Praline der Welt, aber trotzdem habe ich mich dort gar nicht so unwohl gefühlt, wie es objektiv der Fall sein müsste (eigentlich müsste ich vom Hotel Geld zurückfordern).

Auf dem Weg vom Schulungsraum zum Flughafen in HH habe ich mir einen e-Scooter geleistet. Das erste Mal habe ich so ein Ding ausprobiert, was hier in HH massenhaft für den Nahverkehr genutzt wird. Macht Spass damit zu fahren, aber ist schon recht teuer und muss ich nur als Gag nicht haben. Für kurze Entfernungen gut, aber die kann ich meist auch laufen. Aber neben „mal wieder mit einem Flguzeug in die Luft zu gehen“ war der e-Scooter ein Teil der eben interessanten Abwechselung gewesen, die dieser Tripp mit sich gebracht hat. Und die Entfernung zum Flughafen ist auch fast 4,5 Kilometer gewesen und da hat der e-Scooter schon Sinn gemacht.

Allerdings ist insgesamt der Reiseaufwand schon der Abtörner. Auto zu viel Stau und zu lange Zeit, Bahn unzuverlässig, teuer und aufwändig und mit dem Flieger sind die ganzen Aktionen vor dem eigentlichen Flug mit Sicherheitskontrolle etc. auch nicht wirklich das, was ich so brauche.