Tipp, um in LibreOffice Base Datensätze zu kopieren

Ich will ja Windows soweit wie möglich vermeiden, was dann natürlich auch MS Office umfasst – auch wenn die RIA-Version von MS Office in einem Browser unter Linux ganz gut geht. Nur ist das 1. mit Cloud-Verbindung (was ich wenn es irgendwie geht vermeide) und 2. gibt es da kein Access. Damit habe ich – zu meiner Schande – bisher meine Buchhaltung gemacht. Der Umstieg auf LibreOffice Base ging, aber ist teils etwas holprig. Tatsächlich finde ich Access „smarter“ als Base, aber wenn ich schon den Weg gehe, dann richtig.

Ein Problem in Base hat mich aber ziemlich genervt – ich wollte in einer Tabelle in Base einen Datensatz mit der Zwischenablage oder auch Drag & Drop kopieren, wie ich es in Access gewohnt bin. Nur hat Base das Einfügen von dem Datensatz bei mir nicht zugelassen. In einem Forum habe ich aber eine brauchbare Lösung gefunden. „Tipp, um in LibreOffice Base Datensätze zu kopieren“ weiterlesen

Archäologen-Access

Die Mühlen der Bürolratie mahlen langsam und die der Kirchen scheinbar nochmal langsamer. Denn schon im April war die Anforderung da, dass ich die Access-Datenbank, die bei der Aufgrabung beim alten Dom zu Mainz (St. Johannis –  https://www.mainz-alter-dom.de/) zur Dokumentation der Ausgrabungen verwendet wird, hinsichtlich der Bedienung überarbeite.

Da die ev. Kirche die Mittel stellt, mussten diese da erst genehmigt werden. Das scheint wirklich ein sehr aufwändiger Prozess zu sein, auch wenn ich erst einmal nur mit einem Miniporjekt dabei war, das finanziell kaum der Rede wert ist. „Archäologen-Access“ weiterlesen

Online-Training zu VB.NET

Mein neues Online-Training zu VB.NET ist bei LinkedIn Learning erschienen. Genaugenommen ist es ein Update von einem Training aus dem Jahr 2015, was damit ganz offensichtlich in die Jahre gekommen ist. Visual Basic ist eine objektorientierte Programmiersprache, die von Microsoft entwickelt wurde, um die Entwicklung typsicherer .NET-Apps zu ermöglichen. VB kommt in Web-, Cloud-, Desktop- und mobilen Umgebungen sowie in der Spieleprogrammierung zum Einsatz und eignet sich zudem bestens für den Einstieg in die Programmierwelt.

Mit Visual Basic und Visual Studio schnell und einfach programmieren lernen aus dem Kurs „Visual Basic Grundkurs“ von Ralph Steyer

Dieses Video-Training stellt Ihnen zunächst allgemeine Grundsätze der Programmierung, die IDE Visual Studio und das .NET-Framework vor. Danach erlernen Sie den Umgang mit Projekten in Visual Studio, um sich alle wichtigen Aspekte von „VB.NET“ Schritt für Schritt zu erarbeiten: die Syntax, die verschiedenen Arten von Programmen, grafische Oberflächen bis hin zum Einsatz von Programmen mit Datenbankanbindung. Ein eigenes Kapitel widmet sich VBA (Visual Basic for Applications), das in vielen Office-Anwendungen als Makrosprache zur Verfügung steht.

Nun kann man sich fragen, ob VB.NET überhaupt noch eine Relevanz hat? Alles rund um altes Basic als auch die Erben Visual Basic, VB.NET bzw kurz VB und VBA wird ja seit zig Jahren totgesagt. Genauso wie COBOL. Was letztendlich die Antwort impliziert – die alten Technologien und Sprachen werden totgesagt, neue Technologien und Sprachen gehyped und nach dem Hype bleiben die totgesagten Technologien und Sprachen übrig. „Online-Training zu VB.NET“ weiterlesen

Jetzt werde ich noch zum Archäologen

Ich starte den Monat mit einem Praxisprojekt. Also Consulting im weiteren Sinne – aber irgendwie als Archäologe.

Denn da bin ich dabei (… das ist prima … ): https://www.mainz-alter-dom.de/

Bei den Ausgrabungen des alten Dom zu Mainz (St. Johannis) gehöre ich ab jetzt zum Team. Natürlich werde ich dort nicht wirklich als Archäologe tätig (hab ja auch nicht die nötige Qualifikation). Sondern ich betreue bis Ende des Jahres die Access-Datenbank, in der die Ausgrabungen dokumentiert werden. „Jetzt werde ich noch zum Archäologen“ weiterlesen

Von Access zu MySQL/SQL-Server

Nachdem ich meine Buchhaltung einige Jahre mit Excel (ja – ich schäme mich) und dann LibreOffice Calc gemacht habe, bin ich irgendwann auf Access umgestiegen. Aber das war auch nicht die beste Wahl. Access ist unflexibel und blockiert mit den ganzen Assistenten versus dem Verstecken von wirklich notwendigen bzw. effizienten Wegen eine wirklich sinnvolle und schnelle Arbeit. Der Zugang zu der SQL-Konsole ist etwa komplett versteckt, aber auch sonst finde ich Access einfach nicht gut. Nachdem ich über viele Jahre eine Access-Onlineschulung betreut habe, wollte ich jedoch zumindest eine Praxisanwendung beibehalten. Aber der Access-Kurs ist ausgelaufen und ich sehe für mich keine Notwendigkeit, weiter mit dieser „Schmalspur“-Datenbank samt deren Bunti-Klick-Assistenten zu arbeiten. Zudem werde ich vermutlich meine Workstation neu aufsetzen und ob ich da nochmal MS Office installiere, bin ich nicht sicher. LibreOffice ist absolut gleichwertig, und zur Not habe über gleich ein paar Kunden-Accounts Zugang zu Office365. Nur fehlt da scheinbar Access, wenn ich das richtig sehe. Aber wie gesagt – Access brauche ich kaum noch und wenn es sein muss, dann kann ich ja Access-Dateien auch aus meinen eigenen .NET-Anwendungen nutzen oder auf meinem Notebook öffnen. Aber Access selbst möchte ich ansonsten weitgehend verbannen und nur noch richtige Datenbank verwenden, wenn es um Daten-basierte Aufgaben geht. Wobei ich Access als Option dennoch nicht komplett ausschließen will. Es soll ja nicht dogmatisch werden.

Nun ist der Anfang des Jahres ein guter Zeitpunkt, die Buchhaltung umzustellen. Ich habe Zeit und es gibt noch nicht viele Datensätze. „Von Access zu MySQL/SQL-Server“ weiterlesen

Schulungsjahr 2022 beendet

Gestern habe ich meinen letzten Schulungstag 2022 (falls nicht noch ganz kurzfristig was aufläuft) gehalten (zu Python) und eben habe ich die letzte Rechnung für eine Schulung erstellt und versendet. Damit schließe ich das Schulungsjahr 2022 ab. Allerdings kommt vor Weihnachten noch eine Woche mit Videoaufnahmen bei LinkedIn Learning in Graz, worauf ich mich richtig freue.

Einführung in JavaFX/OpenJFX

Wenn ich die Schulungen dieses Jahr durchgehe, kamen wieder eine ganze Reihe an Themen vor. Wie üblich mit einigen Schwerpunkten, die sich im Vergleich zu den Jahren zuvor aber teils verschoben haben. Andere Themen sind komplett weggebrochen oder ich habe sie nicht annehmen können und ich muss mir überlegen, ob ich die weiter im Schulungsprogramm behalte. Auch wenn ich sie persönlich meist immer noch interessant finde (etwa F#, GWT oder Perl) bzw. unabhängig von direkten Schulungen oft verwende (etwa Eclipse oder alles rund um mein Lieblingsbetriebssystem Linux, wofür ich aber keine aktuelles Schulungsagenda mehr ausgearbeitet habe – zu nahezu allen anderen Schulungthemen habe ich ja eigene Bücher und Schulungsunterlagen und/oder Videotraining bei LiL erstellt).

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Office 2019

Der Kampf mit den MS Office-Lizenzen ist leidig. Sowohl auf meiner Workstation als auch dem Notebook wurden die nicht mehr anerkannt, nachdem ich diversen Müll beseitigt habe. Ich habe keine Ahnung, nach welchen Kriterien Microsoft vorgeht, von einem auf den anderen Moment gültige Lizenzen nicht mehr zu akzeptieren. Vermutlich glauben sie irrtümlich, dass das Programm in einem neuen Umfeld oder schon zu oft installiert wurde. Aber es darf nicht das Problem des Kunden sein, wenn die das nicht im Griff haben :-(.

Nun läuft auf meiner Workstation Office dennoch. Zwar mit einer Fehlermeldung am Anfang und außer, dass ich ständig an die Unfähigkeit von Microsoft erinnert werde und mich ärgere, gibt es (im Moment) keine Nachteile für mich. Und vielleicht löst ja sogar irgendein Update von Windows das Problem, wie es schon einmal für knapp 4 Wochen der Fall war. Erst das nächste Update hat den Fehler wieder aktiviert.

Nur auf meinem Notebook kam ich einfach nicht durch. Meine gültigen Lizenzen werden auch nach der Neuinstallation einfach nicht anerkannt. Ich habe die Faxen eben dicke gehabt und nicht die Zeit, mich weiter mit dem Müll herumzuschlagen. Deshalb habe ich mir für ganz kleines Geld (1-stellig!) eine neue Office-Lizenz auf ebay gekauft. Das sehen Hersteller nicht gerne, ist aber nach allen aktuellen Urteilen vollkommen legal, wobei die Aktivierung ziemlich umständlich bzw. aufwändig war (aber problemlos ging). Dabei habe ich auch gleich auf Office 2019 aufgerüstet (wenn schon, denn schon).

Das ist die Office-Variante für Cloud-Verweigerer, wie es in verschiedenen Medien heißt und Microsoft auch durch die Blume auf den eigenen Seiten zugibt. „Für Anwender, die noch nicht bereit für die Cloud sind“. Ich lach mir einen Ast. Wer braucht Office 365? Oder wer kann es sich leisten, seine Geheimnisse und Daten in der Cloud zu verraten und sich abhängig zu machen?

Anyway – auch ich hätte sogar Office 2019 nicht gebraucht, denn es gibt keinerlei relevante Verbesserungen zu Office 2016. Aber wenn man schon gezwungen wird, den Gegenwert von einem großen Eis in eine von Microsoft erschwindelte Lizenz zu investieren, dann wenigstens in die neuste Version. Wobei ich grundsätzlich natürlich auch LibreOffice nehmen kann. Nur leider nicht für eine Konstellation – ich betreue eine Access-Kurs und dafür gibt es halt keine identische Lösung in LibreOffice.

Notwendige erneute Office-Aktivierung aus dem heiteren Himmel – und ohne Chance

Ganz toll. Nachdem mein MS Office auf meiner Workstation – abzüglich einer kurzen Zeit von etwa 8 Wochen – ständig meldet, dass es nicht registriert wäre (was aber falsch ist) und sich aber auch nicht mehr aktivieren lässt, glücklicher Weise jedoch dennoch einwandfrei arbeitet, hat wohl ein neues Update auch auf meinem Notebook dazu geführt, dass hier das Office vollkommen den Dienst eingestellt hat und sich auch nicht mehr aktivieren lässt.

Eine Deinstallation und Installation einer neuen Version (die auch mit meinem Konto verbunden und dort freigeschaltet wurde) führt jetzt dazu, dass mein Registrierungsschlüssel nicht mehr anerkannt wird – er wäre zu oft schon verwendet worden :-(.

Drehen die komplett am Rad oder wollen die einfach mich zwingen, dass ich die Version 2016 in die Tonne trete und entnervt auf das neue Office umsteige? Ich habe keine Zeif für so einen Sch….

🙁

Windows 10 Update – es geschehen doch keine(!) Zeichen und Wunder

Da habe ich doch am 26. Juli ganz freudig verkündet, dass die Fehlermeldung meiner MS-Office-Programme beim Start nach einem Windows-Update verschwunden sind. Ziemlich genau ein komplettes Jahr fand meine MS-Office-Installation beim Start von Word, Excel und Co den Produktschlüssel nicht, aber ich konnte ihn auch nicht eingeben oder Office überhaupt neu installieren. Dennoch ist Office nach dem jeweiligen Wegklicken der Meldung immer ohne weitere Probleme gelaufen. Und dann war plötzlich alles gut.

Bis heute morgen. Das neuste Update von Windows gestern hat alle Fehlerkorrekturen wieder auf Null gesetzt :-(. Die Meldung ist wieder da, dass mein Office nicht registriert wäre. Zumindest eben beim Start von Word. Meinem Vertrauen in Windows und die ständigen Updates tut so etwas wirklich nicht gut.

Windows 10 Update – es geschehen Zeichen und Wunder

Gerade ist mir aufgefallen, dass ich nicht mehr bei jedem Start eines MS-Office-Programms eine Fehlermeldung bekomme, sondern Word, Excel oder Access klaglos starten. Das war über ziemlich genau 1 komplettes Jahr nicht der Fall. Denn vor ziemlich genau einem Jahr war mir meine Workstation gecrashed. Ich hatte zu dem Zeitpunkt immer wieder Abstürze von Windows 10 und mein Antiviren-Programm hat mit ständigen Warnungen beim Kompilieren und vor allen Dingen permanenter Werbung genervt. Nur der Austausch des Antivirenprogramm war schiefgegangen und im gesamten Vorgang hat es die Workstation so zersemmelt, dass Programme weg und zig Einstellung zerschossen waren. Zwar keine Daten, aber obwohl ich eigentlich alles wiederherstellen konnte, ist die Workstation in der Folge immer schlechter gelaufen. Regelmäßig (so alle 2 Tage) hatte ich einen Blue Screen of Death und vor allen Dingen fand meine MS-Office-Installation angeblich den Produktschlüssel nicht, aber ich konnte ihn auch nicht eingeben oder Office überhaupt neu installieren. Dennoch ist Office nach dem jeweiligen Wegklicken der Meldung immer ohne weitere Probleme gelaufen. Mittlerweile ein ganzes Jahr.

Im Mai habe ich dann genug von der instabilen Workstation gehabt und den PC komplett zurück- und Windows frisch wieder aufgesetzt. Alles mit dem integrierten Standardtool in Windows 10. Seit der Zeit läuft die Kiste wieder sowohl performanter und vor allen Dingen stabiler. Nur die Fehlermeldungen beim Start von Office sind geblieben.

Und jetzt sind sie auf einmal weg. Nach dem letzten Windows-Update. Keine Ahnung, was da vorher nicht in den Griff zu bekommen war, aber so still und heimlich hat die letzte Update-Routine wohl den Fehler beseitigt.

Office 2016 – 2. Akt

Nachdem ich vor etwas mehr als einem Monat MS Office für mein Notebook bei ebay gekauft habe, habe ich das heute auch auf meiner Workstation installiert. Ich habe zwar Office 2010 und brauche im Grunde kein neues Office (außer Access, was ich für einen Kurs in der Version 2013 benötige und vor gut einem Jahr für teuer Geld gekauft hatte). Aber es gibt Office 2016 bei ebay für so kleines Geld mittlerweile, dass es geradezu dumm wäre, wenn man nicht aktualisiert. Der Preis ist so niedrig, dass ich im Urlaub dafür keinen Kaffee bekommen hätte. Und die Sache läuft absolut problemlos. Man bekommt nach der Zahlung (etwa mit Paypal) einen Download-Link, meldet sich bei mit seinem Microsoft-Konto an und gibt den zugesendeten Code ein. Danach wird das Zeug installiert und beim ersten Start registriert man es bei Microsoft. Schnell, easy und wie gesagt eigentlich nicht nachvollziehbar billig.

MS Office quasi geschenkt

Im Grunde kann man mit LibreOffice alles Wichtige machen, was Microsoft Office auch anbietet. In vielen Bereichen finde ich LibreOffice sogar besser als Microsoft Office.

Aber es gibt ein paar Situationen, in denen ich dennoch MS Office brauche. So betreue ich eine Access-Schulung und dafür braucht man eben Access – darüber brauche ich wohl gar nicht reden. Aber leider hat mir LibreOffice auch ein paar Dokumente zerschossen, die explizit auf speziell angepassten Vorlagen für MS Office basiert haben. Solche Vorlagen bekomme ich von meinen Verlagen, wenn ich für die Bücher schreibe und die Nacharbeiten sind einfach lästig, wenn es nicht zu 100% passt.

Auf meiner Workstation habe ich sowieso beide Varianten von Office parallel, aber auf meinem Notebook nur LibreOffice. Unterwegs war das dann eben aus besagten Gründen immer eine ärgerliche Einschränkung.

Letzte Woche habe ich auf einem Sportfest mitbekommen, dass ein Sportkamerad sich Office 2016 für einen Apfel und ein Ei gekauft hatte. Das habe ich jetzt auch gemacht. Einfach auf ebay per Paypal bestellt, wenige Minuten später den Registrierungsschlüssel per E-Mail zugeschickt bekommen und das komplette Pro-Paket auf dem Notebook geladen und installiert. Vollkommen problemlos.

Den genauen Preis für die vollständige Office 2016 Pro-Version will ich gar nicht nennen – er ist ein Witz. Nur soweit – für eine Bahnfahrkarte von Bodenheim zum Flughafen/FFM bezahle ich mehr. Unglaublich – ich frage mich, wie da der Händler Gewinn machen kann. Aber mir soll es recht sein. Wobei ich mich schon ärgere, dass ich vor einigen Monaten für Access alleine (wegen dem Kurs brauchte ich eine neue Version) gut das 25-fache ausgegeben habe, was hier das komplette Office-Paket (auch noch in einer neueren Version) gekostet hat.