Linux als Schulungssystem

In meiner täglichen Arbeit habe ich Windows weitgehend verbannt. Linux kann eigentlich alles, was Window kann. Meist nur besser. Aber es gibt für mich Ausnahmen und ich will nicht verbohrt Windows verteufeln. Genaugenommen sind das sogar 5 Bereiche, in denen Windows für mich bequemer oder gar notwendig ist.

Da ist natürlich alles rund um .NET-Programmierung. Oder wenn ich Access verwenden. Auch stellen einige meiner Verlage Dokumentvorlagen nur für Word bereit, die unter LibreOffice oder anderen Linux-Lösungen nicht so richtig funktionieren. Etwa bei Makros und zum Teil werden auch Formatierungen verschoben. Das will ich dann doch nicht immer wieder beachten müssen und in Office365 im Browser will ich einfach nicht arbeiten. Bei Videoaufnahmen verwende ich auch meist Windows, weil sowohl mein altes Notebook, mit dem ich die Aufnahmen mache, nur Windows 10 hat und die Zielgruppe letztendlich auch überwiegend Windows verwendet.

Eine weitere Ausnahme, bei der ich bisher noch Windows einsetze, sind Schulungen. Aber da habe ich jetzt den Schritt vorwärts zu Linux getan. Bei der Python-Remote-Schulung habe ich meinen normalen PC verwendet und nicht das im Dual-Boot noch rumliegende Windows 11. Es spielt ja keine Rolle, auf welchem Betriebssystem PyCharm (womit ich gearbeitet habe) oder Zoom ausgeführt wird und dann kann ich mir auch das Leben leichter machen und eben Linux nehmen. Das werde ich nicht immer machen können, weil ich mich halt oft nach den Teilnehmern richten muss. Aber wenn ich die Wahl habe, werde ich auch demnächst Linux nehmen. Den Luxus gönne ich mir :-).