Vor ein paar Tagen ist mein neustes Buch beim Herdt-Verlag fertiggestellt
und veröffentlicht worden. Thema ist Rust, was der Titel Rust – Grundlagen (Stand 2026) – Moderne, performante und sichere Entwicklung mit Rust meistern – auch deutlich macht.
Ausgabe: 1. Ausgabe, Februar 2026
Matchcode: RUST_2026
ISBN: 978-3-98569-275-0
Seitenzahl: 177
RJS-ZeroPoint ist ein experimentelles Open-Source-Projekt zur
Implementierung von Lincos (Lingua Cosmica) in Rust. Ziel des Projekts ist es, Bedeutung aus einem formalen Nullpunkt aufzubauen. Beginnend mit Zahlen werden grundlegende Konzepte wie Addition, Subtraktion sowie einfache Frage- und Antwortstrukturen eingeführt. Daraus entsteht eine formale, explizite und schrittweise erweiterbare Kommunikationsbasis. Der Fokus liegt auf sprach- und kulturunabhängiger Kommunikation, wie sie für theoretische Erstkontakt-Szenarien relevant ist. Das Projekt legt Wert auf formale Strenge, Nachvollziehbarkeit und eine modulare Architektur.
Aktueller Fokus von RJS-ZeroPoint:
- Formale Darstellung von Zahlen
- Grundlegende Arithmetik (Addition, Subtraktion)
- Elementare Fragen und Antworten
- Deterministische und explizite Semantik
Nicht-Ziele des Projekts:
- Natürliche Sprache
- Menschzentrierte Linguistik
- Statistik- oder KI-basierte Sprachmodelle
Das Projekt befindet sich bei der Freischaltung auf Github in einem frühen experimentellen Stadium. APIs, interne Repräsentationen und Konzepte können sich jederzeit ändern. Die initiale Grundlage ist das Übungsprojekt des Buchs Rust – Grundlagen (Stand 2026), Rust – die Programmiersprache für maximale Performance und Sicherheit, ohne Kompromisse bei Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit
Hintergrundinformationen zu Lincos
Lincos (Abkürzung für „Lingua Cosmica“) versteht man man
als eine konstruierte Sprache, die speziell entwickelt wurde, um mit
außerirdischen oder allgemein Intelligenzen zu kommunizieren, ohne dass
beim ersten Kontakt irgendeine gemeinsame Sprachbasis vorhanden ist. Nur eine grundsätzliche Interaktionsmöglichkeit, halbwegs ähnliche
Denkmuster und Wahrnehmung der Realität werden vorausgesetzt. Man muss nicht einmal solche fiktiven Gegnüber wie Aliens annehmen. Realistisch wäre die Etablierung von verständlichen Mustern für spätere Generationen intelligenter Lebewesen auf der Erde, wenn die aktuelle menschliche Zivilisation nicht mehr existieren sollte und weder unsere aktuellen Sprachen oder Symbole noch bekannt sind. Warnhinweise, dass radioaktiver Restmüll gefährlich ist, könnten etwa sinnvolle Anwendungen sein.
Der niederländische Mathematiker und Wissenschaftler Hans Freudenthal hat die Sprache in den 1960er Jahren entworfen. Die Idee hinter Lincos ist,
eine universelle Sprache zu schaffen, die rein auf mathematischen und
logischen Konzepten basiert und daher unabhängig von irdischen Sprachen, Symbolen und Kulturen verständlich sein könnte. Und die damit aber auch hervorragend durch Algorithmen in Rust umzusetzen ist.
Grundprinzipien von Lincos:
- Lincos beginnt eine Kommunikation mit einfachen mathematische
Grundlagen. Also Konzepten wie Zahlen, Addition, Subtraktion und
Gleichungen. Diese Konzepte werden durch Symbole und logische Strukturen dargestellt. - Nachdem Grundlagen der Mathematik etabliert sind, führt Lincos
logische Operatoren und Schlussfolgerungen ein, um komplexere Ideen
auszudrücken. - In späteren Phasen kann man mit Lincos auch Konzepte für Zeit und Raum durch spezielle Symbole und Strukturen darstellen.
- Ein wichtiger Punkt betrifft Kommunikation und Verhalten, Beginnend
bei Konzepten für Fragen und Antworten bis hin zu allgemeinen
Verhaltensweisen.
Ein einfaches Beispiel für Lincos könnte die Darstellung einer
mathematischen Gleichung sein:
1 + 1 = 2
In Lincos würde dies durch spezielle Symbole und eine klare, logische
Struktur dargestellt werden, die unabhängig von irdischen Sprachen
verständlich sein soll. Man sollte festhalten, dass Lincos bisher noch
nicht in der Praxis zur Etablierung einer Kommunikation eingesetzt
wurde, aber das faszinierende wissenschaftliche Konzept kam in Filmen
und Büchern der Science-Fiction explizit vor. Startpunkt für dieses
Github-Projekt sind die bereits vorhandene Etablierung einfachster
mathematischer Grundlagen und ein Frage-Antwort-Konzept.
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