Herbert G.

Diese Woche halte ich den dritten Durchlauf der C/C++-Schulung als Vorbereitung für die IHK-Abschlussprüfung. Nach dem ersten Durchlauf remote und vor zwei Wochen vor Ort in München bin ich diese Woche in Bochum. In Bochum war ich bisher noch nicht sonderlich oft. Maximal 2x oder 3x privat und ich erinnere mich auch nur an eine Schulung hier.

Ich bin heute morgen angefahren und im Grunde war das problemlos. Nur die ersten Kilometer waren wieder komplett zu. Von zuhause bis zum Wiesbadener Kreuz 50 Minuten. Wenn frei ist, brauche ich 15 Minuten.

Meistens versuche ich bei so Gelegenheiten für die Übernachtung etwas in Laufweite vom Schulungsort zu finden. Und da habe ich bei dieser Schulung wirklich etwas ganz Spezielles entdeckt – ein altes Rittergut. Eine ungewöhnliche, schöne und coole Location. Kaum zu glauben, dass ich nicht viel mehr als 1 Kilometer vom Schulungsort und keine 100 Meter von der Autobahn weg bin.

Die nächsten Tage werde ich zu Fuß gehen. Das mag ich einfach und macht den Kopf frei.

Big Four

Ich habe die Woche eine Schulung zu C/C++ gehalten. Ehrlich gesagt bin ich eher selten in dieser Welt unterwegs. Ich musste mich schon ziemlich konzentrieren, um  in dem Dschungel bei C++ nicht verloren zu gehen. Gerade weil ich eigentlich die wesentlich einfacheren und vor allen Dingen konsistenten Nachfolger Java und C# meist nutze oder gar das noch weiter optimierte Python. Aber für die Azubis in dem Kurs, die ich auf die IHK-Prüfung vorbereitet habe, gab es schon einen guten Grund, dass deren Arbeitgeber auf C/C++ setzt. Die programmieren überwiegend Mikrocontroller bzw. Hardware-nahe. Da ist C/C++ schon eine Waffe.

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Aktualisierungen gehen weiter

Ein weiteres Videotraining von mir bei LinkedIn Learning (LiL) (Python für C++-, Java- und C#-Entwickler:innen) wurde aktualisiert bzw. um neue Themen erweitert. Dabei geht es um den Einsatz von ChatGPT und KI zur Erstellung von Python-Code sowie die match…case-Anweisung.

Strategie für .NET-Programmiersprachen

Es gibt ein relativ neues Strategie-Papier von Microsoft, wie es mit den Kernsprachen für .NET weiter gehen soll. Interessanter Weise wird da nicht auf C++ eingegangen. Aber C/C++ steht sowieso „über den Dingen“ und jeder Diskussion.

Dass Microsoft C# als Kernsprache von .NET und Visual Studio sieht, ist nicht verwunderlich. Auch die Tatsache, dass Visual Basic nicht mehr wirklich weiterentwickelt wird, ist nicht neu. Ich finde es aber bemerkenswert, dass Visual Basic dennoch eine dauerhafte Zukunft zugesichert wird. So in etwa äußert sich Microsoft: „Wir stellen sicher, dass Visual Basic eine einfache und ansprechbare Sprache mit einem stabilen Design bleibt.“ Tja – Totgesagte leben länger.

Was aber für mich noch viel mehr für F# gilt. „Strategie für .NET-Programmiersprachen“ weiterlesen

Das Ende von Visual Basic

Es ist vielleicht etwas drastisch formuliert, aber VB hat fertig. Schon seit Jahren hat Microsoft immer wieder angekündigt, bei .NET nur noch auf C# und C/C++ zu setzen. Jetzt ist es amtlich, dass die letzten Neuerungen für VB mit .NET 5 kommen. Dann wird der Versionsstand eingefroren.

Was aber nicht heisst, dass man in absehbarer Zeit VB-Programme los ist bzw. nicht mehr mit VB programmieren wird. Das Beispiel Cobol zeigt es! Seit 30 Jahren totgesagt und – zumindest bei Banken und Versicherungen – immer noch stark im Betrieb.

Ein bisschen unter den Tisch fällt die Zukunft von F#. Denn auch hier hat Microsoft das Interesse verloren, wobei man zugeben muss (auch wenn ich dazu ein Videotraining veröffentlicht habe), dass diese Sprache von Anfang an ein Nischendasein geführt hat.