Angriff auf die Tiefkühlkost

Was zeigen die Hacker-Angriffe auf Gefrierschränke von Supermärkten, wie sie vor einiger Zeit in Frankreich begonnen und über Skandinavien und die Benelux-Staaten nun in Wuppertal und Umgebung aufgeschlagen sind? Eine fürchterliche Vernichtung von Lebensmitteln (natürlich – ich könnte vor Abscheu heulen), aber vor allen Dingen die unverantwortliche Vernetzung moderner Geräte ohne Absicherung.

Die Hacker sind elende Verbrecher und ich hoffe, dass sie dafür bezahlen müssen. Aber schlimmer ist, dass unsere ganze Infrastruktur offensichtlich offen wie ein Scheunentor ist. Heute sind es Gefrierschränke, irgendwann werden es Verkehrsampeln, Heizung und Klimaanlagen, die Wasser- und Stromversorgung und letztendlich KFZ-Systeme im Fahrbetrieb.

Die ganze Philosophie der smarten Vernetzung ist marode bis ins Mark. Sicherheit kostet und wurde deshalb komplett weggelassen. Jetzt beginnt die Zeit, wo das mit einem Vielfachen bezahlt wird. Hoffentlich bleibt es nur bei Geld.