Geo-Blocking – die Pest des Internets

Dieses Video ist an deinem Standort nicht verfügbar.

Kennt man. Dieses lächerliche Verhalten, was mich an das Aufstellen eines Sichtschutzes früher bei Klassenarbeiten in der Grundschule erinnert, nimmt zwar ab, ist aber leider immer noch bei bestimmten Content-Verbreitern üblich. Interessanterweise diejenigen, die man als Content-Mafia gut fassen kann und die glauben, mit Gewalt den Zugriff auf Inhalte beschützen zu müssen – die Musik- und Filmindustrie und die Fußballfabriken.

Du darfst hier nicht rein!!

Was soll das? Entweder ein Inhalt ist öffentlich zugänglich oder nicht. Der Standort des Betrachters ist irrelevant. Vollkommen. Das ist das Wesen des Internets, der eigentliche Sinn. Wenn ein Inhalt eingeschränkt ist, dann ist das ok. Aber unter keinen Umständen kann die Geolocation ein legitimes Kriterium darstellen.

Ich habe gerade beiläufig einen Artikel zu dem Bayern-Spiel gestern bzw. den Reaktionen auf Twitter geschaut und da wurden doch tatsächlich dort geteilte Inhalte geblockt, weil ich am falschen Ort sitzen würde. Krank, einfach nur krank. Das alberne Rumgekicke hat nicht eigentlich nicht interessiert, aber das aus meiner Sicht illegale oder zumindest unmoralische Blockieren des Inhalts so geärgert, dass ich halt bei Opera das integriert VPN angeschaltet habe. Und schon war ich legitimiert. Ich sag es ja – lächerlich, krank, aus der Steinzeit.

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