Monitortausch

An meiner Workstation arbeite ich seit geraumer Zeit mit drei Monitoren. Zwei „kleine“ 24″-Benq und einen 27″ von Samsung. Ich habe mich so daran gewöhnt, dass ich mich schon total umstellen muss, wenn ich „nur“ 2 Monitore habe. Nun spukt mir schon geraume Zeit die Idee im Kopf herum, ob ich die „kleinen“ 24″-Monitore nicht durch zwei „große“ Monitore ersetzen sollte. Was gestern noch wie eine Kinoleinwand erschien, ist mir mittlerweile gefühlt zu klein geworden. Aber soweit ich das sehe, schafft meine Grafikkarte nur 1920×1080 und Full-HD und damit sollten etwa 34″-Monitore Blödsinn sein. Auch wenn ich damit schon eine Weile liebäugle. Das wäre was – ein „kleiner“ 27″-Monitor und zwei 34″-Monitore. Aber wie gesagt – die notwendige Auflösung für eine sinnvolle (!) Verwendung schafft die Grafikkarte sowieso nicht.

Mein einer Benq hat mir die Entscheidung aber sowieso abgenommen. Vor ein paar Tagen hat er entschieden, nur noch hell zu leuchten und kein Bildsignal mehr anzuzeigen. Egal über welchen Anschluss und an welchem Rechner. Neustart und diverse Tasten an dem Gerät ohne Effekt. Also definitiv ein Hardwareproblem. Wieder einmal, denn diverse andere Hardware macht bei mir im Moment die Grätsche. Was sicher daran liegt, dass ich viele Hardware zu einer ähnlichen Zeit gekauft habe und diese wohl bewusst von Herstellern mit einer Art eingebautem „Verfallsdatum“ konzipiert werden.

Dennoch wollte ich den Monitor reparieren lassen – weniger aus finanziellen Gründen (sowieso abgeschrieben und vergleichbare Monitore gibt es für kleines Geld), denn aus Umweltschutzgründen und der Nachhaltigkeit.

Kann man vergessen – ich habe keinen lokalen Reparaturservice gefunden, der Monitore macht. Es ist eine Schande, aber das sind Wegwurfartikel in unseren kranken Zeiten.

Als Tauschgerät habe ich mir einen Samsung C27R502 besorgt (den gleichen Monitor habe ich schon 1x im Haus – auch wenn ich selbst den nicht nutze). Einen Rücksender. Also ein Gerät, das schon mal verkauft war, dann aber an den Händler zurückgesendet wurde. Ich verfolge diese Strategie schon eine Weile. Klar spart man dabei eine Menge Geld (kann ja den Vergleich zu seinem Zwilling ziehen und auch die Originalpreise sehen), was ich natürlich gerne mitnehme. Jedoch möchte ich gerade bei elektronischen Geräten vor allen Dingen die Nachhaltigkeit beachten. Die Sache ist immer mit einem gewissen Risiko versehen (meine Tastatur die Tage war auch ein Rücksender und die Leertaste hat gehangen), aber man muss m.E. Elektroschrott nicht übermäßig produzieren.

Der Monitor hat ein Curved-Design. Daran muss ich mich gewöhnen, aber es scheint auf den ersten Blick angenehm zu sein. Wenn mir das gefällt, kommt vielleicht doch noch ein 34″-Monitor für mein Notebook dazu – das kann auch 4k bzw. die notwendige hohe Auflösung, um so eine Größe sinnvoll zu nutzen.

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