Kinderprono-Sperre erst frühestens in 6 Monaten

Da schau, die Telekom kann die Sperrung von kinderpronografischen Seiten erst frühestens in 6 Monaten umsetzen. Es koste mehr Zeit als vorher gedacht. Ich vermute eher, dass keiner der Beteiligten vorher gedacht hat. Insbesondere nicht die Politiker. Die armen Programmierer der Telekom haben jetzt die A…-Karte gezogen und müssen sich was überlegen, wofür es eigentlich keine gescheite Lösung gibt. Nur weil Politiker und Manager nicht auf Experten hören wollen.

Der Telekom-„Informationsservice“

Es ist mal wieder soweit – die Telekom ruft Ihre Kunden an um zu fragen, ob sie den Kunden denn über ihre tollen Servicleistungen und Tarife mal „informieren“ dürfte. Wenn der Kunde dann „Nein“ sagt wird das ignoriert. Es kommt ein Schreiben der Art:

Sehr geehrter Herr ******,

ob attraktive Spartarife, Top-Endgeräte oder starke Serviceleistungen: Als innovatives Telekommunikationsunternehmen sind wir bestrebt, unser Produktspektrum zu erweitern und unsere Leistungen noch mehr auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zuzuschneiden. Dabei ist Ihre Einwilligung in die Nutzung der bei uns gespeicherten Daten von großem Vorteil.

Für das uns hiermit entgegengebrachte Vertrauen herzlichen Dank. Wir freuen uns, Sie künftig individuell über neue Angebote uns Dienste informieren zu dürfen.

Ich habe es jetzt leider im privaten Umfeld 3x erlebt, dass – seltsamer Weise immer ältere – Personen so belästigt wurden.

Konkret wurde in einem Fall mehrfach darauf hingewiesen, dass der angerufene Kunde die anrufende Telekom-Mitarbeiterin akustisch nicht verstehen konnte, da er sein Hörgerät nicht zur Verfügung hatte. Er hat zudem mehrfach gebeten, dass sämtliche Informationen schriftlich geschickt werden sollen. Das wurde vollkommen ignoriert und die mehrfachen Wünsche auf Beendigung des Gesprächs ebenso.

Da diese Vorgehensweise in den letzten Tagen wie gesagt bei mehreren älteren Personen analog vorkam, liegt wohl System darin. Da wird versucht an die kommerzielle Verwertung der Daten von Leuten zu kommen, die sich nicht wehren können. Pfui Teufel.

Dauerläufer – Sansung NC10

Ich fasse es nicht. Ich bekomme den Akku von dem neuen Samsung-Netbook nicht tot. Ich habe das Teil voll geladen und möchte ihn jetzt mal voll entladen. Erstens will ich sehen, wie lange das Netbook wirklich mit Akku läuft und zudem soll das gut für den Akku sein. Und das Teil will und will nicht ausgehen. Ich habe es seit gestern morgen an und nur über Nacht ausgemacht. Und jetzt habe ich immer noch 1,5 Stunden Restakku. Ok – das Energiemanagement schaltet das Teil immer in Sleepmodus, wenn nix zu tun ist. Aber dennoch – 2 volle Tage ohne Netz. Ich glaube, die 8 Stunden mit permanenter Arbeit erreiche ich locker. Faszinierend.

JavaFX SDK unter Linux

Nach den ganzen sozialen Posts jetzt mal wieder was Fachliches:

Ich habe gerade mein neues Buch zu JavaFX fertig gestellt, das im Mai bei Addison-Wesley erscheint. Dabei muss man aktuell bei JavaFX mit der Einschränkung leben, dass die Entwicklungstools wie das JavaFX SDK offiziell nur für Windows und MacOS zur Verfügung stehen. Auch NetBeans mit dem JavaFX-Plugin wird nur dafür offiziell zur Verfügung gestellt.

Ich habe zwar mit Wine unter Linux ganz gute Resultate erzielt, aber das Gelbe ist das dennoch nicht. Jetzt hat mich Björn darauf gebracht, dass das JavaFX SDK für MacOS unter Linux ne gute Basis ist. MacOS ist ja im Grunde ein Linuxsystem. Maximal muss das JAVAFX_HOME auf das Java FX Directory zeigen und $JAVAFX_HOME/bin in den PATH aufgenommen werden.

Ist zwar auch nur eine Krücke, aber bis die Linux-Versionen offiziell erscheinen eine Lösung für Leute, die bei Windows Ausschlag bekommen 😉

Datenunschutz und kein Ende

Oh man,

der Datenschutz ist ja ein Thema ohne Ende. Jetzt kommt raus, dass die Bahn nicht nur ein – Zitat – „Hochkriminelles“ System zur Überwachung ihrer Mitarbeiter und zum Fälschen von angeblichen Beweisen installiert hat, um interne Kritiker entlassen zu können. Da werden Leute aus dem Untersuchungsausschuss zu Aussagen von wegen „Zügen eines totalitären Überwachungssystems wie man es von der Stasi kennt“ gezwungen.

Aber es gibt auch Hoffnung – Journalisten, Ärzte und Anwälte haben eine Verfassungsklage gegen das BKA-Gesetz gestartet. Vielleicht kommt diese Schnüffelattacke doch noch zu Fall. Das könnte mein Vertrauen in den Rechtsstaat wieder erheblich stärken.

Neues Netbook

Heute kam mein neues Netbook. Ich habe mich für ein weißes Samsung NC10 anyNet Winchester entschieden. Hab lange geschwankt zwischen einem 12-Zoll und einem 10-Zoll-Netbook bzw. Notebook. Aber letztendlich kann man auch auf einem 12-Zoll-Monitor nicht gescheit arbeiten (wenn ich an NetBeans oder Eclipse mit den zig Views denke). So gesehen ist ein 12-Zoll- wie auch ein 10-Zoll-Monitor ein Kompromiss. Und dann greife ich lieber zu dem Extrem, bei dem zumindest ein unschlagbares Feature vorhanden ist – die Mobilität.
Das NC10 soll bis zu 7 Stunden mit dem 6-Zellen-Akku auskommen. Wir werden sehen. Aber nach allen Testberichten scheint mir das Teil der beste Kompromiss aus Leistung, Laufzeit und gutem Display zu sein. Hätte zwar gerne den etwas neueren N280-Prozessor gehabt, aber die Netbooks mit dem Prozessor hatten alle für mich ein KO-Kriterium. Mal sehen, was der N270 wirklich kann.

Das Teil ist richtig süß und sieht auch recht robust aus. Hab direkt den RAM auf 2 GB aufgerüstet (total blöd – den 1GB-Riegel kann ich direkt entsorgen, weil es aus Lizenzgründen das Teil nicht ab Werk mit 2 GB gibt) und werde wie gesagt mal testen, ob so ein Netbook wirklich nur für Internet und bisschen Office taugt. Nachdem ich sogar auf meinem Uraltnotebook mit 512 MB RAM und alten Athlon-Prozssor unterwegs programmiere, kann das dieses 7 Jahre modernere Teil sicher auch (mal von dem kleinen Display als Hindernis abgesehen). Ich denke die Netbooks werden vor allen Dingen deshalb in der Leistung kleingeredet, um den Notebookmarkt nicht komplett einbrechen zu lassen. Aber auch das werde ich bald genauer wissen. Die ersten Tests mit dem Teilchen sind sehr vielversprechend.

Edit: Mittlerweile habe ich auch eine ganze Reihe von Programmen installiert. NetBeans, Eclipse, OpenOffice, Skype, Multidesk, VNC, Antivir, 7-Zip, Firefox, Thunderbird, XAMPP, JavaFX, JDK, Notepad++, Gimp und was man so braucht. Selbst TV-Schauen über Internet mit Zattoo habe ich ausprobiert. Und in der Tat mehrere Programme gleichzeitig laufen lassen. Also parallel NetBeans und Eclipse und zudem noch Fernsehen. Das Teilchen schafft das! Vor 2 Jahren wären da noch viele Notebooks zusammengebrochen. Die Leistung ist wirklich beeindruckend.

Oracle kauft Sun

Da ich ja ziemlich viel im Umfeld von Java und JavaFX, aber auch MySQL arbeite, interessiert mich die Übernahme von Sun durch Oracle selbstverständlich. Stärkt das Java? Ich denke schon, denn die Allianz macht das Gesamtsystem schlagkräfiger.
Und da Oracle die Bedenken ausräumt, dass der Opensource-Kurs von Java, Solaris, OpenOffice.org und MySQL eingeschränkt werden könnte, dürfte auch die Opensource-Community beruhigt sein. Obwohl Analysten eher vorsichtig sind, was den wirtschaftlichen Erfolg der Fussion angeht.

Aber zurück zu Java – die meisten offiziell zitierten Java-Entwickler sehen die Übernahme durch Oracle sehr optimistisch. Insbesondere in Hinsicht auf eine alternative Übernahme durch IBM, was die meisten eher bedenklich gestimmt hätte.

T-Mobile-Netz bundesweit ausgefallen – warum bloß?

Wow – seit 16:00 Uhr ist das T-Mobile-Netz bundesweit ausgefallen. Angeblich liegt die Ursache in einem Stromausfall in einem zentralen Rechenzentrum des Kernnetzes. Andere Gerüchte sprechen von einem Softwarefehler.

Jetzt will ich mal ein Gerücht streuen. Wäre es so unwahrscheinlich, dass das eine Hackerattacke war? Erst T-Mobile ein bisschen erpressen, dann so eine Demonstration, dass man das Netz lahmlegen kann, und dann Schutzgeld kassieren? Aber wie gesagt – nur ein Gerücht, das ich mal in die Welt setze.

Kinderpornografie-Mafia hat es geschafft – die Regierung und das BKA als Erfüllungsgehilfen

Das Gesetz gegen Kinderpornografie kommt. Die Schändermafia hat es geschafft, dass die Regierung das BKA zu Erfüllungsgehilfen der Kinderschänder macht. Statt mühsam zu suchen, bekommen die Perverslinge nun die Seiten vom BKA über eine so genannte Sperrliste frei Haus. Die ist offiziell sicher geheim, aber was das bedeutet, haben wir ja die letzten Monate gesehen – sofort im Internet frei verfügbar. Sehr lesenswert – das Editorial der aktuellen c’t. Das hätte von mir sein können.
Wann kapieren diese Dummköpfe in Regierung und Behörden eigentlich, dass es mit Zensur und dem Sperren von Seiten nicht getan ist? Statt was zu tun, wird ein dummes Gesetz verabschiedet.

Oder geht es nur um die nächsten Wahlen? So ein Wahlkampfaktionismus schadet dem Kampf gegen die Verbrecher mehr als dumpfe Untätigkeit. Als Vater von kleinen Kindern kommt mir das K…, wenn Kinderschutz solchem Aktionismus geopfert wird. Und als Computerexperte kapiere ich einfach nicht, dass diese Leute das Internet einfach nicht verstehen wollen.

Sonderaktionen

Für kurze Zeit habe ich diverse Sonderaktionen zu meinen Onlinetrainings bei Video2Brain beschlossen.

Nachdem mein neues Onlinetraining zu JavaFX Script bei Video2Brain erschienen ist, biete ich es in meinem Onlineshop für kurze Zeit mit einem Einführungsrabatt von 10% auf den regulären Preis an.

Und ich lasse mich nicht lumpen!

Für die beiden nachfolgenden Onlinetraining gebe ich in meinem Onlineshop für kurze Zeit mit einen Sonderrabatt von gar 15% auf den regulären Preis.

JavaScript
Online-Training

JavaScript Online-Training

Ralph Steyer
Video2Brain
ISBN
erschienen
05.2008
Es handelt sich bei diesen
Video-Training um ein Online-Training. Die Trainingsinhalte können
überall und rund um die Uhr von den Servern von Video2Brain
abgerufen werden. Lernen Sie JavaScript mit diesem 110minütigen
Crashkurs! In diesem Online-Training erhalten Sie den schnellen
und kompakten Einstieg in JavaScript. Javascript ist seit Jahren
die einzig relevante Skript- oder Programmiersprache, um im Web
auf Seiten des Clients (also im Browser) programmieren zu können
– zumindest wenn man die Zielgruppe nicht gewaltig
einschränken muss. Lernen Sie die Basis für DHTML
(dynamisches HTML) oder AJAX von Grund auf kennen!

HTML
Online-Training

HTML Online-Training

Ralph Steyer
Video2Brain
ISBN
erschienen
05.2008
Es handelt sich bei diesen
Video-Training um ein Online-Training. Die Trainingsinhalte können
überall und rund um die Uhr von den Servern von Video2Brain
abgerufen werden. Ohne HTML gäbe es kein WWW. Dieses
Video-Training führt Sie in die Grundlagen des Webs ein und
versetzt Sie in die Lage, selbst HTML-Seiten zu erstellen. Damit
sind Sie perfekt für alle weiteren Technologien und Sprachen
vorbereitet, die ein Webdesigner beherrschen muss.

Onlinekurs zu AJAX

Bei akademie.de findet vom 21.04.2009 bis 18.05.2009 ein Online-Workshop zum Thema AJAX statt, den ich jetzt zum 7. Mal halte.

In vier Wochen geht es mit vielen praktischen Beispielen und Übungen um folgende Themen:

– vom Schnelleinstieg ins „Prinzip AJAX“

– über die Kerntechniken von AJAX: (X)HTML, Style Sheets, DHTML und JavaScript

– bis zu anspruchsvollen AJAX-Applikationen mit serverseitiger Programmierung mit PHP

Der Workshop richtet sich an Webentwickler und Programmierer, die schnell und fundiert alle relevanten Techniken samt diverser praktischer Beispiele rund um AJAX kennen lernen wollen. Am Ende des Workshops können Sie anspruchsvolle AJAX-Anwendungen selbst programmieren.

Start: 21.04.2009
Ende: 18.05.2009
Dauer: 4 Wochen
Teilnahmegebühr: 345,00 €
für akademie.de-Mitglieder: 295,00 €
Alle (genannten) Preise enthalten 19% MwSt.

Google am Pranger

Gar mit Menschenketten haben sich Leute in England gegen Google gewehrt. Konkret gegen die Fotografie ihrer Häuser, die Google in einer 360-Gradansicht im Internet bereitstellen will. Wie auch sonst weltweit. Street View Cars von Google werden mehr und mehr zum Schreckgespenst und Google steht kurz davor Microsoft als Synonym für das Reich den Bösen im Internet abzulösen.

Hatte Google bis vor Kurzem noch den Ruf des sympathischen Newcomers, der nichts Böses tun will, reden die Leute heute von Datenkrake, Informationsmonopol, Spionage oder Zensur, wenn Sie sich zu Google äußern.

Dabei handelt es sich meines Erachtens eigentlich eher um das übliche Problem von „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“. Jeder will im Internet Informationen finden, aber viele wollen keine Informationen preisgeben. Das ist wie beim Umweltschützer, der gegen den Flughafenausbau demonstriert, aber dann zum umweldverträglichen Trekking nach Indien in Urlaub fliegt.

Dennoch sollte Google aufpassen, denn wenn der Ruf erst ruiniert ist, wird es auch wirtschaftlich schwer. Und die Internet-Community kann ziemlich nachtragend sein, was Microsoft leidlich zu spüren bekommt. Da sind meist nicht einmal mehr Fakten die Basis, sondern nur der Ruf und Gerüchte.

Staatliches Daten-Chaos und Youtube-Zensur

Wow! Z.Z. überschlagen sich die Ereignisse. Bahn, Lidl, Telekom in Abhörskandale verstrickt. Jetzt mal wieder der Staat. Persönliche Daten von Antragssteller der Abwrackprämie werden gleich per E-Mail an den Rest der Republik verteilt.

Und die Gema zwingt angeblich Youtube Deutschland in die Knie. Youtube sperrt alle Musikvideos! So habe ich es in einer Zeitung gelesen. Komisch – gestern abend hab ich aber noch alle gefunden, die ich gesucht habe. Aber egal – Zensur, ich hör dir tapsen.

Da soll noch mal einer sagen, dass Computer langweilig sind.

Safari 4

Nachdem ich doch immer wieder Seiten und Applikationen erstelle, die auch auf dem Mac funktionieren sollen, habe ich mir die Betaversion von Safari 4 für Windows installiert. Der wird sich wohl ähnlich verhalten wie die Mac-Version, denke ich.

Zudem sind die Testberichte von dem Browser sehr vielversprechend.

Allerdings scheint die Betaversion noch sehr instabil zu sein. Und die Bedienung und Konfiguration ist für mich absolutes Neuland. Für einen überzeugten Linux- und gezwungenden Windows-Anwender wie mich ist das Programm erst mal gar nicht intuitiv.
Aber ich bin gespannt auf den Browser im Praxistest.

Herr M und seine Eisenbahn

Mensch was soll denn die Aufregen um die Bespitzelung sämtlicher Bahnmitarbeiter? Da wurden doch nur alle E-Mails gelesen. Wo ist denn das Problem. Es werden doch sowieso alle E-Mails gelesen. Vom Staat, Geheimdiensten, interessierten Firmen. Und Herr M will doch nur mit seiner Eisenbahn spielen. Da muss er doch wissen, was seine Angestellen sagen, schreiben, fühlen, denken. Die gehören ihm doch genauso wie die Eisenbahn, oder?