TV als preiswerter Monitor

Die Preise für Monitoren sind ja – wie auch bei anderer PC-Hardware – im Moment jenseits von Gut und Böse. Ich hatte jedoch eine Weile in meinem Haus in Eppstein die Einliegerwohnung neben dem Büro als Monteurswohnung angeboten und dafür einen kleinen und damals äußerst billigen Fernseher angeschafft. Wenn ich bedenke, dass ich für dieses Gerät kaum mehr als 100 EUR bezahlt hatte und sogar ein Receiver verbaut ist, habe ich keine Ahnung, wie sich so etwas rechnen kann. Klar – war ein Sonderangebot damals, aber der Leistungsumfang ist dennoch Wahnsinn. Nachdem ich die Wohnung mittlerweile aber dauerhaft vermietet habe, war das TV-Gerät überzählig.

An der Dockingstation von meinem alten Terra-Notebook hat dafür ein Monitor gefehlt. Den habe ich mittlerweile als 4. Bildschirm an meine Workstation angeschlossen.  Also aus der Not eine Tugend gemacht und bevor unnütz Geld für eine neuen Monitor ausgegeben, habe ich mal ausprobiert, wie sich das kleine TV-Gerät als Zweitmonitor macht. Das Teilchen ist wie gesagt für den Preis absolut gut ausgestattet und hat auch ein durchaus gutes Bild.

Auch – und darum geht es ja mir gerade – als Zweitmonitor taugt das Gerät. Ich bekomme bei Anschluss an die Dockingstation die gleiche Auflösung wie auf dem alten Terra-Notebook (die ist zugegeben auch verdammt niedrig mit 1366 x 768, aber das genügt).  Funktioniert wunderbar unter Linux, aber sogar auch unter Windows. Wenn man die aktuellen Preise von Monitoren betrachtet, ist also ein einfaches TV-Gerät eine mehr als preiswerte Alternative, um – zumindest bei älteren PCs bzw. Notebooks – einen Zweitmonitor zur Verfügung zu haben. Wobei ich mit dem Gerät auch nicht dauerhaft arbeite, denn ob das dann gut für die Augen ist, bin ich wirklich nicht sicher.

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