Mal schauen, wie lange das NetzDG durchhält

Das sogenannte „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (Netzwerkdurchsetzungsgesetz – NetzDG)“ erfährt Kritik wie wohl sonst kein Gesetz der vergangenen Jahre. Vermutlich gut gedacht als Maßnahme gegen Hass, Beleidigung und Verleumdung im Internet zeigt es in den Auswirkungen genau das Gegenteil. Freiheit, Satire, der Kampf gegen Hass, Beleidigung und Verleumdung im Internet – alles wird sabotiert und der Willkür von Zensoren ohne Gewissen und Moral preisgegeben. Da diese vollkommen unkontrolliert agieren, haben sie sozusagen noch den gesetzlichen Segen für ihre Verbrechen. Wobei man insbesondere Internetdienstleister verstehen muss – die absurden Strafen, die von diesem sogenannten Gesetz angedroht werden, wenn sich auch nur der letzte Wurzelsepp in Hintertupfingen beleidigt fühlt, erzwingen ja förmlich eine Blockierung von allen Inhalten, die rein theoretisch Leute beleidigen könnten. Wer in Zukunft Trump und Idiot in einem Beitrag verwendet darf sich nicht wundern, wenn dieser gesperrt wird. Oder Erdogan und Ziege. Oder AFD und rechts. Oder Meier und Gartenzwerg. Oh man – wie dumm muss man sein um sowas Destruktives durchzuprügeln? Aus Angst vor Schnupfen lieber gleich umbringen – das ist hier das Motto.

Kommentar verfassen