Flach, flacher versus Nutzbarkeit

Die Tage bin ich in Köln und halte eine Python-Schulung. Im Gegensatz zu den letzten Wochen, wo ich in Wiesbaden Fachinformatiker ausgebildet habe, nehme ich dieses Mal mein Matebook Pro X als Schulungsrechner. Die Wochen in Wiesbaden hatte ich mein alten Terra-Notebook im Einsatz. Zum Einen, weil da wegen der riesigen SDD wirklich alles drauf ist, was ich mal brauchen könnten, zum Anderen, weil das Ding über die Jahre perfekt für alle denkbaren Schulungen etc. konfiguriert ist und man den Aufwand nicht unterschätzen sollte, bis man ein neues Gerät auch wirklich auf alle Eventualitäten wieder eingerichtet hat. Das kann nach meiner Erfahrung durchaus einige Schulungen bzw. Monate dauern. Zudem unterrichte ich in Wiesbaden in einer Schule und der Kreidestaub verdreckt alles – was bei dem alten Terra nicht wirklich schlimm ist.

Aber in Köln habe ich das Huawei im Einsatz und das Ding ist ja flach wie eine Briefmarke. Wie halt auch die Apfel Air-Dinger etc. Genial zum Mitnehmen. Aber das geht auf die Anzahl der Anschlüsse bzw. deren grundsätzlicher Verfügbarkeit. An dem Matebook gibt es keinen Ethernet-Anschluss und auch keinen VGA. Ok – VGA ist Steinzeit, aber mir kommen in zig Schulungsräumen noch alte Beamer unter, die eben nur einen solchen Anschluss haben. Und ins Netzwerk komme ich in Köln nur über LAN. Dazu habe ich das Schulungsmaterial auf meinem Tablet und das hält unter Last geradeso nicht durch. Also muss es zwischenzeitlich an den Strom. Kann ich über das Matebook machen, aber dann vielleicht auch noch mal mein SmartPhone laden, denn der Akku von dem alten S4 ist nicht mehr der Beste. Und dann wird es mit der extermen Maus mit den USB-Anschlüssen am Matebook zu eng.

Fazit – ich brauche zwei Adapter, die ich mitschleppen muss und das relativiert das ultraflache Design und Gewicht wieder. Das ist sicher eine Sondersituation, aber man zahlt immer einen Preis, wenn man in eine Richtung sehr extrem vorangeht.

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