Rating-Agenturen, Big Data und der Missbrauch der Macht

Ich bin wirklich kein Freund von Großbanken. Schon gar nicht, wenn diese mit windigen Deals Gewinne ergaunern wollen und das Risiko vollkommen auf Steuerzahler abwälzen. Und dabei sogar noch rücksichtslos Leute und Länder in den Ruin treiben. Denn wenn ohne Produktion von Dingen Einer gewinnen will, muss das jemand anderes oder eine ganze Gruppe verlieren. So wie halt Diebe und Piraten nichts produzieren oder schaffen, sondern nur jemand anderes wegnehmen. Diese Art der Wirtschaft besteht halt nur aus Umverteilen.

Aber wenn man dagegen die sogenannten „Rating Agenturen“ sieht, frage ich mich, wer die größeren Gauner sind? Da wurde doch gerade die Deutsche Bank von einer dieser zwielichtigen Rating Agenturen herabgestuft. Gerade zu dem Zeitpunkt, an dem der alte, verwirrte US-Amerikaner mit dem schlechten Toupet Europa (oder eigentlich der ganzen restlichen Welt) den Handelskrieg erklärt hat.

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein um zu vermuten, dass die meist amerikanischen Rating-Agenturen als Waffen in dem Handelskrieg eingesetzt werden. Diese Big-Data-Haie verstecken ihre Algorithmen und können damit Alles behaupten. Rating Agenturen haben keinerlei rechtliche Grundlage und machen dennoch Weltpolitik (entweder aus eigenem Antrieb oder weil sie von den Regierungen der „besitzenden“ Länder dazu angehalten werden), indem sie große Unternehmen und auch Staaten aufbauen oder zerstören. Ihnen einfach nicht zu glauben genügt nicht – man müsste sie weltweit ächten oder am besten verbieten.

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