Outtake – Drohne vs Baum und Baum gewinnt

Ich begleite für das Marketing die Weinlese 2026 vom Weingut Sankt Urban – Mainz-Laubenheim mit Drohnenaufnahmen. Das geht auch einher mit meinem Videotraining bei Linkedin Learning (LiL), das eine praxisnahe KI-Bildanalyse mit Python, YOLO und realen Anwendungsbeispielen anhand eines Projekts aus dem Weinbau zeigt (KI in der Praxis: Von Bildern und Videos zu echten Erkenntnissen).

Nur ist mir die Drohne bei einer Aufnahme entglitten. Die DJI Neo hat keine wirklichen Schutzmaßnahmen gegen Kollision und ich konnte aufgrund der Sonneneinstrahlung das Display meines SmartPhones nicht genau erkennen und die Drohne wegen dem Lärm des Vollernters nicht hören. Kurz gesagt – ich wusste nicht, wo sich die Drohne so ganz genau befindet. Und da hat sie sich halt mit dem Baum angelegt und den Kürzeren gezogen. Aber die DJI Neo hat sich als echt robust erwiesen und ist auch glücklicherweise nicht oben im Baum hängengeblieben. Somit sind Herrchen als auch Drohne nach dem Crash wohlauf.



PS: Solche Videos kenne ich von Gleitschirmpiloten, wenn sie in einen Baum fliegen. Das kann dann übel ausgehen. Bei meiner Baumlandung vor einigen Jahren hatte ich keine Kamera mitlaufen und bin auch glücklicherweise oben im Baum hängengeblieben. Aber auch nicht wirklich hoch, sodass mich damals die Feuerwehr recht einfach aus dem Baum gefischt hat.

Lebensmittel retten mit der Drohne im Schlepptau

Wir retten schon seit Jahren Lebensmittel mit Too good to go. Da bei uns im Ort nur wenige Händler mitmachen, müssen wir dazu aber meist in Nachbargemeinden. Ich lege Wert darauf, zum Abholen das Fahrrad oder zumindest eBike zu nehmen, um den Schutz von Ressourcen nicht ad absurdum zu führen. Den Sonntagsweg heute zum Bäcker habe ich genutzt, mein neustes „Spielzeug“ (eine DJI Neo) weiter auszuprobieren.

Diese habe ich als Retour-Ware günstig geschossen und soll weit mehr als eben nur ein „Spielzeug“ darstellen. Im Gegenteil. Die gesamte IT-Landschaft wird gerade bekanntlich durch KI durcheinandergewürfelt. Programmierung erscheint durch „Vibe Coding“ (zumindest behaupten das viele Personen im Moment so – ich erwarte hingegen viele Risiken und versteckte Probleme und bin sicher, dass Grundlagen statt KI-Blindflug unabdingbar sind – deshalb nebenbei gleich auch etwas Werbung für meinen Kurs Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle im Mai) selbst Laien zugänglich.

In diesem Umfeld sehe einen Teil meiner beruflichen Zukunft vermehrt in praktischen Anwendungen mit KI. Nicht als Drohnenpilot, aber sowohl mit der Programmierung und Nutzung von Sensoren, wie ich es etwa auf meinem Raspberry PI schon mache, als auch der geplanten Auswertung der Drohnenvideos und -bilder durch KI. So nutze ich meine IT-Kompentenzen, die ich in Jahrzenten aufgebaut habe, plötzlich in einer Interaktion mit dem realen Leben.

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