KI statt Mitarbeiter

Bei der Hessenschau steht auf der Webseite z.Z.  eine große Schlagzeile „KI übernimmt: Deutsche Bank will 100 weitere Filialen schließen„. Nach dem Kahlschlag bei Kreativen und teils auch in der IT zerlegt es jetzt immer mehr die Branchen, die sich im weitesten Sinn mit Beratung, Kundenkontakt und allgemeiner Bürotägigkeit beschäftigen. Ich hatte ja  frühzeitig gerade für diese Branchen schwarz gemalt, als vor einigen Jahren  LLMs Einzug gehalten haben. Jetzt kann  niemand die Augen mehr verschließen, dass KI in großem Umfang Mitarbeiter abschafft. Aber die Rechnung wird nicht aufgehen.

Wenn ich irgendwo Kontakt brauche und eine KI soll mich abwimmeln, bin ich als Kunde weg. Das sehen auch die meisten Kommentatoren zu dem Beitrag in der Hessenschau so. KI-Agenten sind einfach zu dumm, um wirklich helfen zu können. Die taugen nur zum Hinhalten und Abwimmeln. Vielleicht mit Ausnahme von Terminvereinbarungen, um dann F2F mit Menschen zu reden, oder für Antworten auf Standardfragen, die man auch in FAQ scheiben könnte.

Ich mach mal den Nostradamus und sage vorher, dass Unternehmen erst mit KI Geld einsparen und dann ein Vielfaches durch Vertrauens- und Kundenverlust sowie die ganze KI-gemachten Schäden bezahlen werden. Wer will, kann mich in ein oder zwei Jahren auf diese Prognose festnageln.

Just the Browser

Ich bin gerade über einen nützlichen Tipp gestolpert, wie man die aktuellen KI-Schädlinge in wichtigen Browsern beseitigen kann. Just the Browser nennt sich das Tool. Auf der Webseite dazu gibt es Installationsanweisungen.

Wenn ich KI zuverlässig bei Surfen ausschalten will, nehme ich mittlerweile wieder mehr Vivaldi und bin auch in der Lage, diese ganzen negativen KI-Auswüchse in anderen Browsern selbst in Griff zu behalten.

Aber mit Just the Browser soll es in Chrome-basierenden Browsern sowie Firefox und Edge einfacher und auch für Laien machbar sein. „Just the Browser“ weiterlesen

Echter Nutzen für meinen uralten Thinkcentre

Ich wollte die Tage mal wieder eine DVD anschauen und bin auf ein nicht einkalkuliertes Problem gestoßen. Das ganze neue IT-Zeug bei mir hat gar kein DVD-Laufwerk mehr, was mir komplett entfallen war. Irgendwo fliegt noch ein externes DVD-Laufwerk rum, aber das habe ich nicht auf die Schnelle gefunden. Warum  aber nicht einfach einen alten Rechner nutzen, der noch ein DVD-Laufwerk hat?

Nur hat sich das direkte Streamen der DVD als unerwartet kompliziert erwiesen. Beispielsweise VLC kann das im Prinzip und LLMs haben auch zig Vorschläge gehabt, wie das funktioniert und welche Varianten es gibt. Nur alle Vorschläge der KIs waren untauglich, wie so viele Aussagen der KI im Moment. Egal ab ChatGPT, Copilot, Gemini oder Deekseek. Reine Blender, deren Lösungsvorschläge zu 95% passen und die letzten 5%, die es zur wirklichen Nutzung braucht, einfach nicht hinbekommen. Aber permanent zusagen, dass das garaniert geht – isch chwör, Bruuudder!

Letztendlich kam raus, dass Streaming direkt vom DVD-Laufwerk an zig Kleinigkeiten einfach scheitert. „Echter Nutzen für meinen uralten Thinkcentre“ weiterlesen

KI-Kundenabwimmeln bei Amazon

Amazon nutzt seit einiger Zeit einen Chat-Bot, der bei Problemen genutzt werden muss. Damit werden die einfachsten Reklamationen oder Fragen etc. nahezu unmöglich gemacht. Diese KI hat m.E. nur den Zweck, dass sich Amazon aus der Verantwortung stehlen kann und Kunden entnervt aufgeben. Ich frage mich, ob das ein Fall für die Verbraucherzentrale ist. Eine ganz miese Nummer von Amazon.

YouTube No Translation

YouTube wird m.E. zunehmend schlechter bzw. Nutzerunfreudlicher. In der letzten Zeit sind mir immer mehr Videos auf YouTube aufgefallen, die mit KI stümperhaft synchronisiert wurden. Diese automatischen Übersetzungen oder „Auto-Dubbing“ übersetzen bzw. synchronisieren Sprache, Titel, Beschreibung oder Untertitel KI-basierend auf einer IP bzw. Region und das kann man – soweit ich rausbekommen habe – nicht über einen Schalter dauerhaft deaktivierem.

Diese KI-Übersetzungen klingen durch die Bank grauenvoll und für mich zumindest unerträglich. Verhindert Google gezielt, dass man auf einfache Weise die Originalversion bekommt? Wollen die, dass man YouTube meidet? Es genügt doch, dass man Werbe-Terror mit Browsererweiterungen und Downloadern bekämpfen muss.

Ich habe jetzt „YouTube No Translation“ als Browser-Extension („YouTube Anti Translate“ soll eine gute Alternative sein) installiert und damit kann man  Titel, Beschreibung, Audio- und Untertitel entweder auf Original setzen oder automatische Übersetzungen komplett blockieren. Jetzt ist YT zumindest temporär wieder zu nutzen. Bis zum nächsten Rückschritt, den sich Google einfallen lässt.

Codeberg statt Github

Der Beitrag, nachdem Zig komplett Github verlassen und auf Codeberg umgezogen ist, hat mich zum Registrieren eines Accounts bei Codeberg veranlasst, um die Alternative zu Github auszuprobieren. Ich mache (bisher) selbst nichts mit Zig und werde auch definitiv nicht meinen Account bei Github stilllegen. Dazu sehe ich persönlich keinen zwingenden Anlass und kann das auch gar nicht, weil ich mit meinen Videotrainings bei Linked Learning (LiL) mit Github-Repos arbeite.

Aber die Kritik, die in dem Beitrag geäußert wird, ist nicht von der Hand zu weisen. Die zunehmende KI-Fixierung in der IT führt zu großen Qualitätsmängeln, die kaum noch zu handhaben sind. Ich bin mir sicher, dass wir die Folgen sehr teuer bezahlen werden.

Vibe Coding

Rund herum in der IT-Szene und vor allen Dingen bei Softwareentwicklung dreht sich im Moment gefühlt alles um Vibe Coding. Das Collins Dictionary hat Vibe Coding sogar angeblich zum Wort des Jahres gewählt. Aber funktioniert die Idee? Ich habe dazu eine klare Position. Und die ist „Nein“. Vibe Coding ist für mich nur eine Illusion, Leute ohne fundierte Programmierkenntnisse könnten mittels KI ein „gutes“ Programm oder Softwareprodukt erstellen, das echte Aufgaben löst. „Vibe Coding“ weiterlesen

Preis der Freiheit


OllamaNachdem ich jetzt eine Weile mit Ollama und einigen lokalen KIs bzw. LLM-Modellen experimentiert habe, ziehe ich ein gemischtes Fazit. Ich habe mittlerweile mit Ollama Phi, Gemma, llama3.3, deepseek-r1 und mistral installiert und ausprobiert.

Oüen WebUIEin Kommentar von Gerhard Stein zu dem letzten Post auf Linkedin  (vielen Dank ;-)) hat mich dazu gebracht, neben Ollama auch Open WebUI zu installieren. Zuerst in einem Docker-Container, aber damit war ich nicht zufrieden. Mit einer venv unter Python habe ich aber eine brauchbare Umgebung für das System eingerichtet. Das kann man für einen Zugriff auf die Modells, die mit Ollama installiert sind, über einen lokalen Webserver und dann aus einem Browser nutzen.

Page AssistNoch bequemer für den Zugriff auf Ollama und die verschiedenen Modelle finde ich die Browser-Extension „Page Assist“, die Ollama direkt aus einem Browser wie Chrome oder Firefox verwenden kann. Das ist schlank, schnell und ohne viel Overhead. Man braucht dazu dann nicht einmal Python/pip oder gar Docker oder so etwas.

Ich habe jetzt sehr viel mit lokalen LLM gespielt sowie installiert und konfiguriert und im Grunde sind diese lokalen Modelle genial.  Aber mir wurde schnell deutlich, dass mein Rechner zu schwach auf der Brust ist. „Preis der Freiheit“ weiterlesen

Ollama – lokal geht vor

Ein Post auf LinkedIn hat mich getriggert, Ollama auszuprobieren. Dabei geht es darum, frei verfügbare LLMs lokal zu nutzen. Wie das geht, ist schön in dem Tutorial beschrieben. Vorteile der lokalen Nutzung von KI sind bekannt. Von Sicherheit über Datenschutz über unbegrenzte Token bis hin Ausfallsicherheit bei Internet- oder Zugriffsproblemen. Da man wie gesagt die bekannten Modelle lokal installieren und nutzen kann, hat man im Grunde die gleichen Features, wie eine Onlinenutzung von ChatGPT (llama), Mistral oder DeepSeek bieten. Nachteile lokaler Nutzung sind aber auch bekannt. Mehr Aufwand an Konfiguration und die Hardware muss halbwegs geeignet sein. Ich probiere Ollama gerade mal auf meinem Mint Linux aus. 2bc

Vibe Coding

Überall findet man derzeit Posts, die infrage stellen, ob man noch Informatik studieren, Fachinformatiker oder allgemein programmieren lernen soll. Gerade das Buzzword „Vibe Coding“ befeuert die (Fehl-)Einschätzung, dass solche Skills bald irrelevant werden. Ich bin selbst unsicher, ob ich Informatik als Studium oder eine Fachinformatikerausbildung empfehlen soll. Als ich vor 3 Jahren ChatGPT erstmals in der Programmierung angewendet habe, war ich mir sicher, dass wir bald kaum noch Programmierer brauchen werden. Mittlerweile dreht sich gerade meine Meinung, denn sowohl die Fehler als auch Qualitätsmängel bei KI explodieren. Und niemand versteht mehr so richtig, was unter der Oberfläche läuft.

Gerade besagtes, gehyptes „Vibe Coding“ ist m.E. ein Irrweg, der ins IT-Chaos münden kann. „Vibe Coding“ weiterlesen

Hey Copilot :-(

Ist es Zeit Windows komplett zu verlassen oder gar wegen der DSGVO zu verbieten? Die KI-Pläne von Microsoft hinsicht der weiteren Entwicklung von Windows 11 sind mehr als bedenklich. Nach dem Disaster mit Karl Klammer in der IT-Steinzeit, dem vermutlich fast nie genutzten Cortana in Windows 10 und den immer wieder eingefangenen Spionageversuchen mit Namen Recall in der letzten Zeit kommt jetzt mit Hey Copilot in Windows 11 ein neuer Versuch, bereits auf Ebene des Betriebssystems Kontrolle über fremde PCs zu übernehmen, diese bis ins letzte Bit auszuspionieren und Anwendern Kompetenz und Kontrolle über ihr Eigentum zu berauben.

Microsoft plant angeblich, Copilot prominent in der Taskleiste zu platzieren und gleichzeitig „Hey Copilot“ als Aktivierungswort in Windows hinzuzufügen, um per Sprache Interaktionen mit seiner KI auszulösen. Und das auf jedem PC. Dabei sei erste Priorität dieser neuen KI-Philosophie eben Sprache. Man soll weniger oder gar nicht tippen oder mit der Maus arbeiten. Sondern vor allem mündlich mit dem PC kommunizieren. Es ist offensichtlich, dass dazu alle Räume, in denen ein Windows-PC in Zukunft läuft, rund um die Uhr akustisch aus „Rotmund“ überwacht werden müssen.

„Hey Copilot :-(“ weiterlesen

Vivaldi ohne KI

Ich sollte vielleicht doch Vivaldi als Browser reaktivieren. Ich habe ihn eine zeitlang genutzt und es ist ein echt guter Browser, bin aber immer wieder zu Firefox zurück und habe mit Brave und Opera zwei andere Alternativbrowser. Aber gerade lese ich, dass Vivaldi explizit auf KI verzichtet und das ist ein gewaltiger Vorteil. Der Argumentation des CEO von Vivaldi schließe ich mich vollumfänglich an, dass die direkte Integration von KI, wie es in Chrome und Edge gerade vollzogen und mit dem Scannen von Bildschirminhalten via Recall & Co ins Perverse getrieben wird, das Surfen und Suchen im Internet zu einem passiven Konsum statt einer aktivien Tätigkeit verkommen lässt. Ich gehe noch weiter und behaupte, dass dies eine Entmündigung und Zensur des freien Willens und der eigenständigen Beurteilung von Fakten samt dauerhafter Überwachung  bedeutet.

Es ist schon spannend, dass das Weglassen von KI in so kurzer Zeit zu einem Qualitätsmerkmal geworden ist.

Tabnine

Ich muss langsam meine Aversion gegen direkte Integration von KI-Hilfen in eine IDE überdenken. Obwohl ich Karl-Klammer-geschädigt bin und mir auch die ständigen – mehr und meist weniger sinnvollen – Vorschläge von IntelliSense in Visual Studio gewaltig auf die Nerven gehen, habe ich heute einige Aha-Erlebnisse mit Codevorschlägen gehabt. Bisher nutze ich KI in der Programmierung bzw. IT so, dass ich in einer IDE oder einem Editor code und gezielt eine KI wie ChatGPT bei Bedarf in einem Browser frage. Bei Coden will ich auf keinen Fall durch Vorschläge und automatische Vervollständigungen gestört bzw. abgelenkt werden. Manuelle Anfragen funktionieren dagegen richtig gut und die ständigen Störgeräusche durch überschlaue Assistenten entfallen. Nun hatte ich aber gestern den Github Copilot direkt in Visual Studio Code integriert und diesen auf einem Kontext aus hunderten Dateien arbeiten lassen. Wie ich im letzten Post schon gesagt hatte, ist die direkte Integration von Github Copilot in VSC mit dessen Analyse des Kontextes brutal krass gut gewesen.

Heute habe ich deshalb mit Tabnine und einer passenden Extension für VSC eine Alternative ausprobiert. „Tabnine“ weiterlesen

Github Copilot

Ich nutze KI in der Programmierung bzw. IT mittlerweile genauso selbstverständlich wie eine IDE. Meist ChatGPT, aber auch gelegentlich Gemini oder den Copilot von Microsoft. Nun habe ich aber aktuell auch noch eine gewisse Zeit einen Account von Github Copilot, den ich bisher nicht so richtig genutzt habe. Er gilt aber als wirklich gut bei der Programmierung und insbesondere die Integration in eine IDE wie VSC soll perfekt sein. Ich habe das schon ein bisschen ausprobiert, aber eben habe ich dem Github Copilot eine echte Mamutaufgabe gegeben.

Ich habe die Quellcodes von meinen C#-Schulungsunterlagen beim Herdt-Verlag als Ordner im VSC geöffnet und Github Copilot angewiesen, alles an .cs-Dateien in C++ zu übersetzten, dabei verschiedene Stilvarianten in Hinsicht auf OOP (traditioneller C++-Stil und C#-Stil) zu erstellen und bei grafischen C#-Anweisungen Qt als Alternative zu verwenden. „Github Copilot“ weiterlesen

In und out

Wie schon vor wenigen Wochen haben sich heute der Zufluss neuer Videoaufzeichnungen bei Linked Learning (LiL) und der „Abfluss“ durch einen neuen Tipp zu Python in meiner wöchentlichen Reihe an Tipps & Tricks rund um Python die Klinke in die Hand gegeben. Ich bin wieder mit den Aufzeichnungen für das neue Videotraining und einige Updates fertig.

Zu- und Abfluss

Heute gab es bei Linked Learning (LiL) wieder einen neuen Tipp zu Python in meiner regelmäßigen Reihe an Tipps & Tricks rund um Python. Gleichzeitig sind die Aufzeichnungen für das neue Videotraining und einige Updates fertig. Ein Abfluss offener Publikationen und ein gleichzeitiger Zufluss sozusagen.

KI-Führung statt konkreter Programmiersprachen?

Auf Linked wird gerade eine steile These vertreten, dass man bei Qualifikationen von IT-Fachkräften in Zukunft sogenannte „KI-Führung“ und keine konkrete Qualifikationen in Programmiersprachen mehr braucht. Unabhängig davon, dass ich den Begriff der „KI-Führung“ ziemlich schräg (vorsichtig ausgedrückt) finde, widerspreche ich der grundsätzlichen Aussage entschieden. Aus meiner Sicht wird das Gegenteil der Fall sein.

Ich stelle nicht infrage, dass die Anzahl der IT-Experten und -Jobs durch KI massiv schrumpfen wird. Aber es wird m.E. weiter relevanter Bedarf bestehen. Ich stelle auch nicht in Abrede, dass man KI nutzen wird. Und zwar selbstverständlich wie einen Editor oder Bildschirm. Das ist einfach ein Werkzeug und wer es nicht nutzt, hat verloren.

Nur ist „KI-Führung“ – was ich als „KI-Prompten“ verstehe – keine Qualifikation. Nicht mehr, denn in 2023 und 2024 gab es m.W. gerade in den USA sehr gut bezahlte Jobs als KI-Prompter. Die sind aber mittlerweile verschwunden. Es ist das Wesen der modernen KI in Form von Sprachmodellen, dass man sie intuitiv bedienen kann. Schon Schulkinder können das mittlerweile. Wo ist da noch eine Qualifikation, wenn Schulkinder eine KI dazu bringen Hausaufgaben zu lösen?

Wer jetzt sagt, dass das bei komplexer IT ja ganz anders ist, muss aber zwangsläufig meiner Argumentation folgen. Denn genau das ist der Denkfehler, wenn man „KI-Führung“ als relevante Qualifikation statt Grundschulwissen betrachtet.

„KI-Führung statt konkreter Programmiersprachen?“ weiterlesen

Feel the Rhythm – Immer wieder Donnerstags

Ich denke nicht, dass ich jedes neu veröffentlichtes Video meines neuen Videotrainings bei Linked Learning (LiL) im Blog bewerbe. Aber weil jetzt erst die zweite Folge der Tipps & Tricks rund um Python erschienen ist, will ich nochmal auf die wöchentliche Veröffentlichung eines neuen Videos jeden Donnerstag hinweisen.

KI-Agenten bei Rezensionen?

Ich habe am Wochenende auf dem Weg nach Nord-Hessen mit einem kleinen Schlupp von der A5 runter eine Burg in der Wetterau besucht, die mit der Burg in meiner Heimatstadt Eppstein verbunden ist und wo ich schon immer mal hin wollte. Die Burg war wirklich schön und der Abstecher hat sich gelohnt.

Aber deshalb schreibe ich nicht den Post. Ich habe zuhause eine Rezension auf Google zu der Location geschrieben. 5 Sterne und sehr positiv, denn ich war ja wirklich begeistert. Aber es gab noch einen Grund für meine Rezension. Mir war im Vorfeld aufgefallen, dass es auf viele etwas längere Rezensionen Antworten von dem Betreiber der Burg gab und mir kam ein Verdacht. Deshalb war die Rezension auch ein Versuchsballon und in der Tat bekam auch ich auf meine Rezension sehr zeitnah einen Kommentar, in dem sich für meine positive Rezension bedankt und detailliert auf Punkte eingegangen wurde, die ich dort erwähnt habe.

Nur kam der Stil der Antwort sehr bekannt vor. So antwortet auch ChatGPT oder Copilot. Und ich denke, dass mein Verdacht richtig ist und Antworten auf umfangreichere Rezensionen durch einen KI-Agenten erfolgen. „KI-Agenten bei Rezensionen?“ weiterlesen