KI-Erkennung – oder auch nicht

Neulich ist bei einem Drohnenflug meiner neuen DJI Neo, deren Bilder und Videos ich in Zukunft immer mehr für Bilderkennung mit KI und Python verwenden will, im Follow-Modus ein interessanter Fehler aufgetreten. Die fixierte Person (mein Sohn) wurde verloren und die zweite Person (meineeiner) stattdessen als „Herrchen“ bestimmt.

Die Bedingungen für das Video waren jedoch schwierig, da einerseits starker Sonnenschein sehr helle Lichtreflexe unter einem Blätterdach ausgelöst, das dichte und sehr enge Blätterdach jedoch große Stellen abgeschattet hat. Dazu hat ein Hindernis die Verfolgung gestoppt und das Target hat sich einige Meter entfernt. Ebenso ist nicht unwahrscheinlich, dass durch unsere verwandtschaftlichen Beziehungen die biometrischen Merkmale ähnlich waren.

Das waren also schon schwierige Bedingungen für die KI und ich finde es sogar beruhigend, dass Personen- und Gesichtserkennung noch nicht perfekt ist. Zumindest nicht bei „Massenkonfigurationen“.

Bob’s Country Bunker

Wenn man Vibe Coding macht, kann es schnell gehen wie den Blues Brothers in Bob’s Country Bunker. Ein Programm kann passen – muss aber nicht. Dann ist es dringend notwendig, dass man Alternativen wie „Rawhide“ oder „Stand by your man“ in der Hinterhand hat. Programmiergrundverständnis ist bei Vibe Coding so ein Mittel, das den Hals retten kann, wenn ein KI-generiertes Programm nicht ganz passt. Solche Programmiergrundlagen und -hintergründe vermittle ich in meinem Kurs Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle, der erstmals am 13. Mai 2026 online angeboten wird.

Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle

Manche alten Weisheiten sind in modernen Zeiten obsolet. Andere umso sinnvoller und wichtiger. Konfuzius sagt:

„Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.“

Gerne auch analog für Vegetarier angepasst mit Brot und Backen oder gegendert, um in modernen Zeiten nicht anzuecken. Ich will das aber auf IT und Vibe Coding umbiegen.

„Erstelle ohne Grundkenntnisse mit Vibe Coding ein Programm und kurzzeitig bist Du satt. Lerne IT-Basics und du hast die Grundlage für eine dauerhafte Lösung mit KI.“

In meinem kommenden  Kurs Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle im Mai möchte ich dieses Vorhaben umsetzen.

Kurs zu Vibe Coding und KI in der Softwareentwicklung & WP-Bug

Sehr seltsam – ich hatte Anfang April einen Post veröffentlicht, der auch bis vorgestern angezeigt wurde. Gestern ist plötzlich dessen Überschrift weg gewesen und der Original-Content wurde direkt unter einem anderen Post eingefügt. Ich bin dem Problem in WordPress auf die Spur gegangen und dann war der Beitrag plötzlich komplett weg. Aber in der Datenbank selbst war er noch zu finden. Da hat es mir doch scheinbar WordPress zersemmelt.  Wobei eben auch mein neuster Post von gestern verschwunden war, ich ihn aber in einem anderen Browser dann wieder hatte. Ich muss der Sache echt mal auf den Grund gehen, ob das an WordPress, irgendwelchen PlugIns oder bestimmten Browsern und/oder deren Erweiterungen liegt. Der Post von Anfang April bleibt aber wirklich verschwunden und deshalb hier nochmal der damalige Post (reproduziert aus MariaDB)  mit Werbung für meinen neuen Kurs Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle im Mai.


Manche alte IT-Schlachtrösser – zu denen ich mich auch zähle – erleben gerade eine Sinnkrise (davon nehme ich mich aber aus), da Vibe Coder & Co in den üblichen verdächtigen Kanälen Erfolgsmeldungen verbreiten, wie sie ohne Programmierkenntnisse und nur mittels KI auch die anspruchsvollsten Apps erstellt haben. Werden IT-Kenntnisse wirklich überflüssig?

Ich will vier Thesen in den Raum stellen und 2x provozieren.

  1. Viele Meldungen sind nicht überprüfbar.
  2. Ein Programm, das auf den ersten Blick funktioniert, ist nicht unbedingt gut.
  3. Provokation 1: Nur weil ein blindes Huhn mit KI einen Goldklumpen gefunden hat, sollte man die Tausende Suchenden nicht vergessen, die trotz der Hilfe durch KI ihre Misserfolge nicht laut herausrufen.
  4. Provokation 2: Alte Schlachtrössen müssen auch mit der Zeit gehen, sonst erfüllen Sie ihre letzte Aufgabe beim Metzger.

Die zweite Provokation und meine zweite These haben mich veranlasst, Kurse und Trainings für Vibe Coder bzw. allgemein Personen ohne klassische IT-Ausbildung zu entwicklen, die KI effektiv  bei der Softwareentwicklung nutzen wollen. Ich sehe keinen Sinn darin, KI zu bekämpfen (von wegen „alte Schlachtrösser und mit der Zeit gehen“). Ganz im Gegenteil – ich beschäftige mich ja schon seit zig Jahren mit KI und deren Grundlagen (insbesondere auch durch Videotrainings bei Linkedin Learning) und sehe damit auch eine kleine „Teilschuld“ bei mir, dass KI die klassische Softwareentwicklung komplett umstrukturiert.

Aber ich sehe genauso und vor allen Dingen die Probleme, die ohne zumindest elementare Grundlagen selbst bei trivialem Vibe Coding entstehen.

In dieses Spannungsfeld hinein habe ich u.a. meinen neuen Kurs „Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle „ bei ppedv konzipiert.

Personen, die stolz darauf sind, ganz ohne Verständnis der Grundlagen und Hintergründe Apps irgendwie erstellen zu können, kann und will ich damit nicht abholen. Aber Personen, die die Decke des Mysteriums der Softwareentwicklung etwas lüften und der KI nicht mehr hilflos ausgeliefert sein wollen, die möchte ich mit dem Kurs und noch ein paar kommenden Projekten Anleitungen und Hilfestellungen an die Hand geben.

Lebensmittel retten mit der Drohne im Schlepptau

Wir retten schon seit Jahren Lebensmittel mit Too good to go. Da bei uns im Ort nur wenige Händler mitmachen, müssen wir dazu aber meist in Nachbargemeinden. Ich lege Wert darauf, zum Abholen das Fahrrad oder zumindest eBike zu nehmen, um den Schutz von Ressourcen nicht ad absurdum zu führen. Den Sonntagsweg heute zum Bäcker habe ich genutzt, mein neustes „Spielzeug“ (eine DJI Neo) weiter auszuprobieren.

Diese habe ich als Retour-Ware günstig geschossen und soll weit mehr als eben nur ein „Spielzeug“ darstellen. Im Gegenteil. Die gesamte IT-Landschaft wird gerade bekanntlich durch KI durcheinandergewürfelt. Programmierung erscheint durch „Vibe Coding“ (zumindest behaupten das viele Personen im Moment so – ich erwarte hingegen viele Risiken und versteckte Probleme und bin sicher, dass Grundlagen statt KI-Blindflug unabdingbar sind – deshalb nebenbei gleich auch etwas Werbung für meinen Kurs Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle im Mai) selbst Laien zugänglich.

In diesem Umfeld sehe einen Teil meiner beruflichen Zukunft vermehrt in praktischen Anwendungen mit KI. Nicht als Drohnenpilot, aber sowohl mit der Programmierung und Nutzung von Sensoren, wie ich es etwa auf meinem Raspberry PI schon mache, als auch der geplanten Auswertung der Drohnenvideos und -bilder durch KI. So nutze ich meine IT-Kompentenzen, die ich in Jahrzenten aufgebaut habe, plötzlich in einer Interaktion mit dem realen Leben.

„Lebensmittel retten mit der Drohne im Schlepptau“ weiterlesen

Extreme Zunahme der Falschinformationen bei KI?

Geht es nur mir so oder explodieren gerade fehlerhaften Antworten durch KI? Gerade bei ganz einfachen Fragen, für die man früher mit einer Suchmaschine Antworten erruiert hat. Ich wollte eben bloß den Link zur Registrierung von Kameradrohnen haben. Es kamen von der KI als Antworten Unboxing-Videos von Drohnen bis hin zu Links zu irgendwelchen Drohnenportalen. Nur nicht der korrekte Link, den eine einfach Suche in Ecosia nach mehrfachen erfolglosen Prompts in ChatGPT sofort geliefert hat.

Leider ist das kein Einzelfall, denn gefühlt sind mindestens 50% aller KI-Antworten mittlerweile falsch. Wenn mir jemand eine Statistik bringt, nach der über 90% falsch sind, würde ich die nicht anzweifeln. Aber die KI lügt mit Trump-artigen Übertreibungen. „Extreme Zunahme der Falschinformationen bei KI?“ weiterlesen

Sora wird eingestellt

Die Meldung überrascht mich doch. Oder auch nicht. Sora wird eingestellt. Als OpenAI Sora vorgestellt und dann auch für Experimente freigegeben hat, war ich geflashed. Seit der Zeit hat generative Video-KI noch gewaltig zugelegt und ganze Filme oder zumindest viele Sequenzen sind mittlerweile KI-generiert.

Aber es scheint niemand das Problem in den Griff zu bekommen, dass auf der einen Seite die Kosten bei den Anbietern für KI exorbitant sind und auf der anderen Seite kaum jemand wirklich für die KI-Leistungen zahlen will – von ein paar Leuchtturmprojekten abgesehen.

Vermutlich ist es sogar auf Dauer das geringere Problem, die Leistungsfähigkeit von KI zu steigern. Das kostenlose Anfixen hat – wie so oft in der IT-Entwicklung – eine Umsonst-Mentalität etabliert, die kein Unternehmen mehr in den Griff bekommt.

Es sieht echt so aus als könnte KI zig Berufsgruppen überflüssig und zahllose Menschen arbeitslos machen. Nur will niemand für KI bezahlen bzw. KI ist in der Gesamtbilanz vielfach teurer als menschliche Leistung. Ein Fazit, das Mut macht.

Swaks und Fail2Ban – will ChatGPT bei mir katzbuckeln?

Schon wieder – ChatGPT hat mir massiv bei einem Admin-Problem bzw. einer Frage geholfen. So wie Programmierlaien im Moment mit „Vibe Coding“ durch KI anspruchsvolle Apps erzeugen, hilft mir KI bei Administrationsproblemen. Ich hoffe nur, dass die Ergebnisse nicht so kritisch sind, wie das, was meiner Meinung nach derzeit mit Vibe Coding produziert wird.

Es ging um meinen VServer bzw. mein dort gehosteten E-Mail-Server. Da ich die letzte Zeit permanent E-Mails bekomme, die wie Antworten auf E-Mails von mir aussehen sollen und standardisiert bis hin zu aggressiv und beleidigend formuliert sind, bin ich der Sache auf den Grund gegangen.

Im Grunde kann Spoofing bzw. meine gefälschte Absenderadresse oder Backscatter / Bounce-Mails mit Fälschung einer Mail mit meiner Adresse als ursprünglichen Absender das Problem sein oder aber mein Server ist infiziert.

Mit Hilfe von SSH-Zugriff habe ich meine Protokolle, Konfigurationen untersucht und angepasst. Nach den Log-Dateien ist mein Server nicht komprimiert, aber er steht unter Brute-Force-Angriff mit beliebigen EMail-Adressen. Ärgerlich, aber nicht dramatisch und wohl aktuell bei allen Mailservern üblich. Aber meine SPF, DKIM und DMARC-Flags waren definitiv nicht optimal. Diese habe ich mit Hilfe von ChatGPT verbessert und auch Fail2Ban installiert und eingerichtet, um IPs mit mehreren Fehlversuchen zu bannen.

Die Ausgabe von dig TXT DOMAIN passt jetzt für DMARC und SPF.

ChatGPT hat mir nach der Anpassung mit swarks noch ein nettes Tool vorgeschlagen, mit dem man SMTP-Verbindungen simulieren und Header (SPF, DKIM und DMARC) prüfen kann, ohne echte Mails zu verschicken. Da hänge ich mal gerne die Informationen an: „Swaks und Fail2Ban – will ChatGPT bei mir katzbuckeln?“ weiterlesen

KI-Agenten – Nutzen vs Gefahr

Ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich KI-Agenten als Gefahr sehe. Verschiedene Beiträge in den üblichen Medien berichten über eine Studie, dass KI-Agenten Hacking-Tricks angewendet haben, um an nicht zugängliche Daten zu gelangen, ohne von Menschen dazu autorisiert worden zu sein. Dieses unkontrollierbare Fehlverhalten machen KI-Agenten zu einem immer größerem Risiko, das m.E. den unbestreitbaren Nutzen irrelevant werden lässt.

Stackoverflow statt KI – Never trust AI

Ich halte die Woche wieder eine Schulung zu Cobol (ja – die Sprache ist tot, weigert sich aber, dies anzuerkennen und ich werde einen Teufel tun, für mich interessante Jobs abzulehnen). In meinem Buch zu Cobol, das ich als Begleitmaterial verwende, habe ich eine Bemerkung zu Bit-Operatoren drin. Diese führe ich nicht aus und sind auch kein gewünschtes Thema, aber ich wollte dennoch nach dem Schulungstag schnell mal mit KI dazu etwas mehr eruieren. In langen Diskussionen mit der KI hat sich diese beharlich geweigert, die Existenz von solchen Operatoren unter Cobol zuzugeben. Kategorische Verneinung. Ich habe bereits an meinem eigenen Buch zu Cobol gezweifelt, aber in Stackoverflow dann die korrekten Informationen gefunden. Operatoren wie B-AND bzw. B-OR gibt es, nur nicht in allen Versionen von Cobol. So auch nicht unter GNUCobol, was ich via OpenCobolIDE in der Schulung verwende. Aber etwa in Micro Focus COBOL oder wohl auch z/OS COBOL.

Also wie in der letzten Zeit immer – never trust AI.

KI-Verseuchung bei Windows 11 heilen

Nicht falsch verstehen – ich nutze KI. Eigentlich ständig. Wenn man die explodierenden KI-Fehler im Griff hat, kann das wirklich Vorteile bringen. Oder anders ausgedrückt – keine KI ist auch keine Lösung und man macht sich unnötig das Leben schwer. Aber ich (!) entscheide, wann und wie. Die Durchseuchung aller möglichen Programme bis hin zum Betriebssystem ist inakzeptabel. Datenschutz alleine ist Grund genug, aber auch die Systemüberlastung und ständigen Störungen und Behinderungen bei der Arbeit durch unerwünschte Besserwisserei. FlyOOBE scheint ein Tool zu sein, dass Windows 11 halbwegs heilen kann, wenn man damit arbeiten muss.

Wenn es sicher sein soll – Windows 10 statt 11

Schon interessant, dass Datenschützer explizit vor einem Wechsel auf Windows 11 warnen und dazu raten, lieber bei Windows 10 zu bleiben. Die Begründungen sind stichhaltig und ich unterstütze sie vollumfänglich. Seit Recall bei Windows 11 aufgetaucht ist, ist mein Vertrauen in die Seriosität des Betriebssystems zerstört. Das bedeutet nicht, dass ich Windows komplett meide. Kann ich gar nicht, denn manche Aufträge basieren auf Windows als Betriebssystem. Sogar Windows 11 habe ich und nutze es hin und wieder. Natürlich ohne Recall, wobei massiv angezweifelt wird, dass man diesen „Trojaner“ – denn nichts anderes ist das – wirklich komplett dekativieren kann. Es ist wahrscheinlich, dass ein Deaktivieren durch Systemeinstellungen nur vorgaukelt, es würden keine sensiblen Daten mehr abgegriffen und in die USA gesendet. „Wenn es sicher sein soll – Windows 10 statt 11“ weiterlesen

KI statt Mitarbeiter

Bei der Hessenschau steht auf der Webseite z.Z.  eine große Schlagzeile „KI übernimmt: Deutsche Bank will 100 weitere Filialen schließen„. Nach dem Kahlschlag bei Kreativen und teils auch in der IT zerlegt es jetzt immer mehr die Branchen, die sich im weitesten Sinn mit Beratung, Kundenkontakt und allgemeiner Bürotägigkeit beschäftigen. Ich hatte ja  frühzeitig gerade für diese Branchen schwarz gemalt, als vor einigen Jahren  LLMs Einzug gehalten haben. Jetzt kann  niemand die Augen mehr verschließen, dass KI in großem Umfang Mitarbeiter abschafft. Aber die Rechnung wird nicht aufgehen.

Wenn ich irgendwo Kontakt brauche und eine KI soll mich abwimmeln, bin ich als Kunde weg. Das sehen auch die meisten Kommentatoren zu dem Beitrag in der Hessenschau so. KI-Agenten sind einfach zu dumm, um wirklich helfen zu können. Die taugen nur zum Hinhalten und Abwimmeln. Vielleicht mit Ausnahme von Terminvereinbarungen, um dann F2F mit Menschen zu reden, oder für Antworten auf Standardfragen, die man auch in FAQ scheiben könnte.

Ich mach mal den Nostradamus und sage vorher, dass Unternehmen erst mit KI Geld einsparen und dann ein Vielfaches durch Vertrauens- und Kundenverlust sowie die ganze KI-gemachten Schäden bezahlen werden. Wer will, kann mich in ein oder zwei Jahren auf diese Prognose festnageln.

Just the Browser

Ich bin gerade über einen nützlichen Tipp gestolpert, wie man die aktuellen KI-Schädlinge in wichtigen Browsern beseitigen kann. Just the Browser nennt sich das Tool. Auf der Webseite dazu gibt es Installationsanweisungen.

Wenn ich KI zuverlässig bei Surfen ausschalten will, nehme ich mittlerweile wieder mehr Vivaldi und bin auch in der Lage, diese ganzen negativen KI-Auswüchse in anderen Browsern selbst in Griff zu behalten.

Aber mit Just the Browser soll es in Chrome-basierenden Browsern sowie Firefox und Edge einfacher und auch für Laien machbar sein. „Just the Browser“ weiterlesen

Echter Nutzen für meinen uralten Thinkcentre

Ich wollte die Tage mal wieder eine DVD anschauen und bin auf ein nicht einkalkuliertes Problem gestoßen. Das ganze neue IT-Zeug bei mir hat gar kein DVD-Laufwerk mehr, was mir komplett entfallen war. Irgendwo fliegt noch ein externes DVD-Laufwerk rum, aber das habe ich nicht auf die Schnelle gefunden. Warum  aber nicht einfach einen alten Rechner nutzen, der noch ein DVD-Laufwerk hat?

Nur hat sich das direkte Streamen der DVD als unerwartet kompliziert erwiesen. Beispielsweise VLC kann das im Prinzip und LLMs haben auch zig Vorschläge gehabt, wie das funktioniert und welche Varianten es gibt. Nur alle Vorschläge der KIs waren untauglich, wie so viele Aussagen der KI im Moment. Egal ab ChatGPT, Copilot, Gemini oder Deekseek. Reine Blender, deren Lösungsvorschläge zu 95% passen und die letzten 5%, die es zur wirklichen Nutzung braucht, einfach nicht hinbekommen. Aber permanent zusagen, dass das garaniert geht – isch chwör, Bruuudder!

Letztendlich kam raus, dass Streaming direkt vom DVD-Laufwerk an zig Kleinigkeiten einfach scheitert. „Echter Nutzen für meinen uralten Thinkcentre“ weiterlesen

KI-Kundenabwimmeln bei Amazon

Amazon nutzt seit einiger Zeit einen Chat-Bot, der bei Problemen genutzt werden muss. Damit werden die einfachsten Reklamationen oder Fragen etc. nahezu unmöglich gemacht. Diese KI hat m.E. nur den Zweck, dass sich Amazon aus der Verantwortung stehlen kann und Kunden entnervt aufgeben. Ich frage mich, ob das ein Fall für die Verbraucherzentrale ist. Eine ganz miese Nummer von Amazon.

YouTube No Translation

YouTube wird m.E. zunehmend schlechter bzw. Nutzerunfreudlicher. In der letzten Zeit sind mir immer mehr Videos auf YouTube aufgefallen, die mit KI stümperhaft synchronisiert wurden. Diese automatischen Übersetzungen oder „Auto-Dubbing“ übersetzen bzw. synchronisieren Sprache, Titel, Beschreibung oder Untertitel KI-basierend auf einer IP bzw. Region und das kann man – soweit ich rausbekommen habe – nicht über einen Schalter dauerhaft deaktivierem.

Diese KI-Übersetzungen klingen durch die Bank grauenvoll und für mich zumindest unerträglich. Verhindert Google gezielt, dass man auf einfache Weise die Originalversion bekommt? Wollen die, dass man YouTube meidet? Es genügt doch, dass man Werbe-Terror mit Browsererweiterungen und Downloadern bekämpfen muss.

Ich habe jetzt „YouTube No Translation“ als Browser-Extension („YouTube Anti Translate“ soll eine gute Alternative sein) installiert und damit kann man  Titel, Beschreibung, Audio- und Untertitel entweder auf Original setzen oder automatische Übersetzungen komplett blockieren. Jetzt ist YT zumindest temporär wieder zu nutzen. Bis zum nächsten Rückschritt, den sich Google einfallen lässt.

Codeberg statt Github

Der Beitrag, nachdem Zig komplett Github verlassen und auf Codeberg umgezogen ist, hat mich zum Registrieren eines Accounts bei Codeberg veranlasst, um die Alternative zu Github auszuprobieren. Ich mache (bisher) selbst nichts mit Zig und werde auch definitiv nicht meinen Account bei Github stilllegen. Dazu sehe ich persönlich keinen zwingenden Anlass und kann das auch gar nicht, weil ich mit meinen Videotrainings bei Linked Learning (LiL) mit Github-Repos arbeite.

Aber die Kritik, die in dem Beitrag geäußert wird, ist nicht von der Hand zu weisen. Die zunehmende KI-Fixierung in der IT führt zu großen Qualitätsmängeln, die kaum noch zu handhaben sind. Ich bin mir sicher, dass wir die Folgen sehr teuer bezahlen werden.

Vibe Coding

Rund herum in der IT-Szene und vor allen Dingen bei Softwareentwicklung dreht sich im Moment gefühlt alles um Vibe Coding. Das Collins Dictionary hat Vibe Coding sogar angeblich zum Wort des Jahres gewählt. Aber funktioniert die Idee? Ich habe dazu eine klare Position. Und die ist „Nein“. Vibe Coding ist für mich nur eine Illusion, Leute ohne fundierte Programmierkenntnisse könnten mittels KI ein „gutes“ Programm oder Softwareprodukt erstellen, das echte Aufgaben löst. „Vibe Coding“ weiterlesen