Workstation hisst Panik-Flagge

Das hatte ich auch schon lange nicht mehr – einen Blue Screen of Death. Nette Begrüßung meiner Workstation zum Start des Arbeitstags :-(. Die hätte doch einfach sagen können, dass sie zwischen den Jahren Urlaub braucht. Aber nein. Volle Breitseite.

Denn nach dem Sammeln der Informationen für eine Bereinigung der Situation und dem obligatorischen Neustart mit „automatischem“ Reparaturversuch kam die nächste Panik-Flagge.

Die „automatische“ Reparatur ist misslungen. „Automatische Reparatur“ (beachte – ganz Microsoft-like ohne Artikel) war ganz und gar nicht „automatisch“. Aber die üblichen Features zum „manuellen“ Reparieren wurden bereitgestellt und ich habe es erst einmal mit dem Start im abgesicherten Modus ohne Netzwerktreiber versucht. Das zumindest ging. Nach meiner Erfahrung kann ein anschließender Neustart dann oft schon gelingen, denn Windows „erinnert“ sich danach oftmals, wie es denn richtig zu starten hat.

Das war auch bei der Workstation der Fall und ich dachte zuerst, dass alles wieder ok wäre. War aber nicht der Fall, denn ich hatte keinerlei Ton,  was für Videokonferenzen und Remoteschulungen suboptiomal ist. Nicht, dass ich heute so etwas hätte, aber grundsätzlich muss das Problem ja bereinigt werden. Tatsächlich hat der nächste Neustart die Soundprobleme aber bereinigt und im Moment läuft die Workstation.

Aber die Einschläge kommen näher. Ich hab schon eine geraume Zeit die Grafikkarte unter Beobachtung, denn die zickt beim Kaltstart immer wieder und der Rechner muss 2x gestartet werden, bis Windows wirklich zu sehen ist. Vielleicht war die Grafikkarte auch für die aktuellen Probleme verantwortlich, aber das „Fehlerbild“ (Achtung Wortspiel) mit den Soundproblemen passt für mich nicht richtig. Es sei denn, die Grafikkarte hätte sich unerlaubt den Interrupt der Soundkarte geklaut.

Ich bin noch nicht sicher, ob ich einfach die Grafikkarte auf Verdacht austauschen soll oder nicht. Vor einigen Tagen hatte ich zumindest in die Richtung vorgefühlt, denn grundsätzlich will ich die Workstation nicht ersetzten. Die ist im Moment für mich perfekt konfiguriert und was den alten Chip angeht – ich brauche gar nicht so viel Leistung. Vier Monitore, 32 GByte RAM und SSD als Kernfeatures genügen mir für die Arbeit. Andere Hardwareverbesserungen bringen mir vermutlich nicht wirklich viel.

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