Keine Unterstützung von IT-Freelancern durch die Politik

Der Beitrag auf Golem belegt deutlich, dass man sich niemals auf die Politik verlassen darf. Das großspurig rausposaunte Hilfspaket des Bundes in Milliardenhöhe für Firmen und Selbständige sieht so gut wie keine Leistungen vor, mit denen IT-Freelancer irgendetwas anfangen könnten. Von wegen „Niemand wird im Regen stehen gelassen“. Zwar trifft es Soloselbständige und Kleinunternehmer aus anderen Branchen noch härter, weil für sie die Wurst zwar da ist, sie aber durch Bürokratie und Überlastung der Zuständigen einfach vor die Nase gehängt wird, ohne dass sie diese erreichen. Aber es gibt zumindest eine Wurst.

Für IT-Freelancer ist schlicht und einfach nicht einmal eine Wurst da. Nichts außer Hartz IV, wenn die Existenz ganz den Bach runter gegangen ist, und Darlehen und Zuschüssen, deren Bedingungen sie niemals erfüllen.Wie immer kommt von der Politik nur Lug und Trug und diejenigen, die die Gesellschaft und Wirtschaft am Laufen halten, bekommen dafür einen Tritt in den Allerwertesten.

Wobei ich aus der komfortablen Posistion heraus kritisieren kann, dass ich trotz der Coronakrise absehbare Zeit weiter eine recht gute Auftragslage habe. Was aber nur daran liegt, dass ich schon seit geraumer Zeit sowieso gezielt langfristig ausgelegte Aufträge angenommen habe, für die ich nicht vor Ort sein muss. Das macht sich gerade im Moment bezahlt.

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