Wieder eine Aufnahmesession erfolgreich beendet

Die Videoaufnahmen für LinkedIn Learning (LiL) sind beendet und die Angelegenheit ist rund gelaufen. Die Remote-Arbeit via Tethering ging wunderbar, da ich in meinem Büro in Eppstein selbst nur mit LTE 45 MBit/s im Download und 15 MBit/s im Upload verfügbar habe. Das ist sogar vergleichbar mit einem 50 MBit Glasfaseranschluss. Nur mein verfügbares Datenvolumen schmilzt wie Butter in der Sonne.

Zurück in Bodenheim ist mein Glasfaseranschluss immer noch inaktiv. Was ich da in der Hotline von O2 und Unsere Grüne Glasfaser erlebe, spottet jeder Beschreibung. „Wieder eine Aufnahmesession erfolgreich beendet“ weiterlesen

Aufnahmezeit unter ungewöhnlichen Umständen

Ich bin wieder für bei LinkedIn Learning (LiL) aktiv. Ich nehme ein Training von mir, dass mittlerweile 10 Jahre alt ist, neu auf, straffe es und passe es an die aktuellen Bedingungen rund um modernere Tools und KI an. Zudem erweitere ich ein anderes Training um ein Kapitel. Vermutlich werde ich 2 bis 2,5 Tage brauchen. Gestern abend bin ich bereits nach Eppstein gefahren, habe mein Aufnahmezeug eingerichtet, das Probevideo aufgenommen, hochgeladen und warte auf das GO aus Graz. Es ist also alles vorbereitet und in Ordnung. Das sollte die nächsten Tage gut laufen. Nur rundherum sind die Umstände ungewöhnlich.

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Möbiusband der Warteschleifen

Ich bin extrem genervt. Denn seit heute morgen habe ich kein Internet bzw. Telefon mehr. Zumindest keinen Festnetz- bzw. Glasfaseranschluss. Ganz toll, wenn man eine Remoteschulung halten soll. Wobei Tethering über Smartphone die Sache zumindest machbar gestaltet hat. In Eppstein nutze ich sowieso nur noch diese Art des Internetzugangs, aber in meinem Hauptbüro will ich einen Festnetz- bzw. Glasfaseranschluss weiter zur Verfügung haben. Da ich hier ja auch mit der Familie wohne, braucht es sowohl mehr Speed als auch Datenvolumen und insbesondere Verbindung im ganzen Haus. Nur hat mein Anbieter EWR meinen Zugang zum heutigen Tag abgeschaltet. Wobei die Sache etwas komplizierter ist. „Möbiusband der Warteschleifen“ weiterlesen

Telekommunikationsmindestanforderungsverordnung der Bundesnetzagentur

Gerade lese ich einen Artikel, dass die Bundesnetzagentur in dem Entwurf der sogenannten „Telekommunikationsmindestanforderungsverordnung“ 10 Mbit/s im Download, eine Uploadrate von 1,3 Mbit/s und 150 Millisekunden bei der Latenz für einen Internetzugang als ausreichend ansieht. Die Bundesnetzagentur nennt das ausdrücklich „Mindestanforderungen an einen Internetzugang, der alle relevanten Online-Dienste ermöglicht“. In dem Artikel wird sich echauffiert, dass das total lächerlich wäre.

Auch wenn ich kein Freund der Bundesnetzagentur bzw. bürokratischen und veralteten Behörden bin (ganz und gar nicht) – ich teile die Ansicht, dass diese Mindestanforderungen genügen. Was da in den Medien als Mindestanforderungen gehyped und von Drückern Kunden für unbedingt notwendig verkloppt wird, ist rein auf Gaming und Streaming von HD-Inhalten ausgerichtet. Es gibt doch kein Grundrecht auf latenzfreies Daddeln von Internet-Spielen oder stumpfem Konsumieren von HD-Videos irgendwelcher Streamingplattformen.

Die Zeitschrift, die ich gerade lese, behauptet sogar glatt, dass mit 10 MBit/s keine Videokonferenzen möglich wäre. Das ist so ein lächerlicher Bullshit, dass man der Zeitschrift jede Kompetenz absprechen muss. So fundiert wie ein Umsonst-Werbeblättchen, was den Briefkasten verstopft. Angeblich ein PC-Magazin und so etwas Falsches und Dummes zu schreiben. Ich habe viele Jahre mit weniger Datendurchsatz meine Online-Schulungen gehalten und parallel haben noch andere Familienmitglieder das Internet genutzt. Angeblich hatte ich da 16 MBit/s, aber es kamen real nur etwa 8 – 9 MBit/s an. Und es ging auch. Klar – mit Glasfaser geht es jetzt besser. Das ist nicht das Thema. Reinen Unterhaltungsbedarf als Maßstab für einen ausreichenden Internet-Anschluss anzusetzen, ist dumm, tendenziös und einfach nur unseriös.

Ich bin zufällig gestern von einem Glasfaseranbieter kontaktiert worden, der mich zum Wechseln animieren und mir deren Standardtarif mit 250 MBit/s andrehen will. Den langsamsten Tarif mit 100 MBit/s würden nur ältere Leute nehmen, die nicht viel mit Internet machen. Ich musst echt an mich halten. Zwar werde ich wohl schon den Vertrag eingehen, aber hauptsächlich wegen der geringeren Kosten gegenüber meinem derzeitigen Vertrag. Da habe ich zudem „nur“ (!) 50 MBit/s, aber nicht die geringsten Bedürfnisse bisher gemerkt, die mich einen schnelleren Anschluss wünschenswert erscheinen lassen.

Und ich betone nochmal – ich schule ständig remote und lade große Datenmengen ins Netz oder runter. Nur bin ich halt kein Daddler und Streamingdienste brauche ich so notwendig wie einen Kropf.

Ich will nicht infrage stellen, dass die zukünftigen Anwendungen immer mehr Datendurchsatz verlangen werden, aber derzeit ist die Aussage der Bundesnetzagentur einfach nur sinnvoll und seriös.

Funklochkarte

Ich habe immer wieder Probleme mit der mobilen Erreichbarkeit. Entweder hören mich beim Telefonieren mit dem SmartPhone die Gesprächspartner nicht, obwohl ich sie höre, oder aber die Interent-Verbindung ist grottenschlecht bis gar nicht da. Obwohl ich einen LTE-Vertrag habe.

Unter https://breitbandmessung.de/kartenansicht-funkloch gibt es von der Bundesnetzagentur nun eine Funklochkarte, mit der man die Abdeckung in verschiedenen Gebieten in Deutschland überprüfen kann. Die Daten beruhen auf der Breitbandmessung einer App der Bundesnetzagentur, die einige Tausend Nutzer zur Messung der Mobilfunkqualität in ihrer Umgebung verwendet und übermittelt haben.

Wobei ich sogar stark vermute, dass viele Probleme von mir durch ein neues SmartPhone gelöst werden können. Das S4 ist ja schon über 5 Jahre alt und muckt auch immer mehr bei der Bluetooth-Verbindung, der Lokalisierung über GPS etc. Dazu ist auch das Android-System nicht mehr auf dem neusten Stand.

Leider finde ich aber kein neues SmartPhone, dass die Features hat, die ich haben möchte:

  • Austauschbarer Akku mit sehr hoher Kapazität für lange Laufzeit
  • Infrarot-Sender
  • Leicht zu rooten
  • Kopfhörerbuchse
  • Externe SD-Karte
  • Sehr gute und schnell verfügbare GPS-Lokalisierung
  • Stabile Netzverbindung für Telefonieren

Das sind die Key-Features und egal welches Geräte ich finde, es fehlt immer etwas. Dafür werden für mich vollkommen überflüssige Dinge wie die Kamera, NFC, Fingersensor, Gesichtserkennung, viele Farben, geringe Dicke etc. als Kaufreize aufpoliert. Ich fürchte, dass ich einfach kein neues Gerät finde. Ich verstehe es einfach nicht, dass die alten SmartPhones diese Features fast alle hatten und der neue Schrott nur Richtung Modepuppen vorangetrieben wird und dafür das SmartPhone als Werkzeug diskreditiert. Maximal bei den Outdoor-SmartPhone scheinen da die meisten Features zu finden sein.