Das Windows-11-Update ist durch

Ich bin immer wieder erstaunt (oder besser erschrocken), wie lange ein Update von Windows dauern kann. Das Update von Windows 10 auf Windows 11 auf meinem UBook war gerade wieder so ein Frusterlebnis. Der Download der Installationsdateien von Windows 11 ging recht fix, da ich in meinem Büro in Eppstein DSL100 habe. Ich habe nicht wirklich aufgepasst, aber das war in so einer guten Stunde wohl durch. Danach habe ich die Installation auf  meinem Microsoft-Surface-Billig-Klon von CHUWI gestartet. Den Installationsprozess habe ich etwa 1,5 Stunden so beiläufig verfolgt und dann bin ich ins Bett gegangen, um die Sache über Nacht durchlaufen zu lassen. Ich hatte es nicht eilig, den Rechner wieder in Gang zu bekommen.

Am nächsten Morgen stand auf dem Bildschirm, dass die Installation soweit beendet wäre und der Rechner zum Abschließen der Installation und erstem Einrichten neu gestartet werden könnte. Gemacht, Kaffee gekocht und gewartet. Nach gut 20 Minuten stand die Fortschrittsanzeige auf ca. 2%. Ich wollte sowieso den Garten hinter meinem Zweitbüros von Dornen und Unkraut befreien und habe, während Windows 11  die Einrichtung und den 1. Start versucht hat, den gesamten oberen Teil mit Gartenschere und Hacke von Dornen und Unkraut befreit. Dabei bin ich mit der Hacke gut 7 – 8 Mal den gesamten Bereich durchgegangen. Selbst in der Zeit hat es Windows nicht geschafft, sich einzurichten. Erst nachdem ich den Hof noch von Blättern befreit und gekehrt hatte, war Windows mit der Sache dann fertig. Das waren 4 Stunden! Wie gesagt – ich bin jedes Mal entsetzt, wenn ich so etwas mache.

Ich sollte nicht so viel Linux verwenden, denn das versaut die Erwartungshaltung. Linux wäre auf vergleichbarer Hardware in vielleicht 10% der Zeit durch.

Aber man installiert in der Regel ja nur einmal und wenn das durch ist, muss die Sache nur funktionieren. Auch wenn es um das Tablet nicht schade gewesen wäre, wenn  die Installation schiefgegangen oder Windows 11 das Teilchen ruiniert hätte – ich wollte ja schon, dass ich Windows 11 mal ausprobieren kann. Und tatsächlich läuft Windows 11 auf diesem zwar ziemlich neuen, aber einfachen und recht schwachbrüstige Gerät.

Mein erster Eindruck von Windows 11 ist wie erwartet negativ, aber da greift sicher meine Aversion gegen Änderungen von Bewehrtem. Die Oberfläche finde ich grausam – sieht fast aus wie macOS (und das ist aus meinem Mund ein vernichtend negatives Urteil, weil ich mit Apple-Geräten einfach nicht zurechtkomme). Aber ich denke, dass ich die anpassen kann und vermutlich werde ich die Classic Shell bzw. Open Shell installieren, mit denen ich mich auch schon gegen den Desktop von Windows 10 erfolgreich verteidige. Aber erst einmal will ich die neue Oberfläche lassen (zumal Open Shell offiziell noch nicht für Windows 11 verfügbar ist) und schauen, ob meine Ablehnung wirklich nur die Aversion gegen das Neue oder fundiert ist. Denn bei Linux habe ich gegen neue Oberflächen meist weniger Aversion als bei Windows und macOS.

Microsoft hat auch unzähligen Bloatware mit Windows 11 installiert, aber die Deinstallation ging zumindest vernünftig. Weitere Bereinigungen und Optimierungen gehe ich die Tage an. Auch um das Gerät zu beschleunigen, denn gefühlt starten die Programme mi Vergleich zu Windows 10 extrem zäh und laufen auch langsamer. Ich habe zwar gehört, dass Windows 11 hier eigentlich besser als Windows 10 sein sollte, aber ich habe den gegenteiligen Eindruck. Was aber auch daran liegen kann, dass das UBook vermutlich am unteren Ende der notwendigen Hardware rangiert. Ich werde auf jeden Fall Windows 11 auf dem UBook lassen und je nach meinen persönlichen Erfahrungen entscheiden, ob ich weitere Rechner darauf umstelle oder nicht.

Risiko! Ich installiere Windows 11. Auf einem Billig-Klon eines Sureface

Ich bin gerade in meinem Büro in Eppstein und habe vor ein paar Minuten mein Microsoft-Surface-Billig-Klon von CHUWI gestartet. Der Update-Prozess hat mir dabei angezeigt, dass Windows 11 für meinem Rechner verfübar wäre. Kostenlos! Eigentlich wollte ich Windows 11 ignorieren bzw. überspringen, denn über die letzten Jahre hat sich die Erfahrung manifestiert, dass die ungeraden Windows-Versionen immer Schrott waren.

Aber um das Tablet ist es eigentlich nicht schade, wenn da die Installation schiefgeht oder Windows 11 wirklich so schlecht ist, wie ich es erwarte. Das Gerät ist im Gegenteil eigentlich perfekt, damit ich mir ein eigenes Bild machen und die Installation bzw. Deinstallation testen kann. Wäre schon eine Überraschung, wenn dieses doch einfache und recht schwachbrüstige (wenngleich ziemlich neue) Gerät es schafft, mit Windows 11 zurechtzukommen. Aber die Update-Routine von Windows 11 meint es anscheinend. Wir werden es sehen.

Im Moment sind ca 42% runtergeladen und ich werde sehen, ob das UBook nach dem Installationsversuch noch ein UBook oder ein totes Stück Elektroschrott ist. Ich gehe aber davon aus, dass ich im Problemfall bzw. bei Nichtgefallen wieder auf Windows 10 zurückgehen kann. Auch der Test ist spannend.

Meine wichtigen Rechner will ich aber nach derzeitiger Auffassung nicht Windows 11 aussetzen, denn die brauche ich auf jeden Fall funktionstüchtig. Wenn das Zeug auf dem Chuwi läuft, dann kann ich zumindest etwas Erfahrung mit Windows 11 aufbauen und das brauche ich eben auch auf jeden Fall – auch wenn ich Windows 11 eigentlich überhaupt nicht nötig habe.

 

Erste Erfahrungen mit meinem Surface-Klon von CHUWI

Nachdem ich das CHUWI UBook Tablet, was ich beim letzten Prime Day von Amazon für wirklich kleines Geld geschossen hatte, eingerichtet habe, habe ich es in mein Büro nach Eppstein verlagert und erste Erfahrungen mit dem Einsatz.

Mit ein paar Einschränkungen muss man schon leben, wenn man für so kleines Geld ein Convertable kauft. Wäre ja auch vollkommen unrealistisch anzunehmen, dass die bis zu 8x teureren Geräte nicht viele Dinge besser können. Die Leistung von dem Gerät ist also nicht der Burner, aber so wie ich es einsetzen will, brauche ich nicht mehr. Das x-fache Geld für ein Marken-Convertable wäre raus-geschmissenes Geld.

Nach einiger Arbeit ist mir bei meinem UBook jetzt nur noch eine Sache unangenehm aufgefallen: Die Abstände zwischen den verschiedenen Buchsen auf der einen Seite liegen zu eng beieinander und es gibt nur sehr wenige Anschlussmöglichkeiten. Da ich den externen Bildschirm mit einem Adapter (Micro-HDMI) anschließen muss, klemmt dann der Zugang zu dem USB-Anschluss daneben. Und da ich nur 2 USB-Buchsen habe, brauche ich beide für Tastatur und Maus. Mit dem USB-C-Anschluss habe ich so meine Probleme, denn weder ein Monitor an meinem Adapter noch eine USB-Maus funktionieren damit. Kann aber auch am Adapter liegen.

Das Problem mit dem USB-Anschluss werde ich mit einem billigen USB-Hub beseitigen und dann habe ich eine Ausstattung, mit der ich wirklich vernünftig arbeiten kann.

Sollte das Gerät nicht nach kurzer Zeit den Geist aufgeben, ist es wirklich für meine Zwecke eine gute Wahl gewesen.