Bob’s Country Bunker

Wenn man Vibe Coding macht, kann es schnell gehen wie den Blues Brothers in Bob’s Country Bunker. Ein Programm kann passen – muss aber nicht. Dann ist es dringend notwendig, dass man Alternativen wie „Rawhide“ oder „Stand by your man“ in der Hinterhand hat. Programmiergrundverständnis ist bei Vibe Coding so ein Mittel, das den Hals retten kann, wenn ein KI-generiertes Programm nicht ganz passt. Solche Programmiergrundlagen und -hintergründe vermittle ich in meinem Kurs Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle, der erstmals am 13. Mai 2026 online angeboten wird.

Microsoft Rewards Gewinnspiel

Vor ein paar Tagen bin ich auf das weltweite Microsoft Rewards Gewinnspiel gestolpert und habe mich eben dazu angemeldet und ein paar Aktionen ausgeführt, die mir (theoretisch) große Gewinne versprechen. Nur werde ich vermutlich wegen dieses Posts von der Verlosung wieder ausgeschlossen ;-). Denn wie verzweifelt muss Microsoft sein, wenn ihre Produkte wie Bing, Edge & Konsorten  nur über Bestechung an Mann/Frau/Divers gebracht werden können? Ich habe diese Bauernfängerei wie gesagt durchgespielt und dazu einen ungenutzen, alten Windows-10-Rechner und ein ausgemustertes SmartPhone verwendet. Da kann ich das Zeug schadlos installieren und dann halt nur nutzen, um meine Chancen an der Verlosung hochzuhalten. In der realen Welt werde ich einen Teufel tun und Edge oder die Bing-App  verwenden – schon gar nicht angemeldet.

Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle

Manche alten Weisheiten sind in modernen Zeiten obsolet. Andere umso sinnvoller und wichtiger. Konfuzius sagt:

„Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.“

Gerne auch analog für Vegetarier angepasst mit Brot und Backen oder gegendert, um in modernen Zeiten nicht anzuecken. Ich will das aber auf IT und Vibe Coding umbiegen.

„Erstelle ohne Grundkenntnisse mit Vibe Coding ein Programm und kurzzeitig bist Du satt. Lerne IT-Basics und du hast die Grundlage für eine dauerhafte Lösung mit KI.“

In meinem kommenden  Kurs Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle im Mai möchte ich dieses Vorhaben umsetzen.

Kurs zu Vibe Coding und KI in der Softwareentwicklung & WP-Bug

Sehr seltsam – ich hatte Anfang April einen Post veröffentlicht, der auch bis vorgestern angezeigt wurde. Gestern ist plötzlich dessen Überschrift weg gewesen und der Original-Content wurde direkt unter einem anderen Post eingefügt. Ich bin dem Problem in WordPress auf die Spur gegangen und dann war der Beitrag plötzlich komplett weg. Aber in der Datenbank selbst war er noch zu finden. Da hat es mir doch scheinbar WordPress zersemmelt.  Wobei eben auch mein neuster Post von gestern verschwunden war, ich ihn aber in einem anderen Browser dann wieder hatte. Ich muss der Sache echt mal auf den Grund gehen, ob das an WordPress, irgendwelchen PlugIns oder bestimmten Browsern und/oder deren Erweiterungen liegt. Der Post von Anfang April bleibt aber wirklich verschwunden und deshalb hier nochmal der damalige Post (reproduziert aus MariaDB)  mit Werbung für meinen neuen Kurs Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle im Mai.


Manche alte IT-Schlachtrösser – zu denen ich mich auch zähle – erleben gerade eine Sinnkrise (davon nehme ich mich aber aus), da Vibe Coder & Co in den üblichen verdächtigen Kanälen Erfolgsmeldungen verbreiten, wie sie ohne Programmierkenntnisse und nur mittels KI auch die anspruchsvollsten Apps erstellt haben. Werden IT-Kenntnisse wirklich überflüssig?

Ich will vier Thesen in den Raum stellen und 2x provozieren.

  1. Viele Meldungen sind nicht überprüfbar.
  2. Ein Programm, das auf den ersten Blick funktioniert, ist nicht unbedingt gut.
  3. Provokation 1: Nur weil ein blindes Huhn mit KI einen Goldklumpen gefunden hat, sollte man die Tausende Suchenden nicht vergessen, die trotz der Hilfe durch KI ihre Misserfolge nicht laut herausrufen.
  4. Provokation 2: Alte Schlachtrössen müssen auch mit der Zeit gehen, sonst erfüllen Sie ihre letzte Aufgabe beim Metzger.

Die zweite Provokation und meine zweite These haben mich veranlasst, Kurse und Trainings für Vibe Coder bzw. allgemein Personen ohne klassische IT-Ausbildung zu entwicklen, die KI effektiv  bei der Softwareentwicklung nutzen wollen. Ich sehe keinen Sinn darin, KI zu bekämpfen (von wegen „alte Schlachtrösser und mit der Zeit gehen“). Ganz im Gegenteil – ich beschäftige mich ja schon seit zig Jahren mit KI und deren Grundlagen (insbesondere auch durch Videotrainings bei Linkedin Learning) und sehe damit auch eine kleine „Teilschuld“ bei mir, dass KI die klassische Softwareentwicklung komplett umstrukturiert.

Aber ich sehe genauso und vor allen Dingen die Probleme, die ohne zumindest elementare Grundlagen selbst bei trivialem Vibe Coding entstehen.

In dieses Spannungsfeld hinein habe ich u.a. meinen neuen Kurs „Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle „ bei ppedv konzipiert.

Personen, die stolz darauf sind, ganz ohne Verständnis der Grundlagen und Hintergründe Apps irgendwie erstellen zu können, kann und will ich damit nicht abholen. Aber Personen, die die Decke des Mysteriums der Softwareentwicklung etwas lüften und der KI nicht mehr hilflos ausgeliefert sein wollen, die möchte ich mit dem Kurs und noch ein paar kommenden Projekten Anleitungen und Hilfestellungen an die Hand geben.

Lebensmittel retten mit der Drohne im Schlepptau

Wir retten schon seit Jahren Lebensmittel mit Too good to go. Da bei uns im Ort nur wenige Händler mitmachen, müssen wir dazu aber meist in Nachbargemeinden. Ich lege Wert darauf, zum Abholen das Fahrrad oder zumindest eBike zu nehmen, um den Schutz von Ressourcen nicht ad absurdum zu führen. Den Sonntagsweg heute zum Bäcker habe ich genutzt, mein neustes „Spielzeug“ (eine DJI Neo) weiter auszuprobieren.

Diese habe ich als Retour-Ware günstig geschossen und soll weit mehr als eben nur ein „Spielzeug“ darstellen. Im Gegenteil. Die gesamte IT-Landschaft wird gerade bekanntlich durch KI durcheinandergewürfelt. Programmierung erscheint durch „Vibe Coding“ (zumindest behaupten das viele Personen im Moment so – ich erwarte hingegen viele Risiken und versteckte Probleme und bin sicher, dass Grundlagen statt KI-Blindflug unabdingbar sind – deshalb nebenbei gleich auch etwas Werbung für meinen Kurs Software verstehen im Zeitalter von Vibe Coding – Vom Blindflug zur Kontrolle im Mai) selbst Laien zugänglich.

In diesem Umfeld sehe einen Teil meiner beruflichen Zukunft vermehrt in praktischen Anwendungen mit KI. Nicht als Drohnenpilot, aber sowohl mit der Programmierung und Nutzung von Sensoren, wie ich es etwa auf meinem Raspberry PI schon mache, als auch der geplanten Auswertung der Drohnenvideos und -bilder durch KI. So nutze ich meine IT-Kompentenzen, die ich in Jahrzenten aufgebaut habe, plötzlich in einer Interaktion mit dem realen Leben.

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Klarnamenpflicht als Steigerung der Vorratsspeicherung

Schon die ansatzlose Vorratsspeicherung von IP-Nummern definiere ich als  Angriff auf die Freiheit der gesamten Bevölkerung, aber selbst diese Maßnahme geht einigen Personen noch nicht weit genug. Unter dem Vorwand des Kampfs gegen Hetze und Kriminalität im Netz wird verhemmend gefordert, dass man sich nur noch mit Klarnamen im Internet  äußern darf. Ich habe damit kein Problem, denn ich gebe auch im Netz grundsätzlich keine Äußerungen von mir, zu denen ich mich nicht auch in der realen Welt bekenne. Auch wenn ich mich klar positioniere wie hier gegen die Speicherung von IP-Nummern und eben sowieso gegen die Klarnamenpflicht.

Aber es gibt unzählige Gruppen, die massiv durch diese Pflicht und Verfolgung benachteiligt und gefährdet würden. Wozu ? Denn Personen, denen man vordergründig habhaft werden will, nutzen selbstverständlich VPN, Tor und andere Anonymsierungsdienste und sind damit unter keinen Umständen aufgrund der IP-Nummer zu identifizieren (außer die ganz, ganz Dummen) und genauso selbstverständlich würden die einfach Accounts aus dem Ausland nutzen, wenn in unserer winzigen deutschen Blase Klarnamen gefordert werden.

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Und täglich grüßt die Vorratsdatenspeicherung

Und wieder haben wir den mittlerweile gewohnten Angriff auf selbstverständliche Bürgerrechte. Glücklicherweise leben wir in einem Rechtsstaat und es gibt genug verantwortungsvolle Organisationen wie  Bundesdatenschutzbeauftragte und den Deutschen Anwaltverein, die den ansatzlosen Generalverdacht von 8o Millionen Menschen bloßstellen und hoffentlich auch verhindern.

Extreme Zunahme der Falschinformationen bei KI?

Geht es nur mir so oder explodieren gerade fehlerhaften Antworten durch KI? Gerade bei ganz einfachen Fragen, für die man früher mit einer Suchmaschine Antworten erruiert hat. Ich wollte eben bloß den Link zur Registrierung von Kameradrohnen haben. Es kamen von der KI als Antworten Unboxing-Videos von Drohnen bis hin zu Links zu irgendwelchen Drohnenportalen. Nur nicht der korrekte Link, den eine einfach Suche in Ecosia nach mehrfachen erfolglosen Prompts in ChatGPT sofort geliefert hat.

Leider ist das kein Einzelfall, denn gefühlt sind mindestens 50% aller KI-Antworten mittlerweile falsch. Wenn mir jemand eine Statistik bringt, nach der über 90% falsch sind, würde ich die nicht anzweifeln. Aber die KI lügt mit Trump-artigen Übertreibungen. „Extreme Zunahme der Falschinformationen bei KI?“ weiterlesen

Die Simpsons, Big Bang Theorie und Mathematik in der Popkultur

In meinem Blog geht es eigentlich um IT, aber hin und wieder gleite ich zu meinen Wurzeln ab. Ich bin ja Diplom Mathematiker und habe auch Physik mit Schwerpunkt Quantenmechanik studiert. Zwar ist das Wissen mittlerweile verschüttet, aber gelegentlich wird mein immer noch vorhandenes Interesse daran neu entfacht. Gerade geschehen mit einer Sonderausgabe von Spektrum der Wissenschaft (Mathe in der Popkultur). Deshalb mache ich hier gerne ein bisschen Werbung, wobei bitte mein vermutlich doch spezieller Humor zu beachten ist, der außerhalb der IT- und Mathematiker/Naturwissenschaftler-Szene oft eher irritiert. „Die Simpsons, Big Bang Theorie und Mathematik in der Popkultur“ weiterlesen

Zauber der Kunst vs Algorithmen und emotionale Leere in Like-Fabriken

Ein spannender Beitrag auf Hessenschau.de thematisiert die Frage, ob man als Künstler Instagram und andere soziale Netzwerke braucht. Wie bei vielen Angeboten, die Aufmerksamkeit notwendig haben, setzen manche Künstler voll auf Aufmerksamkeitsökonomie-Plattformen. Andere verweigern sich diesen algorithmischen Manipulationssystemen und sorgen sich um „den Zauber der Kunst“. Dem zweiten Standpunkt schließe ich mich an. Unabhängig von „Kunst“. „Zauber der Kunst vs Algorithmen und emotionale Leere in Like-Fabriken“ weiterlesen

War games

Gerade War games auf YT entdeckt. Ich habe den Film früher in Internet-Schulungen häufig erwähnt, denn die Story ist keineswegs reine Fiktion. Es ist mittlerweile klar, dass wir durch solche Aktionen mehrfach nahe am 3. Weltkrieg waren. Und dabei sind nur wenige belegte Fälle durchgesickert. Ich will gar nicht wissen, was da wirklich alles Spitz-auf-Knopf gelaufen ist. Ansonsten ist es richtig rührend, die Technik von damals zu sehen und wie gut der Film unsere aktuelle Zeit mit KI und KI-Agenten vorhergesehen hat.

Wie konnte mir das nur bisher entgehen?

Ich liebe Musik (spiele ja selbst Saxophon in einer Rock-Band) und trauere immer noch um den warmen Sound von Schallplatten, die zwar immer noch nicht der Qualität von echter Live-Musik entsprechen, aber zumindest Fülle und Emotion transportieren. Schon die CD war ein Abstieg und eher kalt, aber Streaming oder MP3 lassen mich alles vermissen, was für mich Musik ausmacht. Das ist für mich nur noch die Abbild von richtiger Musik. Als ich ChatGPT „mein Leid geklagt habe“, kam neben Vorschlägen zur Konfiguration und Hardware u.a. der Vorschlag, FLAC als unkomprimiertes Dateiformat auszuprobieren. Das wollte ich gerne machen, aber woher geeignete Dateien zum Vergleich nehmen? Natürlich legal.

Nächster Tipp der KI – das Internet Archive. Wie konnte ich das nur bisher ignorieren? Das ist ja eine Schatzkammer.

EDIT: Ich habe aus Spass mal nach mir gesucht, und sogar von mir ist was da zu finden. Eine Übersetzung meines alten HTML-Buchs bei Data Becker in Französische. Ich gehe mal auf die Suche – vielleicht finde ich da noch mehr von mir.

Sora wird eingestellt

Die Meldung überrascht mich doch. Oder auch nicht. Sora wird eingestellt. Als OpenAI Sora vorgestellt und dann auch für Experimente freigegeben hat, war ich geflashed. Seit der Zeit hat generative Video-KI noch gewaltig zugelegt und ganze Filme oder zumindest viele Sequenzen sind mittlerweile KI-generiert.

Aber es scheint niemand das Problem in den Griff zu bekommen, dass auf der einen Seite die Kosten bei den Anbietern für KI exorbitant sind und auf der anderen Seite kaum jemand wirklich für die KI-Leistungen zahlen will – von ein paar Leuchtturmprojekten abgesehen.

Vermutlich ist es sogar auf Dauer das geringere Problem, die Leistungsfähigkeit von KI zu steigern. Das kostenlose Anfixen hat – wie so oft in der IT-Entwicklung – eine Umsonst-Mentalität etabliert, die kein Unternehmen mehr in den Griff bekommt.

Es sieht echt so aus als könnte KI zig Berufsgruppen überflüssig und zahllose Menschen arbeitslos machen. Nur will niemand für KI bezahlen bzw. KI ist in der Gesamtbilanz vielfach teurer als menschliche Leistung. Ein Fazit, das Mut macht.

Moderne Autos :-(

Der Artikel mit der Überschrift „Hacker legen Autos lahm – tagelang keine Fahrt möglich“ ist zwar speziell, zeigt jedoch exakt das große Dilemma aller moderner Autos. Früher sind Autos liegengeblieben, weil sie eine Panne hatten. Moderne Autos sind jedoch rollende Computer und die lassen sich zusätzlich von Hinz & Kunz über die Software außer Gefecht setzen, wenn diese nicht gleich per Design Murx ist. Und natürlich auch überwachen, um Insassen lückenlos auszuspionieren. Ich frage mich, wieviele Praxisfälle es noch braucht, bis dieser Irrsinn begrenzt wird? Das Mehr an Elektronik, Software, Demenzsystemen und anfälliger Technik sorgt garantiert nicht für das, was die Dealer behaupten – mehr Sicherheit. Nur mehr Kosten, Überwachung, Anfälligkeit und Abhängigkeiten.

Von Null zu Bedeutung – 1. Podcast 2026

Neue Podcasts erscheinen bei mir eher „sparsam“, aber hier ist mal wieder einer – der erste in 2026. „Von Null zu Bedeutung – Lincos in Rust“ . Dabei will ich ganz offen sowohl mein neustes Buch beim Herdt-Verlag (Rust – Grundlagen (Stand 2026) – Moderne, performante und sichere Entwicklung mit Rust meistern) als auch mein Github-Repository mit Namen RJS-ZeroPoint – From Zero to Meaning – Lincos in Rust featuren.

Deshalb thematisiere ich im neuen Podcast sowohl Lincos als auch die Motivation des Projekts, dessen Rust-Übungsquellcodes Lincos als Kernthema haben und deren Endfassung der Quellcodes im Github-Repository als Basis bereitgestellt werden.

 

ProgramData entmüllen

Wer unter Windows arbeitet und Platzprobleme auf der Festplatte hat, sollte sich mal ProgramData ansehen. Mein altes Notebook habe ich damals mit Windows 10 gekauft und keine Lust auf Linux umzustellen. Wegen einer dummen Partitionierung habe ich da jedoch ständig volles Haus auf C:. Auch wenn  die klassischen Speicherbereinigungen immer wieder etwas Luft zum Atmen/Arbeiten (AppData, Temp, etc und alles deinstallieren, was ich nicht aktuell brauche) bringen. Aber unter ProgramData habe ich gerade zig GB an Restmüll von Programmen gefunden, die ich schon vor Ewigkeiten deinstalliert habe. Das hat jetzt mal wirklich Entspannung in der Hütte gebracht.