Auf dem Rückweg aus Hamburg

Ich sitze am Gate und warte auf meinen Flieger. Der Tripp nach Hamburg ist also so gut wie erledigt und es war in der Tat mal wieder interessant/nett auf Tour zu sein. Ich mag Hamburg und war in einer schönen Ecke im Norden, wo ich bisher noch nicht war.

Das Hotel war zwar eine Katastrophe und die Liste der Mängel länger als die längste Praline der Welt, aber trotzdem habe ich mich dort gar nicht so unwohl gefühlt, wie es objektiv der Fall sein müsste (eigentlich müsste ich vom Hotel Geld zurückfordern).

Auf dem Weg vom Schulungsraum zum Flughafen in HH habe ich mir einen e-Scooter geleistet. Das erste Mal habe ich so ein Ding ausprobiert, was hier in HH massenhaft für den Nahverkehr genutzt wird. Macht Spass damit zu fahren, aber ist schon recht teuer und muss ich nur als Gag nicht haben. Für kurze Entfernungen gut, aber die kann ich meist auch laufen. Aber neben „mal wieder mit einem Flguzeug in die Luft zu gehen“ war der e-Scooter ein Teil der eben interessanten Abwechselung gewesen, die dieser Tripp mit sich gebracht hat. Und die Entfernung zum Flughafen ist auch fast 4,5 Kilometer gewesen und da hat der e-Scooter schon Sinn gemacht.

Allerdings ist insgesamt der Reiseaufwand schon der Abtörner. Auto zu viel Stau und zu lange Zeit, Bahn unzuverlässig, teuer und aufwändig und mit dem Flieger sind die ganzen Aktionen vor dem eigentlichen Flug mit Sicherheitskontrolle etc. auch nicht wirklich das, was ich so brauche.

Zudem habe ich ewige Wartezeiten zwischen dem Ende der Schulung und meinem Flug. Ich habe ziemlich Reserven eingebaut, aber vor allen Dingen ist der Flug um 20:00 Uhr über 100 Eur billiger als der um 19:00 Uhr.

Es ist auch noch nicht klar, wie ich dann vom Flughafen in FFM wieder nach Hause komme. Die Bahn und ich sind ja wirklich keine Freunde. Aber irgendwie wird das schon.

Wenn ich das nächste Mal auf Tour gehe, muss ich wieder gut überlegen, wie ich dann anreise. Aber meine Prio bleibt – obwohl es wie gesagt eine schöne Abwechselung im Remote-Trott der letzten 2,5 Jahre war – die Remoteschulung.

Viel Zeitersparnis, Kostenersparnis, Abends Zeit für Hobbies etc. und die Umwelt wird nicht belastet. Mal sehen, ob die Kunden auf Dauer mitspielen. Aber die kommende Corona-Welle wird mir dahingehend erst
einmal in die Karten spielen.

Wobei ich mich vermutlich auf dem Tripp auch schon angesteckt habe – nicht mit Corona, aber einer „normalen“ Erkältung. Meine Teilnehmer waren dermaßen erkältet, dass ich es für extrem unwahrscheinlich halte, dass ich das ohne Nachwirkungen überstehe.

Letztendlich arbeite ich aber die nächste Woche komplett remote (die ersten 3 Tage mit den gleichen Teilnehmern, die ich vor-Ort in HH für 5 Tage hatte) und wenn ich Erkältung habe, dann ist das eben so.

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