Elektronische Schneckenpost

Als E-Mail für die Masse der Anwender Neuland war, hat man die konventionelle Post gerne als „Schnecken-Post“ verunglimpft. Aber im Moment toppt die Zustellzeit der E-Mails an mich fast noch die normale Post (in negativer Hinsicht).
Ich habe die letzten 3 Tage eine UML-Schulung in einer Versicherung gehalten und dort durfte ich als Externer nicht ins Netzwerk. Die Teilnehmer jedoch durften weder USB-Stick oder andere Datenträger an ihren Rechnern oder einen Clouddienst wie DropBox verwenden.
Wie also Beispielcode von mir an die Teilnehmer oder Daten von deren Rechner an mich bekommen? E-Mail dachte ich. Die Teilnehmer haben mir also Codes einfach per Mail geschickt.
Zustellzeit – etwa 3 bis 4 Stunden später. Zwischenzeitlich hatte ich aus Verzweifelung alles abgetippt.
SMTP von mir aus ging seltsamer Weise gewohnt schnell.
Die Krönung war heute – da kam doch eine Mail mit 24 Latenzzeit an. Aus Köln. Den Weg wäre ich in der Zeit zu Fuß gelaufen :-(.
Frage mich, was da im Moment los ist? Das ist nicht witzig. Absender verlassen sich ja auch darauf, dass ich Mails zeitnah erhalte und ggfls. drauf reagiere.
Wobei ich gerade auch wieder recht langsame Anwortzeiten von meinem Webserver habe. Ob Strato erneut Probleme hat? Nein, das ist wirklich nicht mehr lustig :-(.

Back 2 the roots – ganz gewaltig

Eben habe ich gerade die Email bekommen, dass mein neustes Videotraining bei Video2Brain erschienen ist. Dessen Thema führt extrem weit zurück in meine berufliche Vergangenheit. Genaugenommen in mein Studium. Denn in dem Training geht es um Mathematik.
Praktische Mathematik, die man als Programmierer wissen sollte. Also nicht direkt um Beweise oder abgehobenes Zeug, aber auch nicht um Grundrechenarten oder anderen im Grunde einfache Dinge aus der Schule wie Integrieren oder Differenzieren.
Stattdessen geht es um Zahlensysteme, Binärarithmetik und Bit-Operationen, Algorithmen, ein paar Dinge zu Arithmetik, Algebra und Geometrie, ein paar Details zu Logik, Stochastik und Wahrscheinlichkeitsrechnung sowie ein paar Videos zu mathematischen Grundsatzfragen.
Gerade die letzten Themen waren überhaupt der Auslöser zu dem ganzen Training, denn ich hatte mich Anfang des Jahres mit zwei Ingenieuren in der Wolle, die mir einfach nicht glauben wollten, dass die Division durch 0 nicht einfach „verboten“ ist, sondern man dazu durchaus qualifizierte Aussagen treffen kann. Es gibt „Verboten“ und „Denkverbote“ in der Mathematik nicht. Deshalb widme ich mich in diesem Kapitel mathematischen Themen und Situationen, die man in mathematischer Hinsicht als „ungewöhnlich“ bezeichnen kann. Etwa wenn man Dinge tut, die eben in der Grundschule als „verboten“ gelehrt werden. Aber in der Programmierung kann man mit solchen Dingen konfrontiert werden und die „richtige“ Mathematik bietet dafür vernünftige Lösungen bietet, die die Informatik ebenso sauber umsetzt.

Kostenlose Beispielfilme und Trailer

Die folgenden
Videos sind frei geschaltet, so dass man sie kostenlos ansehen und das Training antesten kann:

 

Mathematik-Grundlagen für Programmierer

 

Zahlensysteme, Binärarithmetik, Algorithmen, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung

Einzeltraining: € 39,95

Abonnement: ab € 19,95

Erscheinungsdatum:04.10.2016

Laufzeit:2 Std. 52 min (39 Videos)

Was bringt Big Data? Siehe Trump

Big Data bedeutet ja die Verwertung von statistischen Daten, um daraus Rückschlüsse auf die Zukunft zu ziehen. Auf Basis großer Datenmengen. Auf das Verfahren schwören derzeit viele Entscheider, Politiker und die Marketingschreier der anbietenden Firmen. Wie gut das funktioniert, hat man bei den US-Wahlen gerade gesehen. Alle (!!) Vorhersagen waren eindeutig und am Ende kam Trump raus ;-(.
Ich muss mal als Mathematiker ein paar Statements zu diesem Big Data-Geschrei abgeben:

  1. „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ – Grundregel, die man in den ersten Stunden der Statistikvorlesungen lernt. Die Art einer Befragung, Auswertung etc. beieinflusst das Ergebnis extrem. Man kann alles mit Statistik „beweisen“.
  2. „Erfahrung ist eine Lampe auf meinem Rücken. Sie beleuchtet nur den Weg, der hinter mir liegt.“ – Konfuzius. Aber „Erfahrung“ kann man ohne Einschränkung durch „Big Data“ ersetzen.
  3. „Der Flügelschlag eines Schmetterlings am Äquator ändert das Wetter in Europa.“ – Grundlage der Chaostheorie. Die meisten Systeme sind nun mal chaotisch und man kann einfach nicht alle Randbedingungen kennen (Stichwort „Nicht-linare Differentialgleichungen“). Deshalb werden die Resultate vollkommen unterschiedlich sein – je nachdem, welche Randbedingungen man berücksichtig. Kein Demoskop hat etwa berücksichtigt, wie viele Wähler bei der US-Wahl regelmäßig Jokurt mit linksdrehenden Aminosäuren gegessen hatten oder so ;-).
  4. „Die Messung verändert die Ursache“ – Quantenphysik. Passt aber extrem gut auf „Big Data“. Da viele Leute wissen, dass sie für „Big Data“ etc. ausspioniert werden, werden sie Verhaltensweisen ändern. Das hat man bei der US-Wahl gesehen. In den Vorabbefragungen haben sich Leute einfach nicht zu Trump bekannt, weil sie nicht schief angesehen werden wollten. Und in der geheimen Wahl haben sie sich anders verhalten. Selbst wenn nur relativ wenige Leute sowas machen, verändert es das Modell relevant (siehe Flügelschlag Schmetterling).

Fazit: Big Data ist ein Modewort für ein unmögliches Unterfangen, an dem viele schlaue Leute Geld verdienen, das dumme Leute ihnen geben. Und am Ende ist noch mehr Geld einfach vernichtet, weil falsche Entscheidungen getroffen werden.

Der PC hat ein Problem festgestellt und muss neu gestartet werden

Schon lange nicht mehr gehabt – einen Absturz. Windows 10 läuft eigentlich ziemlich stabil – ganz im Gegensatz zu einigen früheren Windows-Versionen. Aber gerade mitten in einem Ewig-Download geschehen. Da mir nicht ganz klar war was schon geladen war und ob was verloren ging, musste ich den Download komplett neu starten. Knappe Stunde Downloadzeit umsonst :-(. Gibt aber Schlimmeres.

Mal wieder auf der Buchmesse vertreten gewesen

Das war wirklich überraschend. Auf der letzten Buchmesse hat mein Buch zu WordPress den Platz im (platzmäßig sehr begrenzten) Buchaussteller für den Bereich Computer Science von Springer gefunden.
Sehr schön. Das freut mich wirklich :-).
 Schon lange war kein Buch von mir auf der Buchmesse vertreten (zumindest soweit ich das mitbekommen habe), denn meine Verlage sind da über Jahre gar nicht mehr gewesen.


WordPress

Einführung in das Content Management System

Autoren:
Steyer, Ralph
Erschienen ist es als Softcover für 34,99 € – ISBN 978-3-658-12829-6 und als eBook für 26,99 €- ISBN 978-3-658-12830-2.

In Hochzeiten der Computerbücher habe ich es gar nicht schätzen können,
wenn da oft gleich mehrere Bücher von mir präsentiert wurden. Da hatte
ich sogar mal einen prominenten Platz direkt neben dem Werk von Joshka
Fischer.
Von mir ist damals das blaue JavaScript-Buch gewesen. Aber jetzt ist das wirklich was Besonderes.

DDoS-Angriffe via Babyphone

Endlich ist der erste medienwirksame Angriff über vernetzte Haushaltsgeräte da. Am Freitag waren Twitter, Netflix, Spotify und andere Angebote stundenlang nicht erreichbar. Per DDoS einfach geflutet.

Aber das eigentliche Problem ist, was für die Angriffe verwendet wurde – internetfähige Haushaltsgeräte. Das Babyphone als Anonymous. Ich warne schon seit Jahren vor dem vernetzen Haus (und erst recht Auto) und jetzt haben ein paar Hacker auch dem normalen DAU einfach mal gezeigt, was das Problem ist. Genau genommen haben Sie nur einen kurzen Blick auf die Oberfläche inszeniert und gar nicht die Konsquenzen für den einzelnen Anwender gezeigt, aber der Angriff auf die bekannten Dienste hat erhebliche Aufmerksamkeit erzeugt.

Das Nutzen von normalen Haushaltsgeräten, um diese zu Botnets zusammenzuschließen, ist ganz offensichtlich viel einfacher und bequemer als – wie bisher üblich – dazu PCs zu übernehmen. Sowohl ist die Software in solchen Geräte oft fehlerhaft, unsicher und nicht stabil, aber vor allen Dingen ändern Anwender so gut wie nie die Standardpassworte. Entweder aus Unkenntnis, Dummheit oder Bequemlichkeit.

Mit der Ausbreitung der vernetzen Heimelektronik werden die Angriffsmöglichkeiten immer mehr wachsen. Milliarden solcher Geräte sind bereits im Alltag aktiv und Dutzende Milliarden kommen in Kürze dazu. Und da die Übernahme dieser Geräte so einfach ist, werden Skript-Kiddis zuhauf ihre ersten Hacker-Anstrengungen damit durchführen. So gut wie kein Aufwand, aber sofort Erfolgserlebnisse. Schauen wir mal, was das BabyPhone vom Nachbarn übermitteln kann. Lassen wir mal unsere Armee an Kühlschränken in der Schule einen Feueralarm auslösen. Ganz tolle Entwicklung. Bin mal gespannt, wann die ersten DDoS-Angriff auf das Bremssystem eines Autos ausgeführt werden und die Signale zu einer unvermittelten Vollbremsung führen. Oder wann Airbacks auf diese Weise ausgelöst werden können.

Sinnkrise?

Da hab ich doch die Tage ein Sweatshirt gesehen, dessen Beschriftung meinen Job bzw. meine Ausbildung gut beschreibt und (ja – ich gebe zu, dass ich „eigentlich“ mich nie von Werbung zu einem Kauf verführen lassen wollte) ich hab das Teil doch glatt bestellt.
Insbesondere „Requires coffee“ passt bei gut 1 Liter/Tag ziemlich gut.
Und nun frage ich mich, ob ich für meinen Job noch geeignet bin?
Ich war die letzte Woche in Köln und habe Fachinformatiker-Azubis geschult. Der Kaffee dort ist mir nicht wirklich bekommen. Ich habe daher ab dem 2. Tag auf 1 bis 2 Tassen/Tag reduziert. Und statt kaltem Entzug mit Nebenwirkungen ging es mir gar nicht schlecht damit. Ich war nicht einmal müder als mit der ständigen Kaffeezufuhr.
Noch schlimmer – selbst mein Kaffee zuhause schmeckt mir nicht mehr so wie früher und auch die drei Tage hier habe ich jeweils nur 2 Tassen/Tag getrunken. Als wäre ein Schalter umgelegt worden.
Bin ich jetzt wirklich noch IT-proofed?
Geht diese Phase wieder vorbei?

Neue Initiative für die digitale Schule :-(

Ganz toll. Diese komische Bildungsministerin Wanka will rund fünf Milliarden Euro in digitale Bildung investieren.

Warum?

Gebt das Geld für die Renovierung der Schulgebäude, mehr Lehrer und vor allem BILDUNG (!!) aus.

Diese Borg-Aktivisten gehören ganz offensichtlich zu den Leuten, die Kinder vor die Glotze setzen, damit sie Ruhe geben.

Was man zum täglichen digitalen Leben braucht, lernen Kinder von heute nebenher!Im normalen Leben.

Die Schule ist der absolut falsche Platz für solche Kindereien. Die Kerlchen sollten mit breitem Grundwissen und der Fähigkeit zum Lernen aus der Schule kommen und nicht auf Google-Suchdummköpfe reduziert sein. Und wenn junge Leute was mit IT beruflich machen wollen, bringen Leute wie ich denen das in der fachlichen Ausbildung und/oder Studium schon bei. Das Bisschen, was die in Schule lernen könnten, haben wir in 1 – 2 Wochen nachgetragen und danach sind nur noch die Fähigkeiten zum eigenständigen Lernen und Denken von Nöten. Und eben das verkümmert durch diese digitalen Babisitter-Techniken.

Back to the roots …

Mein neustes Videotraining bei Video2Brain führt mich zu meinen Wurzeln zurück. Zumindest in Hinsicht auf meine berufliche Ausbildung, aber eigentlich bis in die Kindheit, wenn ich den Erzählungen meiner Eltern glauben kann – der Mathematik, mit der ich wohl schon immer ganz gut umgehen konnte.
Nach dem Studium ist allerdings die Mathematik immer mehr hinter der Informatik verschwunden und mit dem, was ich im Mathe-Studium gelernt habe, habe ich so gut wie gar nichts mehr zu tun gehabt. Es stellt sich sowieso die Frage, wie ich mit Themen wie den „Mathematischen Grundlagen der relativistischen Quantenmechanik“ (Thema meiner Diplom-Arbeit) im normalen Leben Geld verdienen sollte?
Aber jetzt stand mal wieder die Mathematik im Fokus meiner beruflichen Aktivitäten. Allerdings habe ich aus dem großen Gebiet der Mathematik in diesem Video-Training nur die Themenbereiche rausgesucht, die mir bei der Ausbildung von Fachinformatikern und der täglichen Programmierarbeit immer wieder untergekommen sind. Das habe ich also ganz subjektiv entschieden und es handelt sich wirklich um Grundlagen, die man anwenden kann – keine höhere Mathematik.

Hier sind die Details zu dem Training:


Mathematik-Grundlagen für Programmierer – Zahlensysteme, Binärarithmetik, Algorithmen, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung
Ralph Steyer Onlinetraining: Mathematik-Grundlagen für Programmierer - Zahlensysteme, Binärarithmetik, Algorithmen, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung Ralph Steyer – Video2Brain

 


Einzeltraining: € 39,95
Abonnement: ab € 19,95
Erscheinungsdatum: 04.10.2016
Laufzeit:2 Std. 52 min (39 Videos)

Wichtige Entscheidung für Gamer: Welches Betriebssystem ist das richtige? – ein Gastbeitrag von Jari Vermeegen

Vor einigen Tagen wurde ich von Jari Vermeegen, dem Webmaster des Blogs http://gaming-pc-test24.de, kontaktiert. Das ist ein Blog zum Thema Gaming PCs. Ob er einen Gastbeitrag auf meinem Blog veröffentlichen könne? Das habe ich sehr gerne angenommen und hier ist er:


 

Wichtige Entscheidung für Gamer: Welches Betriebssystem ist das richtige?

Beim Computer konfigurieren hat man eine riesige Auswahl an Hardware Komponenten. Ebenfalls riesig und entscheidend ist aber auch die Auswahl bei der Software. Aus diesem Grund hat das Team rund um die Webseite Gaming PC Test 24 einen ausführlichen Artikel zu dieser Fragestellung verfasst.

Wenn es darum geht, welches Betriebssystem Sie sich auf Ihren Computer installieren, gehen die Meinungen auseinander.
Möchte der Nutzer jedoch einen Gaming PC konfigurieren, gibt es keine zwei Meinungen. Vorab kann man sagen, dass sämtliche Linux Distributionen eine super Software zur Verfügung stellen, aber dass keine von Ihnen an Windows herankommt, wenn es ums Gaming geht.

Wie auch beim entspannten spielen auf dem Rechner ist der Großteil der Nutzer meist auch in anderen Bereichen faul. Und somit möchte er vor dem installieren der Spiele keine Befehle für die Konsole studieren. Dazu kommt, dass der Gamer nicht ansatzweise Interesse daran hat, sich auf eine eingeschränkte Spiele-Auswahl einzulassen.

Problem: Man muss es. Als Linux Nutzer kann man nämlich nicht jedes Spiel installieren, weil es nicht kompatibel ist, keine optimierten Treiber für die Grafik hat und weil man eine Reihe an Linux Konsolen-Befehlen beherrschen muss. Das bedeutet also, dass Linux kein super Gaming Betriebssystem ist und das wird sich auch in der Zukunft höchstwahrscheinlich nicht ändern.

Da wir nun schon wissen, dass wir uns ein Windows Betriebssystem installieren sollten, ist die Auswahl nun etwas kleiner geworden und wir können unsere Frage noch etwas genauer definieren.

 

Welches Windows Betriebssystem sollte ich mir aneignen?

XP, Vista und alle älteren Betriebssysteme fallen schon einmal weg, da sie schlichtweg zu alt sind und bis auf Windows Vista, nicht einmal mehr Sicherheitsupdates bekommen. Das bedeutet, Windows 7, 8, 8.1 und 10 sind die Betriebssysteme zwischen denen Sie sich entscheiden sollten. Alle vier Softwares sind hervorragend fürs Gaming geeignet, aber dennoch hat eins der vier die Nase vorne.

Windows 7 ist definitiv ausreichend für alle Spiele und galt auch lange Zeit als das Betriebssystem zum Zocken. Als Windows 8 raus kam, blieben die meisten nämlich beim Vorgänger, da Microsoft die Leute mit der Retro-Kacheloptik eher vergrault hat. Der große Vorteil der 8-Version ist jedoch, dass sie eine wesentlich bessere Performance hat. Bootvorgänge und FPS bei Spielen werden enorm verbessert bzw. beschleunigt, da die Ressourcen wesentlich effizienter genutzt werden.

Des Weiteren hat Windows 8 bessere Grafik- und Soundshader, sowie bessere Performance- und Hilfsmodule für die Physik. Trotz dieses enormen Vorteils, kam das Betriebssystem beim Kunden nicht an und somit musste Microsoft reagieren. Ihre Antwort darauf war die 8.1 Version und damit haben sie gut reagiert.

Bei Windows 8.1 wurde das bekannte Startmenü aus Windows 7 implementiert und die Vorteile der 8-Version übernommen. Ab diesem Zeitpunkt sind schon viele von dem alten Win7 umgestiegen, aber viele sind auch geblieben. Bis… Microsoft Windows 10 auf den Markt gebracht hat.

 

Das Fazit:

Diese Version ist aus der Sicht von uns, „Gaming PC Test 24“, das optimale Betriebssystem fürs Gaming. Es verbindet alle Vorteile von Windows 7 und Windows 8.1, ist günstig und zudem sehr neu.

Aus diesem Grund sollten Sie sich schnell überlegen, ob Sie Ihr Betriebssystem nicht upgraden möchten.

Immer noch schwere Probleme mit dem V-Server

Nach den Problemen von vor 2 Wochen mit meinem V-Server hatte sich zwischenzeitlich die Lage etwas gebessert. Aber seit gut 2 Tagen sind manche Domain über lange Zeit gar nicht erreichbar und andere sind oft total langsam.
Eben wurde es mir zu bunt und ich habe Strato kontaktieren wollen. Meine Vermutung war, dass Strato unter „Beschuss“ steht und daher die Probleme kommen. Ich habe daher das Kontaktformular mit einer Anfrage ausgefüllt, aber das konnte gar nicht zugestellt werden. Auch da war die Performance mehr als schlecht, um dann in ein „Zugriff-Verboten“ zu münden.
Das hat meinen Verdacht bestärkt und ich habe die Hotline angerufen. Nach etwas Hin und Her kam dann raus, warum mein V-Server wohl im Moment Probleme hat – Strato shifted seinen gesamten Datenbestand um. Und das machen die schon – nach Auskunft der Hotline – seit 5 Wochen und es dauert auch noch ein paar Wochen. Ganz toll :-(.
Ich kann also selbst nichts machen und muss hoffen, dass der Zugang zu meinem V-Server davon nicht allzu lange betroffen ist. Und dass danach die Performance insgesamt besser wird – angeblich ist die neue Hardware schneller als die bisherige.

Lehrauftrag an der TH Bingen

Nachdem ich die letzten Jahre schon einige Veranstaltungen an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden gehalten habe, habe ich dieses Semester einen Lehrauftrag an der Technischen Hochschule Bingen übernommen.

Thema ist „Cross Platform Development“.  Konkret geht es dabei im den Einsatz von Cordova/PhoneGap, womit Apps auf Basis von Web-Technologien erstellt werden können.

Letzte Woche war ich 3 Tage und heute noch einmal einen Tag da. Das war damit ein Blockkurs, der vor dem eigentlichen Beginn des Semesters gelaufen ist. Dieses hat erst heute mit der „Einschulung“ der Erstsemster begonnen (was man auch gleich auf dem Parkplatz bemerkt hat – war die letzte Woche total leer).
Nach Bingen rüber gibt es eine ganz nette Strecke über Land, so dass ich letzte Woche 2x mit dem Mopped hin gefahren bin. Aber heute mir war das Wetter zu mies. Gegen Ende des Monats mache ich mich für die Abnahme der Prüfung noch einmal hin und dann werde ich sehen, ob ich mein Engagement da in den folgenden Semestern vielleicht sogar noch ausbauen werde. Es gibt da ein paar Ideen, aber da ist noch nichts spruchreif.

Nachlese zum Satireabend in Bodenheim vom Business-Netzwerk

Immer noch feiern die Rheinhessen 200jähriges Jubiläum. Ich bin ja im Vorstand von dem Business-Netzwerk der VG Bodenheim und da hatten wir vor ein paar Tagen eine Veranstaltung – eine Satireabend mit Klaus U. Moeller zu dem Thema. Dort hatte unser Gast Klaus U. Moeller ein Gedicht als Schlussnummer verfasst. Hier ist der Text als Youtube-Video.

 

Was lange währt …

Endlich habe ich die Belegexemplare von meinem aktuellen Java-Buch in den Händen. Leider gab es bei der Produktion einige Verzögerungen, die auf sehr unglückliche Probleme beim Verlag zurückzuführen waren. Ein Fall von höherer Gewalt.
Aber jetzt ist das Buch wie gesagt da :-).
Jetzt lerne ich Java - Für Einsteiger und Fortgeschrittene - Ralph Steyer
Jetzt lerne ich Java – Für Einsteiger und Fortgeschrittene: Steyer, Ralph

ISBN978-3-95982-044-8
Seiten: 380

Zum Buch

Willkommen in der Java-Welt! Mit diesem Buch steigen Sie Schritt für Schritt in die Programmiersprache Java ein – ganz ohne Vorkenntnisse im Programmieren.

Anschaulich und unterhaltsam vermittelt der Autor Ralph Steyer die Java-Grundlagen – aktuell zur Version 8 – und hilft Ihnen mit vielen praxisnahen Beispielen und Übungen, das Gelernte direkt anzuwenden. So beherrschen Sie schnell das Java-Einmaleins und finden Zugang zur objektorientierten Programmierung.

Aus dem Buch-Inhalt

  • Was ist Java?
  • Ein Blick auf Entwicklungstools und erste Beispiele
  • Die objektorientierte Programmierung
  • Die grundlegenden Sprachelemente von Java
  • Erweiterte objektorientierte Programmierung mit Java
  • Datenstrukturen
  • Erweiterte Java-Techniken

V-Server-Probleme

Da kriegst du die Motten. Die letzten Tage hat der JetPack-Monitor in zwei meiner WordPress-Seiten angeschlagen, dass die Seiten immer wieder offline und dann nach gewisser Zeit wieder online gegangen sind. Und zwar regemäßig. Über Nacht habe ich gut 20 Alarmmeldungen per E-Mail bekommen.

Also ich gestern die Seite überprüft hatte, waren die teils so langsam, dass ich mich nicht im Backend anmelden konnte. Teils wurden sie gar nicht geladen.

Ich habe deshalb in dem externen Verwaltungstool von meinem V-Server ein Backup vom Vortag eingespielt in der Hoffnung, dass der Stand, bei dem alles noch gut lief, das Problem lösen würde.

Wie immer – das Gegenteil war der Fall. Nach dem Einspielen des Backups ging gar nichts mehr. Der MySQL-Server ließ sich nicht mehr starten. Meldungen der Art „can’t connect to mysql through socket“. Und die Sache kann einfach kein Zufall sein, denn die ganze nächste Woche schule ich SQL und MySQL. Das genau am Wochenende davor der MySQL-Server zickt ist doch sehr, sehr, sehr merkwürdig. Ich brauche den zwar nicht, aber dass ich mehr oder weniger einen Teil des Stoffs direkt in der Praxis abarbeiten musste – ich glaube da fast wirklich nicht an einen Zufall ;-).

Wie dem auch sei – ich habe das ganze Prozedere an Maßnahmen abgearbeitet. Die Datei my.cnf geändert, Port umgelegt, Speicherplatz untersucht, Prozesslisten durchforstet, verschiedene Startarten ausprobiert, mysql_save, usw. usw. usw.

Und selbstverständlich wurde das Problem mit jedem Schritt schlimmer. Irgendwann bin ich zu dem Tipp gekommen, dass man MySQL vollständig deinstallieren sollte. Also gemacht entsprechend der Anleitungen hier https://computhanos.wordpress.com/2013/03/07/ubuntu-12-04-mysql-server-komplett-deinstallieren/ und weiterer.

Danach Server neu gestartet. Und weiter das Problem. Mehrfach deinstalliert, neu installiert etc. Keine Lösung. Nur ging dann auch mein Mailserver nicht mehr :-(.

Dann ist mir die Erkenntnis gekommen – im bin-Verzeichnis gab es noch eine weitere MySQL-Installtion, die speziell für Plesk kompiliert war. Und die wurde von Plesk (denn dieses Mistding habe ich – noch – installiert) automatisch gestartet, wenn der Server hochgefahren wird. Und deren Start ging schief und ließ sich nicht killen, denn der Start wurde in einer Endlosschleife immer wieder versucht (kann man an ständig neuen Prozess-Ids sehen).

Mein letzter Versuch war dann, dass ich ein Backup (Image) von vor einer Woche eingespielt habe. Damit lief der Mailserver zumindest wieder und MySQL auch halbwegs. Grottenlangsam bei den Webseiten, aber zumindest sind die wieder online. Um die Performance, die wirklich unerträglich und noch viel langsamer als zu Beginn der Behandlung ist :-(, werde ich mich noch kümmern.

So wird das nix mit freiem W-LAN :-(

Ganz brauchbar ist, dass sich der Europäische Gerichtshof grundsätzlich erst einmal gegen die Störerhaftung ausgesprochen hat.

Aber es ist nur ein halbherzige Lösung, denn der Betreiber eines offenen W-LAN kann gezwungen werden, bei wiederholten illegalen Downloads Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Was nichts anderes bedeutet, dass das W-LAN danach eben nicht mehr frei zugänglich sein darf.

Wie soll man den Unsinn jetzt verstehen? Wie bei der Leichtathletik und der Fehlstartregelung? Ein Fehlstart ist frei und danach wird man beim nächsten Fehlstart disqualifiziert?

Das ist vollkommen praxisfremd und sorgt doch nur dafür, dass die Abmahnverbrecher freie W-LANs suchen, den geringsten Verstoß anzeigen und damit das W-LAN vom Netz nehmen können. Das Urteil ist vielleicht gut gemeint. Und wie immer in dem Fall schlimmer als man denkt. Juristen gehören einfach per Gesetz vom Internet ferngehalten – sowohl was die Nutzung angeht, aber erst recht die Zuständigkeit.

Herzlichen Glückwunsch Star Trek

Star Trek bzw. Enterprise ist nicht nur eine Serie, die gerade 50 Jahre alt geworden ist. Die sogenannte Sience Fiction dort hat bekanntlich gigantischen Einfluss auf unsere moderne Welt gehabt.

  • Der
    kleine Kasten, mit denen Kirk & Co untereinander sprechen konnten –
    hat jemand nicht ruhen lassen – das Handy wurde erfunden.
  • Sprechende Computer – Siri & Co
  • Tragbare Computer
  • Replikatoren -> 3D-Drucker
  • Computernetzwerke -> Internet

Die Liste ist lang, wenn man so alles zusammensucht, was in der Serie erst
einmal als Spinnerei aufkam. Selbst das Beamen ist im Prinzip
mittlerweile möglich. Zwar nur für ein Quantenteilchen und so ganz
sicher ist man nicht, ob das dann wirklich an dem anderen Ort noch das
Originalteilchen oder eine Kopie ist. Und für das Beamen von einem
Menschen bräuchte man die Rechenkapazität eines Computers mit der Größe
der Erde und die Enegie eines kleinen Sterns, wenn ich das richtig
verstanden habe. Aber das sich technische Details. Ich bin ja
Mathematiker und kein Physiker – für uns ist nur das wichtig: „Es gibt
eine Lösung“. Nicht, wie sie konkret aussieht – das ist viel zu
angewandt ;-).
Für mich persönlich war die Serie aber genau aus
Sicht der Entwicklung persönlicher Interessen und vor allen Dingen
meiner beruflichen Laufbahn wichtig. Als Kind habe ich mich wegen
Enterprise bereits für Astronomie interessiert. Und für Bücher jeder
Art. Später dann habe ich angefangen Physik zu studieren, weil ich nach
dem Grundstudium auf Astrophysik umswitchen wollte. Auch durchaus noch
von Star Trek motiviert. Dass ich dann auf Mathematik umgeschaltet
hatte, ist immer noch nicht ganz von der Kernidee weg gewesen. Denn mit
den mathematischen Grundlagen von Quantenmechanik und
Relativitätstheorie als Schwerpunkt bin ich immer noch hart am Beamen
und Sol-Antrieb gesegelt.
Und wenn dann als berufliche Ausrichtung die IT nunmal zugeschlagen hat, dann bin ich halt bei den Computern und
Communicatoren aus Star Trek gelandet. Gerade im Moment beschäftige ich mich wieder mehr mit der Entwicklung von Apps.

Die Webseite zu meinem neuen HTML-Buch ist jetzt auch fertig

Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML - Grundlagen der Webseiten-Erstellung - von Ralph Steyer

Seit ein paar Wochen ist ja die aktuellste Überarbeitung meines ersten Buchs überhaupt (denn im Grunde ist Aufzucht und Pflege kleiner Webseiten mit HTML – Grundlagen der Webseiten-Erstellung ein weiteres Update meines bereits 1996 geschriebenen ersten Buchs – sozusagen eine Art VW T6 in Sachen HTML) verfügbar. Nur erscheint diese neue Version im Self-Publishing-Verfahren und dazu gibt es nun ebenfalls eine eigene Webseite mit Zusatzinfos und Material. Die Webseite ist mit WordPress gemacht und bietet Lesern und Interessenten die Möglichkeit zur Registrierung. Das Buch gibt es aber natürlich auch bei Amazon oder direkt bei ebubli.

Buchdetails

Sprache: Deutsch
ISBN: 9783741828829
Format: DIN A5 hoch
Seiten: 300
Erscheinungsdatum: 01.07.2016

Satireabend “200 Jahre Rheinhessen” am Freitag, den 9. September 2016 im Kulturkeller im Bürgerhaus Dolles Bodenheim

Im bin ja seit geraumer Zeit Mitglied im BusinessNetzwerk der Selbständigen, Unternehmer und Freiberufler in der VG Bodenheim und mittlerweile sogar im Vorstand des Vereins. Wir organisieren auch regelmäßig Veranstaltungen, um in der öffentichen Wahrnehmung präsent zu sein. Letztes Jahr hatten wir einen Business-Satireabend mit Klaus-Ulrich Moeller organisiert. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr haben wir erneut Klaus-Ulrich Moeller für uns gewinnen können. Aktuelles Thema sind die 200-Jahr-Feierlichkeiten Rhein-Hessen.

Am Freitag, den 9. September 2016 präsentiert das BusinessNetzwerk e.V. in der VG Bodenheim Klaus Ulrich Moeller um 19:30 Uhr im Kulturkeller im Bürgerhaus Dolles.

Einlass ist ab 18:30 Uhr.

Eintritt 12,– €.

Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen oder per E-Mail beim Netzwerk selbst (dirk.stelzer@vitis-agentur.de).


Der Flyer zur Veranstaltung als PDF

 Klaus-Ulrich Moeller

200 Jahre Rheinhessen – das verlangt geradezu nach einem bissigen Satireabend, nachdem das Jubiläum bisher mehr als weinselige Verbrüderung daherkommt und jeder außer der Bestattungsbranche seinen Beitrag geleistet hat. Diese Lücke gilt es vor Jahresablauf zu schließen.

 Klaus-Ulrich Moeller

Wer besser als Klaus-Ulrich Moeller, Satiriker und renommierter Kabarettist könnte das Jubiläum aufs Korn nehmen und den Rheinhessen so richtig einen einschenken. Seien Sie dabei, wenn das Jubiläum kabarettistisch noch einmal so richtig Schwung aufnimmt – und erleben Sie den Vizeeuropameister der freien Rede, den Erfolgsautor und Essenheimer Bürger, den die AZ als „einen der scharfsinnigsten Kritiker von Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland“ geadelt hat.