Vielleicht braucht ja jemand noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk

Ich kann irgendwie keine Ruhe halten. Da habe gerade so langsam meine Schulungen zurückgefahren, aber ich brauche immer etwas Sinnvolles zu tun. Und das darf nicht eine reine Beschäftigungstherapie sein, sondern muss entweder Spass machen wie Gleitschirmfliegen, Joggen, Radfahren, Motorradfahren, Musik-machen etc., was aber wegen Corona im Moment nur eingeschränkt geht. 

Oder eben sinnvoll sein. Oder noch besser beides.

Was bei mir bedeutet, ich beschäftige mich dann mit der IT und dem Computer, was – mir zumindest – eben auch Spass macht. 

Deshalb habe ich im Laufe der vorletzten Woche schon mein Material zu XML in  Buchform gegossen und im Selbstverlag veröffentlicht. 

Heute kann das nächste Projekt zum Abschluss, bei dem mein Material aus vielen Jahren Schulung etc. in ein Buch zu regulären Ausdrücken geflossen und ist. Dabei geht es um komplexere Suchausdrücke. Die Möglichkeiten zur Suche in Texten gehen  weiter als nur feste Textteile zu suchen, wenn man so genannte reguläre Ausdrücke (regular expressions) einsetzt. Diese regulären Ausdrücke kommen in den meisten Skript- und Programmiersprachen vor und auch viele Anwendungsprogramme zur Datenverarbeitung (insbesondere Textverarbeitungsprogramme) unterstützen reguläre Ausdrücke.

Das ist die Eckdaten zum Buch:

Auch wenn ich normalerweise für grosse Verlage Bücher schreibe, publiziere ich auch hin und wieder gerne im Selbstverlag. Das geht fix und kann Material, das mir sowieso zur Verfügung steht, schnell in eine Publikation destillieren. 

Und da beide Werke vor Weihnachten da sind – vielleicht braucht ja jemand noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk?!

Ich habe fertig – erst einmal

Gestern habe ich meine aktuellen Aufnahme-Sessions für LinkedIn Learning (LiL) erst einmal beendet. Im Januar war ich das letzte Mal für Videoaufnahmen in Graz und seit März nehme ich nur noch – Corona-bedingt – in meinem Büro in Eppstein auf.
Seit der Zeit habe ich aber so viele Trainings/Videos aufgenommen, wie noch nie in so einem Zeitraum – vor allen Dingen im Mai sowie jetzt Juli und August. Aber nun ist erst einmal Aufnahmepause angesagt – das Rohmaterial muss ja auch noch in der Postproduktion weiterverarbeitet und dann veröffentlicht werden. Zwar habe ich schon eine weitere Adaption vertraglich vereinbart, aber dafür steht noch kein Aufnahmetermin. Ich denke aber, dass dieses Jahr dennoch weitere Aufnahmen folgen. Mal schauen.
Aber vorerst verlagert sich der Schwerpunkt meiner Arbeit – nach einem kleinen Urlaub – noch mehr hin zu Remote-Schulungen. Da habe ich die letzten Monate zwar schon diverse Veranstaltungen gehabt, aber ab Mitte September kommt da geradezu eine richtige Welle an weiteren Schulungen. Das lastet mich bis November vollkommen aus, zumal ich ja „nebenher“ eigentlich jeden Tag/Jahr noch (bis auf Urlaub) diverse Onlinekurse der ILS betreue, die allerdings rein per Forum und Einsendeaufgaben ablaufen. Wobei es für eine größere Maßnahme in Hamburg im Oktober noch nicht klar, ob ich nicht doch vor Ort kommen soll. Aber aufgrund der Corona-Lage gehe ich bisher auch da von Remote aus.
Etwas Sorgen macht mir, was aus meiner Karriere als Buchautor wird. Da habe ich im Moment zwar gleich zwei Anfragen für neue Bücher. Aber bei denen bin ich noch nicht sicher, ob ich die machen soll bzw. die Zeit dafür finde. Und dann gibt es aktuell noch eine bereits angefangene Überarbeitung von einer Schulungsunterlage vom Herdt-Verlag, bei der die Fertigstellung allerdings an Verzögerungen der zugrundeliegenden Software hängt. Es ist leider so, dass sich Bücher die letzten Jahre kaum noch rechnen und es fast zu einem Hobby wird, heutzutage ein Buch zu schreiben. In Anbetracht der Tatsache, dass ich über Jahre zwischen 3 – 5 Bücher/Jahr sowie zahlreiche Schulungsunterlagen produziert habe, ist das schon seltsam. Aber wie heißt es so richtig: „Alles hat sein Zeit.“. Und im Moment haben eben wohl Videoproduktionen statt Büchern ihre Zeit.