KI sieht mehr: Von Bildern und Videos zu echten Erkenntnissen

Mein neues Videotraining ist bei Linkedin Learning (LiL) freigeschaltet. Dabei habe ich als Headline das notiert, was ich eigentlich als Bezeichnung wollte. Beim Untertitel dachte ich an „Praxisnahe KI-Bildanalyse mit Python, YOLO und realen Anwendungsbeispielen – anhand eines Projekts aus dem Weinbau“. Aber es wurde der Titel und Untertitel gibt es bei LiL ja sowieso nicht:

KI in der Praxis: Von Bildern und Videos zu echten Erkenntnissen

Da ich mit dem Tutorial einen – für mich – neuartigen Weg gehe, war die Auswahl eines griffigen Claims nicht ganz einfach. Eine ganze Reihe an Titeln hatte ich mit der KI meines Vertrauens diskutiert (s.u.).

Das Training ist auch untypisch für LiL allgemein und sowohl die richtige  Positionierung als auch die Wahl der fokussierten Zielgruppe sind ein Experiment. Das neue Training richtet sich bewusst nicht nur an Entwickler, sondern auch an Vibe Coder, Technikinteressierte, Entscheider und Praktiker aus Landwirtschaft, Weinbau, Umwelttechnik oder anderen Branchen, die KI produktiv nutzen möchten, ohne sich zuerst monatelang in komplexe Softwareentwicklung einarbeiten zu müssen.

Es ist damit eine Art Suche neuer Wege in die Zukunft. Wie gesagt – im Grunde auch für mich, denn ich orientiere mich in Zeiten von KI neu. Oder besser – ich erschließe mir neue Gebiete, die zu der reinen Programmierung bzw. IT auf PC, Web oder SmartPhone mehr die reale Welt inkludieren. Dort sehe ich erhebliches Potential. Konkret geht es im Training um KI-Systeme, die aus realen Sensordaten automatisch sinnvolle Entscheidungen ziehen und auch gegebenfalls mit der physischen Welt interagieren.

In dem neuen Videokurs nutze ich Python als Sprache. Das ist naheliegend – sowohl was mein Branding angeht, aber Python ist sowieso die Sprache der Wahl im KI-Umfeld. Dazu kommen diverse Frameworks und Bibliotheken aus der Python-Welt. Aber das Coding steht nicht im Fokus und damit geht dieser Ansatz vom Konzept weg von meinem anderen Kursen bei LiL.

Entweder kann jemand bereits Python (gerne mit meinen Python-Kursen bei LiL lernen) oder aber KI soll bei Bedarf den Code basteln (Vibe Coding).  Zentral ist in dem neuen Videoseminar, dass die KI nur Werkzeug ist. Es geht darum, Systeme zu bauen, nicht nur Code zu schreiben. Und speziell in dem Training mit diesem Workflow:

Sensordaten erfassen → analysieren → bewerten → automatisch reagieren

Das deckt quasi nebenher sogar Grundlagen der Robotik ab.

Für mich war Programmierung eigentlich immer etwas, dass vom Computer für den Computer gedacht ist. Die Interaktion mit der Außenwelt habe ich erst vor einer Weile für mich entdeckt und dann aber teils auch schon in meine Python Praxistipps integriert. Dort habe ich Messwerte von Sensoren, die ich an einen Raspberry Pi angeschlossen habe, per Python verarbeitet. Das ist ja nichts anderes als die Interaktion mit der realen Welt. In dem neuen Videotraining nehme ich die Idee auf und verbinde sie mit KI. Konkret mit der Verwertung von Bild- und Videoaufnahmen mittels KI und YOLO.

Im Kurs zeigt ein konrekter Use Case Schritt für Schritt, wie aus Videos und Bildern (etwa mit einer Videodrohne, einem SmartPhone oder einer Action-Cam aufgenommen) verwertbare Informationen werden — mit verständlichen Beispielen, frei verfügbaren Bibliotheken, pragmatischen Methoden und sofort nutzbaren Ergebnissen. Die gezeigten Konzepte lassen sich in vielen Gebieten einsetzen – etwa der Landwirtschaft, Umweltanalyse, Dokumentation, Flächenkontrolle oder technische Inspektionen.
Im Mittelpunkt steht immer dieselbe Idee: Mit möglichst einfachen Mitteln durch KI bereits einen möglichst großen praktischen Nutzen in der realen Welt erzielen.


Hier ist nochmal das Brainstorming mit der KI hinsichtlich möglicher Titel, die es dann aber nicht geworden sind.

 

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Die REST-API mit Python nutzen – neu in meinem wöchentlichen Tutorial zu Python

Mittwoch und bei LinkedIn Learning gibt es wieder einen neuen Entwickler-Tipp zu Python. Mit der REST-Schnittstelle erhält man zusätzliche Flexibilität in Python, um Management-Aufgaben durchzuführen aber auch automatische Informationen zu nutzen. Python bietet sich gerade zu ideal für die Zusammenarbeit an. Sogenannte Web Services stellen standardisierte Schnittstellen bereit, womit man über das Internet kommunizieren kann. Genau genommen können Sie Dienste in Anspruch nehmen, die in einer standardisierten Form bereitgestellt werden. Das kann man auch aus Python heraus nutzen. Das sogenannte RESTful-API oder allgemein Rest ist eine solche Programmierschnittstelle, die auf HTTP-Anfragen reagiert. Im Wesentlichen unterscheidet man hier zwischen den verschiedenen Methoden, die man mit HTTP-Daten anfordern kann. Get, Post, Put und Delete. Und in Abhängigkeit von diesen Methoden können gewisse Dinge bereitgestellt werden. Die Antwort von einem Rest oder RESTful Web Service liegt in der Regel in Json oder dem XML-Format vor und Python nutzt als Basis für REST oft das Modul requests.

Der Entwicklertipp der Woche ist da – OpenCV unter Python nutzen

Nächste Woche werde ich neue Aufnahmen für LinkedIn Learning (LiL) einspielen, aber wie jede Woche kommt auch in der Mitte dieser Woche wieder ein Entwicklertipp der Woche zu Python heraus. Es geht um ein spezielles Framework, um unter Python Bilder und Videos anzuzeigen – OpenCV und das ist eine freie Programmbibliothek mit Algorithmen für die Bild- und Videoverarbeitung. Diese kann unter Python, aber auch anderen Sprachen verwendet werden. Die Bibliothek wird vor allen Dingen beim Deep Learning verwendet, kann aber auch einfach für das Anzeigen von Bildern und Videos verwendet werden. Und darauf konzentriert sich dieser Tipp der Woche.

Bilder und Videos mit OpenCV anzeigen aus dem Kurs „Python-Entwicklertipps: Jede Woche neu“ von Ralph Steyer