Aufnahmen eingespielt

 

Die Videoaufnahmen sind soweit eingespielt und morgen geht es mit dem Flieger wieder zurück.

Heute habe ich nach meinen Anmoderationen vor der Kamera die Tatsache genutzt, dass ich dafür schon halb auf dem Weg in die Grazer Innenstadt war und bin schnell noch runter an die Mur.

Da ich erst vor Kurzem entdeckt habe, dass mein SmartPhone auch Panoramafotos aufnehmen kann (ich vermute, dass das Feature erst mit meinem Update auf Android 7.1 neulich dazu kam), habe ich gleich mal ein paar der Selbigen aus dem Grazer Zentrum rund um die Murinsel aufgenommen.

Was auch durchaus einen fachlichen Grund hatte, denn ich brauchte für ein paar Quellcodes im Zusammenhang mit Bilddarstellungen und vor allen Dingen der Canvas-Programmierung sowieso Panoramabilder. Und mit den selbst aufgenommenen gibt es dann auch garantiert keine Copyright-Probleme

1. Die Aufnahmen laufen und 2. ärgere ich mich wieder über die öffentlichen Medien

Nachdem ich gestern spät in der Nacht in Graz angekommen bin, haben heute die Aufnahmen begonnen.

Es geht gut voran, wobei ich bei diesem Termin bei Video2Brain/Linkedin auch einige neue Dinge ausprobiere.
Etwa die Anmoderation von einigen Videos im Studio direkt vor der Kamera. Ich linse also erst einmal in die Kamera. Erst dann folgt der eigentliche Screencast.

 

Ich habe es heute angetestet und vielleicht passen ja einige der so eingespielten Aufnahmen schon so gut, dass wir das in die Produktion übernehmen.

Ich war mittlerweile gut 30x in Graz. Dazu kommen noch einige Training, die ich zuhause in meinem Homestudio eingespielt habe. Und wenn man seit über 10 Jahren Videos aufnimmt, bekommt man auch ziemlich Routine.

Das ist gut, aber ein zweischneidiges Schwert, wenn man nicht aufpasst. Wie halt immer bei Routine. Von daher sind solche Neuerungen wirklich perfekt, um Frische in eingespielte Vorgänge zu bringen.

Als weitere Neuerung probiere ich ebenfalls einmal aus, die Videos zum Teil im Stehen einzuspielen. Ich habe im Studio einen Tisch, der sich dazu in der Höhe verstellen lässt. Zusammen mit den immer noch recht neuen Studios ist also in der letzten Zeit immer positive Bewegung in die Aufnahmen gekommen.
Das waren die guten News.

Aber es gibt auch wieder etwas, was mich zum Kochen bringt, aber das hat nichts mit den Aufnahmen zu tun, sondern meinem Verlassen des Heimatlandes. Wieder einmal. Unsere öffentlich-rechtlichen Medien. Ich werde natürlich – wie alle Haushalte – zu einer Zwangsabgabe verpflichtet und kann diese Medien dann nicht richtig nutzen. Und das geht einfach nicht.

Im Moment ist ja in Korea Olympia angesagt. Nur kann ich natürlich während meinen Aufnahmen kein Fernsehen schauen. Machts eigentlich nichts – es gibt ja Internet. Nur dann wird es hässlich. Der Livestream von ZDF und ARD ist im (feindlichen??) Austria nicht zugänglich. Ebenso wenig die Mediathek, um am Abend wenigstens eine Zusammenfassung sehen zu können. Man wird gezwungen einen Proxy zu verwenden (langsam), um eine bezahlte Leistung zu bekommen oder muss auf Youtube oder etwa Eurosport ausweichen. Geht es noch? Wäre ich Mieter, könnte ich eine Mietkürzung wegen nicht erbrachter Leistungen ansetzen. Eigentlich müsste man in so Fällen die GEZ-Zwangsgebühr kürzen. Kommt doch endlich in der Mediengegenwart an, Ihr Hinterwäldler von den öffentlich-rechtlichen Medien. Man darf und kann Information nicht in Landesgrenzen einschließen. Das Internet ist nunmal weltweit – ob es euch Zensurheinis gefällt oder nicht.

Wieder zu Gast in Graz bei Video2Brain/Linkedin

Ich bin wieder in Graz bei Video2Brain bzw. Linkedin angekommen. Es stehen die ersten Videoaufnahmen für dieses Jahr an.

Wobei ich genaugenommen erst im Hotel Daniel bin. Denn ich bin sehr spät angereist. Der Flug ist in FFM um 21:35 Uhr gestartet und erst nach 23:00 Uhr war ich im Hotel angekommen. Morgen geht es dann mit Aufnahmen los.

Diese Inhalte dürfen aus rechtlichen Gründen nicht als Livestream angeboten werden :-(

Da schaut man nebenher am PC die Tagesschau und vollkommen unvorbereitet bricht die Übertragung ab. Stattdessen kommt eine Pausenanzeigen mit dem Hinweis, dass die Inhalte aus rechtlichen Gründen nicht als Livestream angeboten werden dürfen.

Ja leben wir denn im Mittelalter? Mit solchen Raubritterverfahren hat sich die Film- und Musikmafia jahrelang das Recht zum Gelddrucken versucht zu bewahren und ist grandios gescheitert. Und dennochversuchen es sogenannte Rechteverwerter immer noch weiter.

Klar – es ging nur um einen kurzen Beitrag von irgendwelchen Schlappekickern aus der Fussball-Bundesliga und das ist

a) uninteressant und

b) bekanntermaßen durch eine korrupte und kriminelle DFB-Mafia im Hintergrund verseucht.

Aber dass sich öffentlichrechtliche Sender dermaßen am Nasenring der kommerziellen Zensur durch die Arena schleifen lassen, ist unerhört. Ich rege mich nicht das erste Mal darüber auf.

Wenn versucht wird Rechte in der Verbreitung von Informationen einzuschränken , ist es die gottverdammte Pflicht diese Informationen vollkommen totzuschweigen – dafür bezahle ich doch diese Zwangsabgabe. Verschweigen trifft die Mafia dann wirklich.

Was ist der Nutzen eines Tablets?

Natürlich habe ich mittlerweile mehrere Computer mit den drei wichtigen Betriebssystemen, ein paar SmartPhones und auch Tablets zur Verfügung. Rein beruflich muss ich ja auf dem Stand sein. Aber ich ertappe mich ständig dabei, dass mir kein wirklicher Nutzen für ein Tablet einfallen will. Dabei hört man in den Medien immer mehr, wie toll diese Gerätegattung doch wäre und sogar Computer für viele Anwender überflüssig machen würde. Angeblich wären die Dinger auch noch leichter zu bedienen.

Ich muss wohl wirklich ganz anders ticken als diese beschriebenen Anwender. Meine Tablets liegen die überwiegende Zeit nur rum und wenn ich sie mal anschalte, dann funktioniert kaum etwas so, wie es nicht auf dem PC oder SmartPhone (oder bei einigen speziellen Situationen dem TV) besser geht. Gut – im Bett darauf ein bisschen Fernsehen oder Filme schauen. Das ist ganz nett. Aber ein so nichtiges Gimmick – darauf kann ich vollkommen verzichten. Dokumente lesen? Ja – geht. Aber ich ziehe zu 100% gedruckte Werke vor, wenn die verfügbar sind. Und wenn das Dokument elektronisch vorliegt, dann muss der Bildschirm rein ergonomisch so weit weg stehen, dass ich mit dem Arm nicht dran kommen kann. Und wenn ich was bearbeiten will, kann man das mit einen Touchscreen sowieso nur grottenschlecht. Vor allen Dingen fehlt eine Maus.

Was wäre mit spielen? Vielleicht, nur bin ich kein Spieler.

Also für mich sind Tablets die Gerätegattung, auf die ich ohne das geringste Bedauern oder die leistesten Einschränkungen verzichten könnte.

Nicht-gerootete SmartPhones mit Standardbetriebsystem – unerträglich

Ich kämpfe gerade mit einem SmartPhone in der Familie, was (halt für typische Anwender) nicht gerootet ist und ein Standard-Android nutzt. Der interne Systemspeicher läuft voll, obwohl da eigentlich nicht viel drauf ist bzw. sein dürfte. Nur diese gesamten Müll-Apps, mit denen die Hersteller und Google das Gerät versauen, lassen sich ohne root-Rechte kaum entfernen. Man kann sie zwar deaktivieren, aber maximal durch die „Werksversion“ ersetzen und etwas gecachten Schrott beseitigen. Auch wenn man diesen Mist niemals braucht. So bekommt man das System kaum richtig frei.

Vielleicht kann der uninteressierte Anwender damit leben (wobei er kaum mitbekommt, wie er beschissen wird), aber mich ärgert sowas einfach.

Bei jedem SmartPhone muss also als wichtigstes Feature leichter root-Zugang einzurichten sein (neben SD-Karte und tauschbarerm Akku).

Tja – der alte Kampf der Anwenderinteressen gegen die Interessen von SmartPhone-Herstellern und Google/Apple. Schon seltsam, dass man Firmen Geld gibt, die Kunden nach Strich und Faden bekämpfen und zu versklaven versuchen.

Upgrade auf Windows 10 beim HP Elitebook mit Problemen und deren Lösung

Auf dem neuen HP Elitebook, das ich mir gerade für eine Schulung als gebrauchten Leasing-Rückläufer zugelegt habe, war noch mit Windows 7 Pro installiert. Aber eine Update-Option auf Windows 10 war ebenso schon vorinstalliert. Nur ist die dummerweise beim ersten Versuch abgebrochen. Ein Fehler mit der Datei api-ms-win-core-libraryloader-l1-1-1.dll stand im Weg.

Grund – das Update über denWindows 10 Upgrade Assistant ist am 31.12.2017 ausgelaufen.

Aber ich habe schnell im Internet die Lösung gefunden. Interessanter Weise bei einem Autorenkollegen von mir, der mehr oder weniger um die Ecke wohnt. Und die ist einfach. Falls das api-ms-win-core-libraryloader-l1-1-1.dll-Problem beim Upgrade-Assistant von Windows 10 auftritt, muss man bloß die Datei wimgapi.dll aus dem Ordner C:\Windows10Upgrade\wimgapi.dll durch die Version der Datei aus dem Ordner C:\Windows\System32\ ersetzen und danach den Upgrade-Assistenten neu ausführen. Das habe ich gemacht und das Update läuft gerade durch.

Neues Mitglied im Rechnerverbund

Da ich nächte Woche für eine Schulung 2 Rechner für Teilnehmer stellen muss, habe ich mir ein HP Elitebook 2560p Core i5 mit 2.5GHz und 4GB zugelegt. Das kleine Teil ist zwar nicht mehr wirklich das Neuste vom Neuen, aber diese Leasing-Rückläufer sind preiswert und kommen aus dem Business-Umfeld. Das Gerät sollte entsprechend solide sein und für Schulungen geht Zuverlässigkeit vor Gaming-Power. Mal sehen – vielleicht nehme ich das Gerät sogar auf Reisen mit, wenn ich nicht mit dem Auto fahre. Es ist deutlich kleiner und leichter als mein Standardnotebook.

Erste Offshore-Schulung 2018 in Köln

Die Woche hatte ich 4 Tage Schulung in Köln. Ausbildung Fachinformatiker, was ich schon einige Jahre abwechselnd in Wiesbaden und Köln mache. Dieses Mal waren 2 Tage Python und dann noch 2 Tage Perl die Themen. Die Maßnahme war ziemlich extrem. Aber weder von den Themen noch den Teilnehmern (alles gut). Von den Rahmenbedinungen.

Ich war von Dienstag bis Freitag in Köln und musste am Montag noch einen Angehörigen ins Krankenhaus bringen. Ich hatte mir sogar überlegt die Maßnahme kurzfristig deshalb zu canceln. Aber letztendlich ist zumindest diese Geschichte einigermaßen verlaufen und eine Absage wäre im Nachhinein unnötig gewesen.

In Köln ging jedoch die Tage über der Punk ab. Ich bin am Dienstagmorgen erst von Eppstein aus angefahren und hatte mir mehr als 1 Stunde Zeitpuffer einkalkuliert. Bis kurz vor Köln ging jedoch alles gut, aber den Zeitpuffer hatte ich dann doch gebraucht, um im Verkehrscaos rund um Köln die letzten 30 Km durchzukommen.

Wäre jedoch ein Wetter wie am Mittwoch bei der Anfahrt gewesen, wäre ich vermutlich erst um 12:00 Uhr angekommen. Als ich am Mittwochmorgen aus dem Hotelzimmer geschaut habe, lag Schnee und das ist wohl in Köln und Umgebung der absolute Worst-case. Gibt nicht umsonst den Witz:

Treffen sich zwei Schneeflocken, Fragt die eine: „Und was machst Du heute?“ – sagt die andere: „Ich fliege ins Rheinland und verbreite Chaos“.

Mich hat der Schnee nicht gestört, denn das Hotel ist in Laufweite vom Schulungscenter und ich lasse da eigentlich auch sonst immer das Auto am Hotel stehen. Nur – ich hatte 12 Teilnehmer im Kurs und bei Kursbeginn um 9:00 Uhr waren 0 (!) Teilnehmer anwesend. Erst gegen 9:15 Uhr kamen die ersten Teilnehmer und erst im Laufe der nächsten 30 Minuten dann noch die meisten (aber nicht alle) anderen. Die Verkehrsmeldungen im Internet haben angedeutet, dass Autobahnen und Bahnverbindungen total zu waren.
Nur wer dachte es könnte nicht schlimmer werden, den hat der Donnerstag eines Schlechteren belehrt. Zwar ging es am Morgen noch, aber ab 10:00 Uhr ist der Orkan „Friederike“ über Deutschland getobt und die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr eingestellt. Dazu zig Sperrungen von Straßen und Autobahnen. Fast Deutschlandweit ist der Fernverkehr zum Erliegen gekommen und vor allen Dingen in Köln ging auch regional nichts mehr, denn da hatte sich der Orkan besonders stark ausgetobt. Selbst mich hat es in der Mittagspause durch den starken Sturm fast umgeblasen und das will bei meiner Statur was bedeuten.

Am Freitag war mein Hotel auch voll ausgebucht mit Leuten, die in Köln gestrandet waren und nun versucht haben wieder weiter zu kommen. Als ich am Freitagnachmittag dann zurückgefahren bin, bin ich die Strecke jedoch fast gänzlich ohne Stau durchgekommen.

Jetzt lerne ich App-Entwicklung für iOS – Xcode und Swift programmieren

Ich habe gerade die Belegexempalre für mein neustes Buch (Jetzt lerne ich App-Entwicklung für iOS – Xcode und Swift programmieren) erhalten.

  • ISBN: 978-3-95982-043-1 
  • Seiten: 240 
  • Zielgruppe: Einsteiger und Fortgeschrittene 
  • Einband: Broschiert und komplett in Farbe

Mal schauen, wie lange das NetzDG durchhält

Das sogenannte „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (Netzwerkdurchsetzungsgesetz – NetzDG)“ erfährt Kritik wie wohl sonst kein Gesetz der vergangenen Jahre. Vermutlich gut gedacht als Maßnahme gegen Hass, Beleidigung und Verleumdung im Internet zeigt es in den Auswirkungen genau das Gegenteil. Freiheit, Satire, der Kampf gegen Hass, Beleidigung und Verleumdung im Internet – alles wird sabotiert und der Willkür von Zensoren ohne Gewissen und Moral preisgegeben. Da diese vollkommen unkontrolliert agieren, haben sie sozusagen noch den gesetzlichen Segen für ihre Verbrechen. Wobei man insbesondere Internetdienstleister verstehen muss – die absurden Strafen, die von diesem sogenannten Gesetz angedroht werden, wenn sich auch nur der letzte Wurzelsepp in Hintertupfingen beleidigt fühlt, erzwingen ja förmlich eine Blockierung von allen Inhalten, die rein theoretisch Leute beleidigen könnten. Wer in Zukunft Trump und Idiot in einem Beitrag verwendet darf sich nicht wundern, wenn dieser gesperrt wird. Oder Erdogan und Ziege. Oder AFD und rechts. Oder Meier und Gartenzwerg. Oh man – wie dumm muss man sein um sowas Destruktives durchzuprügeln? Aus Angst vor Schnupfen lieber gleich umbringen – das ist hier das Motto.

Vorauseilender Gehormsam ist in der Regel nicht gut, …

… denn nichts anderes zeigt sich gerade bei der aktuellen Sicherheitslücke in den Chips. Über die können ja aufgrund eines Designfehlers bei den CPUs sensible Daten von Angreifern ausgelesen werden. Soweit bekannt ist, können in den CPUs diverser Hersteller Daten korrumpiert, manipuliert oder gelöscht werden, die im Grunde aktuell gar nicht benötigt, sondern auf Grund vermuteter erst nachfolgender Aktionen im Voraus bereits geladen werden.

Wenn die dann wirklich benötigt werden, sind sie halt schon da und das beschleunigt die Geschichte. Und da liegt der Hund begraben, denn zum Stopfen der Lücke muss diese vorauseilende Vorbereitung  von Daten aufgrund einer gewissen Wahrscheinlichkeit für folgende Schritte abgestellt oder zumindest überarbeitet werden.

Aber das soll zu Performance-Einbußen bis zu 30% führen. Nach anderen Berichten nur bis zu 5%, aber auch das ist schon merkbar.

Die Korrektur kann auch nur im Nachhinein über das Betriebssystem erfolgen (klar – der Fehler liegt ja in der Hardware) und das ist auch nicht gerade der perfekte Weg. Das sieht man schon daran, dass das Windows-Update zur Bereinigung der Sicherheitslücke Probleme mit einigen Antivirus-Produkten hat. Microsoft warnt ausdrücklich davor, das Windows-Update zu installieren, solange nicht kompatible Antiviren-Software eingesetzt wird.

Ganz toll. Ich selbst tendiere dazu auf das Update zu verzichten, um einmal keine Performance zu verlieren und zudem keine Komplikationen mit meinem Virenschutz zu bekommen. Denn das Risiko dieser Sicherheitslücke bei den CPUs ist für normale Anwender eher klein – solange keine Schadsoftware installiert wird, die diese Lücke konkret ausnutzt (und da gibt es wohl im Moment nichts bekanntes), ist die Sache unkritisch.

Clouds und Serversysteme sind da eher betroffen und die müssen die Hardware austauschen – sonst wird denen der Performance-Verlust das Genick brechen.

Bevorzugter Netzwerktyp – offline

Nachdem ich mein Galaxy S4 auf Android 7.1 bzw. LineageOS 14.1 umgestellt habe, habe ich die Auswahl bei den Mobilfunknetzen meinen bevorzugten Netzwerktyp auszuwählen. Ehrlich gesagt bin ich nicht sicher, ob das bisher schon ging, aber ich denke nicht – wenn ich mich recht entsinne. Jetzt geht es aber und voreingestellt war bei mir LTE.

Soweit so gut, nur ist mir das S4 seit der Umstellung permanent offline gegangen, wenn ich versucht haben jemand anzurufen. Wenn ich aber angerufen wurde oder ich was im Internet gemacht habe, ist das Problem nicht aufgetreten. Nur konnnte ich heute überhaupt niemanden mehr anrufen. Keine Ahnung ob das an einem anderen Ort besser geht, aber für meine aktuelle Position war das der Fall und das istunhaltbar.

Ich habe im Internet jetzt Posts gefunden, dass das Problem beim S5 häufiger auftritt und zudem O2 immer wieder als Problemquelle genannt wird. Tja – bei meinem Provider läuft wohl im Hintergrund bei meinem Account O2 und das S4 und das S5 sollten sich nicht soviel unterscheiden, dass das S5-Problem nicht auch beim S4 auftreten kann.

Ich habe ein bisschen experimentiert und beim bevorzugten Netzwerktyp 2G ist die Verbindung gar nicht zusammengebrochen. Auch 3G scheint noch halbwegs zu gehen. Jedoch bei LTE bricht die Verbindung „zuverlässig“ zusammen.

Also bleibt nur die Auswahl zwischen langsamer oder unzuverlässiger Verbindung. Nicht wirklich gut. Aber zur Not muss ich zum reinen Surfen manuell umstellen und für den Normalbetrieb auf den bevorzugten Netzwerktyp 2G zurückgehen.

Rebirth NC10

Kann irgendwer noch was mit dem Begriff „Netbook“ anfangen? Falls nicht – das war vor vielen Jahren ein Hype, bei dem eine Art Mininotebook mit kleinem Bildschirm, kleiner Tastatur und extrem leistungsschwachen Atom-Prozessor eine eigene Klasse an Hardware definiert hatte. Das Zeug ging über ein gutes Jahr ab wie Schmitts Katze, weil die Dinger einfach mitzunehmen waren. Vor dem Durchbruch von SmartPhones und Tablets war das schon ein Alleinstellungsmerkmal, für das man die geringe Leistungsfähigkeit in Kauf genommen hatte.

Ich habe mir damals auch so ein Ding zugelegt – ein Samsung NC10. Das Teilchen hatte mir wirklich Spass gemacht und für viele Dinge war es wirklich ausreichend – im Internet Surfen, Email, bisschen Textverabeitung. Ging alles. Nur hat irgendwann das Display die Grätsche gemacht. Ich kann aber einfach nichts wegwerfen, was irgendwie noch funktioniert. Ich habe das NC10 als „Notgerät“ in mein(e) Büro/Schulungsraum/Zweitwohnung ausgelagert und da ist es mehr oder weniger eingestaubt. Denn ich schleppe eigentlich immer mein Notebook hin-und-her, wenn ich da arbeiten oder einige Zeit bleiben will. Und bis vor ein paar Tagen war da auch nur über Tethering Internet. Doch seit ich da jetzt DSL eingerichtet habe, will ich auf jeden Fall einen festen Rechner vor Ort haben – uns sei es nur, um den Router adminstrieren zu können. Ich habe überlegt meinen iMac Mini dahin zu verbannen, denn im täglichen Betrieb nutze ich den sowieso nie (ich komme mit diesem komischen macOS und der ständigen Zensur nicht wirklich zurecht). Aber eben habe ich das NC10 mal auf Mint Linux 17.2 mit XCFE4 aktualisiert und die Ausgabe auf einen externen Monitor gespiegelt. Das geht ganz klasse und das kleine Kerlchen zeigt mit XCFE und Linux richtig proppere Leistung. Das genügt vollkommen als Notrechner.

Heureka – Update ging durch

Ich habe mich jetzt doch an das Update von meinem Galaxy S4 auf Android 7.1 getraut und es lief erfolgreich. Natürlich „nur“ ein Custom-Android, aber das ziehe ich sowieso vor. Ich hatte ja auf dem S4 sowieso schon CyanogenMod installiert. Allerdings in einer mittlerweile antiken Version. Denn unmittelbar nachdem ich das Ding damals aus der Packung geholt hatte, habe ich das bereits umgestellt. Root-Zugriff ist ebenso selbstverständlich. Der Nachfolger von CyanogenMod ist LineageOS und die Version 14.1 entspricht Android 7.1. Nur halt um all den normalerweise nicht löschbaren Müll der Standardversionen von Google und vor allen Dingen der SmartPhone-Hersteller reduziert. Dazu noch ein paar weitere intelligente Anpassungen und Bereinigungen und damit erhält man auf jeden Fall das bessere, schlankere, sichere Android. Wenn man für ein SmartPhone ansonsten überhaupt eine Alternative hat – denn für alte Dinger wie mein S4 gibt es gar kein Original-Android in einer halbwegs aktuellen Version. Aber eben von LineageOS.

Und auch wenn im Nachhinein die Aktualisierung recht problemlos war – ich hatte schon vor der Geschichte etwas Muffe. Aber da ich mit dem Dongee mittlerweile ein Ersatz-SmartPhone vollständig eingerichtet habe, bin ich den Schritt dann doch gegangen. Ich habe große Hoffnung, dass der alte S4-Knochen mit einem modernen Betriebssystem noch mit den großen Hunden pinkeln kann. Nur mit dem alten OS geht es einfach nicht mehr. Zumal ich von dem Dongee nach den ersten Erfahrungen nur halbwegs überzeugt bin. Die Hardware ist wirklich gut. Da viel neuer trotz  des Spottpreises sogar besser als die des S4. Klasse GPS-Empfang, lange Laufzeit, ratenschnelle Prozessoren, super Bildschirm. Ich sag nochmal – man braucht – außer zum Angeben und für das Ego – normalerweise kein SmartPhone für mehr als 100 EUR.

Aber die Software …

Es ist halt ein Android 7.0 von Google und Dongee verunstaltet und geknebelt und ich bekomme einfach das Ding nicht gerootet. Dazu gibt es wohl derzeit kein LineageOS, um ein entmülltes System installieren zu können. Ich muss mal weitersuchen und hoffen, dass ich es doch noch finde oder es irgendwann erscheint. Tja – das ist der Nachteil der eher wenig verbreiteten China-Geräte. Wobei das System für Xiaomi könnte gehen. Anyway – das Dongee sollte sowieso nur das Backup sein und wenn das S4 vollständig eingerichtet ist, kann ich das ja mal testen. Ansonsten nutze ich halt ein Original-Android.

Die Installation des S4 habe ich nach der Anleitung im Wiki durchgeführt. Ich habe Installing LineageOS from recovery mit den adb durchgeführt. Ggfls. braucht man noch die TWRP-Files.

Nun fehlt LineageOS in der Grundeinstellung der Google Play Store. Den will ich schon haben und den muss man separat installieren. Ein fixer Weg führt über die OpenGApps. Auf der Seite kann man zwischen verschiedenen Paketen wählen. Die Entscheidung umfasst eine Plattform, die richtige Android-Version sowie für eine Variante der GApps.
Über den Download-Button wird die mehr oder weniger große ZIP-Datei heruntergeladen und es wird empfohlen die ZIP-Datei auf einer SD-Karte im SmartPhone zu speichern (was ich gemacht habe – ich habe erstmal nur die pica-Version gewählt und suche dann noch gezielt einzelne Apps aus dem Store). Alternativ kann man auch den internen Speicher nutzen. Es sollten auch die Entwickleroptionen des Smartphones und USB-Debugging freigeschaltet sein. (7x auf „Build Number“ in den Systeminformationen tippen und dann gilt „Developer mode has been enabled.“).

Dann noch schnell die SUDO-Geschichte von LinegaOS installiert. Jetzt steht noch an im App-Store von Google wieder alle Apps zu besorgen, die ich vorher hatte und noch brauche, alles zu konfigurieren und die Daten aus der Datensicherung zu reproduzieren. Dann sollte das S4 auf dem neusten Stand und alles Notwendige wieder da sein.

Systemlinks für mehr Platz und Kontrolle

Ich habe an meiner Workstation leider nur eine relativ kleine SSD, aber eine zusätzliche große HDD, die sich ziemlich langweilt. Oder anders ausgedrückt – die 256 GB meiner SSD sind immer kurz vor dem Ende und die Kapazität der SSD am Limit. Auf der HDD sind gerade mal 10% belegt. Nun sollten auf der SSD nur Programme liegen, die wirklich die Performance brauchen. Also alles zum Betriebssystem, Entwicklungstool, Multimediaprogramme etc. Daten und eher unwichtige Programme bzw. solche, bei denen auch ein HDD-Zugriff ausreicht, sollten auf die HDD verlagert werden. Zumal ich mit 32 Gigabyte RAM und im Notfall 12 Prozessoren auch nicht so oft Auslagerungszugriffe benötige und viel im RAM gehalten werden kann.

Insgesamt habe ich schon viel auf die HDD verlagert, aber die SSD läuft dennoch immer wieder voll, obwohl die eigentlich notwendigen Programme vielleicht 30% – 40% des Platzes nur brauchen dürften. Das liegt einmal daran, dass viele Programme Daten defaultmäßig auf das Laufwerk ablegen, wo sich das OS befindet. Der versteckte appData-Ordner ist da ein Kandidat, wo man zig überflüssige Gigabyte finden kann. Aber auch wenn der von mir immer wieder bereinigt wird und CCleaner zusätzlich sich den Wolf schafft – nach einer gewissen Zeit läuft die SSD immer wieder zu.

Aber es gibt eine Option, um sich wieder Platz zu verschaffen, die bei mir bisher nicht so richtig auf den Schirm aufgetaucht war. So ganz nebenbei ist mir jetzt aufgefallen, dass verschiedene Programme es gar nicht mehr gestatten ein Installationsverzeichnis auszuwählen. Bei dem Löschen und anschließenden neuen Installieren von Google Earth ist mir das erst bewusst geworden. Das Programm muss ja wirklich nicht auf die SSD, aber es gibt gar keine Chance es woanders als in C:\Program Files (x86)\Google zu installieren. Die Installationsroutine ist so unverschämt und fragt nicht einmal.

Und das Ding frisst Speicherplatz ohne Ende. Also was bleibt? Verzichten, weil ich das Programmwirklich nur ab und zu mal nutze? Oder doch irgendwie verlagern und damit die SSD freischaufeln, denn das Ding ist ja wirklich gut. Das geht in der Tat mit Systemlinks. Man lässt ein Programm einfach an den eigentlich ungewollten Ort installieren und verschiebt es dann an den Ort, wo man es haben will. Das Programm ist dann zwar in der Regel nicht mehr startfähig (portable Versionen außen vor), aber mit Systemlinks gaukelt man dem Betriebssystem einfach vor, dass sich das Programm noch am Originalplatz befindet. Aber da ist eben nur ein Hardlink auf den wirklichen Platz zu finden. Mit Programmen wie Junction Link Magic lassen sich so Systemlinks setzen. Oder einfach in der Konsole (Admin) mit dem Befehl mklink.

Etwa so für Googel Earth Pro:

C:\Program Files (x86)\Google>mklink /J C:\“Program Files (x86)“\Google\“Google Earth Pro“ F:\“Google Earth Pro“

Ich werde jetzt mal diverse Umleitungen auf die Art einrichten und meiner SSD damit Luft verschaffen.

Neues SmartPhone

Ich habe mir doch ein neues Smartphone geleistet. Mein S4 ist so langsam in die Jahre gekommen. Zwar genügt es von der Hardware bei Weitem noch. Aber es gibt kein Update für ein aktuelles Android und das ist nicht das Wahre. Ich bin zwar auf CyanogenMod umgestiegen und deren Nachfolger LineageOS stellt im Prinzip eine angepasste Version von Android 7 zur Verfügung. Aber das Update ist aufwändig und zudem gehen erst einmal alle Daten verloren. Das Thema des Updates auf LineageOS 14.1 für mein S4 ist deshalb zwar nicht vom Tisch, aber das mache ich erst, wenn ich ein Ersatzsmartphone voll einsatzfähig habe.

Und so eines habe ich mir eben zugelegt. Dabei habe ich die Maxime gebrochen, dass ein aktuelles Top-Smartphone nicht mehr als100 EUR kosten darf. 4 EUR mehr habe ich investiert, aber so kleinlich will ich nicht sein. Das war ein Sonderangebot, bei dem der Preis in einem kurezn Zeitfenster von original 209 EUR auf 104 EUR reduziert war. Deshalb bin ich für das, was mir ein Smartphone wert sein darf, in die Vollen gegangen. Im Prinzip habe ich gute Smartphones bereits für 60 – 70 EUR entdeckt.

Das Doogee Mix ist zwar in Deutschland recht unbekannt, aber es werden diverse Komponenten von Samsung verbaut und in China ist Doogee wohl ein etablierter Hersteller. Wenn man Apfel oder Samsung drauf schreiben würde, würde das Teil vermutlich 500 – 800 EUR oder mehr kosten. Ich habe noch nicht viel mit dem Gerät angestellt, aber der erste Eindruck ist gut und hochwertig. Sehr guter Bildschirm, sehr leistungsfähige Komponenten, gute Haptik. Nur die vorinstallierte Android-Variante und die Pflicht-Apps taugen nicht viel. Zwar Android 7, aber mit viel unnützen Zeug zugemüllt.

Leider haben meine bisherigen Versuche zum Rooten von dem Ding (noch) nicht gefruchtet :-(. Und LineageOS ist im Moment auch nicht verfügbar. Aber ich werde das vermutlich noch hinbekommen, denn so sehr ich die günstige Hardware schätze – ein chinesisch angepasstes Android ist mir nicht geheuer. Wobei es auch fraglich ist, ob man Google, Samsung, einem der anderen bekannteren Smartphone-Hersteller oder gar Apple mehr als Doogee trauen soll? Anyway – ich werde alle notwendige Apps zum Absichern und Konfigurieren installieren und das Teil so in Griff bekommen, dass es für meine Belange passt. Wenn das Doogee dann als vollwertiges Ersatzgerät eingerichtet ist, gehe ich vielleicht irgendwann das Update von dem S4 an. Und ich denke, dass mich das Teil in der Ansicht bestätigen wird, dass 100 EUR in jedem Fall genug für ein modernen Smartphone sind. Auch wenn ich das Doogee natürlich auch bewusst als Statussymbol gewählt habe.

Abschaffung der Netzneutralität

Gerade wird diskutiert, was die Abschaffung der Netzneutralität wirklich bedeutet? Man kann das ganz schnell beantworten. Alles, was Trump vorantreibt, ist schlecht. Auf den ersten Blick nur schlecht für Europa und die freie Welt, aber wenn man genau hinschaut auch für die USA selbst. Aber im Detail wird die Sache auch nicht besser und mich wundert, warum das Thema kaum ein Mensch außerhalb der üblichen Szene interessiert?

Da schauen Hinz-und-Kunz Videos und Musik auf Youtube oder TV über Internet oder Streaming. Andere bestellen per Onlinediensten oder kommunizieren per WhatsApp & Co. Oder spielen mit XBox und Konsorten online.

Alle diejenigen sollen den Schuss nicht gehört haben? Das wird in Zukunft viel, viel schlechter und letztendlich teuer. Das Thema geht eben nicht wirklich die IT-Experten, Datenschützer und Menschenrechtler & Co alleine an. Sondern viel mehr die modernen Konsumenten. Und die stecken den Kopf in den digitalen Sand und ignorieren einfach, dass ihre digitalen Spielzeuge ihnen weggenommen werden.

Wobei es gar so schlecht ist, wenn die Kidds nicht mehr unablässig daddeln können und Leute sich wieder Face-2-Face unterhalten müssen, weil die SmartPhones immer wieder offline gehen oder zu langsam sind. Das ist zumindest ein positiver Effekt.

Ein Quantensprung in der Entwicklung

Gerade habe ich auf Spiegel-Online wieder einmal gelesen, dass eine bestimmte Neuerung ein Quantensprung in der Entwicklung sei. Und da muss ich jetzt mal den Physiker raushängen lassen (naja – der eine Schein, der mir noch zum Diplom in Physik gefehlt hat, den lasse ich mal unter den Tisch fallen – aber ich habe meine Diplom-Arbeit ja zu den mathematischen Grundlagen der relativisten Quantenmechanik gemacht).

Oder eigentlich komme ich auf diese Uminterpretation von Fachbegriffen in das absolute Gegenteil darüber, weil ich in den letzten IT-Schulungen sehr viele Physiker hatte und einer davon erzählt hatte, dass er bis vor Kurzem diese Aussage („Quantensprung in der Entwicklung„) tatsächlich als das verstanden hatte, was sie bedeutet und er damit die Folgerungen nicht nachvollziehen konnte. Erst durch Zufall hatte er dann die allgemein akzeptierte Fehlinterpretation mitbekommen.

Denn ein Quantensprung ist die kleinste, nicht mehr messbare Veränderung. Also die „Steigerung“ von Stagnation quasi. Aber noch nicht wirklich ein Rückschritt, denn der wäre ebenfalls zu groß ;-). Auf jeden Fall eben nicht messbar, denn Messungen in der Quantenmechanik verändert das gemessene System und sind damit irrelevant.

Man muss also festhalten, dass diese Aussage der denkbar größe Unsinn bzw. Widerspruch zu dem ist, was der Autor eigentlich sagen will. Aber die Masse hat aus Unkenntnis dieses Faktum für sich ebenfalls umdefiniert und alle verstehen, was der Autor eigentlich sagen will. So wie man im Deutschen ja auch Handy sagt.