Ich habe ja die Tage meinen altern ThinkCentre und den noch älteren Mac mini reaktiviert und neuen Aufgaben zugeführt. Der Mac hat jetzt mit Mint Linux vor allen Dingen ein modernes Betriebssystem bekommen. Beide sollen dabei ohne Maus und Tastatur auskommen und remote verwaltet werden, wenn es denn notwendig ist. Beim ThinkCentre, der hauptsächlich noch für Backups und vor allen Dingen als Druckserver genutzt wird, ist das kein Problem. Selbst Monitor braucht es nicht. Der Mac mini soll aber als Mediastation dienen und vor allen Dingen dem TV Internet verfügbar machen. Denn ein Smart-TV-Gerät habe ich nicht und will es auch nicht haben. Aber letztendlich war mein Denkfehler, dass ich zwar den Mac gut remote steuern kann (nicht nur per SSH, sondern auch grafisch mit VNC, NoMachine oder Anydesk oder sowas). Aber dann muss ich entweder zusätzlich ein Notebook oder Tablet im Wohnzimmer nutzen (oder als Notlösung das SmartPhone) oder aus dem Büro zwei Stockwerke höher fernsteuern. Das ist Blödsinn. Aber eine große Tastatur soll auch nicht im Wohnzimmer rumliegen.
Kategorie: Uncategorized
KI-Zusammenfassung bei Google
Jetzt ist es wohl auch in Deutschland soweit, dass Google eine Zusammenfassung von Suchergebnissen bringt, die mit KI erstellt wurde.
Das ist einerseits bequem, aber für mich aus zwei Gründen vollkommen indiskutabel. „KI-Zusammenfassung bei Google“ weiterlesen
Unfassbare Inkompetenz
Was eine Schlagzeile und dennoch wohl kein Fake:
US-Minister besprechen auf Signal Militärschläge im Jemen – Journalist liest mit
Und solche Leute steuern die größte Macht auf der Erde und entscheiden über das Leben unzähliger Menschen. Nicht einmal die einfachsten Regeln der IT scheinen die zu verstehen. Unfassbar.
Alteisen
Ich darf nicht die Arbeitszeit rechnen, die Betrieb und Umkonfiguration meiner alten Hardware kosten würde. Bei meinem normalen Stundensatz hätte ich mehr Geld in der Zeit verdient als neue Geräte kosten würden. Aber ich hasse Verschwendung (vor allen Dingen von Ressourcen), unnöige Umweltbelastung und alte Dinge auszusortieren, obwohl sie noch funktionieren. Deshalb fuchse ich mich lieber immer wieder in diese Umkonfiguration für den weiteren sinnvollen Betrieb der Altware rein und opfere halt mal ein Wochenende.
Begonnen hat es mit der Installation eines modernen Linux auf dem uralten Mac mini, dann kam der fast genauso alte ThinkCentre dran, der statt diesem die Aufgabe des Druckservers übernehmen sollte. Der Mac mini soll jetzt als Medienserver im Wohnzimmer am PC arbeiten. „Alteisen“ weiterlesen
Mac mini Rebirth mit Linux
Da ich vor geraumer Zeit ein paar Videotraining zur Programmierung unter iOS mit Swift für LinkedIn Learning aufgenommen hatte, habe ich noch einen alten Mac mini im Computer-Fundus. Aber der verkümmert als reiner Druckserver und Backup-Speicher für das Backup des Backups und wird sowieso rein per Remotezugriff eingesetzt. Anders gesagt – er wird nicht mehr wirklich genutzt. Ok – er ist aus dem Jahr 2012 und Apple hat erfolgreich verhindert, dass ich macOS Sierra auf eine halbwegs akutelle Version von macOS aktualisieren konnte. Da ich m.W. kein Apple-Konto mehr habe, konnte ich dementsprechend auch seit gut 10 Jahren keinen aktuellen Stand meiner anderen Software auf dem Mac erreichen, die im App Store vertrieben wird. Abgesehen von Programmen, die ich jenseits des Apple Stores besorgt habe wie Firefox. Aber auch viele Programme, die ich auf alternativen Wegen besorge, funktionieren beim uralten macOS Sierra einfach nicht (etwa VirtualBox oder Docker).
Da ich wie gesagt den Mac Mini remote verwende und normalerweise nie Monitor, Tastatur oder Maus angeschlossen sind, nutze ich SSH und VNC für den Fernzugriff. Dummerweise skaliert VNC die Auflösung elend herunter und ist grottenlangsam, weil ich mich mit dem Standard-VNC-Server von macOS verbinde und TigerVNC als Client auch nicht wirklich performant ist. Ich habe zwar mit ein paar Remoteclients wie Remmina experimentiert und da klappt die Skaliierung mit dem integrierten VNC-Plugin. Aber ich kann Tastatur und Maus nicht verwenden und habe mittlerweile keine Lust, das weiter zu verfolgen. X11vnc konnte ich nicht sauber installieren, weil Sierra wohl zu alt ist und X-Umleitung vom Mac auf meinen Linux-Rechner geht über SSH nur für wenige Programme wie xeyes. Die meisten Programme unter macOS nutzen wohl native Bibliotheken und das verträgt sich nicht mit X-Forwarding – trotz XQuartz. Es ist halt ein Graus unter macOS.
Aber mit NoMachine habe ich gute Erfahrungen beim grafischen Zugriff gemacht. Fix und die Skalierung geht auch. Das werde ich wohl in Zukunft verwenden, wenn ich auf den Mac bzw. macOS zugreifen will. Geht ja auch unter Linux und bei Zugriff per SmartPhone.
Ich will aber im Grunde auch gar nichts mit macOS zu tun haben. So sehr ich macOS nicht mag und dazu absolut keinen Zugang finde, so gut finde ich aber die Hardware an sich. Für einen Computer, der 13 Jahre alt ist, ist die immer noch absolut gut. Es ist einfach schade, dass die sogut wie ungenutzt ist.
Mir kam die Idee, mit einem besseren und vor allen Dingen aktuellen Betriebssystem den Kleinen wieder in die reale Praxis zu übernehmen. Die letzten Probleme mit der nicht mehr zu installierenden Software und dem mangelhaften grafischen Remotezugriff haben den Ausschlag gegeben. Und natürlich kommt dann nur Linux infrage. „Mac mini Rebirth mit Linux“ weiterlesen
Informatik als Pflichtfach! Aber warum?
Es sieht so aus als würde – zumindest in Rheinland-Pfalz – in den kommenden Jahren in weiterführenden Schulen Informatik Pflichtfach. Warum? Warum sollen alle(!) Kinder bzw. Jugendlichen Programmieren lernen? Einmal kann das KI schon jetzt und zum anderen ist das nur für einen minimalen Bruchteil der Kids eine Fähigkeit, die sie im Leben je brauchen werden. Von der Erstellung lächerlicher Powerpoint-Folien etc. will ich gar nicht reden. Auch nicht von Compter-Background-Wissen. Braucht auch nur eine verschwindende Minderheit irgendwann.
Diese Entwicklung steht konträr dazu, dass Hessen ein Handyverbot an Schulen einführt und neben Smartphones auch private Tablets und Smartwatches im Unterricht verboten werden. Eine Entscheidung, die ich ausdrücklich unterstütze, aber mit einer etwas anderen Absicht (Schutz der Kinder und Jugendlichen) verbunden ist. Informatik als Pflichtfach ist eine andere Baustelle. Genauso wie diese unsägliche „Digitalisierung“ (anderes Wort für „Verdummung“) des Unterrichts.
Wen IT interessiert, kann sich ja gerne mit Informatik als Wahlfach oder – noch besser – privat befassen. Und dann halt später in passenden Berufen oder Studiengängen. Sogenannte digitale Kompetenz wird vermutlich sowieso nur außerhalb von Schulen erworben. Und setzt kritisches, eigenständiges Denken voraus, was digitale Berieselung verhindert.
Das Schimme ist aber (neben der Tatsache, dass vermutlich gerade bei Programmierung in der Schule falscher bzw. schlechter Programmierstil anerzogen wird, den Leute wie ich wieder den Opfern dieser Fehlentscheidungen mühsam austreiben müssen), dass im Ausgleich dafür andere Fächer zusammengestrichen werden sollen, die ungleich wichtiger sind. „Informatik als Pflichtfach! Aber warum?“ weiterlesen
Update Python lernen
Ich habe über die vielen Jahre, in denen ich Videotraining für LinkedIn Learning (LiL) aufgenommen habe, einen ziemlichen Fundus Trainings zu den verschiedensten Themen. Natürlich habe die ziemlich unterschiedliche Nutzerzahlen über die Zeit ihrer Veröffentlichung. Aber ein Training sticht heraus, das mit ziemlichem Abstand am erfolgreichsten hinsichtlich der Nutzerzahlen ist – Python lernen. Und dieses Training wurde gerade mal wieder aktualisiert.
What ever it takes
Die Videoaufnahmen für LinkedIn Learning (LiL) sind eingetütet. Die Aufnahmen selbst sind gut durchgeflutscht. Aber die Vorbereitung war dieses Mal heftig. Das hat mir einige neue graue Haare gebracht und mich um Jahre altern lassen. Vermutlich sehe ich jetzt aus wie 40 ;-).
Aber ich denke, dass die Resultate gut geworden sind und den Aufwand wert waren.
Refurbished
Ich möchte Werbung für einen interessanten Beitrag von Nano machen. Auch wenn diese Sendung einige weitere spannende Themen behandelt (wie eigentlich fast immer), möchte ich den Beitrag ziemlich in der Mitte herausheben. Es geht darum, dass wir einfach zu schnell elektronische Geräte aussortieren, obwohl es unnötig ist. Zwar versuchen Hersteller mit allen Tricks zu verhindern, dass man Geräte längere Zeit nutzen kann (schlimmster Angriff ist die Deaktivierung funktionierender Geräte durch Softwaresperren). Aber man kann da oft etwas machen und vor allen Dingen auf wiederaufbereitete (refurbished) Geräte setzen.
Aus 4 mach Videos
Es ist wieder Aufnahmezeit. Dabei stehen die Woche gleich 4 Videoprojekte für LinkedIn Learning (LiL) an. Ein Update eines Trainings und noch drei neue Training. Zwei davon werden Adaptionen entsprechender US-Trainings und eines ist komplett neu von mir. Die Aufnahmen laufen wieder in meinem Eppsteiner Büro.
Dienstreise mit dem Rad
Der Streik an den Flughäfen am Montag und vor allen Dingen der komplett unangekündigte Streik in Hamburg am Tag zuvor hat ja wieder Reiseplanungen zertrümmert und gefühlt fällt jeder 2. Zug derzeit aus. Ich bin echt froh, dass ich nur noch selten auf „Dienstreise“ gehe.
Im Moment habe ich ein neues Projekt bei einem Ministerium in Mainz. Wenn ich vorort sein muss, kann ich da mit dem Fahrrad hinfahren. Ok – ehrlich gesagt eBike (nicht unbedingt aus Faulheit, aber ich will ja nicht verschwitzt da ankommen), aber mit dem Auto wäre ich heute bei dem Stau in die Stadt auch nicht schneller gewesen. Von der Parkplatzsuche und Kosten will ich gar nicht sprechen.
Von daher bin ich immer froh, wenn ich auch zu geschäftlichen Terminen mit Rad, eBike oder gelegentlich auch Motorrad fahren kann.
Schrödinger war eine Katze
Ausnahmsweise geht es im Post nicht um IT, sondern was ich im Studium gemacht habe. Ich bin ja Mathematiker, habe aber auch parallel viele Vorlesungen in Physik gehabt. Eigentlich hätte ich nur noch ein Praktikum und eine Prüfung gebraucht und damals auch ein Diplom in Physik mitgenommen, denn ich habe mich im Hauptstudium mit mathematischen Grundlagen der Quantenmechanik und Relativitätstheorie beschäftigt. Da hätte ich mir viel anerkennen lassen können, aber irgendwie hatte ich das damals nicht auf dem Schirm.
Egal – für das, was ich mittlerweile mache, ist das sowieso egal. Aber das Foto erinnert mich einfach wieder an diese Studienzeit vor meiner IT-Karriere. Einfach klasse, aber vermutlich ist die Anzahl der Leute, die das verstehen, eher überschaubar.
Aktualisiert! Python und Excel: Strukturierte Daten bearbeiten
Gerade wurde mein Videotraining Python und Excel: Strukturierte Daten bearbeiten bei LinkedIn Learning (LiL) aktualisiert.
Motiviert wurde das Update u.a. auch durch die Python-Schulung im Januar in Bruchsal. In der Firma ist der Zugriff auf Excel aus Python ein großes Thema.
30 Jahre Java
Ein Artikel hat mich gerade daran erinnert, dass Java dieses Jahr 30 Jahre alt wird. Krass. Das zeigt mir leider auch, wie alt ich mittlerweile bin. Denn ich beschäftige mich mit Java seit der Version 1.0 und damit unmittelbar seit dem Zeitpunkt, an dem ich mich selbständig gemacht habe. Java begleitet mich also meine komplette Zeit der Selbständigkeit. Oder auch anders herum.
Wobei ich den Ausagen in dem Artikel nicht komplett zustimme. Aus meiner kleinen Welt heraus sehe ich Java mittlerweile eher auf dem absteigenden Ast, während ich die Aussichten von Python und JavaScript rosiger sehe. Aber ich habe keine Glaskugel und vermutlich werden sich die großen Programmiersprachen alle ihre Einsatzgebiete erhalten. Wie lange das dauern kann, sieht man ja an Cobol und zum Teil auch Perl und sogar Fortran.
Trump-Vance-Selenskyj-Video ein KI-Fake?
Ich werfe eine These in den Raum. Das Video zu dem angeblichen Treffen zwischen Selenskyj, Trump und seinem Bluthund Vance ist ein KI-Fake, den Putin in Auftrag gegeben hat, um die amerikanische Regierung zu diskreditieren und die USA ins Chaos zu stürzen.
OK – mir ist klar, dass dies selbst als Verschwörungstheorie auf zu wackeligen Füßen steht. Dazu gab es zuviele Zeugen bei dieser Demütigung. „Trump-Vance-Selenskyj-Video ein KI-Fake?“ weiterlesen
Schreiberling
So war das eigentlich nicht geplant. Aber mehr oder weniger schleichend bin ich dieses Jahr wieder zum Dauerautor geworden. Das ist ja fast wie in meinen Hochzeiten (Hoch – es geht nicht um Heiraten) als Buchautor, wo ich regelmäßig mehrere Bücher pro Jahr veröffentlicht habe. Ich habe zwar nie aufgehört Bücher zu schreiben, aber in den letzten Jahren doch deutlich weniger als zu besagten Hochzeiten. Aber irgendwie sind gerade die Aktualisierung einer meiner Bücher, die Übernahme und Aktualisierung eines fremden Buchs und ein neues Buch zusammengefallen. „Schreiberling“ weiterlesen
Autonomes Fahren und mehr Assistenzsystem? Melde massive Zweifel und Bedenken an
Ich halte schon seit Jahren nicht mit meiner Meinung hinter dem Berg, dass ich das ganze Bebimmel, Bepiepe und Geblinke in modernen Autos durch diese sogenannten Assistenzsysteme (ich nenne die eigentlich nur Demenzsysteme) hasse wie die Pest. Von wenigen Ausnahmen wie Notbremsassistent und Tempomat mit Abstandshalter kann das m.E. fast alles auf den Müll oder gehört sogar verboten. Reine Ablenkung, Widerspruch zur DSGVO und Verführung zur Leichtsinnigkeit. Ich will das nicht. Auf keinen Fall.
Dabei bin ich schon rein beruflich kein Feind moderner Technik, sondern lebe davon und bin zudem davon fasziniert. Aber genauso bin ich ein Verfechter davon, dass moderne Technik sinnvoll und mit Augenmaß eingesetzt werden muss und nicht zur Überwachung und Entmündigung bzw. als reine gesetztlich erzwungene Subvention eines Wirtschaftszeigs auf Kosten der Bevölkerung, wie ich das ausschließlich bei dem Zwang zu den neuen Demenzsystemen in Auto bezeichne. „Autonomes Fahren und mehr Assistenzsystem? Melde massive Zweifel und Bedenken an“ weiterlesen
Firefox im Abwind
Wieder einmal thematisiert ein Artikel, dass die Nutzerzahlen von Firefox sinken. Nur in Deutschland gibt es wohl eine halbwegs treue Gemeinde. Aber ich verstehe es nicht. Wie kann dagegen ein „Browser“ wie Chrome angeblich einen Marktanteil von rund 67 Prozent haben? Selbst der Artikel gibt an, dass Chrome nur dazu dient, Benutzerdaten an Google weiterzugeben. Und Edge ist der Erbe vom Internet Explorer. Mehr muss man eigentlich nicht sagen, warum ich den nicht verwende. Auch hier verstehe ich nicht, warum angeblich mehr Leute Edge statt Firefox nutzen. Zu Safari will ich nichts sagen, denn den kenne ich nicht wirklich und die Apple-Welt ist für mich sowieso ein Rätsel. Da habe ich einfach massive Berührungangst.
Graz-Resultate
Nachdem ich Ende letzten Jahres zu Videoaufnahmen in Graz bei LinkedIn Learning (LiL) gewesen bin, ist heute der da aufgenommene neue JavaScript Grundkurs freigeschaltet worden. Es gibt zwar schon einen entsprechenden Kurs zu JavaScript von mir, aber der ist im Kern schon recht alt. Er wurde zwar über die letzten Jahre immer wieder aktualisiert, aber trotzdem war eine komplette Neukonzeption mit aktueller Software und modernen Themen wirklich sinnvoll.
Keine Datensicherung, kein Mitleid
Dieser Spruch ist arrogant und hilft Betroffenen im Fall des Falles nicht weiter. Trotzdem ist er berechtigt. Ich will hier nicht wieder predigen, wie wichtig regelmäßige (!) Backups sind, die zudem in mehreren Generationen auf mehrere Locations verteilt gehören. Wer das nicht macht, ist selbst Schuld und gut ist es.
Ich selbst bin dagegen schon fast paranoid, was Datensicherungen angeht. „Keine Datensicherung, kein Mitleid“ weiterlesen

Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.